H E N R Y F O R D

 

 

Der

internationale

Jude

 

 

 

 

 

 

 

Dreiunddreißigste Auflage / 117. bis 118. Tausend

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Hammer-Verlag / Leipzig / 1937

Die

Übertragung ins Deutsche besorgte

Hofrat Paul Lehmann

Thiendorf i. Sa.

Einbandentwurf: Hans M. Bungter, Leipzig

Druck: Offizin Haag-Drugulin in Leipzig

 

 

Vorwort zur 31. Auflage

Der Wert dieser Schrift wächst ständig, und es liegt in den Beziehungen der Juden zu den anderen Völkern begründet, daß er, je älter die Schrift wird, um so mehr wächst. Amerika und die Juden – Das ist ein Thema, an das heute immer noch als erster und einziger Henry Ford gerührt hat. In Deutschland war der Kampf gegen das Judentum schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts aufgenommen, zu einer Zeit also, da Amerika noch in den ersten Entwicklungskämpfen steckte. Während in Deutschland langsam, aber unverrückbar das Wort Jude als Bezeichnung eines schädlichen, inmitten des deutschen Volkes wohnenden fremden Volksteiles bekannt wurde, richtete der jüdische Volksteil in Amerika es so ein, daß im "freiesten Lande der Welt" das Wort Jude nicht genannt wurde, nicht gebraucht werden durfte. Niemand in aller Welt wußte dies: Amerika war im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts in der Hand des jüdischen Kapitalismus, also geistig und politisch ebenfalls unterjocht und ist es heute noch. –

1920 erschien im Mai in der angesehenen Wochenschrift "The Dearborn Independent" das erste Kapitel dieses Buches: "Der Jude nach Charakter und im Erwerbsleben." Das war ein Schlag gegen die Juden, wie ihn bisher in Amerika niemand gewagt hatte und der Juda den Atem nahm. Man versuchte es mit Totschweigen; es ging nicht. Die Auflage der Zeitschrift, beim ersten Aufsatz 200 000 betragend, stieg infolge dieser Artikelreihe in kürzester Zeit auf 300 000. Da versuchte man es mit der üblichen Methode: Entstellung, Verdrehung ins Gegenteil, Ehrabschneiderei und Beschimpfung. Geistliche und Politiker, zu engstirnig und vergreist, um die wahren Verhältnisse zu erkennen, jammerten und heuchelten mit den Juden um die Wette über "unchristliches Verhalten", über "Angriff auf die Gleichberechtigung der Rassen" usw. Aber dadurch wurde die Judenfrage nur stärker, wurde zum Tagesgespräch Amerikas. Der Kampf hatte begonnen, er mußte nun zu Ende geführt werden.

Judas Kampf ist ein Kampf gegen alle Welt. In allen Völkern sitzend, schürte es den Haß dieser Völker gegeneinander und stellte so seine Weltherrschaft nach dem Wort "Teile, um zu herrschen!" nahezu ganz her. Die Völker, die alle stärkstes Interesse an einem ruhigen Verlauf der Geschichte hatten, wurden gegeneinander aufgehetzt, vom Vorhandensein des Judentums abgelenkt und durch Kriege in der Abwehrkraft gegen Juda geschwächt. Der Weltkrieg ist Judas Tat. Millionen Menschen mußten unmittelbar und mittelbar durch den Krieg sterben, damit Juda gewinne. Es waren mehr Menschen gestorben, als Juden insgesamt auf der Welt sind.

Rußland wurde zum Warnungszeichen für alle Völker - Deutschland sollte den gleichen Weg gehen. Der Abwehrkampf mußte im Augenblick der Erkenntnis der wahrhaft Schuldigen entbrennen – mußte, aber Juda hatte die Völker in seiner raffinierten Weise gespalten, sie haßten sich, statt gemeinsam den Juden zu hassen.

Der Weltkrieg sollte die Herrschaft Judas besiegeln; Rußland in den Krallen des Bolschewismus, Deutschland in Not und Elend, politisch, wirtschaftlich und geistig, die anderen Länder, auch die "Sieger", immer mehr in Bedrängnis, überall unfähige, verräterische, im Dienste Judas stehende Kreaturen an der spitze der Staaten – die Rechnung mußte aufgehen. Aber der Materialismus der Juden hatte eines übersehen: die seelische Spannkraft der Völker. Mehr und mehr ward die Erkenntnis Gemeingut, daß der Jude an allen Niedergängen schuld war und ist, mehr und mehr suchte man den Weg nach den Quellgütern eigener Volkskraft, überall, selbst in Frankreich und England kam immer wieder eine Art Antisemitismus hervorgebrochen, die Nordischen Staaten zeigten völkische Bewegungen, und dann brach in Deutschland die mächtige Welle der Hitler-Bewegung, auf den Gedanken der alten Vorkämpfer fußend, durch. Im Frühling 1933 wurde der Sieg errungen – in Deutschland. Adolf Hitler hat unter dem Symbol des Hakenkreuzes den Kampf gegen Juda aufgenommen. –

Was geschah nun? Nicht etwa dies, daß auch die anderen Völker aufbegehrten gegen ihren eigenen Tyrann. Sondern es wurde von Juda gegen Deutschland ein Boykott begonnen. Man mischte sich in die eigenen, inneren Angelegenheiten des deutschen Volkes. Der Widerstand des erwachten Deutschlands aber war so gewaltig, daß der die anderen Völker aufhetzende jüdische Boykott in seinem großen Umfang zusammenbrach.

Zusammengebrochen aber war in eben den gleichen Zeiträumen Amerika. Judas Macht war immer noch gewaltig genug, um auch dies reiche Land ins Elend zu stürzen. 10 000 000 Arbeitslose, Tausende von Bankkrachs, Stillegung von Fabriken, Hunger und Elend, zuletzt ein Rettungsversuch durch eine "bedingte" Inflation. Der Kampf Amerikas gegen Juda, der um 1920 begonnen hat und eine gemeinsame Kampffront aller Völker gegen die Juden erhoffen ließ, wurde 1933 zu einem Kampf Amerikas um das nackte Leben. Und auch daran ist das internationale Judentum schuld. Denn Amerikas Zusammenbruch ist eine Folge des Weltkrieges, eine Folge der in Versailles festgelegten deutschen Kriegsschuld und der daraus entstandenen Tributzahlung, die alle Welt arbeitslos machte. Aber dadurch wird der Kampf gegen das Judentum wieder zu einer Weltbewegung werden. Erkennen die Völker erst die Gefahr, in der sie seit langem in immer stärkerem Maße schweben und die ihnen durch die Hetze gegen Deutschland klar werden muß, dann wird diese Frage gelöst werden, und zwar gegen die Juden.

Zusammenarbeit aller judengegnerischen Bewegungen muß als ziel erkannt werden. Dagegen wird Juda machtlos sein und – obgleich es alle Mittel anwenden wird, seinen Sturz aufzuhalten, wird diese Bewegung es doch ausschalten. Der in Deutschland aufgekommene frohe Glaube an die Zukunft muß die Welt durchstrahlen als wahrer Völkerfrühling. Sind auch bezüglich des Judentums die Abwehrmaßnahmen, die Erkenntnisse und Erfahrungen in Deutschland durch die besondere Lage am besten, so wird das deutsche Volk dennoch immer bereit sein, die Erkenntnisse anderer Staaten und Völker mitzuverwerten und zu verbreiten.

Geht es doch nicht zuletzt darum, die Menschheit und die Menschlichkeit vor dem Untergang zu bewahren.

In Amerika den Anstoß zur Aufrollung der Judenfrage gegeben zu haben, dafür gebührt Henry Ford Dank. Er hat, aufs Ganze gesehen, eine große Tat vollbracht. So stehen nun neben anderen wertvollen, aufklärenden Schriften zwei Werke im Vordergrund: "Das Handbuch der Judenfrage" und dies Werk. Sie wollen unentwegte Kämpfer für die Befreiung der Völker sein.

Leipzig, im Juni 1933. Hammer-Verlag.

Zur 32. und 33. Auflage

Am 15. September 1935 sind die in Nürnberg gegebenen Gesetze in Kraft getreten, die für Deutschland endlich wieder eine grundsätzliche Trennung zwischen Deutschen und Juden bringen. Der Jude ist Fremder, steht, wie es sich gehört, unter Fremdengesetzgebung. Zwar vermögen wir damit nicht in den Gesundungskampf anderer Völker einzugreifen, wir können aber ein Vorbild geben. Während wir so eine wahrhafte Erneuerung erstreben, leidet Amerika stärker noch als zuvor unter den gleichen jüdischen Machthabern wie 1920, als Henry Ford dieses Werk herausgab.

Leipzig, im Oktober 1937. Hammer-Verlag.

 

Vorbemerkung

Die Grundlage zu diesem Werk war neben dem tatsächlichen Geschehen, der tatsächlichen jüdischen Herrschaft das Programm des Judentums zur Erringung der Weltherrschaft. Dieses Programm des internationalen Judentums ist in den "Protokollen Zions" (auch "Die Geheimnisse der Weisen von Zion" genannt) niedergelegt. Die einzelnen Abschnitte des Buches bringen Auszüge aus den "Protokollen Zions", um damit zu erhärten, daß das Judentum ein gemeinsames Weltziel hat und daß die "Tätigkeit" gewisser führender Juden mit diesem Programm übereinstimmt.

Das Judentum hat die Echtheit der "Protokolle" immer abgelehnt und geleugnet. Als im Jahre 1933 in der Schweiz bei einer Versammlung Exemplare der im Hammer-Verlag erschienenen "Protokolle" verkauft wurden, strengten einige Juden in Bern einen Prozeß gegen die Verkäufer an. Die "Protokolle" sollten verboten werden, weil sie als Schundschrift zu bezeichnen seien. Wohlgemerkt, nicht die "Protokolle" als solche waren der Grund für die Klage, sondern lediglich einige scharfe Stellen im Nachwort Theodor Fritschs. Der Prozeß zog sich bis 1935 hin, die Berufungsverhandlung wird 1937 in Anspruch nehmen. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Kulturgemeinde Bern begingen den Fehler, von den Angeklagten den Nachweis der Echtheit der "Protokolle" zu fordern. Als Vertreter der Angeklagten trat Oberstleutnant a.D. U. Fleischhauer auf. In einem ausführlichen Gutachten stellte Fleischhauer fest, daß die "Protokolle Zions" unbedingt als das Dokument des jüdischen Weltmachtstrebens zu werten sind. Früher wurde von jüdischer Seite behauptet, die "Protokolle" seien ein Plagiat des Werkes "Zwiegespräche in der Unterwelt zwischen Machiavel und Montesquieu" von dem Franzosen Maurice Joly. Das trifft zu, doch ist Plagiat durchaus nicht die richtige Bezeichnung. Vielmehr handelt es sich um tatsächlich vorhandene Beschlüsse und Gedanken einer jüdischen Geheimgesellschaft, die dem aus spanischen Judenblut stammenden Freimaurer und Revolutionär Joly durchaus bekannt waren. Nach ihnen fertigte er schon 1864 seine "Zwiegespräche". Die "Protokolle" selbst stammen von einem Kongreß des Freimaurer-Ordens B΄nai Brith, der 1897 zugleich mit dem Zionistenkongreß tagte. Sie stimmen mit dem Werke Jolys, zugleich aber auch mit den Taten des Weltjudentums überein. Was Henry Ford hier hauptsächlich für Amerika ausspricht und beweist, findet überall da, wo das Judentum nur einigermaßen Macht hat, seinen Gleichklang. Die gesamten Zusammenhänge und Unterlagen sind in der Neuausgabe "Die Protokolle Zions" (Hammer-Verlag, RM 1,-) sowie in der Schrift "Jüdische Machtpläne" von E. Frhr. v. Engelhardt (Hammer-Verlag, RM 1,75) dargestellt.

Henry Ford selbst belegt die Echtheit der Protokolle an Hand der Tatsachen, wie sie der ganzen Welt seit Jahren offen vor Augen liegen. Dieser Beweis und das Gutachten Fleischhauers in Bern stimmen in der Grundhaltung überein. Das Judentum besitzt ein international gültiges Programm zur Aufrichtung seiner Weltherrschaft. - Bemerkt möchte nochmals werden, daß Henry Ford in diesem Werk außeramerikanische Zustände schildert, die, soweit sie Deutschland betreffen, zwar überholt, trotzdem aber lehrreich sind.

Hammer-Verlag.

Vorrede

Warum die Erörterung der Judenfrage? Weil sie da ist und weil ihr Eindringen in das amerikanische Leben zu ihrer Lösung und nicht zur Fortdauer der üblen Begleitumstände beitragen soll, welche diese Frage in anderen Ländern umgeben.

Die Judenfrage besteht in den Vereinigten Staaten schon lange. Die Juden selbst wußten es, auch wenn die Einheimischen es nicht wußten. Bisweilen hat sie sich hier in einer Schärfe geltend gemacht, die auf eine bedenkliche Lösung hinwies. Mancherlei Anzeichen deuten darauf hin, daß sie einer verschärften Krisis zudrängt.

Die Judenfrage berührt nicht nur allgemein bekannte Dinge wie Finanz- und Handelsherrschaft, Eroberung der politischen Macht, Monopolisierung aller Lebensbedarfe und willkürliche Beeinflussung des amerikanischen Pressewesens, sondern sie dringt in das Gebiet des Kulturlebens ein und wird so zur Lebensfrage des Amerikanertums.

Sie greift auf Südamerika über und wächst sich zu einem bedrohlichen Bestandteil der all-amerikanischen Beziehungen aus. Sie hängt in hohem Maße mit der drohenden Erscheinung der organisierten und vorbedachten Störungen zusammen, welche die Völker in Unruhe erhalten. Sie ist keine Neuerscheinung, sondern ihre Wurzeln reichen weit in die Vergangenheit; diese lange Dauer hat allerlei Lösungsprogramme gezeitigt, die wiederum auf die künftige Lösung ein klares Licht werfen.

Dieses Buch ist der vorläufige Abschluß einer Untersuchung der Judenfrage. Es soll interessierten Lesern die im "Dearborn Independent" bis Oktober 1920 veröffentlichten Ergebnisse vermitteln. Die Nachfrage nach der Zeitschrift war so stark, daß der Vorrat bald erschöpft war, ebenso die große Auflage eines Heftes, das die ersten neun Aufsätze enthielt. Die Untersuchung wird fortgeführt, bis ganze Arbeit getan ist.

Der Beweggrund für diese Arbeit ist, das Volk mit Tatsachen bekanntzumachen. Selbstverständlich werden ihr andere Beweggründe unterschoben. Aber Vorurteil und Feindseligkeit wären nicht ausreichend, um eine Arbeit, wie diese, zu erklären und zu tragen. Bestände irgendein nicht einwandfreier Hintergedanke, so müßte er unvermeidlich in der Schrift zum Vorschein kommen. Der Leser wird, wie wir fest glauben, den Ton dieser Veröffentlichung als sachlich und angemessen bezeugen müssen. Die internationalen Juden und ihre Helfershelfer als die bewußten Feinde alles dessen, was wir unter angelsächsischer Kultur verstehen, sind zahlreich wie die gedankenlose Masse, die alles verteidigt, was ein Jude tut, weil ihr die Meinung beigebracht worden ist, daß das, was jüdische Führer tun, richtig sei. Andererseits sind diese Veröffentlichungen frei von unklaren Regungen der Nächstenliebe und Beschönigung, die nicht unabsichtlich von jüdischer Seite gepflegt werden. Wir geben die Tatsachen, wie sie sind; dies wird sie hinreichend gegen Voreingenommenheit oder Gehässigkeit schützen.

Diese Schrift soll das Problem keineswegs erschöpfen. Aber sie wird den Leser einen Schritt weiter führen. In nachfolgenden Veröffentlichungen werden Rahmen und Inhalt dieser Untersuchungen klarer heraustreten.

Dearborn (Mich.), Oktober 1920.

 

Erster Band

I

"Unter den hervorstechenden geistigen und sittlichen Zügen sind zu erwähnen: Abscheu gegen harte und anstrengende körperliche Arbeit, ein starker Familiensinn und Stammesliebe; ein ausgeprägter religiöser Instinkt; der Mut des Propheten und Märtyrers eher als der des Kultur-Vorkämpfers und Soldaten; hervorragende Befähigung, in widrigen Verhältnissen sich zu behaupten zusammen mit der Eigenschaft, die rassische Gemeinbürgschaft zu bewahren; Fähigkeit zur persönlichen und sozialen Ausnutzung; Schlauheit und Verschlagenheit in spekulativem Erwerb und namentlich in Geldsachen; orientalisches Gefallen an Prunk und Hochschätzung der Macht und der Annehmlichkeit der hohen gesellschaftlichen Stellung; ein sehr hoher Durchschnitt der Verstandeskräfte." Die Neue Internationale Enzyklopädie.

 

Die Juden nach Charakter und im Erwerb

Wieder erregt der Jude die kritische Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Sein Emporkommen während des Krieges in den finanziellen, politischen und höheren gesellschaftlichen Kreisen ist so vollkommen und auffallend, daß seine Stellung, Macht und Zwecke einer neuen, meist unfreundlichen Prüfung unterzogen werden. Verfolgung ist für den Juden nichts Neues, neu ist aber dieses scharfe Eindringen in sein Wesen und seine Übernationalität. Zwar hat er mehr als 2000 Jahre einen gefühlsmäßigen Antisemitismus der anderen Rassen erfahren; aber diese Abneigung war nie eine klar bewußte, noch konnte sie sich begreiflich und verstandesmäßig ausdrücken. Heute aber tritt der Jude gleichsam unter das Mikroskop der wirtschaftlichen Beobachtung, und diese läßt die Gründe seiner Macht, seiner Abgesondertheit und seiner Leiden erkennen und begreifen.

In Rußland beschuldigt man ihn der Urheberschaft des Bolschewismus, eine Anschuldigung, die je nach den Kreisen, aus denen sie kommt, als begründet oder nicht begründet nimmt; wir Amerikaner als Zeugen der glühenden Beredsamkeit und des prophetischen Feuers der jungen jüdischen Apostel einer sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung können uns ein ruhiges Urteil bilden, was es damit auf sich hat. In Deutschland wirft man ihm die Schuld am Zusammenbruch des Reiches vor; eine umfangreiche Literatur mit einer Unsumme von Beweisen macht den Leser nachdenklich. In England behauptet man, er sei der wirkliche Weltbeherrscher, das Judentum bildet eine Über-Nation über den Völkern, herrsche durch die Macht des Geldes und spiele, während es sich vorsichtig im Hintergrund halte, ein Volk gegen das andere aus. In Amerika wird darauf hingewiesen, in welchem Umfange sich die Juden - die älteren aus Gewinnrücksichten, die jüngeren aus Ehrgeiz – in den Kriegsorganisationen ausbreiteten, hauptsächlich in den Zweigen, die sich mit den Industrie- und Handelsgeschäften des Krieges befaßten, ferner in welchem Umfange sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen als Regierungsbeamte zu eigenem Vorteil ausgenutzt haben.

Kurz, die Judenfrage ist in den Vordergrund gerückt; aber wie bei anderen Fragen, in welche Vorteile hineinspielen können, ist man bemüht, sie als ungeeignet für öffentliche Erörterungen zum Schweigen zu bringen. Untrügliche Erfahrung lehrt aber, daß auf solche Weise unterdrückte Probleme früher oder später, und dann in unerwünschten und schädlichen Formen, doch durchbrechen.

Der Jude ist ein Welträtsel. In seinen Massen arm, beherrscht er doch das Geld- und Kapitelwesen der Welt. Ohne Land und Regierung in der Zerstreuung lebend, zeigt er eine von keinem anderen Volke erreichte rassische Einheitlichkeit und Zähigkeit. In fast jedem Land gesetzlichen Einschränkungen ausgesetzt, ist er hinter manchem Throne der eigentliche Herrscher geworden. Alte Weissagungen verkünden, daß die Juden in ihr eigenes Land zurückkehren und von diesem Mittelpunkt aus die Welt beherrschen werden, aber erst, nachdem sie den vereinigten Ansturm aller Völker der Menschheit erduldet hätten.

Die besondere Erwerbsart, für die der Jude einen höheren Prozentsatz als Angehörige irgendeiner anderen Rasse liefert, ist der Handel. Ob es Ein- und Verkauf von Lumpen ist – es ist Handel. Vom Verkauf alter Kleider bis zur Beherrschung des internationalen Handels und der Finanzen zeigt der Jude höchste Befähigung. Mehr als jede andere Rasse zeigt er eine ausgeprägte Abneigung gegen körperliche, gewerbliche Arbeit und gleicht dies durch seine ebenso entschiedene Eignung zum Handel aus. Der nichtjüdische Jüngling sucht Beschäftigung auf dem gewerblichen oder technischen Gebiet; der junge Jude fängt lieber als Bote, Verkäufer oder Kommis an, da diese Berufe zur händlerischen Seite des Erwerbslebens Beziehung haben. Nach einer älteren preußischen Zählung waren von 16 000 Juden 12 000 Händler und 4000 Werkleute, von der einheimischen Bevölkerung waren nur 6 v.H. mit Handel beschäftigt,

Eine neue Zählung würde neben den kaufmännischen eine starke Zunahme in den akademischen und literarischen Berufen ergeben, aber keine Verminderung des Anteils am Handel und nur eine geringe oder gar keine Zunahme unter den Lohnarbeitern. In Amerika allein sind fast der gesamte Großhandel, die Truste und Banken, die Naturschätze und die hauptsächlichsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse, besonders Tabak, Baumwolle und Zucker, unter dem beherrschenden Einfluß jüdischer Finanzleute oder ihrer Agenten. Jüdische Journalisten bilden auch hier eine große und mächtige Gruppe. "Eine große Zahl von Geschäftshäusern ist im Besitze jüdischer Firmen", sagt die jüdische Enzyklopädie; viele, wenn nicht die meisten davon, gehen unter nichtjüdischen Namen. Juden sind die zahlreichsten und größten Eigentümer des städtischen Grundbesitzes. Sie herrschen im Theaterwesen vor. Sie beherrschen unbedingt das Nachrichtenwesen im ganzen Lande. Zahlenmäßig geringer als jede andere der unter uns lebenden Rassen, steht ihnen täglich eine umfangreiche und günstige Presse zu Diensten; dies wäre nicht möglich, wenn sie es nicht selbst in der Hand hätten, sie zu schaffen und zu leiten. Werner Sombart sagt in "Die Juden und das Wirtschaftsleben": "Wenn sich die Verhältnisse in Amerika so weiter entwickeln wie im letzten Menschenalter, wenn die Zuwanderungsziffern und die Zuwachsraten der verschiedenen Nationalitäten dieselben bleiben, so erscheinen die Vereinigten Staaten nach 50 oder 100 Jahren in unserer Phantasie ganz deutlich als ein Land, das nur noch von Slawen, Negern und Juden bewohnt sein wird und in dem die Juden natürlich die wirtschaftliche Hegemonie an sich gerissen haben". Sombart ist ein judenfreundlicher Gelehrter.

Nun erhebt sich die Frage: Wenn der Jude im Besitze der Macht ist – wie kam er dazu? Amerika ist ein freies Land. Die Juden bilden nur etwa 3 v.H. der Gesamtbevölkerung; 3 Millionen Juden in den Vereinigten Staaten stehen 107 Millionen Nichtjuden gegenüber. Wenn der Jude die Macht besitzt – ist dies die Folge seiner überlegenen Fähigkeiten oder der Minderwertigkeit und Sorglosigkeit der Nichtjuden? Man könnte darauf antworten: Die Juden kamen nach Amerika, versuchten sich hier wie andere und erwiesen sich im Wettbewerb erfolgreicher. Aber eine solche Antwort würde nicht alle Tatsachen berücksichtigen. Bevor eine bessere Antwort gegeben werden kann, müssen zwei Punkte hervorgehoben werden. Der erste ist: Nicht alle Juden besitzen Reichtümer. Es gibt auch eine ganze Anzahl armer Juden; nur sind die meisten von ihnen trotz ihrer Armut ihre eigenen Herren. Wenn es wahr ist, daß Juden die hauptsächlichsten finanziellen Herrscher des Landes sind, so ist es nicht wahr, daß jeder Jude einer der finanziellen Herrscher ist. Daß diese beiden Klassen auseinander zu halten sind, wird klar werden, wenn die Methoden der reichen und die der armen Juden, um zur Macht zu gelangen, geprüft werden. Zweitens macht es die jüdische Solidarität schwierig, jüdische und nichtjüdische Erfolge mit demselben Maßstab zu messen. Wenn eine starke Vermögensansammlung in Amerika durch die reichliche Unterstützung von Kapitalien jenseits des Ozeans ermöglicht wurde, d.h. wenn jüdische Zuwanderer mit dem finanziellen Rückhalt europäischer Juden in die Vereinigten Staaten kamen, so wäre es unbillig, den Anstieg dieser Klasse von Zuwanderern mit denselben Maßstäben zu messen, die für den Aufstieg etwa von Deutschen oder Polen gelten, die ohne andere Stütze hierher kamen als ihre Strebsamkeit und Kraft. Gewiß kamen auch viele Juden herüber mit keinem anderen Rückhalt als sich selbst; dennoch wäre die Behauptung unwahr, daß die vom jüdischen Reichtum ausgeübte vorwiegende Beherrschung aller Angelegenheiten allein persönlicher Tatkraft zuzuschreiben sei; diese Herrschaft ist eigentlich nichts weiter als die Ausweitung der jüdischen Finanzherrschaft übers Meer. An diesem Punkte muß jede Erklärung des jüdischen Einflusses anfangen. Wir haben eine Rasse vor uns, die während ihrer eigentlichen nationalen Zeit bäuerisch war1), deren Uranlagen eher geistig als materialistisch war, eher ein Hirten- als ein Händlervolk; die aber, seitdem sie ohne Land und eigene Regierung ist und nachdem sie überall irgendwie Verfolgungen ausgesetzt gewesen ist, jetzt als die eigentliche, wenn auch verborgene Herrscherin der Erde gelten muß. Wie konnte eine solche auffällige Anklage entstehen, und warum wird diese anscheinend durch so viele Umstände gerechtfertigt?

Fangen wir von vorn an. Im Entwicklungszustande ihres Nationalcharakters standen die Juden unter einem Gesetz, das sowohl übermäßigen Reichtum als auch Armut unmöglich machte. Neue Reformer, die auf dem Papier vorbildliche soziale Systeme entwerfen, sollten einen Blick auf das Gesellschaftssystem richten, unter dem die ersten Juden organisiert waren. Das mosaische Gesetz machte eine Geldaristokratie, wie sie die heutigen jüdischen Finanziers bilden, durch das Verbot der Zinsnahme ebenso unmöglich wie den dauernden, fremder Not erpreßten Profit. Diesem und reiner Spekulation war das jüdische System nicht günstig. Es gab keinen Bodenwucher; das Land wurde unter das Volk verteilt, und wenn man desselben auch durch Schuld und Not verlustig gehen konnte, so fiel es doch nach 50 Jahren an den ursprünglichen Familienbesitz zurück. Mit dem sogenannten Jubeljahr begann somit jedesmal ein neuer sozialer Abschnitt. Das Entstehen von Großgrundbesitz und einer Geldherrscherklasse war unter einem solchen System nicht möglich, obgleich die Zeitspanne von 50 Jahren der persönlichen Tatkraft hinreichend Spielraum bot, sich im ehrlichen Wettbewerb durchzusetzen.

Wären also die Juden in Palästina unter dem mosaischen Gesetz eine staatserhaltende Nation geblieben, so würden sie kaum die finanzielle Ausprägung erhalten haben, die sie später angenommen haben. Ein Jude wurde niemals an einem anderen Juden reich. Auch in neuerer Zeit sind sie nicht untereinander, sondern an und von ihren Wirtsvölkern reich geworden. Das jüdische Gesetz erlaubte dem Juden, mit einem Nichtjuden nach anderen Regeln Geschäfte zu machen als mit dem jüdischen "Nächsten". Das sogenannte Fremdgesetz lautete: "Einem Fremden magst du auf Wucher leihen, aber deinem Nächsten sollst du nicht auf Wucher leihen".

Unter die Völker verbreitet, ohne indessen in ihnen aufzugehen und ohne je ihre scharf umrissene Eigenart aufzugeben, haben die Juden viele Jahrhunderte Gelegenheit gehabt, die Fremdengebote praktisch zu betätigen. Als Fremdlinge unter Fremden, oft unter grausam feindlichen Fremden, übten sie mit diesem Gesetz eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.2) Dennoch würde dieser Umstand allein die jüdische Überlegenheit in Finanzsachen nicht erklären. Diese Erklärung muß vielmehr im Juden selbst gesucht werden, in einer eigenen Stärke, Findigkeit und in besonderer Veranlagung.

Frühzeitig in der jüdischen Geschichte finden wir das Streben Israels darauf gerichtet, ein Herrenvolk über alle Vasallenvölker zu sein. Obwohl anscheinend die ganze Prophetie auf die moralische Erleuchtung der Welt durch Israel gerichtet war, so stand sein Wille zur Herrschaft diesem Zwecke augenscheinlich im Wege. Wenigstens scheint dies aus dem Tone des Alten Testaments hervorzugehen. Nach den alten Berichten haben die Juden dem göttlichen Befehl, die Kanaaniter auszutreiben, damit Israel nicht von ihrer Verkommenheit befleckt werde, nicht gehorcht. Sie sahen, welche Summe von Kräften verwüstet würde, wenn sie die Kanaaniter vertrieben, und so machten sie diese zu Sklaven. "Und es geschah, als Israel stark war, machte es die Kanaaniter zinspflichtig und vertrieb sie nicht gänzlich." Dieser Ungehorsam, diese Vorliebe für materielle Herrschaft statt geistiger Führerschaft bezeichnet den Anfang von Israels nie endender Bestrafung und Not.

Die seit 2500 Jahren dauernde Zerstreuung der Juden unter die Völker hat die nach ihren Schriften ihnen zugedachten göttlichen Heilsabsichten gewandelt. Geistiger Führer des modernen Judentums behaupten noch heute, daß die Sendung Judas an die Völker geistiger Art ist, aber diese Behauptung wirkt wenig überzeugend, da begleitende Beweistatsachen fehlen. Israel blickt während der ganzen neueren Zeit auf die nichtjüdische Welt von dem Gesichtspunkte aus, wie deren Lebenskräfte ihm dienstbar gemacht werden können. Aber die Verheißung besteht fort: fern vom eigenen Land, feindlich behandelt, wohin es seine Schritte lenkt, wird für Israel einst die Zeit kommen, wo Verbannung und Heimatlosigkeit in einem neuen Palästina ein Ende finden werden und wo Jerusalem, wie die älteren Propheten verkündet haben, wieder der sittliche Mittelpunkt der Erde sein wird. (?)

Wäre der Jude ein schaffender, für andere mitwirkender Arbeiter geworden, so hätte wahrscheinlich seine Ausbreitung nicht diese Weltweite angenommen. Da er aber Händler wurde, trieb ihn sein Instinkt über die ganze bewohnte Erde. Schon früh waren Juden in China. Sie tauchten in England z.Zt. der sächsischen Herrschaft auf. Jüdische Händler waren in Südamerika 100 Jahre vor der Landung der Pilgerväter in Plymouth-Rock. Juden eröffneten schon 1492 auf St. Thomas Zuckerfabriken. Sie saßen in Brasilien fest, als an den Küsten der heutigen Vereinigten Staaten nur erst wenige Dörfer bestanden. Wie weit sie vordrangen, zeigt die Tatsache, daß das erste in Georgia geborene weiße Kind ein Jude war – Isaak Minis. Die Anwesenheit der Juden über die ganze Erde, ihr enger Stammeszusammenhalt erhielt sie als Volk unter anderen Völkern, als eine Körperschaft, deren Agenten überall zu finden waren.

Eine andere Anlage trug indessen hauptsächlich zu ihrem Aufstieg zur Finanzherrschaft bei: ihre Geschicklichkeit in der Erfindung immer neuer Geschäftsmethoden. Solange das Judentum noch nicht auf dem Kampfplatz erschien, spielte sich der Verkehr in sehr einfachen Formen ab. Gehen wir den Ursprüngen vieler der Geschäftsmethoden nach, die heutzutage den Handel steigern und erleichtern, so finden wir höchstwahrscheinlich einen jüdischen Namen am Ende des Fadens. Viele der unerläßlichen Kredit- und Wechselinstrumente wurden von jüdischen Kaufleuten erdacht, nicht nur zum Gebrauch untereinander, sondern auch, um die Nichtjuden darin zu verstricken, mit denen sie Handel trieben. Der älteste noch vorhandene Wechsel ist von einem Juden namens Simon Rubens gezogen. Der Handwechsel war jüdische Erfindung, ebenso wie die Zahlungsanweisung "Zahlbar an den Inhaber".

Ein interessantes Stück Geschichte ist mit diesem "Zahlbar an den Inhaber"-Schein verbunden. Die Feinde der Juden nahmen ihnen, wo sie konnten, ihren letzten Heller ab; merkwürdig schnell erholten sie sich immer wieder davon und waren bald wieder reich. Wie erklärt sich diese schnelle Erholung von Ausraubung und Armut? Ihre Aktiva verbargen sich unter dem anonymen "Inhaber", und so wurde ein großer Teil ihrer Habe stets gerettet. In einer Zeit, in der es für Seeräuber als gutes Recht galt, die für den Juden bestimmten Waren auf Policen gehen ließen, die keinen Namen trugen.

Das jüdische Bestreben ging darauf, Geschäfte mit Gütern statt mit Personen zu treiben. Vordem waren alle Rechtsforderungen persönlicher Art. Der Jude erkannte aber, daß Sachwerte sicherer waren als die Personen, mit denen er handelte, und so brachte er es dahin, daß Forderungen auf Sachgüter gerichtet wurden. Außerdem hatte diese Methode den Vorteil, ihn so viel als möglich außer Sicht zu lassen. Dies brachte ein Element der Härte ins Geschäftsleben insofern, als lieber in Waren gehandelt als mit Menschen verhandelt wurde, und diese Härte ist bestehen geblieben.

Eine weitere Einrichtung, die sich vererbt hat und die trefflich die sehr hohe Macht verschleiert, welche die Juden erreicht haben, ist desselben Ursprungs wie die Inhaberpapiere: sie läßt von einem jüdischen Kapital beherrschtes Unternehmen unter einem Namen erscheinen, der keinerlei Andeutung des jüdischen Einflusses gibt. (Anonyme Gesellschaft – Aktien-Gesellschaft.)

Der Jude ist der einzige und ursprüngliche internationale Kapitalist, aber in der Regel schreibt er das nicht an den Himmel, er benutzt lieber nichtjüdische Banken und Truste als Agenten und Werkzeuge. Der suggestive Hinweis auf eine – nichtjüdische – kapitalistische "Front" erscheint oft in Verbindung mit dieser Gepflogenheit.

Die Erfindung der Fondsbörse verdankt die Welt gleichfalls dem jüdischen Finanztalent. In Berlin, Paris, London, Frankfurt und Hamburg übten die Juden beherrschenden Einfluß auf die ersten Fondsbörsen, während Venedig und Genua in den älteren Berichten geradezu als "Judenstädte" erwähnt werden, wo große Handels- und Bankgeschäfte zu machen waren. Die Bank von England wurde unter Beratung und Beistand von zugewanderten holländischen Juden gegründet. Die Banken von Amsterdam und Hamburg verdanken ihr Entstehen jüdischem Einfluß.

Eine eigentümliche Erscheinung in Verbindung mit den Verfolgungen und Wanderzügen der Juden durch Europa muß hier erwähnt werden: Wohin sie gingen, schien der Knotenpunkt des Verkehrslebens mit ihnen zu gehen. Als die Juden in Spanien frei waren, war dort das Goldzentrum der Welt. Als Spanien die Juden vertrieb, verlor es die finanzielle Vorherrschaft und hat sie nie wieder erlangt.3) Forscher der europäischen Wirtschaftsgeschichte sind immer verlegen nach einer Erklärung gewesen, warum sich der Handelsknotenpunkt von Spanien, Portugal und Italien nach den nördlichen Ländern Holland, England und Deutschland verschoben hat. Keiner der vorgebrachten Gründe hat sich als stichhaltig erwiesen. Wenn man aber erfährt, daß diese Veränderung mit der Vertreibung der Juden aus dem Süden und ihrer Flucht nach dem Norden zeitlich zusammentraf und daß mit ihrer Ankunft in den nördlichen Ländern eine Handelsblüte begann, die bis heute dauert, so scheint die Erklärung nicht schwierig. Immer wieder tritt die Tatsache hervor, daß, wenn die Juden abwandern mußten, der Weltmittelpunkt für die Edelmetalle mit ihnen wanderte.4)

Diese Ausbreitung der Juden über Europa und die Erde, wobei jede jüdische Gemeinde mit allen anderen in einer Bruderschaft des Blutes, Glaubens und Leidens verbunden blieb, ermöglichte es ihnen, in einem Maße international zu sein, wie es keiner anderen Rasse oder Gruppe von Kaufleuten zu jener Zeit möglich war. Sie waren nicht nur überall (das sind auch Amerikaner und Russen), sondern sie blieben überall in Fühlung. Sie waren schon organisiert vor der Zeit sonstiger bewußter internationaler Handelsorganisationen, sie waren durch das Nervensystem eines Gemeinschaftslebens verbunden. Vielen Schriftstellern des Mittelalters fällt es auf, daß die Juden von den Vorkommnissen in Europa mehr als die Regierungen wußten. Sie wußten auch besser Bescheid über kommende Dinge. Sie wußten von den politischen Bedingungen und Beziehungen mehr als die verantwortlichen Staatsmänner. Die Kunde davon trugen sie sich brieflich zu von Gruppe zu Gruppe, von Land zu Land. So haben sie unbewußt den Grund zu den Finanznachrichten gelegt. Sicherlich war dieser Nachrichtendienst ihnen für ihre Spekulationen von unschätzbarem Werte. Vorzeitige Kenntnis war in Zeiten, wo Nachrichten dürftig, langsam und unverläßlich waren, ein außerordentlicher Vorteil. Dieser Umstand ermöglichte es ihnen, die Vermittler von Staatsanleihen zu werden, einer Geschäftsart, die sie auf jede Weise förderten. Der Jude ist stets darauf ausgewesen, Staaten zu Kunden zu haben. Staatsanleihen wurden durch die Anwesenheit von Mitgliedern derselben Finanzierfamilie in den verschiedenen Ländern erleichtert; sie bildeten ein internationales Direktorium, das Könige gegen Könige, Regierungen gegen Regierungen ausspielte und nationale Gegensätze gerissen zu ihrem nicht geringen Profite ausnutzte.

Einer der am häufigsten wiederkehrenden Vorwürfe gegen jüdische Finanzleute in der Gegenwart ist, daß sie gerade dieses Finanzgebiet bevorzugen. In der Tat richten sich alle Kritiken bezüglich der Juden als Geschäftsleute verhältnismäßig wenig gegen den einzelnen Geschäftsmann mit privater Kundschaft. Tausende von kleinen jüdischen Geschäftsleuten genießen in ihrem Erwerb volle Achtung, ebenso wie Zehntausende von jüdischen Familien als unsere Nachbarn geachtet werden. Die Kritik, soweit sie sich gegen die größeren Finanzleute richtet, ist überhaupt nicht rassischer Art.5) Unglücklicherweise mischt sich das rassische Element, das als Rassenvorurteil 5) so leicht zu Mißdeutungen führt, in die vorliegende Frage durch die bloße Tatsache, daß die Kette der internationalen Finanz, die sich um die Welt schlingt, an jedem Gliede einen jüdischen Kapitalisten, eine jüdische Finanzierfamilie oder ein jüdisch bestimmtes Banksystem aufweist. Viele wollen in diesem Umstand eine planmäßige Organisation der jüdischen Macht zur Beherrschung der Nichtjuden sehen; andere schreiben ihn rassischjüdischen Sympathien zu oder der Fortführung des Familiengeschäftes durch die Nachkommen und der Zunahme von Nebenzweigen. In der Sprache der alten Schriften wächst Israel wie der Weinstock, der immer neue Zweige ansetzt und die alten Wurzeln immer tiefer treibt, die aber alle nur Teile des einen Rebstockes bilden.

Die jüdischen Fähigkeiten, mit Regierungen Geschäfte zu machen, läßt sich ebenfalls auf die Zeiten der Verfolgungen zurückführen. Gleichzeitig lernte der Jude die Macht des Goldes im Verkehr mit käuflichen Gegnern kennen. Wohin er ging, folgte ihm wie ein Fluch die wachwerdende Abneigung anderer Völker. Die Juden als Rasse waren nie beliebt; selbst der eifrigste Jude wird dies nicht leugnen, wie auch immer seine Erklärung hierfür lauten mag. Der einzelne Jude mag angesehen sein; manche Züge des jüdischen Charakters zeigen sich bei näherem Zusehen schätzenswert. Gleichwohl ist eine der Lasten, welche die Juden als Rasse zu tragen haben, die der rassischen Unbeliebtheit. Sogar in der neueren Zeit, in zivilisierten Ländern, unter Verhältnissen, die eine Verfolgung völlig unmöglich machen, besteht diese Unbeliebtheit. Überdies scheint es, als sei dem Judentum wenig darum zu tun, die Freundschaft der nichtjüdischen Massen zu pflegen – vielleicht zufolge früherer Mißerfolge – wahrscheinlich aber infolge seiner angeborenen Überzeugtheit, einer höheren Rasse anzugehören. Welches auch der wahre Grund sein mag, sein Hauptstreben ging jedenfalls immer dahin, sich des Wohlwollens der Könige und der Adligen zu versichern. Was kümmerte es die Juden, wenn das Volk die Zähne gegen sie knirschte, solange die Fürsten und Höfe ihre Freunde waren? So gab es, auch in den härtesten Zeiten, immer einen "Hofjuden", der sich durch Leihgeschäfte und vermittelst der Schuldenschlinge den Zutritt zu den Vorzimmern der Könige zu verschaffen wußte. Die jüdische Taktik ist immer der "Weg ins Hauptquartier" gewesen. Man versuchte gar nicht erst, das russische Volk versöhnlich zu stimmen, wohl aber bemühte man sich, den russischen Hof zu gewinnen. Ebensowenig das deutsche Volk, aber es gelang, den deutschen Hof zu durchdringen. In England zuckte der Jude über die ausgesprochene judengegnerische Gesinnung der Bevölkerung bloß die Schulter: was kümmerte ihn das? Hat er nicht die ganze Lordschaft hinter sich, hält er nicht die Schnur der britischen Börse in der Hand? Diese Taktik, immer "in die Hauptquartiere zu gehen", erklärt wohl den weitgehenden Einfluß, den das Judentum über manche Regierungen und Völker erlangte. Diese Taktik wurde durch seine Geschicklichkeit gesteigert, immer zu bringen, was die Regierungen brauchten. Brauchte eine Regierung ein Darlehen, so vermittelte es der Hofjude durch die Juden in anderen Finanzmittelpunkten oder Hauptstädten. Wollte eine Regierung einer anderen eine Schuld zahlen, ohne das Edelmetall etwa einer Maultierkolonne durch unsicheres Gebiet anzuvertrauen, so machte der Jude auch das. Er übersandte ein Stück Papier, und die Schuld wurde von dem Bankhause in der fremden Hauptstadt gezahlt. Als zum ersten Male ein Heer nach dem modernen Heereslieferungsverfahren verpflegt wurde, geschah es durch einen Juden: er hatte das Kapital und das System; außerdem hatte er die Genugtuung, eine Nation zum Schuldner zu haben.

Diese Taktik, die der Rasse so trefflich durch schwierige Jahrhunderte half, zeigt kein Anzeichen einer Änderung. Und man kann es wohl verstehen, wenn der Jude beim Anblick des ausgedehnten Einflusses, den seine an Zahl so unbedeutende Rasse über manche Regierungen heutzutage ausübt, und wenn er das Mißverhältnis der Zahl seines Volkes zu seiner Macht in Betracht zieht, in dieser Tatsache einen Beweis seiner rassischen Überlegenheit erblickt.

Es soll auch erwähnt sein, daß die jüdische Findigkeit in immer neuen Geschäftsformen sich auch gegenwärtig noch bewährt, ebenso wie die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Lagen. Juden pflegen als erste in fremden Ländern Tochtergeschäfte zu errichten, um Vertretern des Stammhauses den alsbaldigen Profit aus der Eröffnung zu sichern. Während des Krieges wurde viel von der "friedlichen Eroberung" gesprochen, welche die deutsche Regierung dadurch erreicht hätte, daß sie in den Vereinigten Staaten Zweiggeschäfte und Niederlassungen von deutschen Firmen einrichtete. Daß hier viele deutsche Zweiggeschäfte bestanden, ist unbestreitbar. Indessen sollte man wissen, daß es sich nicht um deutsche, sondern um jüdische Unternehmungen handelte. Die alten deutschen Geschäftshäuser waren zu konservativ, um selbst in den Vereinigten Staaten hinter den Kunden herzulaufen. Aber die jüdischen Firmen waren nicht so konservativ, sie kamen stracks nach Amerika und schoben die Sache. Schließlich zwang der Wettbewerb auch die vornehmen deutschen Geschäftshäuser, diesem Brauche nachzugeben. Aber die ursprüngliche Idee war jüdisch, nicht deutsch.

Eine andere moderne Geschäftsmethode, deren Entstehen jüdischen Finanziers zuzuschreiben ist, besteht darin, verwandte Industrien zusammenzulegen. Wenn z.B. ein elektrisches Kraftwerk erworben ist, so wird die stromverbrauchende Straßenbahn ebenfalls erworben. Ein Grund hierfür mag ein, den Profit der ganzen Linie, von der Krafterzeugung bis zur Straßenbahnfahrt einzustreichen. Der Hauptgrund wird wohl sein: durch den Einfluß des Kraftwerkes den Preis des gelieferten Stromes für die Bahngesellschaft zu erhöhen und ebenso durch den Einfluß der Bahngesellschaft den Preis für die Fahrgäste heraufzusetzen – so erhält die Finanzmacht, die dahinter steht, einen Mehrprofit auf der ganzen Linie. Die Gesellschaft, die dem letzten Verbraucher zunächst steht, erklärt dann, ihre Unkosten seien gestiegen, verschweigt aber, daß die Preise von den Eigentümern selbst erhöht wurden und nicht durch außerhalb des Ringes Stehende, die dazu etwa durch finanzillen Zwang genötigt worden wären.

Augenscheinlich besteht heute in der Welt eine zentrale Finanzmacht, die ein weltweites, straff organisiertes Spiel treibt; die Welt ist ihr Spieltisch und die Weltbeherrschung der Einsatz. Die Kulturvölker haben jedes Vertrauen in die Behauptung verloren, daß an allen sich abspielenden Veränderungen "ökonomische Verhältnisse" schuld seien. Unter der Maske "ökonomische Gesetze" werden sehr viele Erscheinungen zusammengefaßt, die durch keinerlei "Gesetze" verursacht sind, außer durch das Gesetz menschlicher Selbstsucht einiger weniger Leute, welche den Willen und die Macht haben, im weitesten Maße die Völker zu ihren Untertanen zu machen.

Was sonst auch national sein mag: daß das Finanzwesen es ist, glaubt heute niemand. Dieses ist international. Niemand glaubt, daß diese internationale Finanz unter irgendwelchem Wettbewerb steht. Es gibt einige unabhängige Bankhäuser, aber wenige bedeutende, die unabhängig sind. Die großen Leiter, die wenigen, die den ganzen Spielplan klar vor Augen haben, haben zahlreiche Bankhäuser und Truste unter sich: der eine hat diesen, der andere jenen Auftrag. Aber unter ihnen besteht keine Meinungsverschiedenheit, keiner greift in die Methoden des anderen ein: kein Wettbewerb in den verschiedenen Teilen des Weltgeschäftes. Unter den Hauptbanken eines jeden Landes besteht über das Vorgehen ebensolche Einheitlichkeit wie unter den verschiedenen Zweigen des Postdienstes der Vereinigten Staaten – sie werden alle von einer und derselben Stele und zu gleichen Zwecken gehandhabt.

Unmittelbar vor dem Kriege hatte Deutschland schwere Mengen amerikanische Baumwolle gekauft, gewaltige Massen lagen ausfuhrbereit. Als der Krieg ausbrach, ging das Eigentumsrecht daran in einer Nacht von jüdischen Namen in Hamburg auf jüdische Namen in London über. Während dies geschrieben wird, wird die Baumwolle in England billige als in den Vereinigten Staaten verkauft; dadurch werden auch die amerikanischen Preise gesenkt. Wenn die Preise genügend gedrückt worden sind, wird die Baumwolle von Leuten aufgekauft, die darum wußten; dann wird der Preis wieder hochgetrieben. Inzwischen haben dieselben Mächte, welche das scheinbar unerklärliche Steigen und Sinken auf dem Baumwollmarkt bewerkstelligt haben, Hand auf das geschlagene Deutschland gelegt, um es zum Schindluder zu machen. Gewisse Gruppen haben die Baumwolle fest in der Hand, verborgen sie zur Verarbeitung an Deutschland, lassen dort eine kleine Menge davon zur Bezahlung der Arbeit und beuten dann die ganze Welt mit der Lüge aus: Baumwolle ist kaum vorhanden. Und wenn man diese menschheitsfeindlichen und höchst unsittlichen Methoden bis auf ihren Ursprung verfolgt, so zeigt sich, daß die hierfür Verantwortlichen alle ein gemeinsames Gepräge tragen. Ist es ein Wunder, wenn die Mahnung von jenseits des Meeres: "Wartet, bis Amerika auf die Judenfrage aufmerksam wird" – eine neue Bedeutung erhält?

Ganz gewiß läßt sich die Lage, worin sich die Welt gegenwärtig befindet, nicht mehr aus wirtschaftlichen Ursachen erklären, auch nicht aus der "Herzlosigkeit des Kapitals". Das Kapital hat sich nie zuvor bemüht, den Forderungen der Arbeit gerecht zu werden, und die Arbeit ist bis an die äußerste Grenze gegangen, um das Kapital zu neuen Zugeständnissen zu bringen – aber welchen Vorteil haben beide davon gehabt? Die Arbeit hat bisher gedacht, das Kapital sei die dunkle Wolke über ihr, und sie hat diese zum Weichen gebracht. Aber siehe da: noch über ihr erschien eine höhere Wolke, die weder Kapital noch Arbeit bei ihren Kämpfen gesehen hatten. Und diese Wolke ist bis jetzt nicht verschwunden.

Was in Amerika "Kapital" genannt wird, ist gewöhnlich zu produktiven Zwecken verwandtes Geld, und irrtümlich wird der Fabrikant, der Werkleiter, der Lieferant von Werkzeug und Arbeit "Kapitalist" genannt. O nein, er ist nicht der Kapitalist im wahren Sinne. Auch er muß zu den Kapitalisten gehen, um mit deren Geld seine Pläne zu finanzieren. Es ist auch eine Macht über ihm, die ihn härter und unbarmherziger behandelt, als er je wagen würde, die Arbeiter zu behandeln. Das ist eine der Tragödien dieser Zeit, daß "Arbeit" und Kapital sich bekämpfen, wo es doch nicht in beider Hand liegt, die Verhältnisse, gegen die beide protestieren und unter denen beide leiden, zu bessern; es sei denn, daß sie ein Mittel finden, jener Gruppe von internationalen Finanzleuten die Macht zu entreißen, welche diese Verhältnisse schaffen und ausbeuten.

Es gibt einen Überkapitalismus, den allein der Wahn trägt, Geld sei Glück. Es gibt eine Oberregierung, die keiner Regierung verbündet ist, unabhängig von allen ist und doch die Hand auf ihnen allen lasten läßt. ES gibt eine Rasse, einen Teil der Menschheit, die niemals und nirgends willkommen gewesen ist und der es doch gelungen ist, sich zu einer Macht zu erheben, die auch die stolzesten Rassen nie beansprucht haben – nicht einmal Rom in den Zeiten seiner höchsten Macht. ES wird mehr und mehr die Überzeugung der ganzen Menschheit, daß die Arbeiterfrage, die Lohnfrage, die Bodenfrage erst erledigt werden können, wenn zuvor die Frage dieser internationalen, überkapitalistischen Herrschaft geregelt ist.

"Dem Sieger gehört die Beute" ist ein alter Satz. In gewissem Sinne müssen die wenigen Angehörigen einer lange verachteten Rasse, die das Übergewicht gewonnen haben, entweder Übermenschen sein, gegen die Widerstand ohnmächtig ist, oder es sind gewöhnliche Menschen, welche die übrige Menschheit einen unbilligen und ungesunden Grad von Macht hat erlangen lassen. Wenn die Juden nicht Übermenschen sind, haben die Nichtjuden sich selbst wegen des Geschehenen zu tadeln; sie müssen die Lage unter neuen Gesichtspunkten betrachten und die Erfahrungen anderer Länder einer aufhellenden Prüfung unterziehen.

II

Wie Deutschland sich der Juden erwehrt6)

Fortgeschrittene Menschlichkeit befaßt sich offen mit Krankheitsarten, über die man früher den Schleier der Scham und des Schweigens glaubte decken zu müssen. Die politische Heilkunst ist noch nicht so weit. Die Hauptursache der Erkrankung des deutschen Volkskörpers wird dem jüdischen Einfluß zugeschrieben. War dies helleren Köpfen schon seit Jahrzehnten klar, so soll es nunmehr auch den schlichtesten Leuten einleuchten. Das gesamte politische Leben ist hiervon erschüttert, und die Tatsache läßt sich nicht länger verbergen. Nach der Meinung aller Klassen des deutschen Volkes ist der Zusammenbruch nach dem Waffenstillstand und die Revolution, von deren Folgen es sich nicht erholen kann, das Werk jüdischer List und jüdischen Planes. Man behauptet es mit Bestimmtheit, eine Masse von Tatsachen wird zur Bekräftigung angeführt; man glaubt, daß die Geschichte einst den vollen Beweis erbringen wird.

Der Jude in Deutschland wird nur als Gast des Volkes angesehen; hiergegen hat er durch das Streben verstoßen, sich zum Herrn zu machen. Es gibt keinen stärkeren Gegensatz in der Welt, als die rein germanische und rein semitische Rasse; deshalb gibt es zwischen ihnen keine Eintracht. Der Deutsche sieht im Juden den Gast. Der Jude, entrüstet, daß ihm nicht alle Rechte der Einheimischen zugestanden werden, ist voll feindseliger Gesinnung gegen sein Wirtsvolk. In anderen Ländern durfte sich der Jude leichter mit der Bevölkerung vermischen und seine Macht ungestört mehren; in Deutschland war es anders. Darum haßte der Jude das deutsche Volk und daher zeigten die Länder, in denen die Juden den stärksten Einfluß hatten, während des beklagenswerten Weltkrieges den stärksten Haß gegen Deutschland. Juden hielten fast ausschließlich den Presseapparat in Händen, mittels dessen die "öffentliche Meinung" hinsichtlich des deutschen Volkes gebildet wurde. Die einzigen Gewinner des Krieges waren Juden.7)

Aber die Behauptungen genügen nicht, sie müssen bewiesen werden. Prüfen wir daher den Tatbestand. Was geschah unmittelbar beim Übergang des alten zum neuen Regime? In dem 6-Männer-Kabinett, das an Stele des Staatsministeriums 8) trat, übten die Juden Haase und Landsberg den Haupteinfluß. Haase leitete die auswärtigen Angelegenheiten; ihm war der Jude Kautsky beigegeben, ein Tscheche, der 1918 noch nicht einmal das deutsche Bürgerrecht besaß. Ferner die Juden Cohn und Herzfeld. Der Jude Schiffer wurde Finanzminister, der Jude Bernsein sein Assistent. Staatssekretär des Innern wurde der Jude Preuß, ihm stand der Jude Freund zur Seite. Der Jude Fritz Max Cohn, Berichterstatter der "Frankfurter Zeitung" in Kopenhagen, wurde Chef des Nachrichtendienstes.

Diese Lage der Dinge erfuhr in Preußen eine zweite Auflage. Die Juden Hirsch und Rosenfeld leiteten das Kabinett; Rosenfeld erhielt das Justizministerium, Hirsch das des Innern. Der Jude Simon wurde Unterstaatssekretär des Finanzministeriums. Das preußische Finanzministerium wurde völlig von Juden besetzt und geleitet. Direktor des Kolonialamtes wurde der Jude Meyer-Gerhard. Der Jude Kestenberg wurde Direktor der Abteilung für Künste. Das Kriegsernährungsamt ging in die Hände des Juden Wurm, im Wirtschaftsministerium saßen die Juden Dr. Hirsch und Geheimrat Dr. Stadthagen. Den Arbeiter- und Soldatenrat leitete der Jude Cohen; die Juden Stern, Herz, Löwenberg, Fränkel, Israelowitz, Laubenheim, Seligsohn, Katzenstein, Lauffenberg, Heimann, Schlesinger, Merz und Weyl hatten verschiedene Posten darin inne.

Der Jude Ernst wurde Polizeipräsident von Berlin; im selben Amt in Frankfurt a. M. saß der Jude Sinzheimer, in Essen der Jude Lewy. Der Jude Eisner machte sich zum Präsidenten von Bayern, sein Finanzminister wurde der Jude Jaffe. Bayern Handel, Verkehr und Industrie wurden dem Halbjuden Brentano unterstellt. Die Juden Thalheimer und Heimann waren im Ministerium für Württemberg tätig, der Jude Fulda in Hessen.

Zwei Abgesandte zur Friedenskonferenz waren Juden, ein dritter war das bekannte Werkzeug jüdischer Interessen. Außerdem wimmelte es in der deutschen Abordnung von jüdischen Sachverständigen und Beiräten: Max Warburg, Dr. von Strauß, Merton, Oskar Oppenheimer, Jaffe, Deutsch, Brentano, Bernstein, Rathenau, Wassermann und Mendelssohn-Bartholdy.

Den Anteil der Juden anderer Länder an der Friedenskonferenz konnte nach deutschen Aussagen jeder ehrliche Beobachter feststellen, der die Berichte unparteiischer, nichtdeutscher Berichterstatter jenes Ereignisses las. Nur diesen scheint diese Tatsache aufgefallen zu sein; alle jüdischen Zeitungsschreiber haben es anscheinend für klüger gehalten, davon zu schweigen.

Der jüdische Einfluß in Deutschland trat während des Krieges besonders stark in den Vordergrund. Er kam mit der Genauigkeit und Sicherheit einer Wurfmine, als wäre alles schon vorbereitet gewesen. Die deutschen Juden waren während des Krieges keine deutschen Patrioten. Wenn dieser Umstand auch in den Augen der deutschfeindlichen Nationen kein Vorwurf ist, so wirft er doch ein Licht auf die Beteuerung der Treue des Juden auf dem Lande, in dem er wohnt. Aus noch näher zu betrachtenden Gründen halten es ernsthafte deutsche Denker für unmöglich, daß ein Jude Patriot sein kann.

Nach allseitiger Behauptung hätten die obengenannten Juden ihre Posten ohne Revolution sicher nicht bekommen; und die Revolution wäre nicht gekommen, hätten sie sie nicht gemacht. Die Zustände in Deutschland waren unbefriedigend, doch konnte sie das Volk selbst abstellen und es hätte es auch getan. Wiederum standen gerade die Verhältnisse, welche die öffentliche Moral zerstörten und eine Besserung unmöglich machten, unter jüdischem Einfluß.

Der hauptsächlichste jüdische Einfluß, dem der Zusammenbruch der deutschen Staatsordnung zugeschrieben wird, läßt sich in drei Gruppen zusammenfassen: a) der Bolschewismus, der sich unter der Maske der deutschen Sozialdemokratie verbarg; b) der jüdische Besitz und beherrschende Einfluß in der Presse; c) die jüdische Kontrolle der Lebensmittel und des Industriewesens. Es gibt noch eine vierte, die "höher hinauf" weist; aber jene waren unmittelbar auf das Volk wirksam.

Da möglicherweise deutsche Schlußfolgerungen von solchen angezweifelt werden können, deren Meinung sich unter jüdischem Einfluß gebildet hat, sei hier der Berichterstatter des Londoner "Globe", George Pitter-Wilson, angeführt. Dieser schrieb schon im April 1919: "Bolschewismus bedeutet die Enteignung aller christlichen Nationen, so daß überhaupt kein Kapital in christlichen Händen bleiben wird und daß alle Juden zusammen die Herrschaft der Welt nach ihrem Belieben ausüben werden." Schon im zweiten Kriegsjahr erklären deutsche Juden, die Niederlage Deutschlands sei für den Aufstieg des Proletariats notwendig. Ströbel sagte: "Ich gestehe offen, daß ein voller Sieg des Landes nicht im Interesse der Sozialdemokratie läge." Überall wurde verkündet, daß die Erhebung des Proletariats nach einem Siege eine Unmöglichkeit wäre. Diese wenigen Beispiele von vielen sollen nicht die Kriegsschuldfrage wieder aufrollen, sondern zeigen, wie sogenannte deutsche Juden die Treue gegen das Land vergaßen, in dem sie wohnten und sich mit den übrigen Juden zum Sturze Deutschlands vereinigten. Und zwar nicht etwa, wie wir sehen werden, um Deutschland vom Militarismus zu befreien – was jeder denkende Deutsche wollte 9) – sondern um das Land in einen Zustand der Verwirrung zu stürzen, die es ihnen ermöglichte, sich der Herrschaft zu bemächtigen. Die deutsche Presse machte sich diese Absichten der jüdischen Wortführer erst verstohlen, dann offen zu eigen. Das "Berliner Tageblatt" und die "Münchner Neuesten Nachrichten" waren während des Krieges amtliche und halbamtliche Regierungsorgane. Sie waren in jüdischem Besitz oder unter jüdischem Einfluß, ebenso wie die "Frankfurter Zeitung" und eine Schar kleinerer Blätter. Diese Zeitungen, so behauptete man, waren nichts anderes als deutsche Ausgaben der Judenpresse der Alliierten, und ihr Ziel war das gleiche. Dieses Zusammenwirken der Judenpresse – die als öffentliche Presse gilt – über die ganze Welt müßte daraufhin ernstlich geprüft werden, um der Menschheit zu zeigen, wie ihr Lesestoff – und zu welchen heimlichen Zwecken – täglich zurechtgemacht wird.

Mit Ausbruch des Krieges gingen Lebensmittel- und Heereslieferungen in jüdische Hände über, und nun griff eine Unredlichkeit um sich, die das Vertrauen der Tapferen zerstörte. Wie alle patriotischen Völker wußte auch das deutsche, daß Krieg Opfer und Leiden bedeutet, und war entschlossen, dieses allgemeine Schicksal zu tragen. Nun aber sah es sich von einer Klasse Juden ausgebeutet, die alles vorbereitet hatte, um aus der allgemeinen Not Profit zu machen. Wo sich nur in Volksbedürfnissen spekulieren oder Zwischengewinn erzielen ließ, in Banken, Kriegsgesellschaften, Hilfsspenden, in Ministerien, die Lieferungen zu vergeben hatten – überall tauchten Juden auf. Bedarfsartikel, die reichlich da waren, verschwanden, um dann stark verteuert wieder zu erscheinen. Die Kriegsgesellschaften waren ganz und gar jüdische Domänen. Wer Geld hatte, konnte alles ohne Karten bekommen, so sehr sich auch die Regierung bemühte, die Lebensmittel im allgemeinen Interesse gleichmäßig zu verteilen. Die Juden verdreifachten die Preise der Waren, die sie hintenherum besorgten, und so floß ein Geldstrom in ihre Geldschränke. Wegen der versteckten Vorräte, aus denen sich diese Spekulanten versorgten, blieben alle amtlichen Lebensmittelschätzungen unzuverlässig. Die öffentliche Moral fühlte sich beunruhigt; Klagen wurden erhoben und Strafverfahren eingeleitet; sobald es aber zur Entscheidung kommen sollte, stellte sich heraus, daß Beklagte und Richter Juden waren, und so verlief die Sache gewöhnlich im Sande. Wurde aber ein deutscher Kaufmann gefaßt, so wurde Lärm geschlagen, und die ihm auferlegte Strafe hätte für alle anderen mitgereicht. Man durchforsche Deutschland kreuz und quer, höre die Äußerungen, studiere die Stimmen im Volke und man wird finden, daß die Erinnerung an diesen jüdischen Mißbrauch der Macht sich dem Gedächtnis wie mit heißem Eisen eingebrannt hat.

Während diese Einflüsse die Masse des Volkes unterwühlten, wirkten höhere Einflüsse jüdischer Art auf die Regierung. Die Berater der Regierung Bethmann-Hollweg waren: der jüdische Großreede Ballin, Theodor Wolff vom "Berliner Tageblatt" und Mitglied der alljüdischen Presse, v. Gwinner, Direktor der Deutschen Bank, der verwandtschaftlich mit dem jüdischen Großbankier Speyer verbunden ist, und Rathenau, der Führer der jüdischen industriellen und finanziellen Unternehmerschaft. Diese Männer standen an der Quelle und übten ihren Einfluß auf die Regierung, wie die anderen auf das Volk.

Der reiche deutsche Jude konnte sich durch seine Finanzmacht über die Zweige des Wirtschaftslebens, welche die herrschende Klasse in Deutschland unmittelbar angingen, die von ihm begehrte Stellung in der Gesellschaft kaufen. Wie aber kam der arme Jude zu der Anerkennung, die er forderte? Denn alle Juden sind von dem gleichen Drange beseelt, er steckt ihnen im Blute; sie treibt der Sporn nach Herrschaft. Erklärt sich so die Eroberung der höheren Kreise durch die Geldmacht, so bleibt noch die Eroberung der Volksmassen durch die Juden, welche kein Geld hatten außer dem, das sie in dem von ihnen verursachten Wirrwarr erwischen konnten.

Der Jude ist kein Anarchist, kein Zerstörer – zugegeben. Trotzdem ist er der Weltbolschewist und in hervorragendstem Maße der Revolutionsmacher in Deutschland. Sein Anarchismus ist nicht waschecht 10), dieser ist für ihn ein Mittel zu einem bestimmten Zweck. Der reiche Jude ist kein Anarchist, weil er seine Zwecke mit feineren Mitteln erreichen kann. Der arme Jude aber hat kein anderes Hilfsmittel. Aber Reiche und Arme gehen eine lange Strecke gemeinsam; das Band der Sympathie zerreißt nie zwischen ihnen, denn hat die Anarchie Erfolg, so nimmt der arme Jude seinen Platz neben dem reichen ein; hat sie keinen Erfolg, so hat sie mindestens neue Gebiete erzwungen, auf denen nun der reiche Jude wirken kann.

Der arme Jude in Deutschland konnte die ihn umgebende Schranke des Deutschtums nur dadurch überwinden, daß er sie sprengte. Für Rußland gilt dasselbe. Die soziale Ordnung hielt den Juden in einer Stellung eingeschlossen, wo er erfahrungsgemäß weniger Schaden anrichten konnte. Wie die Natur einen in den Körper eindringenden Fremdstoff einkapselt, so pflegten es die Nationen mit den Juden zu tun. In neuerer Zeit hat jedoch der Jude ein Mittel gefunden, die Schranken niederzubrechen, das nationale Bauwerk in Unordnung zu bringen und in dem darauf entstehenden Dunkel und Aufruhr den Platz zu besetzen, den er seit langem begehrte. Als Rußland zusammenbrach – wer kam zuerst ans Licht? Der Jude Kerensky! Aber seine Pläne waren nicht radikal genug, darum kam nach ihm Trotzky, wieder ein Jude. Trotzky erkannte, daß der soziale Bau in Amerika zu fest war, um ihn zu zerbrechen. Er brach in Rußland an der schwächsten Stelle durch, von da wollte er die ganze Welt aufrollen. Jeder Kommissar in Rußland ist heute ein Jude.11) Schilderer russischer Zustände pflegen sie so darzustellen, als befände sich Rußland in der Auflösung.. Das mag so sein, aber für die Judenregierung in Rußland trifft das nicht zu. Aus ihren Unterständen brachen die Juden Rußlands in geschlossener Schlachtordnung hervor, wie eine Wurfmine in die künstlich geschaffene Unordnung hinein, als wäre jedermanns Platz im voraus bestimmt gewesen.

Ebenso ging es in Deutschland. Die deutsche Mauer mußte gleichsam zertrümmert werden, bevor die armen Juden ihren Ehrgeiz befriedigen konnten. Als eine Bresche gelegt war, brachen sie durch und setzten sich in allen maßgebenden und das Volk beherrschenden Stellen fest. Hieraus erklärt es sich, warum die Juden in der ganzen Welt die Energie umstürzlerischer Bewegungen fördern. Bekanntlich verkünden die jungen Juden in den Vereinigten Staaten ein Ideal, dessen Verwirklichung mit der Beseitigung dieses Staates gleichbedeutend wäre. Ihr Angriff zielt natürlich auf den "Kapitalismus", das heißt auf die gegenwärtige nichtjüdische Regierung der Welt. Die wirklichen Kapitalisten der Welt, Kapitalisten des Kapitals wegen, sind die Juden. Es ist kaum anzunehmen, daß diese den Kapitalismus vernichten wollen: sondern sie erstreben die Alleinherrschaft darüber und sie sind seit langem auf dem besten Wege zum Ziele ihrer Wünsche.

In Deutschland wie in Rußland muß man deshalb zwischen den Methoden der reichen und der armen Juden unterscheiden; die eine richtet sich nach den Regierungen, die andere nach der Volksstimmung, beide sind aber auf das gleiche Ziel eingestellt. Die Handlungsweise der unteren jüdischen Klassen wird nicht allein durch das Streben bestimmt, der Unterdrückung ein Ende zu machen, sondern die Herrschaft zu erobern – dieser Wille zur Macht bestimmt ihr Wesen. Die Überzeugung der Deutschen in diesem Punkte läßt sich etwa so erklären: Die Revolution ist der Ausdruck des jüdischen Willens zur Macht. Parteien wie die Sozialisten, Demokraten und Freidenker sind nur Werkzeuge des jüdischen Machtwillens. Die sogenannte "Diktatur des Proletariats" ist hauptsächlich die Diktatur der Juden.

So plötzlich sind den Deutschen die Augen aufgegangen, so stürmisch und empört hat die Gegenwirkung eingesetzt, daß in der deutschen Judenschaft die Losung ausgegeben wurde, sich in die zweite Linie zurückzuziehen. Alle Posten, die in unmittelbarer Berührung mit der Bevölkerung standen, wurden wie auf Verabredung aufgegeben. Dies bedeutete indessen nicht auch die Aufgabe der Macht. Was in Deutschland eintreten wird, läßt sich nicht voraussehen. Aber ohne Zweifel werden sich die Deutschen der Lage als gewachsen erweisen und werden ebenso einwandfreie wie wirksame Machtmittel finden. Was sich aber in Rußland ereignen wird, ist kaum noch zweifelhaft. Wenn die Schicksalswende in Rußland eintritt, wird ein Schauer des Entsetzens über die Welt gehen.

Die Auffassung der eingeborenen Deutschen und Russen läßt sich kurz wie folgt zusammenfassen:

Das Judentum ist die straffest organisierte Macht der Welt, straffer noch als das britische Weltreich. Es bildet einen Staat, dessen Bürger ihm unwandelbar treu ergeben sind, wo sie auch leben mögen, ob reich, ob arm.

Diesen Staat in allen übrigen Staaten nennt man in Deutschland "Alljuda".

Die Machtmittel dieses alljüdischen Staates sind Kapitalismus und Presse oder Geld und Propaganda.

Alljuda als einziger unter allen Staaten hat eine Weltwirtschaft aufgerichtet, alle übrigen können und wollen auch nur eine nationale Herrschaft ausüben.

Die Hauptleistung Alljudas ist Journalistik. Die technischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen des modernen Judentums sind durchaus journalistischer Natur. Sie beruhen auf der staunenswerten jüdischen Fertigkeit, die Ideen anderer in sich aufzunehmen. Kapital und Journalismus vereinigen sich in der Presse, die so zum Mittel für jüdische Herrschaft geworden ist.

Die Verwaltung dieses alljüdischen Staates ist staunenswert organisiert. Paris war ihr erster Sitz, ist aber jetzt an dritte Stelle gerückt. Vor dem Kriege war London ihre erste, Neuyork ihre zweite Hauptstadt. Es ist abzuwarten, ob Neuyork London überflügeln wird – die Strömung geht nach Amerika.

Da Alljuda nicht imstande ist, eine stehende Land- und Seewehr zu halten, haben andere Staaten dafür zu sorgen. Seine Flotte ist die britische; diese sichert die jüdische Weltwirtschaft, soweit sie vom Seeverkehr abhängt, vor jedem Eingriff. Umgekehrt gewährleistet Alljuda Britannien seine ungestörte politische und territoriale Herrschaft. Alljuda hat Palästina unter das britische Zepter gebracht. Wo nur eine alljüdische Landmacht war – gleichgültig in welcher Uniform sie stecken mochte – arbeitete sie Hand in Hand mit der britischen Seemacht.

Alljuda überläßt die Verwaltung der verschiedenen Länder und Erdteile gern einheimischen Regierungen; es fordert nur die Kontrolle über diese Regierungen. Das Judentum hat nicht das Geringste gegen eine dauernde nationale Gliederung der jüdischen Welt. Sie selbst, die Juden, werden niemals in einer anderen Nation aufgehen. Sie sind ein Volk für sich, waren es immer und werden es immer sein.

Nur dann gerät Alljuda mit einem anderen Volk in Streit, wenn dieses es ihm unmöglich macht, die Erträge der Arbeit und die Finanzen des Landes unter seinen Einfluß zu bringen. Es kann Krieg, es kann auch Frieden machen; in hartnäckigen Fällen läßt es die Anarchie los; dann kann es auch die Ordnung wiederherstellen. Es lenkt die Nerven und Sehnen der Menschheit so, wie es am besten die alljüdischen Pläne fördert.

Da Alljuda die Nachrichtenquellen der Welt unter sich hat, kann es die Meinung der Menschen immer für sein nächstes Vorhaben vorbereiten. Die größte Gefahr liegt in der Art, wie Nachrichten gemacht werden und wie die Stimmung ganzer Völker für einen bestimmten Zweck geformt wird. Kommt man aber dem mächtigen Judentum auf die Spur und weist auf seine Hand im Spiele, dann ertönt ein sofortiges Geschrei über "Hetze", und aus der ganzen Weltpresse hallt es wider. Die wahre Ursache einer Verfolgung – nämlich die Unterdrückung der Völker durch die Geldmachenschaften der Juden – dringt nie an die Öffentlichkeit.

Alljuda hat seine Vizeregierungen in London und Neuyork. Nachdem es seine Rache an Deutschland ausgelassen hat, macht es sich daran, andere Nationen zu unterjochen. Britannien hat es schon. In Rußland kämpft es darum, aber die Aussichten sind ungünstig. Die Vereinigten Staaten mit ihrer gutartigen Duldsamkeit gegen alle Rassen bieten ein vielversprechendes Versuchsfeld. Die Bühne der Handlungen ändert sich, der Jude aber bleibt sich durch die Jahrhunderte gleich.

III

"Auf den ersten Blick möchte es scheinen, als wenn das Wirtschaftssystem Nordamerikas gerade das sei, das sich unabhängig von den Juden entwickelt hat ... Gleichwohl halte ich meine Behauptung aufrecht, daß die Vereinigten Staaten (vielleicht mehr als irgendein anderes Land) bis an den Rand mit jüdischem Geist gefüllt sind. Dies wird von vielen Seiten anerkannt, vor allem von denen, die am besten imstande sind, sich ein Urteil über den Gegenstand zu bilden.

Ist nicht angesichts dieser Tatsache die Meinung gerechtfertigt, daß die Vereinigten Staaten ihre ganze Existenz den Juden verdanken? Und wenn dem so ist, wieviel mehr läßt sich behaupten, daß der jüdische Einfluß die Vereinigten Staaten gerade zu dem machte, was sie sind – amerikanisch? Denn was wir Amerikanertum nennen, ist sozusagen nichts anderes als destillierter Judengeist."

Werner Sombart: Die Juden und das Wirtschaftsleben. S. 38, 43.

Geschichte der Juden in den

Vereinigten Staaten

Die Geschichte der Juden in Amerika beginnt mit Christoph Kolumbus. Am 2. August 1492 wurden mehr als 300 000 Juden aus Spanien vertrieben; mit diesem Ereignis begann Spaniens Machtstellung langsam zu sinken. 12) Am nächsten Tage stach Kolumbus nach Westen in See; in seiner Begleitung war eine Anzahl Juden. Es waren nicht etwa Flüchtlinge, denn die Pläne des kühnen Seefahrers hatten schon lange vorher das Interesse einflußreicher Juden erregt. Kolumbus selbst erzählt, daß er mit vielen Juden Umgang hatte. Der erste Brief, in dem er seine Entdeckung schilderte, war an einen Juden gerichtet. In der Tat wurde die ereignisvolle Reise selbst, die dem menschlichen Wissen und Wohlstand die zweite Erdhälfte schenkte, durch Juden ermöglicht. Die nette Geschichte, daß Königin Isabella mit ihren Juwelen die Fahrt finanzierte, hat vor einer nüchternen Untersuchung verschwinden müssen. Am spanischen Hofe übten drei Maranen oder Geheimjuden größten Einfluß aus: Luis de Santagel, ein hervorragender Kaufmann in Valencia und Pächter der königlichen Steuern, sein Verwandter Gabriel Sanchez, königlicher Schatzmeister und ihr Freund, der königliche Kämmerer Juan Cabrero. Diese schilderten der Königin Isabella die Leere der königlichen Schatzkammer und bearbeiteten unablässig ihre Phantasie mit der glänzenden Vorspiegelung, daß Kolumbus die fabelhaften Goldschätze Indiens entdecken würde, bis die Königin sich entschloß, ihre Juwelen zum Pfand für die Ausrüstungsgelder hinzugeben. Aber Santagel bat um die Erlaubnis, das Geld selbst vorzustrecken: 17 000 Dukaten, ungefähr 20 000 Dollar, nach heutigem Gelde etwa 160 000 Dollar. Wahrscheinlich überstieg das Darlehen die Kosten des Unternehmens.

Mit Kolumbus gingen wenigstens fünf Juden auf die Fahrt: Luis de Torres als Dolmetscher, Marco als Wundarzt, Bernal als Arzt, Alonzo de la Calle und Gabriel Sanchez. Die astronomischen Instrumente und die Karten der Seefahrer stammten von Juden. Luis de Torres ging als erster an Land, entdeckte als erster die Verwendung des Tabaks; er ließ sich in Kuba nieder, und man kann ihn als den Vater der jüdischen Beherrschung des jetzigen Tabakhandels bezeichnen.

Die Gönner des Kolumbus, Luis de Santagel und Gabriel Sanchez, erhielten für ihren Anteil am Werke viele Vorrechte; er selbst aber wurde das Opfer der Ränke Bernals, des Schiffsarztes, und erlitt Unrecht und Einkerkerung zum Lohn.

Von Anfang an sahen die Juden nach Amerika als nach einem vielversprechenden Gebiet hinüber; ihre Einwanderung nach Südamerika, besonders nach Brasilien, setzte gleich stark ein. Infolge einer bewaffneten Parteinahme in einem Zwist zwischen den Brasilianern und Holländern hielten es die brasilianischen Juden für geraten, auszuwandern, und zogen nach der holländischen Kolonie, wo heute Neuyork steht. Peter Stuyvesant, der holländische Gouverneur, war mit ihrer Ansiedlung unter seinen Leuten nicht einverstanden und forderte sie auf, abzuziehen. Aber die Juden hatten anscheinend Vorsorge getroffen, daß sie doch zugelassen wurden, auch wenn man sie nicht gerade willkommen hieß; denn bei Rücknahme des Ausweisungsbefehls Stuyvesants gaben die Direktoren der holländischen Handelsgesellschaft als Grund für die Zulassung der Juden die großen Kapitalien an, die sie in Anteilscheinen der Gesellschaft angelegt hatten. Gleichwohl wurde ihnen der Eintritt in öffentliche Ämter, ebenfalls der Kleinhandel verboten; dies hatte zur Folge, daß sie sich dem Ausfuhrhandel zuwandten, worin sie bald wegen ihrer europäischen Verbindung eine Monopolstellung einnahmen.

Dies ist eine von tausend Proben der jüdischen Findigkeit. Ein Verbot in einer Richtung bringt ihnen glänzende Erfolge nach der anderen. Wenn dem Juden verboten wurde, mit neuen Kleidern zu handeln, handelte er mit alten – dies war der Anfang des organisierten Handels in getragenen Kleidungsstücken. Als ihm der Kleinwarenhandel verboten wurde, legte er sich auf den Großhandel; der Jude ist der Gründer des Großwarenhandels der Welt; er war der Gründer des Bergungssystems bei Schiffbruch: noch unter den Trümmern der Zivilisation suchte und fand er Wohlstand. Er zeigte den Menschen, wie man alte Lumpen verwendet, alte Federn reinigt, Galläpfel und Kaninchenfelle verwendet. Er hat immer eine Vorliebe für den Fellhandel gehabt, den er bis jetzt beherrscht, und ihm verdankt man die große Zahl gewöhnlicher Felle, die unter verschiedenen verlockenden Namen als hochwertige Pelze gehen. Die Idee des "Wieder-Neumachens" wurde durch die Juden handelsüblich. In den "Lumpenmännern", die in unseren Städten ihre Pfeife ertönen lassen und altes Eisen, alte Flaschen, altes Papier und Lumpen sammeln, sehen wir die Enkel jener Juden, die es verstanden, aus Plunder Wertgegenstände zu machen.

Unwissentlich hat der gute Peter Stuyvesant die Juden gezwungen, Neuyork zum Haupthafen Amerikas zu machen. Wenn auch während der amerikanischen Revolution die meisten Juden aus Neuyork nach Philadelphia flohen, so kehrten die meisten bei erster Gelegenheit nach Neuyork zurück; ihr Instinkt schien ihnen zu sagen, daß diese Stadt ihr Handelsparadies werden würde. So ist es auch gekommen. Neuyork ist der Hauptmittelpunkt des Judentums geworden. Dort ist der Schalter, wo die gesamte amerikanische Ein- und Ausfuhr besteuert wird, wo tatsächlich die ganze in Amerika geleistete Arbeit den Geldherren Tribut zahlt. Grund und Boden der Stadt ist in jüdischen Besitz. Eine Liste der Hauseigentümer zeigt nur selten einen nichtjüdischen Namen. Kein Wunder, wenn angesichts dieses beispiellosen Aufstiegs, dieses unaufhaltsamen Anwachsens von Reichtum und Macht jüdische Schriftsteller begeistert ausrufen, daß die Vereinigten Staaten das von den Propheten verkündete gelobte Land seien und Neuyork das Neu-Jerusalem. Einige gehen sogar noch weiter und preisen die Spitzen der Felsengebirge als den Berg Zion – nicht mit Unrecht, wenn man den Minen- und Kohlenbesitz der Juden in Betracht zieht.

Der neue Kanalplan, der die große Stadt an den Großen Seen zum Meereshafen machen würde, Neuyork aber das Ansehen nehmen würde, das es als der Endpunkt, in den alle Haupteisenbahnlinien einmünden, erlangt hat, ist gegenwärtig heiß umstritten. Der stärkste Beweggrund gegen die höchst sinnfällige wirtschaftliche Verbesserung ist aber, daß sehr viel von dem in Neuyork vorhandenen Reichtum überhaupt kein realer Reichtum ist, sondern daß große Scheinwerte allein davon abhängen, daß Neuyork eben – Neuyork bleibt. Sollte irgend etwas eintreten, das aus Neuyork eine bloße Küstenstadt macht, und das es nicht die Stadt bleiben läßt, in der die großen Steuereinnehmer sitzen und ihre Tribute erheben, würde viel jüdischer Reichtum verschwinden. Dieser war schon vor dem Kriege fabelhaft. Was er jetzt ist, werden die Statistiker kaum zu schreiben wagen.

In 50 Jahren ist die jüdische Bevölkerung der Vereinigten Staaten von 50 000 auf mehr als 3 300 000 13) gewachsen. Im gesamten britischen Reich gibt es nur 300 000, in Palästina nur 10 000. Daß die Zahl der Juden in Großbritannien nicht größer ist, ist für sie selbst ein glücklicher Umstand; denn bei der großen und augenfälligen Herrschaft, die sie dort in allen Dingen so schon ausüben, könnten die armen Juden, wenn sie in größerer Zahl auftreten, recht unliebsame Erfahrungen machen. Ein außerordentlich gut unterrichteter Engländer sagt, daß auf eine ausreichende Ursache hin der Antisemitismus jeden Augenblick in England ausbrechen kann, aber er kann nicht gegen die unangreifbar reichen Juden ausbrechen, die in der Politik und in der internationalen Finanz herrschen. Zwar ist wahrscheinlich die allgemeine Ursache des Antisemitismus das Wirken der internationalen Juden, das oft nicht klar erkannt, aber doch stets sicher gespürt wird, und für das in der Hauptsache die unschuldigen, ärmeren Juden büßen müssen. Jedoch soll der Antisemitismus erst im nächsten Kapitel behandelt werden.

Das Zahlenverhältnis der jüdischen Bevölkerung in Großbritannien zu der in den Vereinigten Staaten zeigt, daß die ungeheure Macht, welche die internationalen jüdischen Finanzleute ausüben, weder die Folge ihrer Zahl ist, noch daß sie davon abhängig ist. Die gleichbleibende Tatsache bezüglich der Juden ist ihre weltweite beispiellose Macht bei verhältnismäßiger Kleinheit der Zahl. Es gibt nur ungefähr 14 Millionen Juden in der Welt, etwa ebensoviel wie Koreaner. Dieser Vergleich ihrer Zahl mit derjenigen der Koreaner beleuchtet die auffällige Erscheinung ihrer Macht um so eindrucksvoller.

Zur Zeit George Washingtons gab es ungefähr 4000 Juden im Lande, die meisten waren rechtschaffene Händler. In ihrer Mehrheit standen sie auf amerikanischer Seite. 14) Haym Salomon half den Kolonien in einem kritischen Augenblick mit dem Darlehen seines ganzen Vermögens. Aber ihre Sonderart haben die Juden nicht aufgegeben, sie wandten sich weder dem Handwerk noch der Landwirtschaft zu; sie legten niemals Wert darauf, Gebrauchsgegenstände herzustellen, sondern nur darauf, mit Fertigwaren zu handeln.

Erst in neuester Zeit hat sich der Jude hier und da bereitgefunden, zu produzieren; wo er sich betätigt, erscheint es als ein Ausfluß seines händlerischen Wirkens. Auch bei der Warenherstellung macht er Profit. Das Ergebnis hiervon ist für die Verbraucher nicht etwa eine Kostenminderung, sondern Verteuerung. Es ist für jüdische Geschäftsmethoden bezeichnend, daß wirtschaftliche Vereinfachungen und Ersparungen nicht den Verbrauchern, sondern dem Geschäftsunternehmen zugute kommen. Die Warengattungen, bei denen die unentschuldbarsten und übertriebensten Preissteigerungen stattgefunden haben, andererseits die Geschäftszweige, in denen ohne jede ersichtliche Änderung der allgemeine Lage die jähesten Preisstürze erfolgt sind, sind diejenigen, in denen sich die Juden ausschlaggebend betätigen.

Geschäft bedeutet für die jüdische Denkweise Geld. Was der jüdische Gewinner mit dem Gelde anfängt, ist eine andere Sache. Aber ins Geldmachen darf nie idealistischer "Stuß" störend hineingeredet werden. Die Dollarprofite des Juden werden niemals durch freiwillige Reformen "beschnitten", womit andere Leute bestrebt sind, die Lage der Arbeiter zu verbessern.

Diese Erscheinung ist nicht auf jüdische Herzenshärte zurückzuführen, sondern auf die jüdische harte Geschäftsauffassung. 15) Beim Geschäft handelt es sich um Waren und Geld, nicht um Menschen – nach jüdischer Auffassung. Wenn ein Mensch in Not ist und leidet, kann der Jude wohl mit ihm Mitleid haben; kommt aber das Unternehmen des Bedrängten mit in Frage, dann sind Mensch und Unternehmen zwei ganz verschiedene Dinge. Nach seiner Geschäftsauffassung wüßte der Jude nicht, wie er sich zu dem Unternehmen menschlich stellen sollte; er würde ihm gegenüber in einer Weise handeln, die andere Menschen "hart" nennen würden. Der Jude könnte diesen Vorwurf nicht als gerecht empfinden; er würde sagen, hier handle es sich nur ums "Geschäft".

Auf diese Weise lassen sich vielleicht auch die jüdischen Neuyorker "Schwitzbuden" erklären. Wenn gefühlvolle Leute die armen Juden in den Neuyorker Ausbeutungswerkstätten bemitleiden, so wissen sie meistenteils nicht, daß die Erfinder und Nutznießer dieser Schwitzbudenmethoden wiederum Juden waren. Es ist der Stolz unseres Landes, daß hier niemand seiner Rasse oder Farbe oder seines Glaubens wegen verfolgt wird, daß jedermann Anspruch auf Freiheit hat. Hingegen hat jeder, der sich damit eingehend befaßt hat, die Tatsache feststellen müssen, daß die einzige herzlose Behandlung, die in den Vereinigten Staaten Juden erfahren haben, von Leuten ihres eigenen Stammes, von ihren Aufsehern und Herren kommt. Dabei scheint es, daß weder der Geschundene noch der Schinder darüber das Gefühl der Unmenschlichkeit oder Herzlosigkeit hat – es ist "Geschäft". Der oder die Ausgebeutete lebt in der Hoffnung, eines Tages auch eine Werkstatt voll Leute zu haben, die für ihn oder sie nähen. Ihr zu begrenztes Lebensinteresse und ihr nie nachlassender Ehrgeiz, die Leiter hinaufzusteigen und Herr in der eigenen Werkstatt zu werden, läßt die Juden ihre Arbeit ohne das leiseste Empfinden der Ausbeutung oder eines Unrechtes verrichten, das im Grunde die größte Bitternis ihrer Armut sein würde. Der Jude sieht in der Arbeit nie ein Unglück, noch weniger aber hält er untergeordnete Stellungen als ihm dauernd angemessen. So setzt er lieber seine Kräfte daran hochzukommen, als über die Beschwerden seiner augenblicklichen Lage zu jammern, er bemüht sich, sie zu verbessern.

Dies alles ist, persönlich betrachtet, schätzenswert, vom gesellschaftlichen Standpunkte aber bedenklich. Hiervon kam es, daß bis vor kurzem die unteren Beschäftigungsarten ohne jede Fürsorge blieben, während die höheren Kreise kein Bedürfnis fühlten, soziale Reformen und Wohlfahrtseinrichtungen zu schaffen. Der Anteil der Großjuden an Wohltätigkeit ist achtenswert; ihre Mitwirkung an sozialen Reformen gleich Null. Mit empfehlenswertem Mitgefühl für ihre Leute geben sie einen Teil ihres Profites hin, um die menschliche Not zu lindern, die eine Folge ihres Profitmachens ist. Aber anscheinend ist es ihnen noch niemals in den Sinn gekommen, etwa die Methoden zu ändern, durch die sie ihre Profite machen, um so die daraus entstehende Not zu mildern oder zu beseitigen. Wenigstens findet man gegenüber vielen Wohltätern obiger Art unter den reichen Juden keinen Namen, die für eine tatsächliche, wirksame Vermenschlichung der industriellen Arbeit, ihrer Methoden und ihrer Rückwirkungen eintreten.

Das ist unheilvoll, aber begreiflich; ja mehr als dies, es erklärt viele Dinge, derentwillen die Juden von solchen getadelt werden, die ihr Wesen nicht verstehen. Der Jude kann ziemlich weit darin gehen, von den Früchten seiner Erfolge abzugeben. Und wenn auch die soziale Wirkung hiervon dieselbe wäre, als wenn es aus grausamer Gefühlslosigkeit und Unmenschlichkeit geschähe, so muß doch gesagt werden, daß es meist nicht aus solchen Gefühlen geschieht, sondern aus der dem Juden angeborenen Auffassung vom Glücksspiel des "Geschäfts". Manche Reformvorschläge zugunsten der Arbeiterschaft erscheinen ihm ebenso verrückt, als sollte, aus Grünen der Menschlichkeit, ein Fußballspieler einen Gewinnpunkt seinem Gegner gutschreiben.

Der amerikanische Jude "assimiliert" sich nicht. Dies muß festgestellt werden, nicht als Vorwurf, sondern als Tatsache. Der Jude könnte, wenn er wollte, im Amerikanertum aufgehen, aber er will nicht. Wenn außer dem Gefühl der Beunruhigung, das seine ungeheure Bereicherung erzeugt, irgendein Vorurteil gegen ihn in Amerika besteht, so nur wegen seiner Abgeschiedenheit. Der Jude ist weder in seiner Person, noch in seinem Glauben, noch in seiner Rasse zu beanstanden. 16) Seine Ideale hat er mit er übrigen Welt gemein. 17) Dennoch assimiliert er sich nicht; durch seine Abschließung nährt er die Ansicht, daß er nicht dazu gehört. Dies ist sein Vorrang; in gewisser Beziehung mag man darin eine hervorragende Urteilsschärfe sehen. Dann aber sollte er auch nicht, wie er es gern tut, diese Abgeschlossenheit zu einem seiner Beschwerdepunkte gegen die Nichtjuden im ganzen machen. Es wäre besser, er bekennt sich ein für allemal offen zu dem Standpunkt der ehrlichen Juden in dieser Frage, als daß ein junger Jude sagt: "Der ganze Unterschied, der existiert, ist der zwischen einem amerikanischen Juden und einem jüdischen Amerikaner. Ein jüdischer Amerikaner spielt die Rolle des Eingeborenen, der dazu verurteilt ist, für immer Parasit zu sein."

Das Ghetto ist kein amerikanisches Werk, sondern eigener Einfuhrartikel der Juden. Sie haben sich als eine scharf unterscheidbare Gemeinschaft abgesondert. Hierüber sagt die "Jüdische Enzyklopädie" folgendes: "Die gesellschaftliche Organisation der Juden in Amerika unterscheidet sich in der Hauptsache wenig von der in anderen Ländern; ohne irgendwelchen Zwang ziehen es die Juden vor, in enger Nachbarschaft miteinander zu wohnen. Diese Eigenart besteht noch immer."

Ein Verzeichnis der von den Juden der Vereinigten Staaten beherrschten Geschäftsarten aufstellen, hieße die lebenswichtigen Arbeitsgebiete des Landes aufzählen – diejenigen, die wirklich lebensnotwendig sind und die, welche verfeinerte Gewohnheiten scheinbar lebensnotwendig gemacht haben. Das Theaterwesen ist natürlich, wie allgemein bekannt, ausschließlich jüdisch. Schauspielertum, Billetthandel, alles was mit dem Theater zusammenhängt, ist in jüdischen Händen. Dies erklärt vielleicht die Tatsache, daß in fast allen Bühnenwerken heutzutage ein propagandistischer Zweck zu finden ist, bisweilen auch offenkundige händlerische Anpreisungen, die nicht von den Schauspielern ausgehen, sondern von den Verfassern.

Die Filmindustrie, das Zucker- und Tabakgewerbe, 50 v.H. oder mehr in der Großfleischerei, mehr als 60 v.H. der Schuhwarenindustrie. 18) Konfektion für Männer und Frauen, die Versorgung mit Musikinstrumenten, Juwelenhandel, Getreidehandel, neuerdings Baumwolle, das Colorado-Schmelzhüttenwesen, Spedition, Nachrichtenvermittlung, Handel mit alkoholischen Getränken, Anleihegeschäft: alle diese, um nur die Gewerbe von nationaler und internationaler Bedeutung zu nennen, beherrschen die Juden der Vereinigten Staaten, entweder allein oder in Verbindung mit überseeischen Juden.

Das amerikanische Volk würde höchst staunen, wen es eine Galerie der amerikanischen Geschäftsleute sähe, die draußen Hüter unseres Ansehens im Handelswesen sind – meistens Juden. Sie haben ein klares Verständnis für den Wert des amerikanischen Namens. Betritt man in einem fremden Hafen ein Büro, das sich als "Amerikanische Importgesellschaft" oder "Amerikanische Handelsgesellschaft" oder mit ähnlichen unverfänglichen Namen bezeichnet, findet man gewöhnlich einen Juden, dessen Aufenthalt gewöhnlich in Amerika anscheinend von recht kurzer Dauer gewesen ist. Dies wirft ein Seitenlicht auf das Ansehen, das "amerikanische Geschäftsmethoden" in manchen Teilen der Welt genießen. Wenn 30 oder 40 verschiedene Rasen unter dem Namen "Amerikaner" Geschäfte machen, und zwar rechtmäßig, 19) so ist es nicht zu verwundern, wenn richtige Amerikaner Geschäftsmethoden, die in der Auslandspresse amerikanisch genannt werden, als solche nicht wiedererkennen. Ebenso beklagen sich die Deutschen seit langem, daß die Menschen draußen sie nach den deutsch sprechenden jüdischen Handlungsreisenden beurteilen.

Beispiele von jüdischem Wohlstand in den Vereinigten Staaten wären nichts Auffallendes. Aber Wohlstand, als gerechter Lohn für Unternehmungslust und Fleiß, ist nicht mit Herrschaft zu verwechseln. Wohlstand, wie Juden ihn zeigen, kann jeder erlangen, der dafür den Preis wie die Juden zahlt – in der Regel und alles in allem ein sehr hoher Preis – aber keiner nichtjüdischen Gemeinschaft würde es unter sonst gleichen Umständen gelingen, den Grad von Herrschaft wie die Juden zu erreichen; es fehlt den Nichtjuden die gleiche Fähigkeit des Hand-in-Hand-Arbeitens, eine Art zielbewußter Verschworenheit und jener Einheitlichkeit eines hochgesteigerten Rassentums, das alles den Juden kennzeichnet. Einem Nichtjuden macht es nichts aus, ob ein anderer von seiner Art ist oder nicht; für einen Juden ist es das Allernächste, daß der Mann vor seiner Tür auch Jude ist. Wenn Beispiele jüdischen Wohlstandes genannt werden sollen, so die Emanuel-Synagoge in Neuyork. Diese konnte 1846 kaum 1520 Dollar für ihren Unterhalt aufbringen; 1868, nach dem Bürgerkrieg, konnte sie 708 755 Dollar Miete von 231 Sitzen erheben. Das jüdische Bekleidungsmonopol als eines der Ergebnisse desselben Bürgerkrieges kann gleichfalls als Beispiel von Wohlhabenheit plus nationaler und internationaler Herrschaft angeführt werden.

Man kann sagen, alles, was der Jude in den Vereinigten Staaten unternommen hat, ist ihm geglückt – außer dem Ackerbau. Die übliche jüdische Erklärung hierfür ist, daß der gewöhnliche Ackerbau viel zu einfach ist, um den jüdischen Verstand voll zu beschäftigen; deshalb habe er kein genügendes Interesse daran, um erfolgreich zu wirtschaften; in Milch- und Viehwirtschaft, wo mehr Gehirn nötig ist, habe er Erfolg. In verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten ist oftmals versucht worden, jüdische Ackerbausiedlungen zu schaffen – ihre Geschichte ist eine Kette von Fehlschlägen. Die einen schieben die Schuld an diesen Mißerfolgen auf die Unwissenheit der Juden im rationellen Ackerbau, andere darauf, daß der Landwirtschaft das spekulative Element abgeht. Jedenfalls leisten sie in den nichtproduktiven Tätigkeiten mehr als in dem grundlegend produktiven Ackerbau. Forscher auf diesem Gebiet sagen, daß der Jude niemals Bauer gewesen ist, sondern immer Händler. Als Beweis für diese Behauptung wird gerade die Auswahl Palästinas als der Juden Heimat genannt – jenes Gebiet, das die Brücke zwischen Ost und West bildete, über die der Überlandhandel der damaligen Kulturländer führte.

VI

"Die Judenfrage besteht noch. Es wäre zwecklos, dies zu leugnen ... Die Judenfrage besteht überall, wo Juden in wahrnehmender Zeit wohnen. Wo sie nicht besteht, wird sie von den Juden im Laufe ihrer Wanderungen hingebracht. Wir ziehen natürlich dorthin, wo man uns nicht verfolgt, und dort verursacht unsere Anwesenheit Verfolgungen ... Die unseligen Juden tragen nun den Antisemitismus nach England hinein; sie haben ihn schon nach Amerika gebracht."

Theodor Herzl: Ein Judenstaat (A Jewish State) S. 4.

Die Judenfrage –

Tatsache oder Einbildung

Die Hauptschwierigkeit, über die Judenfrage zu schreiben, liegt in der Überempfindlichkeit der Juden und Nichtjuden bezüglich dieses Gegenstandes. Es besteht das unbestimmte Gefühl, als sei es schon unpassend, das Wort "Jude" überhaupt nur öffentlich auszusprechen oder zu drucken. Höfliche Umschreibungen wie "Hebräer" oder "Semit" – beide dem Vorwurf der Ungenauigkeit ausgesetzt – werden zaghaft versucht, und man behandelt die ganze Sache so zimperlich, als wäre sie eigentlich überhaupt verboten – bis dann ein unerschrockener jüdischer Geist mit dem guten alten Wort "Jude" gerade herauskommt. Dann ist der Bann gebrochen und die Luft ist rein. Das Wort "Jude" ist kein tendenziöses Beiwort; es ist ein alter, ehrlicher (?) Name mit einer ganz eigenen Bedeutung in jedem Abschnitt der Weltgeschichte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Bei den Nichtjuden herrscht äußerste Zaghaftigkeit in der öffentlichen Erörterung der Judenfrage. Sie möchten sie am liebsten, in Schweigen verhüllt, im undurchsichtigen Reich ihrer Gedanken behalten. Vielleicht bestimmt sie in ihrer Haltung ihre überkommene und vererbte Duldsamkeit, aber wahrscheinlich mehr noch das unbewußte Empfinden damit verbundener möglicher Schwierigkeiten. Spricht man öffentlich über die Judenfrage, so geschieht es meist in der Form des geschmeidigen Politikers oder im behaglichen Plauderton. Die großen jüdischen Namen in der Philosophie, Medizin, Literatur, Musik und Finanz ziehen vorüber; man hebt die Tatkraft, Geschicklichkeit, Sparsamkeit der jüdischen Rasse hervor und der Zuhörer geht mit dem Gefühl heim, etwas ganz Nettes über eine schwierige Sache erfahren zu haben. Dadurch wird aber nichts geändert, weder der Jude noch der Nichtjude wird verändert; nach wie vor bleibt der Jude ein Welträtsel.

Das Empfinden des Nichtjuden in diesem Punkte zeigt sich am deutlichsten in dem Wunsche - zu schweigen. "Warum denn überhaupt darüber sprechen?" heißt es. Aber schon diese Haltung ist an und für sich ein Beweis dafür, daß ein Problem vorliegt und daß man ihm ausweichen würde, wenn es ginge. "Warum überhaupt davon sprechen?" – Der logische Denker schließt schon aus dieser Frage auf das Vorhandensein eines Problems, dessen Erörterung oder Unterdrückung nicht von dem guten Willen ruhseliger Gemüter abhängt.

Gibt es in Rußland eine Judenfrage? Unbestreitbar, und zwar in schärfster Form. Erfordert diese Frage in Rußland eine Lösung? Zweifellos, von jedem Punkte aus, woher Licht und Heilung kommen könnte.

Das Verhältnis der jüdischen zur russischen Bevölkerung ist nur um 1 v.H. höher als das in den Vereinigten Staaten. Die Mehrzahl der Juden ist dort nicht weniger harmlos als hier; sie leben unter Einschränkungen, die hier fehlen. Dennoch hat ihnen in Rußland der jüdische Geist eine Machtfülle gegeben, die den russischen Geist vollkommen zunichte macht. Ob in Rumänien, Rußland, Österreich oder Deutschland oder wo sonst die Judenfrage als Lebensfrage in den Vordergrund gerückt ist – überall findet sich als Hauptursache das Streben des jüdischen Geistes nach Herrschaft.

Auch hier in den Vereinigten Staaten ist der Grund für das Aufrollen der Judenfrage die Tatsache, daß diese auffallende Minderheit – ein winziger Einschlag von 3 v.H. in einem Lande von 110 Millionen Einwohnern – in 50 Jahren eine Machtstellung erreicht hat, wie sie selbst der zehnfach größeren Zahl irgendeiner anderen Rasse unerreichbar geblieben ist. 3 v.H. irgendeines anderen Volkes fänden überhaupt nicht Beachtung, weil man so gut wie keinen Vertreter desselben in höheren Stellen antreffen würde, sei es bei den geheimsten Beratungen des Viererrates in Versailles oder im Obersten Gerichtshof, in den Konferenzen im Weißen Hause oder auf dem unübersehbaren Gebiete der Weltfinanz: kurz, wo Macht erstrebt oder ausgeübt wird. Den Juden dagegen treffen wir buchstäblich überall in den höheren Kreisen, die Macht ausüben. Er hat den Verstand, die Tatkraft, einen instinktiven Scharfsinn; alles dieses bringt ihn fast automatisch an die Spitze. Die natürliche Folge davon ist, daß die jüdische Rasse mehr als jede andere die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Hier nun beginnt die Judenfrage, und zwar mit ganz klaren, einfachen Feststellungen. Warum neigt der Jude durchgängig unwiderstehlich zu den höchsten Stellen? Was bringt ihn dorthin? Warum wird er dorthin gebracht? Was tut er dort? Was bedeutet es für die Menschheit, daß er dort ist? – Das ist die Judenfrage in ihrem Ursprung. Von diesen Punkten geht sie zu anderen über. Ob sie in eine judenfreundliche oder – feindliche Richtung gerät, hängt von dem Maß von Vorurteil ab, das angelegt wird; ob sie ferner eine menschheitsfreundliche Richtung nimmt, hängt von dem Grade angewandter Einsicht und Kenntnis ab.

Der Gebrauch des Begriffes "Menschlichkeit" in Verbindung mit dem Wort "Jude" erhält gewöhnlich eine, wenn auch unbeabsichtigte Nebenbedeutung. Man meint, man müsse dem Juden Menschlichkeit erweisen. Eine ebenso große Verpflichtung liegt doch auch dem Juden ob, seinerseits der übrigen Menschheit Menschlichkeit zu erweisen. Der Jude hat sich zu lange daran gewöhnt, Humanität ausschließlich für sich zu beanspruchen; die menschliche Gesellschaft hat ein gutes Recht, von ihm zu verlangen, daß diese Einseitigkeit aufhört, daß er aufhört, die Welt nur auszubeuten und nur jüdische Belange zum Anfang und Ende seines Strebens zu machen. Er hat die Pflicht, die alte Prophezeiung, daß durch ihn alle Völker der Erde gesegnet werden sollen, in einem Sinne zu erfüllen, wie ihm dies seine bisherige Ausschließlichkeit unmöglich gemacht hat.

Der Jude darf nicht ewig die Rolle des Empfängers der Menschlichkeit weiterspielen; auch er muß dieselbe Gesinnung einer Gesellschaft erweisen, die mit Besorgnis sieht, wie sie von den jüdischen höheren und mächtigeren Schichten so erbarmungslos ausgeraubt wird, daß die planmäßige Verelendung, die daraus entsteht, als wirtschaftlicher Pogrom gegen eine fast hilflose menschliche Gesellschaft bezeichnet werden kann. Denn in der Tat, diese ist gegenüber den wohldurchdachten Quälereien jüdischer Finanzgruppen ebenso wehrlos, wie es zusammengedrängte Scharen russischer Juden gegenüber den antisemitischen Volksmassen waren.

Von Anfang an sind diese Aufsätze einer organisierten Sperre auf der Post, auf dem Telegraph und im mündlichen Verkehr begegnet; jeder einzelne wird als Hetzer verschrien. Man mußte annehmen, daß hier ein herzloser und roher Überfall auf ein höchst bemitleidenswertes und hilfloses Volk verübt wird – bis man die Briefköpfe der Gewaltigen sieht, die um Hilfe rufen, die finanziellen Mittel derer, die da protestieren und die Mitgliederzahlen der Vereine, deren Häupter aufgeregt verlangen, daß alles zurückgenommen wird. Stets findet man im Hintergrunde die Boykottandrohung; diese hat denn auch jede Veröffentlichung selbst der mildesten Erörterungen über die Judenfrage in Amerika bisher vereitelt.

Die Judenfrage in Amerika läßt sich nicht für immer hinter Drohungen gegen die öffentliche Behandlung verstecken, noch dahinter, daß man ausschließlich und unentwegt Rühmliches über alles Jüdische verbreitet. Sie ist da und läßt sich nicht durch geschickte Propaganda in etwas anderes verdrehen; ebensowenig wie sie durch Drohungen erstickt werden kann. Die Juden der Vereinigten Staaten werden sich und ihren Rassegenossen auf der ganzen Welt den größten Dienst leisten, wenn sie mit ihrem überlauten Geschrei über "Antisemitismus" aufhören und die Tonart aufgeben, die vielleicht einem wehrlosen Opfer anstehen möchte, wenn sie ferner der Judenfrage mit offenem Blick begegnen und ernsthaft überlegen, was jeder Jude, der sein Volk liebt, zur Lösung dieses Problems tun kann.

Im Voranstehenden ist der Ausdruck "internationaler Jude" gebraucht worden. Dieser läßt zwei Deutungen zu: die eine, daß der Jude überall Jude bleibt; die zweite, daß der Jude eine internationale Herrschaft ausübt. Den wahren Anstoß bildet für die ganze Welt die letztere Art.

Dieser internationale Judentypus nun, der die Weltherrschaft erstrebt oder sie schon hat und ausübt, bildet für seine Rasse ein recht unglückliches Glied. Das Peinlichste am internationalen Juden vom Standpunkt des gewöhnlichen Juden ist, daß jener eben auch Jude ist. Das Auffällige ist, daß dieser Typ nirgends anders als auf jüdischem Stamme wächst. Es ist nicht so, daß unter den internationalen finanziellen Weltherrschern sich ein paar Juden befinden, sondern die Weltherrscher sind ausschließlich Juden. Diese auffallende Erscheinung erzeugt nun für jene Juden eine peinliche Lage, die nicht zu diesen Weltherrschern gehören und nie gehören werden, die nichts weiter sind als das Volk jüdischer Rasse. Würde die Weltherrschaft von Leuten verschiedener Rassen ausgeübt, wie etwa das Biskuitgeschäft, so könnten die paar Juden, die sich gelegentlich unter jenen Franzosen fänden, überhaupt nicht ein Problem schaffen; dieses würde dann auch die Ausübung der Weltherrschaft durch ein paar Leute, ohne Rücksicht auf ihre Rasse oder ihr Geschlecht, beschränkt bleiben. Da aber Weltherrschaft ein Ziel ist, das nur Juden erreicht haben, und zwar nicht durch die üblichen Methoden sonstiger sogenannter Welteroberer, so muß das Problem unmittelbar auf jener merkwürdige Rasse bezogen werden.

Dies bringt eine weitere Schwierigkeit mit sich. Wenn man diese Gruppe Weltherrscher unter dem Namen "Juden" nennt – und es sind Juden – so ist es nicht immer möglich, diese betreffende Gruppe rein für sich abzusondern. Der einsichtige Leser kann dies; aber der Jude, der dazu neigt, sich beleidigt zu fühlen, empfindet es bisweilen schmerzlich, wenn er einen Vorwurf, der gegen eine Gruppe "höher hinauf" zielt, als gegen sich gerichtet empfindet. "Warum spricht man denn nicht von dieser höheren Schicht als von Finanzleuten anstatt von Juden?" – könnte man fragen. Weil es Juden sind. Nicht darauf kommt es an, daß in einer Liste reicher Leute mehr Nichtjuden als Juden stehen. Es ist nicht die Rede von bloß reichen Leuten, wovon viele ihren Reichtum nach einem bestimmten System erworben haben, sondern allein von denen, die herrschen – und es ist ohne weiteres klar, daß bloß Reichsein oder Reichsein und Herrschen zweierlei ist. Der weltbeherrschende Jude besitzt Reichtum, aber er besitzt obendrein ein Etwas, das weit mächtiger ist als dieser.

Der internationale Jude herrscht, wie gezeigt, nicht, weil er reich ist, sondern weil er den händlerischen und herrschsüchtigen Geist seiner Rasse in ausgeprägtestem Grade besitzt und weil er sich auf eine rassische Treue und Solidarität stützt, wie sie sonst bei keiner anderen Menschenart vorkommt. Man überliefere heute die Weltherrschaft des internationalen Juden der händlerisch höchst begabten nichtjüdischen Menschengruppe, und der ganze Mechanismus der Weltherrschaft würde voraussichtlich auseinanderfallen, weil dem Nichtjuden eine bestimmte Eigenschaft fehlt – sei sie menschlich oder göttlich, angeboren oder erworben – die der Jude besitzt.

Das leugnet natürlich der moderne Jude ab. Er bestreitet, daß der Jude sich von anderen Menschen außer in seiner Religion unterscheidet. "Jude", sagt er, ist keine Rassenbezeichnung, sondern eine konfessionelle, wie "episkopisch", "katholisch", "presbyterianisch". Diese Auslegungen findet man in Presseauslassungen, worin die Juden sich dagegen verwahren, daß man diejenigen ihrer Volksgenossen, die eines Verbrechens geziehen werden, als Juden bezeichnet. "Man gibt doch bei anderen Angeklagten nicht ihr Bekenntnis an", bekommt der Herausgeber zu hören, "warum gerade die Juden?" Der Anruf der religiösen Duldsamkeit zieht immer; überdies ist es bisweilen nützlich, die Aufmerksamkeit von anderen Dingen abzulenken.

Nun, wenn der Jude sich nur seiner Konfession nach von der übrigen Menschheit unterschiede, was den sittlichen Inhalt seiner Religion betrifft, 20) und wenn ein Unterschied bestände, so würde er durch die Tatsache beseitigt, daß das jüdische Bekenntnis den sittlichen Grundriß der anderen beiden großen Bekenntnisse liefert. 21) Überdies steht fest, daß von den Juden, die unter den englisch sprechenden Völkern leben, zwei Millionen ihre Rasse und nicht ihr Bekenntnis angeben und nur eine Million letzteres bekennen. Sind die einen weniger Juden als die anderen? Die Welt macht jedenfalls keinen Unterschied, ebensowenig angesehene Rassenforscher. Ein Ihre, der seine Kirche aufgibt, bleibt ein Ire und ebenso bleibt ein Jude, der die Synagoge aufgibt, Jude. Dies ist auch sein Gefühl und auch das des Nichtjuden.

Eine noch ernstere Folge würde eintreten, wenn diese neuerliche Behauptung der Juden wahr wäre; denn dann würde sich die Notwendigkeit ergeben, das jüdische Streben nach Weltherrschaft aus ihrer Religion zu erklären. Man müßte sagen: "Diese Juden verdanken ihre Erfolge ihrer Religion", und dann müßte sich die Untersuchung einer Religion zuwenden, deren Ausübung ihren Gläubigen zu solcher äußeren Macht und derartigen Reichtum verhilft. Aber noch eine andere Tatsache wäre hiergegen geltend zu machen. Die weltbeherrschenden Juden sind gar nicht eigentlich religiös. Dazu kommt ein dritter Punkt, der sich der Erkenntnis aufdrängt. Die frömmsten Gläubigen und die gehorsamsten Anhänger der jüdischen Religion sind – die ärmsten Juden. Will man jüdische Strenggläubigkeit, die Tragkraft der alttestamentlichen Moralität sehen, so findet man sie nicht unter den jüdischen Machthabern, die ihr Bekenntnis in demselben Maße unitarisiert haben, wie die Unitarier ihr Christentum verjudet haben, sondern unter den Armen in den Nebengassen, die noch der Sabbatheiligung wegen ihr Sonnabendgeschäft opfern. Ihnen hat ihre Religion sicher nicht die Weltherrschaft verliehen, vielmehr bringen sie persönliche Opfer, um ihr Bekenntnis unversehrt gegen moderne Abwandlungen zu erhalten.

Wenn der Jude sich von der übrigen Menschheit nur durch seine unverfälschte Religion unterschiede, wäre die ganze Frage höchst einfach; jede Kritik am Judentum wäre dann nichts als heuchelnde und eifernde Frömmelei! Das wäre allerdings unerträglich. Aber bei einigem Nachdenken wird Übereinstimmung darüber herrschen, daß der Jude sich von anderen weniger in seiner Religion als in sonst etwas unterscheidet. Zwischen den beiden großen Zweigen des Christentums ist ein größerer bewußter Unterschied als zwischen einem von ihnen und dem Judentum. 22)

So wird die Welt, ungeachtet neuerlicher Ableugnungsversuche, auch weiterhin den Juden als Glied einer Rasse ansehen. Die Zähigkeit dieser Rasse hat alle Versuche ihrer Ausrottung vereitelt. Sie hat sich in Lebenskraft und Macht durch Befolgung jener Naturgesetze erhalten, deren Verletzung viele andere Völker bastardiert hat. Sie hat sich aus der Vergangenheit in die Gegenwart durch die beiden hohen Werte des Monotheismus und die Einehe hinübergerettet und steht heute vor uns als das sichtbare Zeichen eines Altertums, auf das unser gesamter geistiger Besitz zurückführt.

Ja, der Jude selbst wird fortfahren, sich als Teil eines Volkes, einer Nation, einer Rasse zu fühlen. Alles Eindringen und Befassen mit einer anderen Gedanken- und Glaubenswelt und mit fremden Gewohnheiten ändert daran nichts. Ein Jude ist ein Jude, und solange er seinen völlig unangreifbaren Überlieferungen treu bleibt, wird er auch Jude bleiben. Von sich aus wird er immer das Recht haben zu empfinden, daß Judesein bedeutet, einer höheren Rasse anzugehören. 23)

Diese weltbeherrschenden Juden stehen auf dem Gipfel ihrer Macht kraft bestimmter Eigenschaften, die in ihrem jüdischen Wesen wurzeln. Jeder Jude hat diese Eigenschaften, wenn auch nicht jeder in vollem Umfang, so wie jeder Engländer Shakespeares Sprache spricht, wenn auch nicht in Shakespeareschen Ausmaßen. Daher ist es zwecklos, ja unmöglich, den internationalen Juden zu begreifen, ohne die Grundlagen des jüdischen Charakters und seine Psychologie festzustellen.

Man kann von den häufigen Anklagen absehen, daß sich der größere Erfolg der Juden auf Ehrlosigkeit aufbaut. Es geht nicht an, das jüdische Volk oder irgendein anderes auf eine allgemeine Beschuldigung hin anzuklagen. Niemand kennt besser als der Jude selbst die weitverbreitete Ansicht, daß die jüdischen Geschäftsbräuche sämtlich gewissenlos sind. Ohne Zweifel kann in vielen Fällen Skrupellosigkeit ohne eigentliche rechtswidrige Ehrlosigkeit bestehen; ebenso ist möglicherweise der Ruf, den das Judentum in dieser Beziehung seit langem genießt, auf andere Quellen als auf eigentliche eingefleischte Ehrlosigkeit zurückzuführen.

Eine dieser möglichen Quellen sei hier genannt. Der Jude ist als Händler von Natur behender als die meisten anderen Menschen. Es soll andere Rassen geben, die im Handel ebenso flink wie die Juden sind; unter diesen aber hält sich der Jude nicht auf. Nun ist es für einen langsamen Menschen natürlich, zu glauben, daß der behendere viel zu fix ist, und er wird bei solcher Fixigkeit argwöhnisch. Jedermann mißtraut dem Schlaueren, auch wenn diese Schlauheit ganz unverfänglich ist. Der langsamere Kopf kommt leicht zu der Meinung, daß der, welcher beim Geschäft so viele gesetzlich erlaubte Wege und Gäßchen geht, nach Belieben auch unerlaubte Wege wandelt. Überdies stellt sich immer und leicht der Argwohn ein, daß, wer das Geschäft macht, es mit nicht ganz ehrlichen Kniffen macht. Langsame, ehrenwerte, ehrlich sprechende und handelnde Menschen werden immer ihre Zweifel gegen Leute haben, die aus allen Dingen Vorteil zu ziehen wissen.

Wie jahrhundertealte Berichte zeigen, waren die Juden ein auf den Handel so versessenes Volk, daß viele es als besessen ansahen. So wurde der Jude mißliebig aus geschäftlichen Gründen, die nicht alle der persönlichen Meinung oder der Erfindung seiner Feinde zugeschrieben werden können. Man vergleiche z.B. die Verfolgung, welche jüdische Kaufleute einst in England zu erleiden hatten. Im älteren England hatte der Kaufmannsstand viele wohlanständige Bräuche. So durfte ein ehrbarer Kaufmann niemals ein Geschäft von sich aus anfangen, sondern mußte warten, bis es sich ihm anbot. Ebenso galt der Schmuck der Ladenfenster mit Lichtern oder Farben und die verlockende Ausstellung von Waren vor den Augen des Publikums als eine zu verachtende und unlautere Methode, einem Berufsgenossen die Kunden wegzufangen. Endlich war es durchaus sittenwidrig und gegen kaufmännischen Brauch, mit mehr als einer Warengattung zu handeln. Wenn jemand Tee verkaufte – lag es da nicht nahe, daß er auch Teelöffel verkaufte? Eine derartige Ankündigung aber hätte die damalige öffentliche Meinung für so unerhört gehalten, daß der Neuerer sein Geschäft riskiert hätte. Das angemessene Verhalten für einen Kaufmann war, sich den Anschein zu geben, als trenne er sich nur ungern von seinen waren.

Man kann sich vorstellen, was geschah, als der jüdische Händler in dieses Dickicht von Handelsgewohnheiten einbrach. Er zertrümmerte sie einfach. In jenen Zeiten hatten die überlieferten Bräuche die Kraft eines göttlich verordneten sittlichen Gesetzes; in der Art seines Vorgehens mußte deshalb der Jude als ein großer Sünder erscheinen. Wer diese ehrlichen Handelssitten zerbrach, würde vor nichts haltmachen! Den Juden trieb es zu verkaufen. Konnte er einem Kunden nicht den einen Artikel verkaufen, so hatte er einen anderen an der Hand und bot ihn an. Die jüdischen Läden wurden Bazare, Vorläufer der jetzigen Warenhäuser, und die alte englische Sitte – ein Laden für eine Warengattung - war gebrochen. Der Jude lief dem Geschäft nach, verfolgte es, erredete es. Er war der Urheber des "schnellen Umsatzes und des kleinen Nutzens". Er führte das Abzahlungswesen ein. Die einzigen Dinge, die er nicht vertragen konnte, waren Ruhe und Stetigkeit; sie beweglich zu machen, war sein ganzes Sinnen. Er war der Vater der Reklame – zu einer Zeit, in der schon bei der öffentlichen Bekanntmachung der Lage des Ladens das Publikum auf den Verdacht kam, daß der Inhaber sich in Geldschwierigkeiten befinde, vor dem Bankrott stehe und die letzten verzweifelten Mittel anwende, zu denen kein Kaufmann von Selbstachtung sich herbeiließ.

Es lag wirklich nahe, diese Energie mit Unredlichkeit in Verbindung zu bringen. Der Jude trieb kein ehrliches Spiel, wenigstens dachte so der gesetzte englische Kaufmann. Er spielte so, um den ganzen Gewinn in seine Hände zu bekommen - und das hat er auch erreicht.

Der Jude hat diese Geschicklichkeit seitdem stets gezeigt. Seine Fähigkeit, die Geldströme zu sich hinzulenken, beruht auf Instinkt. Seine Niederlassung in einem Lande schuf eine weitere Grundlage, auf der seine Rassegenossen sich betätigen konnten. Ob als naturgemäßer Ausdruck erblicher Anlagen oder als bewußter Plan rassischer Einheit und Treue – jedenfalls standen alle jüdischen Handelsgemeinschaften untereinander in Verbindung. In dem Maße, wie diese an Reichtum, Ansehen und Macht wuchsen und Beziehungen zu den Regierungen und den Lebensinteressen des Landes, in dem sie wirkten, gewannen, mußte natürlich die Hauptmacht auf die Zentralgemeinschaft übergehen, mochte diese sich in Spanien oder Holland oder England befinden. Ob absichtlich oder nicht, sie wurden fester miteinander verbunden als es sonst die verschiedenen Zweige eines Geschäfts sein könnten, weil der Kitt der rassischen Einheit, das Band rassischer Bruderschaft nach der Natur der Dinge unter Nichtjuden nicht so fest sein kann wie unter den Juden. Nichtjuden denken gar nicht an sich als Nichtjuden, und niemals fühlen sie sich einem anderen Nichtjuden als solchem verpflichtet. So sind sie willfährige Agenten für jüdische Pläne zu Zeiten und Orten gewesen, wo es den jüdischen Machthabern nicht paßte, öffentlich bekannt zu werden. Aber niemals sind sie auf dem Gebiete der Weltherrschaft erfolgreiche Wettbewerber der Juden gewesen.

Von den einzelnen Gemeinden floß die Macht zu der Zentralgemeinde, wo die Hauptbankherren und die Hauptlenker der Geschäfte saßen. Von der Zentrale wiederum flossen Anweisungen von unschätzbarem Wert und größter Hilfe überall dahin, wo sie benötigt wurden. So begreift man unschwer, daß bei dieser Lage ein Volk, das sich zu den Juden nicht freundlich stellte, darunter zu leiden hatte, daß andererseits das Volk, das allen ihren Wünschen willfahrte, von ihnen begünstigt wurde. 24) Es steht glaubwürdig fest, daß sie einige Nationen die Macht ihrer Ungnade haben fühlen lassen.

Dieses System, das von jeher bestand, besteht heute in noch erweitertem Umfange. Indessen ist es auch heute bedroht wie nie zuvor. Vor fünfzig Jahren stand das internationale Bankwesen, das hauptsächlich von den Juden als den Weltmaklern beherrscht wurde, in der höchsten Blüte. Es übte überall die Oberaufsicht über die Regierungen und die Finanzen aus. Da kam etwas Neues auf die Industrie, sie nahm einen Umfang an, wie ihn die weisesten Propheten und Beobachter nicht geahnt hatten. In dem Maße, wie sie an Stärke und Macht zunahm, wurde die Industrie ein mächtiger Geldmagnet, der den Reichtum der Welt in seinen Kreis zog, nicht um des bloßen Geldbesitzes wegen, sondern um es arbeiten zu lassen. Produktion und Gewinn aus der Produktion anstatt Darlehen und Zinsen aus Darlehen wurden eine Zeitlang die Hauptmethoden. Der Weltkrieg kam, an dem die früheren Weltmakler zweifellos einen großen Anteil hatten – und jetzt stehen die Mächte, Industrie und Finanz, im Kampf miteinander, der entscheiden wird, ob die Geldmacht wieder herrschen soll oder die produktive Industrie. Diese Entscheidung ist einer der Gründe, der die Judenfrage vor die Richterschranke er öffentliche Meinung bringt. 25)

Dies festzustellen und zu erproben heißt nichts weniger, als die Überlegenheit des jüdischen Könnens zuzugeben. Zu sagen: "Der Jude ist außerordentlich erfolgreich und muß deshalb in Zügel genommen werden", ist eine haltbare Stellung. Ebenso abwegig von der Wahrheit wäre es zu behaupten, daß die gleichberechtigte Mitarbeit der Juden für die Menschheit im ganzen schädlich gewesen sei. Es w