H E N R Y F O R D

 

 

Der

internationale

Jude

 

 

 

 

 

 

 

Dreiunddreißigste Auflage / 117. bis 118. Tausend

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Hammer-Verlag / Leipzig / 1937

Die

Übertragung ins Deutsche besorgte

Hofrat Paul Lehmann

Thiendorf i. Sa.

Einbandentwurf: Hans M. Bungter, Leipzig

Druck: Offizin Haag-Drugulin in Leipzig

 

 

Vorwort zur 31. Auflage

Der Wert dieser Schrift wächst ständig, und es liegt in den Beziehungen der Juden zu den anderen Völkern begründet, daß er, je älter die Schrift wird, um so mehr wächst. Amerika und die Juden – Das ist ein Thema, an das heute immer noch als erster und einziger Henry Ford gerührt hat. In Deutschland war der Kampf gegen das Judentum schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts aufgenommen, zu einer Zeit also, da Amerika noch in den ersten Entwicklungskämpfen steckte. Während in Deutschland langsam, aber unverrückbar das Wort Jude als Bezeichnung eines schädlichen, inmitten des deutschen Volkes wohnenden fremden Volksteiles bekannt wurde, richtete der jüdische Volksteil in Amerika es so ein, daß im "freiesten Lande der Welt" das Wort Jude nicht genannt wurde, nicht gebraucht werden durfte. Niemand in aller Welt wußte dies: Amerika war im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts in der Hand des jüdischen Kapitalismus, also geistig und politisch ebenfalls unterjocht und ist es heute noch. –

1920 erschien im Mai in der angesehenen Wochenschrift "The Dearborn Independent" das erste Kapitel dieses Buches: "Der Jude nach Charakter und im Erwerbsleben." Das war ein Schlag gegen die Juden, wie ihn bisher in Amerika niemand gewagt hatte und der Juda den Atem nahm. Man versuchte es mit Totschweigen; es ging nicht. Die Auflage der Zeitschrift, beim ersten Aufsatz 200 000 betragend, stieg infolge dieser Artikelreihe in kürzester Zeit auf 300 000. Da versuchte man es mit der üblichen Methode: Entstellung, Verdrehung ins Gegenteil, Ehrabschneiderei und Beschimpfung. Geistliche und Politiker, zu engstirnig und vergreist, um die wahren Verhältnisse zu erkennen, jammerten und heuchelten mit den Juden um die Wette über "unchristliches Verhalten", über "Angriff auf die Gleichberechtigung der Rassen" usw. Aber dadurch wurde die Judenfrage nur stärker, wurde zum Tagesgespräch Amerikas. Der Kampf hatte begonnen, er mußte nun zu Ende geführt werden.

Judas Kampf ist ein Kampf gegen alle Welt. In allen Völkern sitzend, schürte es den Haß dieser Völker gegeneinander und stellte so seine Weltherrschaft nach dem Wort "Teile, um zu herrschen!" nahezu ganz her. Die Völker, die alle stärkstes Interesse an einem ruhigen Verlauf der Geschichte hatten, wurden gegeneinander aufgehetzt, vom Vorhandensein des Judentums abgelenkt und durch Kriege in der Abwehrkraft gegen Juda geschwächt. Der Weltkrieg ist Judas Tat. Millionen Menschen mußten unmittelbar und mittelbar durch den Krieg sterben, damit Juda gewinne. Es waren mehr Menschen gestorben, als Juden insgesamt auf der Welt sind.

Rußland wurde zum Warnungszeichen für alle Völker - Deutschland sollte den gleichen Weg gehen. Der Abwehrkampf mußte im Augenblick der Erkenntnis der wahrhaft Schuldigen entbrennen – mußte, aber Juda hatte die Völker in seiner raffinierten Weise gespalten, sie haßten sich, statt gemeinsam den Juden zu hassen.

Der Weltkrieg sollte die Herrschaft Judas besiegeln; Rußland in den Krallen des Bolschewismus, Deutschland in Not und Elend, politisch, wirtschaftlich und geistig, die anderen Länder, auch die "Sieger", immer mehr in Bedrängnis, überall unfähige, verräterische, im Dienste Judas stehende Kreaturen an der spitze der Staaten – die Rechnung mußte aufgehen. Aber der Materialismus der Juden hatte eines übersehen: die seelische Spannkraft der Völker. Mehr und mehr ward die Erkenntnis Gemeingut, daß der Jude an allen Niedergängen schuld war und ist, mehr und mehr suchte man den Weg nach den Quellgütern eigener Volkskraft, überall, selbst in Frankreich und England kam immer wieder eine Art Antisemitismus hervorgebrochen, die Nordischen Staaten zeigten völkische Bewegungen, und dann brach in Deutschland die mächtige Welle der Hitler-Bewegung, auf den Gedanken der alten Vorkämpfer fußend, durch. Im Frühling 1933 wurde der Sieg errungen – in Deutschland. Adolf Hitler hat unter dem Symbol des Hakenkreuzes den Kampf gegen Juda aufgenommen. –

Was geschah nun? Nicht etwa dies, daß auch die anderen Völker aufbegehrten gegen ihren eigenen Tyrann. Sondern es wurde von Juda gegen Deutschland ein Boykott begonnen. Man mischte sich in die eigenen, inneren Angelegenheiten des deutschen Volkes. Der Widerstand des erwachten Deutschlands aber war so gewaltig, daß der die anderen Völker aufhetzende jüdische Boykott in seinem großen Umfang zusammenbrach.

Zusammengebrochen aber war in eben den gleichen Zeiträumen Amerika. Judas Macht war immer noch gewaltig genug, um auch dies reiche Land ins Elend zu stürzen. 10 000 000 Arbeitslose, Tausende von Bankkrachs, Stillegung von Fabriken, Hunger und Elend, zuletzt ein Rettungsversuch durch eine "bedingte" Inflation. Der Kampf Amerikas gegen Juda, der um 1920 begonnen hat und eine gemeinsame Kampffront aller Völker gegen die Juden erhoffen ließ, wurde 1933 zu einem Kampf Amerikas um das nackte Leben. Und auch daran ist das internationale Judentum schuld. Denn Amerikas Zusammenbruch ist eine Folge des Weltkrieges, eine Folge der in Versailles festgelegten deutschen Kriegsschuld und der daraus entstandenen Tributzahlung, die alle Welt arbeitslos machte. Aber dadurch wird der Kampf gegen das Judentum wieder zu einer Weltbewegung werden. Erkennen die Völker erst die Gefahr, in der sie seit langem in immer stärkerem Maße schweben und die ihnen durch die Hetze gegen Deutschland klar werden muß, dann wird diese Frage gelöst werden, und zwar gegen die Juden.

Zusammenarbeit aller judengegnerischen Bewegungen muß als ziel erkannt werden. Dagegen wird Juda machtlos sein und – obgleich es alle Mittel anwenden wird, seinen Sturz aufzuhalten, wird diese Bewegung es doch ausschalten. Der in Deutschland aufgekommene frohe Glaube an die Zukunft muß die Welt durchstrahlen als wahrer Völkerfrühling. Sind auch bezüglich des Judentums die Abwehrmaßnahmen, die Erkenntnisse und Erfahrungen in Deutschland durch die besondere Lage am besten, so wird das deutsche Volk dennoch immer bereit sein, die Erkenntnisse anderer Staaten und Völker mitzuverwerten und zu verbreiten.

Geht es doch nicht zuletzt darum, die Menschheit und die Menschlichkeit vor dem Untergang zu bewahren.

In Amerika den Anstoß zur Aufrollung der Judenfrage gegeben zu haben, dafür gebührt Henry Ford Dank. Er hat, aufs Ganze gesehen, eine große Tat vollbracht. So stehen nun neben anderen wertvollen, aufklärenden Schriften zwei Werke im Vordergrund: "Das Handbuch der Judenfrage" und dies Werk. Sie wollen unentwegte Kämpfer für die Befreiung der Völker sein.

Leipzig, im Juni 1933. Hammer-Verlag.

Zur 32. und 33. Auflage

Am 15. September 1935 sind die in Nürnberg gegebenen Gesetze in Kraft getreten, die für Deutschland endlich wieder eine grundsätzliche Trennung zwischen Deutschen und Juden bringen. Der Jude ist Fremder, steht, wie es sich gehört, unter Fremdengesetzgebung. Zwar vermögen wir damit nicht in den Gesundungskampf anderer Völker einzugreifen, wir können aber ein Vorbild geben. Während wir so eine wahrhafte Erneuerung erstreben, leidet Amerika stärker noch als zuvor unter den gleichen jüdischen Machthabern wie 1920, als Henry Ford dieses Werk herausgab.

Leipzig, im Oktober 1937. Hammer-Verlag.

 

Vorbemerkung

Die Grundlage zu diesem Werk war neben dem tatsächlichen Geschehen, der tatsächlichen jüdischen Herrschaft das Programm des Judentums zur Erringung der Weltherrschaft. Dieses Programm des internationalen Judentums ist in den "Protokollen Zions" (auch "Die Geheimnisse der Weisen von Zion" genannt) niedergelegt. Die einzelnen Abschnitte des Buches bringen Auszüge aus den "Protokollen Zions", um damit zu erhärten, daß das Judentum ein gemeinsames Weltziel hat und daß die "Tätigkeit" gewisser führender Juden mit diesem Programm übereinstimmt.

Das Judentum hat die Echtheit der "Protokolle" immer abgelehnt und geleugnet. Als im Jahre 1933 in der Schweiz bei einer Versammlung Exemplare der im Hammer-Verlag erschienenen "Protokolle" verkauft wurden, strengten einige Juden in Bern einen Prozeß gegen die Verkäufer an. Die "Protokolle" sollten verboten werden, weil sie als Schundschrift zu bezeichnen seien. Wohlgemerkt, nicht die "Protokolle" als solche waren der Grund für die Klage, sondern lediglich einige scharfe Stellen im Nachwort Theodor Fritschs. Der Prozeß zog sich bis 1935 hin, die Berufungsverhandlung wird 1937 in Anspruch nehmen. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Kulturgemeinde Bern begingen den Fehler, von den Angeklagten den Nachweis der Echtheit der "Protokolle" zu fordern. Als Vertreter der Angeklagten trat Oberstleutnant a.D. U. Fleischhauer auf. In einem ausführlichen Gutachten stellte Fleischhauer fest, daß die "Protokolle Zions" unbedingt als das Dokument des jüdischen Weltmachtstrebens zu werten sind. Früher wurde von jüdischer Seite behauptet, die "Protokolle" seien ein Plagiat des Werkes "Zwiegespräche in der Unterwelt zwischen Machiavel und Montesquieu" von dem Franzosen Maurice Joly. Das trifft zu, doch ist Plagiat durchaus nicht die richtige Bezeichnung. Vielmehr handelt es sich um tatsächlich vorhandene Beschlüsse und Gedanken einer jüdischen Geheimgesellschaft, die dem aus spanischen Judenblut stammenden Freimaurer und Revolutionär Joly durchaus bekannt waren. Nach ihnen fertigte er schon 1864 seine "Zwiegespräche". Die "Protokolle" selbst stammen von einem Kongreß des Freimaurer-Ordens B΄nai Brith, der 1897 zugleich mit dem Zionistenkongreß tagte. Sie stimmen mit dem Werke Jolys, zugleich aber auch mit den Taten des Weltjudentums überein. Was Henry Ford hier hauptsächlich für Amerika ausspricht und beweist, findet überall da, wo das Judentum nur einigermaßen Macht hat, seinen Gleichklang. Die gesamten Zusammenhänge und Unterlagen sind in der Neuausgabe "Die Protokolle Zions" (Hammer-Verlag, RM 1,-) sowie in der Schrift "Jüdische Machtpläne" von E. Frhr. v. Engelhardt (Hammer-Verlag, RM 1,75) dargestellt.

Henry Ford selbst belegt die Echtheit der Protokolle an Hand der Tatsachen, wie sie der ganzen Welt seit Jahren offen vor Augen liegen. Dieser Beweis und das Gutachten Fleischhauers in Bern stimmen in der Grundhaltung überein. Das Judentum besitzt ein international gültiges Programm zur Aufrichtung seiner Weltherrschaft. - Bemerkt möchte nochmals werden, daß Henry Ford in diesem Werk außeramerikanische Zustände schildert, die, soweit sie Deutschland betreffen, zwar überholt, trotzdem aber lehrreich sind.

Hammer-Verlag.

Vorrede

Warum die Erörterung der Judenfrage? Weil sie da ist und weil ihr Eindringen in das amerikanische Leben zu ihrer Lösung und nicht zur Fortdauer der üblen Begleitumstände beitragen soll, welche diese Frage in anderen Ländern umgeben.

Die Judenfrage besteht in den Vereinigten Staaten schon lange. Die Juden selbst wußten es, auch wenn die Einheimischen es nicht wußten. Bisweilen hat sie sich hier in einer Schärfe geltend gemacht, die auf eine bedenkliche Lösung hinwies. Mancherlei Anzeichen deuten darauf hin, daß sie einer verschärften Krisis zudrängt.

Die Judenfrage berührt nicht nur allgemein bekannte Dinge wie Finanz- und Handelsherrschaft, Eroberung der politischen Macht, Monopolisierung aller Lebensbedarfe und willkürliche Beeinflussung des amerikanischen Pressewesens, sondern sie dringt in das Gebiet des Kulturlebens ein und wird so zur Lebensfrage des Amerikanertums.

Sie greift auf Südamerika über und wächst sich zu einem bedrohlichen Bestandteil der all-amerikanischen Beziehungen aus. Sie hängt in hohem Maße mit der drohenden Erscheinung der organisierten und vorbedachten Störungen zusammen, welche die Völker in Unruhe erhalten. Sie ist keine Neuerscheinung, sondern ihre Wurzeln reichen weit in die Vergangenheit; diese lange Dauer hat allerlei Lösungsprogramme gezeitigt, die wiederum auf die künftige Lösung ein klares Licht werfen.

Dieses Buch ist der vorläufige Abschluß einer Untersuchung der Judenfrage. Es soll interessierten Lesern die im "Dearborn Independent" bis Oktober 1920 veröffentlichten Ergebnisse vermitteln. Die Nachfrage nach der Zeitschrift war so stark, daß der Vorrat bald erschöpft war, ebenso die große Auflage eines Heftes, das die ersten neun Aufsätze enthielt. Die Untersuchung wird fortgeführt, bis ganze Arbeit getan ist.

Der Beweggrund für diese Arbeit ist, das Volk mit Tatsachen bekanntzumachen. Selbstverständlich werden ihr andere Beweggründe unterschoben. Aber Vorurteil und Feindseligkeit wären nicht ausreichend, um eine Arbeit, wie diese, zu erklären und zu tragen. Bestände irgendein nicht einwandfreier Hintergedanke, so müßte er unvermeidlich in der Schrift zum Vorschein kommen. Der Leser wird, wie wir fest glauben, den Ton dieser Veröffentlichung als sachlich und angemessen bezeugen müssen. Die internationalen Juden und ihre Helfershelfer als die bewußten Feinde alles dessen, was wir unter angelsächsischer Kultur verstehen, sind zahlreich wie die gedankenlose Masse, die alles verteidigt, was ein Jude tut, weil ihr die Meinung beigebracht worden ist, daß das, was jüdische Führer tun, richtig sei. Andererseits sind diese Veröffentlichungen frei von unklaren Regungen der Nächstenliebe und Beschönigung, die nicht unabsichtlich von jüdischer Seite gepflegt werden. Wir geben die Tatsachen, wie sie sind; dies wird sie hinreichend gegen Voreingenommenheit oder Gehässigkeit schützen.

Diese Schrift soll das Problem keineswegs erschöpfen. Aber sie wird den Leser einen Schritt weiter führen. In nachfolgenden Veröffentlichungen werden Rahmen und Inhalt dieser Untersuchungen klarer heraustreten.

Dearborn (Mich.), Oktober 1920.

 

Erster Band

I

"Unter den hervorstechenden geistigen und sittlichen Zügen sind zu erwähnen: Abscheu gegen harte und anstrengende körperliche Arbeit, ein starker Familiensinn und Stammesliebe; ein ausgeprägter religiöser Instinkt; der Mut des Propheten und Märtyrers eher als der des Kultur-Vorkämpfers und Soldaten; hervorragende Befähigung, in widrigen Verhältnissen sich zu behaupten zusammen mit der Eigenschaft, die rassische Gemeinbürgschaft zu bewahren; Fähigkeit zur persönlichen und sozialen Ausnutzung; Schlauheit und Verschlagenheit in spekulativem Erwerb und namentlich in Geldsachen; orientalisches Gefallen an Prunk und Hochschätzung der Macht und der Annehmlichkeit der hohen gesellschaftlichen Stellung; ein sehr hoher Durchschnitt der Verstandeskräfte." Die Neue Internationale Enzyklopädie.

 

Die Juden nach Charakter und im Erwerb

Wieder erregt der Jude die kritische Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Sein Emporkommen während des Krieges in den finanziellen, politischen und höheren gesellschaftlichen Kreisen ist so vollkommen und auffallend, daß seine Stellung, Macht und Zwecke einer neuen, meist unfreundlichen Prüfung unterzogen werden. Verfolgung ist für den Juden nichts Neues, neu ist aber dieses scharfe Eindringen in sein Wesen und seine Übernationalität. Zwar hat er mehr als 2000 Jahre einen gefühlsmäßigen Antisemitismus der anderen Rassen erfahren; aber diese Abneigung war nie eine klar bewußte, noch konnte sie sich begreiflich und verstandesmäßig ausdrücken. Heute aber tritt der Jude gleichsam unter das Mikroskop der wirtschaftlichen Beobachtung, und diese läßt die Gründe seiner Macht, seiner Abgesondertheit und seiner Leiden erkennen und begreifen.

In Rußland beschuldigt man ihn der Urheberschaft des Bolschewismus, eine Anschuldigung, die je nach den Kreisen, aus denen sie kommt, als begründet oder nicht begründet nimmt; wir Amerikaner als Zeugen der glühenden Beredsamkeit und des prophetischen Feuers der jungen jüdischen Apostel einer sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung können uns ein ruhiges Urteil bilden, was es damit auf sich hat. In Deutschland wirft man ihm die Schuld am Zusammenbruch des Reiches vor; eine umfangreiche Literatur mit einer Unsumme von Beweisen macht den Leser nachdenklich. In England behauptet man, er sei der wirkliche Weltbeherrscher, das Judentum bildet eine Über-Nation über den Völkern, herrsche durch die Macht des Geldes und spiele, während es sich vorsichtig im Hintergrund halte, ein Volk gegen das andere aus. In Amerika wird darauf hingewiesen, in welchem Umfange sich die Juden - die älteren aus Gewinnrücksichten, die jüngeren aus Ehrgeiz – in den Kriegsorganisationen ausbreiteten, hauptsächlich in den Zweigen, die sich mit den Industrie- und Handelsgeschäften des Krieges befaßten, ferner in welchem Umfange sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen als Regierungsbeamte zu eigenem Vorteil ausgenutzt haben.

Kurz, die Judenfrage ist in den Vordergrund gerückt; aber wie bei anderen Fragen, in welche Vorteile hineinspielen können, ist man bemüht, sie als ungeeignet für öffentliche Erörterungen zum Schweigen zu bringen. Untrügliche Erfahrung lehrt aber, daß auf solche Weise unterdrückte Probleme früher oder später, und dann in unerwünschten und schädlichen Formen, doch durchbrechen.

Der Jude ist ein Welträtsel. In seinen Massen arm, beherrscht er doch das Geld- und Kapitelwesen der Welt. Ohne Land und Regierung in der Zerstreuung lebend, zeigt er eine von keinem anderen Volke erreichte rassische Einheitlichkeit und Zähigkeit. In fast jedem Land gesetzlichen Einschränkungen ausgesetzt, ist er hinter manchem Throne der eigentliche Herrscher geworden. Alte Weissagungen verkünden, daß die Juden in ihr eigenes Land zurückkehren und von diesem Mittelpunkt aus die Welt beherrschen werden, aber erst, nachdem sie den vereinigten Ansturm aller Völker der Menschheit erduldet hätten.

Die besondere Erwerbsart, für die der Jude einen höheren Prozentsatz als Angehörige irgendeiner anderen Rasse liefert, ist der Handel. Ob es Ein- und Verkauf von Lumpen ist – es ist Handel. Vom Verkauf alter Kleider bis zur Beherrschung des internationalen Handels und der Finanzen zeigt der Jude höchste Befähigung. Mehr als jede andere Rasse zeigt er eine ausgeprägte Abneigung gegen körperliche, gewerbliche Arbeit und gleicht dies durch seine ebenso entschiedene Eignung zum Handel aus. Der nichtjüdische Jüngling sucht Beschäftigung auf dem gewerblichen oder technischen Gebiet; der junge Jude fängt lieber als Bote, Verkäufer oder Kommis an, da diese Berufe zur händlerischen Seite des Erwerbslebens Beziehung haben. Nach einer älteren preußischen Zählung waren von 16 000 Juden 12 000 Händler und 4000 Werkleute, von der einheimischen Bevölkerung waren nur 6 v.H. mit Handel beschäftigt,

Eine neue Zählung würde neben den kaufmännischen eine starke Zunahme in den akademischen und literarischen Berufen ergeben, aber keine Verminderung des Anteils am Handel und nur eine geringe oder gar keine Zunahme unter den Lohnarbeitern. In Amerika allein sind fast der gesamte Großhandel, die Truste und Banken, die Naturschätze und die hauptsächlichsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse, besonders Tabak, Baumwolle und Zucker, unter dem beherrschenden Einfluß jüdischer Finanzleute oder ihrer Agenten. Jüdische Journalisten bilden auch hier eine große und mächtige Gruppe. "Eine große Zahl von Geschäftshäusern ist im Besitze jüdischer Firmen", sagt die jüdische Enzyklopädie; viele, wenn nicht die meisten davon, gehen unter nichtjüdischen Namen. Juden sind die zahlreichsten und größten Eigentümer des städtischen Grundbesitzes. Sie herrschen im Theaterwesen vor. Sie beherrschen unbedingt das Nachrichtenwesen im ganzen Lande. Zahlenmäßig geringer als jede andere der unter uns lebenden Rassen, steht ihnen täglich eine umfangreiche und günstige Presse zu Diensten; dies wäre nicht möglich, wenn sie es nicht selbst in der Hand hätten, sie zu schaffen und zu leiten. Werner Sombart sagt in "Die Juden und das Wirtschaftsleben": "Wenn sich die Verhältnisse in Amerika so weiter entwickeln wie im letzten Menschenalter, wenn die Zuwanderungsziffern und die Zuwachsraten der verschiedenen Nationalitäten dieselben bleiben, so erscheinen die Vereinigten Staaten nach 50 oder 100 Jahren in unserer Phantasie ganz deutlich als ein Land, das nur noch von Slawen, Negern und Juden bewohnt sein wird und in dem die Juden natürlich die wirtschaftliche Hegemonie an sich gerissen haben". Sombart ist ein judenfreundlicher Gelehrter.

Nun erhebt sich die Frage: Wenn der Jude im Besitze der Macht ist – wie kam er dazu? Amerika ist ein freies Land. Die Juden bilden nur etwa 3 v.H. der Gesamtbevölkerung; 3 Millionen Juden in den Vereinigten Staaten stehen 107 Millionen Nichtjuden gegenüber. Wenn der Jude die Macht besitzt – ist dies die Folge seiner überlegenen Fähigkeiten oder der Minderwertigkeit und Sorglosigkeit der Nichtjuden? Man könnte darauf antworten: Die Juden kamen nach Amerika, versuchten sich hier wie andere und erwiesen sich im Wettbewerb erfolgreicher. Aber eine solche Antwort würde nicht alle Tatsachen berücksichtigen. Bevor eine bessere Antwort gegeben werden kann, müssen zwei Punkte hervorgehoben werden. Der erste ist: Nicht alle Juden besitzen Reichtümer. Es gibt auch eine ganze Anzahl armer Juden; nur sind die meisten von ihnen trotz ihrer Armut ihre eigenen Herren. Wenn es wahr ist, daß Juden die hauptsächlichsten finanziellen Herrscher des Landes sind, so ist es nicht wahr, daß jeder Jude einer der finanziellen Herrscher ist. Daß diese beiden Klassen auseinander zu halten sind, wird klar werden, wenn die Methoden der reichen und die der armen Juden, um zur Macht zu gelangen, geprüft werden. Zweitens macht es die jüdische Solidarität schwierig, jüdische und nichtjüdische Erfolge mit demselben Maßstab zu messen. Wenn eine starke Vermögensansammlung in Amerika durch die reichliche Unterstützung von Kapitalien jenseits des Ozeans ermöglicht wurde, d.h. wenn jüdische Zuwanderer mit dem finanziellen Rückhalt europäischer Juden in die Vereinigten Staaten kamen, so wäre es unbillig, den Anstieg dieser Klasse von Zuwanderern mit denselben Maßstäben zu messen, die für den Aufstieg etwa von Deutschen oder Polen gelten, die ohne andere Stütze hierher kamen als ihre Strebsamkeit und Kraft. Gewiß kamen auch viele Juden herüber mit keinem anderen Rückhalt als sich selbst; dennoch wäre die Behauptung unwahr, daß die vom jüdischen Reichtum ausgeübte vorwiegende Beherrschung aller Angelegenheiten allein persönlicher Tatkraft zuzuschreiben sei; diese Herrschaft ist eigentlich nichts weiter als die Ausweitung der jüdischen Finanzherrschaft übers Meer. An diesem Punkte muß jede Erklärung des jüdischen Einflusses anfangen. Wir haben eine Rasse vor uns, die während ihrer eigentlichen nationalen Zeit bäuerisch war1), deren Uranlagen eher geistig als materialistisch war, eher ein Hirten- als ein Händlervolk; die aber, seitdem sie ohne Land und eigene Regierung ist und nachdem sie überall irgendwie Verfolgungen ausgesetzt gewesen ist, jetzt als die eigentliche, wenn auch verborgene Herrscherin der Erde gelten muß. Wie konnte eine solche auffällige Anklage entstehen, und warum wird diese anscheinend durch so viele Umstände gerechtfertigt?

Fangen wir von vorn an. Im Entwicklungszustande ihres Nationalcharakters standen die Juden unter einem Gesetz, das sowohl übermäßigen Reichtum als auch Armut unmöglich machte. Neue Reformer, die auf dem Papier vorbildliche soziale Systeme entwerfen, sollten einen Blick auf das Gesellschaftssystem richten, unter dem die ersten Juden organisiert waren. Das mosaische Gesetz machte eine Geldaristokratie, wie sie die heutigen jüdischen Finanziers bilden, durch das Verbot der Zinsnahme ebenso unmöglich wie den dauernden, fremder Not erpreßten Profit. Diesem und reiner Spekulation war das jüdische System nicht günstig. Es gab keinen Bodenwucher; das Land wurde unter das Volk verteilt, und wenn man desselben auch durch Schuld und Not verlustig gehen konnte, so fiel es doch nach 50 Jahren an den ursprünglichen Familienbesitz zurück. Mit dem sogenannten Jubeljahr begann somit jedesmal ein neuer sozialer Abschnitt. Das Entstehen von Großgrundbesitz und einer Geldherrscherklasse war unter einem solchen System nicht möglich, obgleich die Zeitspanne von 50 Jahren der persönlichen Tatkraft hinreichend Spielraum bot, sich im ehrlichen Wettbewerb durchzusetzen.

Wären also die Juden in Palästina unter dem mosaischen Gesetz eine staatserhaltende Nation geblieben, so würden sie kaum die finanzielle Ausprägung erhalten haben, die sie später angenommen haben. Ein Jude wurde niemals an einem anderen Juden reich. Auch in neuerer Zeit sind sie nicht untereinander, sondern an und von ihren Wirtsvölkern reich geworden. Das jüdische Gesetz erlaubte dem Juden, mit einem Nichtjuden nach anderen Regeln Geschäfte zu machen als mit dem jüdischen "Nächsten". Das sogenannte Fremdgesetz lautete: "Einem Fremden magst du auf Wucher leihen, aber deinem Nächsten sollst du nicht auf Wucher leihen".

Unter die Völker verbreitet, ohne indessen in ihnen aufzugehen und ohne je ihre scharf umrissene Eigenart aufzugeben, haben die Juden viele Jahrhunderte Gelegenheit gehabt, die Fremdengebote praktisch zu betätigen. Als Fremdlinge unter Fremden, oft unter grausam feindlichen Fremden, übten sie mit diesem Gesetz eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.2) Dennoch würde dieser Umstand allein die jüdische Überlegenheit in Finanzsachen nicht erklären. Diese Erklärung muß vielmehr im Juden selbst gesucht werden, in einer eigenen Stärke, Findigkeit und in besonderer Veranlagung.

Frühzeitig in der jüdischen Geschichte finden wir das Streben Israels darauf gerichtet, ein Herrenvolk über alle Vasallenvölker zu sein. Obwohl anscheinend die ganze Prophetie auf die moralische Erleuchtung der Welt durch Israel gerichtet war, so stand sein Wille zur Herrschaft diesem Zwecke augenscheinlich im Wege. Wenigstens scheint dies aus dem Tone des Alten Testaments hervorzugehen. Nach den alten Berichten haben die Juden dem göttlichen Befehl, die Kanaaniter auszutreiben, damit Israel nicht von ihrer Verkommenheit befleckt werde, nicht gehorcht. Sie sahen, welche Summe von Kräften verwüstet würde, wenn sie die Kanaaniter vertrieben, und so machten sie diese zu Sklaven. "Und es geschah, als Israel stark war, machte es die Kanaaniter zinspflichtig und vertrieb sie nicht gänzlich." Dieser Ungehorsam, diese Vorliebe für materielle Herrschaft statt geistiger Führerschaft bezeichnet den Anfang von Israels nie endender Bestrafung und Not.

Die seit 2500 Jahren dauernde Zerstreuung der Juden unter die Völker hat die nach ihren Schriften ihnen zugedachten göttlichen Heilsabsichten gewandelt. Geistiger Führer des modernen Judentums behaupten noch heute, daß die Sendung Judas an die Völker geistiger Art ist, aber diese Behauptung wirkt wenig überzeugend, da begleitende Beweistatsachen fehlen. Israel blickt während der ganzen neueren Zeit auf die nichtjüdische Welt von dem Gesichtspunkte aus, wie deren Lebenskräfte ihm dienstbar gemacht werden können. Aber die Verheißung besteht fort: fern vom eigenen Land, feindlich behandelt, wohin es seine Schritte lenkt, wird für Israel einst die Zeit kommen, wo Verbannung und Heimatlosigkeit in einem neuen Palästina ein Ende finden werden und wo Jerusalem, wie die älteren Propheten verkündet haben, wieder der sittliche Mittelpunkt der Erde sein wird. (?)

Wäre der Jude ein schaffender, für andere mitwirkender Arbeiter geworden, so hätte wahrscheinlich seine Ausbreitung nicht diese Weltweite angenommen. Da er aber Händler wurde, trieb ihn sein Instinkt über die ganze bewohnte Erde. Schon früh waren Juden in China. Sie tauchten in England z.Zt. der sächsischen Herrschaft auf. Jüdische Händler waren in Südamerika 100 Jahre vor der Landung der Pilgerväter in Plymouth-Rock. Juden eröffneten schon 1492 auf St. Thomas Zuckerfabriken. Sie saßen in Brasilien fest, als an den Küsten der heutigen Vereinigten Staaten nur erst wenige Dörfer bestanden. Wie weit sie vordrangen, zeigt die Tatsache, daß das erste in Georgia geborene weiße Kind ein Jude war – Isaak Minis. Die Anwesenheit der Juden über die ganze Erde, ihr enger Stammeszusammenhalt erhielt sie als Volk unter anderen Völkern, als eine Körperschaft, deren Agenten überall zu finden waren.

Eine andere Anlage trug indessen hauptsächlich zu ihrem Aufstieg zur Finanzherrschaft bei: ihre Geschicklichkeit in der Erfindung immer neuer Geschäftsmethoden. Solange das Judentum noch nicht auf dem Kampfplatz erschien, spielte sich der Verkehr in sehr einfachen Formen ab. Gehen wir den Ursprüngen vieler der Geschäftsmethoden nach, die heutzutage den Handel steigern und erleichtern, so finden wir höchstwahrscheinlich einen jüdischen Namen am Ende des Fadens. Viele der unerläßlichen Kredit- und Wechselinstrumente wurden von jüdischen Kaufleuten erdacht, nicht nur zum Gebrauch untereinander, sondern auch, um die Nichtjuden darin zu verstricken, mit denen sie Handel trieben. Der älteste noch vorhandene Wechsel ist von einem Juden namens Simon Rubens gezogen. Der Handwechsel war jüdische Erfindung, ebenso wie die Zahlungsanweisung "Zahlbar an den Inhaber".

Ein interessantes Stück Geschichte ist mit diesem "Zahlbar an den Inhaber"-Schein verbunden. Die Feinde der Juden nahmen ihnen, wo sie konnten, ihren letzten Heller ab; merkwürdig schnell erholten sie sich immer wieder davon und waren bald wieder reich. Wie erklärt sich diese schnelle Erholung von Ausraubung und Armut? Ihre Aktiva verbargen sich unter dem anonymen "Inhaber", und so wurde ein großer Teil ihrer Habe stets gerettet. In einer Zeit, in der es für Seeräuber als gutes Recht galt, die für den Juden bestimmten Waren auf Policen gehen ließen, die keinen Namen trugen.

Das jüdische Bestreben ging darauf, Geschäfte mit Gütern statt mit Personen zu treiben. Vordem waren alle Rechtsforderungen persönlicher Art. Der Jude erkannte aber, daß Sachwerte sicherer waren als die Personen, mit denen er handelte, und so brachte er es dahin, daß Forderungen auf Sachgüter gerichtet wurden. Außerdem hatte diese Methode den Vorteil, ihn so viel als möglich außer Sicht zu lassen. Dies brachte ein Element der Härte ins Geschäftsleben insofern, als lieber in Waren gehandelt als mit Menschen verhandelt wurde, und diese Härte ist bestehen geblieben.

Eine weitere Einrichtung, die sich vererbt hat und die trefflich die sehr hohe Macht verschleiert, welche die Juden erreicht haben, ist desselben Ursprungs wie die Inhaberpapiere: sie läßt von einem jüdischen Kapital beherrschtes Unternehmen unter einem Namen erscheinen, der keinerlei Andeutung des jüdischen Einflusses gibt. (Anonyme Gesellschaft – Aktien-Gesellschaft.)

Der Jude ist der einzige und ursprüngliche internationale Kapitalist, aber in der Regel schreibt er das nicht an den Himmel, er benutzt lieber nichtjüdische Banken und Truste als Agenten und Werkzeuge. Der suggestive Hinweis auf eine – nichtjüdische – kapitalistische "Front" erscheint oft in Verbindung mit dieser Gepflogenheit.

Die Erfindung der Fondsbörse verdankt die Welt gleichfalls dem jüdischen Finanztalent. In Berlin, Paris, London, Frankfurt und Hamburg übten die Juden beherrschenden Einfluß auf die ersten Fondsbörsen, während Venedig und Genua in den älteren Berichten geradezu als "Judenstädte" erwähnt werden, wo große Handels- und Bankgeschäfte zu machen waren. Die Bank von England wurde unter Beratung und Beistand von zugewanderten holländischen Juden gegründet. Die Banken von Amsterdam und Hamburg verdanken ihr Entstehen jüdischem Einfluß.

Eine eigentümliche Erscheinung in Verbindung mit den Verfolgungen und Wanderzügen der Juden durch Europa muß hier erwähnt werden: Wohin sie gingen, schien der Knotenpunkt des Verkehrslebens mit ihnen zu gehen. Als die Juden in Spanien frei waren, war dort das Goldzentrum der Welt. Als Spanien die Juden vertrieb, verlor es die finanzielle Vorherrschaft und hat sie nie wieder erlangt.3) Forscher der europäischen Wirtschaftsgeschichte sind immer verlegen nach einer Erklärung gewesen, warum sich der Handelsknotenpunkt von Spanien, Portugal und Italien nach den nördlichen Ländern Holland, England und Deutschland verschoben hat. Keiner der vorgebrachten Gründe hat sich als stichhaltig erwiesen. Wenn man aber erfährt, daß diese Veränderung mit der Vertreibung der Juden aus dem Süden und ihrer Flucht nach dem Norden zeitlich zusammentraf und daß mit ihrer Ankunft in den nördlichen Ländern eine Handelsblüte begann, die bis heute dauert, so scheint die Erklärung nicht schwierig. Immer wieder tritt die Tatsache hervor, daß, wenn die Juden abwandern mußten, der Weltmittelpunkt für die Edelmetalle mit ihnen wanderte.4)

Diese Ausbreitung der Juden über Europa und die Erde, wobei jede jüdische Gemeinde mit allen anderen in einer Bruderschaft des Blutes, Glaubens und Leidens verbunden blieb, ermöglichte es ihnen, in einem Maße international zu sein, wie es keiner anderen Rasse oder Gruppe von Kaufleuten zu jener Zeit möglich war. Sie waren nicht nur überall (das sind auch Amerikaner und Russen), sondern sie blieben überall in Fühlung. Sie waren schon organisiert vor der Zeit sonstiger bewußter internationaler Handelsorganisationen, sie waren durch das Nervensystem eines Gemeinschaftslebens verbunden. Vielen Schriftstellern des Mittelalters fällt es auf, daß die Juden von den Vorkommnissen in Europa mehr als die Regierungen wußten. Sie wußten auch besser Bescheid über kommende Dinge. Sie wußten von den politischen Bedingungen und Beziehungen mehr als die verantwortlichen Staatsmänner. Die Kunde davon trugen sie sich brieflich zu von Gruppe zu Gruppe, von Land zu Land. So haben sie unbewußt den Grund zu den Finanznachrichten gelegt. Sicherlich war dieser Nachrichtendienst ihnen für ihre Spekulationen von unschätzbarem Werte. Vorzeitige Kenntnis war in Zeiten, wo Nachrichten dürftig, langsam und unverläßlich waren, ein außerordentlicher Vorteil. Dieser Umstand ermöglichte es ihnen, die Vermittler von Staatsanleihen zu werden, einer Geschäftsart, die sie auf jede Weise förderten. Der Jude ist stets darauf ausgewesen, Staaten zu Kunden zu haben. Staatsanleihen wurden durch die Anwesenheit von Mitgliedern derselben Finanzierfamilie in den verschiedenen Ländern erleichtert; sie bildeten ein internationales Direktorium, das Könige gegen Könige, Regierungen gegen Regierungen ausspielte und nationale Gegensätze gerissen zu ihrem nicht geringen Profite ausnutzte.

Einer der am häufigsten wiederkehrenden Vorwürfe gegen jüdische Finanzleute in der Gegenwart ist, daß sie gerade dieses Finanzgebiet bevorzugen. In der Tat richten sich alle Kritiken bezüglich der Juden als Geschäftsleute verhältnismäßig wenig gegen den einzelnen Geschäftsmann mit privater Kundschaft. Tausende von kleinen jüdischen Geschäftsleuten genießen in ihrem Erwerb volle Achtung, ebenso wie Zehntausende von jüdischen Familien als unsere Nachbarn geachtet werden. Die Kritik, soweit sie sich gegen die größeren Finanzleute richtet, ist überhaupt nicht rassischer Art.5) Unglücklicherweise mischt sich das rassische Element, das als Rassenvorurteil 5) so leicht zu Mißdeutungen führt, in die vorliegende Frage durch die bloße Tatsache, daß die Kette der internationalen Finanz, die sich um die Welt schlingt, an jedem Gliede einen jüdischen Kapitalisten, eine jüdische Finanzierfamilie oder ein jüdisch bestimmtes Banksystem aufweist. Viele wollen in diesem Umstand eine planmäßige Organisation der jüdischen Macht zur Beherrschung der Nichtjuden sehen; andere schreiben ihn rassischjüdischen Sympathien zu oder der Fortführung des Familiengeschäftes durch die Nachkommen und der Zunahme von Nebenzweigen. In der Sprache der alten Schriften wächst Israel wie der Weinstock, der immer neue Zweige ansetzt und die alten Wurzeln immer tiefer treibt, die aber alle nur Teile des einen Rebstockes bilden.

Die jüdischen Fähigkeiten, mit Regierungen Geschäfte zu machen, läßt sich ebenfalls auf die Zeiten der Verfolgungen zurückführen. Gleichzeitig lernte der Jude die Macht des Goldes im Verkehr mit käuflichen Gegnern kennen. Wohin er ging, folgte ihm wie ein Fluch die wachwerdende Abneigung anderer Völker. Die Juden als Rasse waren nie beliebt; selbst der eifrigste Jude wird dies nicht leugnen, wie auch immer seine Erklärung hierfür lauten mag. Der einzelne Jude mag angesehen sein; manche Züge des jüdischen Charakters zeigen sich bei näherem Zusehen schätzenswert. Gleichwohl ist eine der Lasten, welche die Juden als Rasse zu tragen haben, die der rassischen Unbeliebtheit. Sogar in der neueren Zeit, in zivilisierten Ländern, unter Verhältnissen, die eine Verfolgung völlig unmöglich machen, besteht diese Unbeliebtheit. Überdies scheint es, als sei dem Judentum wenig darum zu tun, die Freundschaft der nichtjüdischen Massen zu pflegen – vielleicht zufolge früherer Mißerfolge – wahrscheinlich aber infolge seiner angeborenen Überzeugtheit, einer höheren Rasse anzugehören. Welches auch der wahre Grund sein mag, sein Hauptstreben ging jedenfalls immer dahin, sich des Wohlwollens der Könige und der Adligen zu versichern. Was kümmerte es die Juden, wenn das Volk die Zähne gegen sie knirschte, solange die Fürsten und Höfe ihre Freunde waren? So gab es, auch in den härtesten Zeiten, immer einen "Hofjuden", der sich durch Leihgeschäfte und vermittelst der Schuldenschlinge den Zutritt zu den Vorzimmern der Könige zu verschaffen wußte. Die jüdische Taktik ist immer der "Weg ins Hauptquartier" gewesen. Man versuchte gar nicht erst, das russische Volk versöhnlich zu stimmen, wohl aber bemühte man sich, den russischen Hof zu gewinnen. Ebensowenig das deutsche Volk, aber es gelang, den deutschen Hof zu durchdringen. In England zuckte der Jude über die ausgesprochene judengegnerische Gesinnung der Bevölkerung bloß die Schulter: was kümmerte ihn das? Hat er nicht die ganze Lordschaft hinter sich, hält er nicht die Schnur der britischen Börse in der Hand? Diese Taktik, immer "in die Hauptquartiere zu gehen", erklärt wohl den weitgehenden Einfluß, den das Judentum über manche Regierungen und Völker erlangte. Diese Taktik wurde durch seine Geschicklichkeit gesteigert, immer zu bringen, was die Regierungen brauchten. Brauchte eine Regierung ein Darlehen, so vermittelte es der Hofjude durch die Juden in anderen Finanzmittelpunkten oder Hauptstädten. Wollte eine Regierung einer anderen eine Schuld zahlen, ohne das Edelmetall etwa einer Maultierkolonne durch unsicheres Gebiet anzuvertrauen, so machte der Jude auch das. Er übersandte ein Stück Papier, und die Schuld wurde von dem Bankhause in der fremden Hauptstadt gezahlt. Als zum ersten Male ein Heer nach dem modernen Heereslieferungsverfahren verpflegt wurde, geschah es durch einen Juden: er hatte das Kapital und das System; außerdem hatte er die Genugtuung, eine Nation zum Schuldner zu haben.

Diese Taktik, die der Rasse so trefflich durch schwierige Jahrhunderte half, zeigt kein Anzeichen einer Änderung. Und man kann es wohl verstehen, wenn der Jude beim Anblick des ausgedehnten Einflusses, den seine an Zahl so unbedeutende Rasse über manche Regierungen heutzutage ausübt, und wenn er das Mißverhältnis der Zahl seines Volkes zu seiner Macht in Betracht zieht, in dieser Tatsache einen Beweis seiner rassischen Überlegenheit erblickt.

Es soll auch erwähnt sein, daß die jüdische Findigkeit in immer neuen Geschäftsformen sich auch gegenwärtig noch bewährt, ebenso wie die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Lagen. Juden pflegen als erste in fremden Ländern Tochtergeschäfte zu errichten, um Vertretern des Stammhauses den alsbaldigen Profit aus der Eröffnung zu sichern. Während des Krieges wurde viel von der "friedlichen Eroberung" gesprochen, welche die deutsche Regierung dadurch erreicht hätte, daß sie in den Vereinigten Staaten Zweiggeschäfte und Niederlassungen von deutschen Firmen einrichtete. Daß hier viele deutsche Zweiggeschäfte bestanden, ist unbestreitbar. Indessen sollte man wissen, daß es sich nicht um deutsche, sondern um jüdische Unternehmungen handelte. Die alten deutschen Geschäftshäuser waren zu konservativ, um selbst in den Vereinigten Staaten hinter den Kunden herzulaufen. Aber die jüdischen Firmen waren nicht so konservativ, sie kamen stracks nach Amerika und schoben die Sache. Schließlich zwang der Wettbewerb auch die vornehmen deutschen Geschäftshäuser, diesem Brauche nachzugeben. Aber die ursprüngliche Idee war jüdisch, nicht deutsch.

Eine andere moderne Geschäftsmethode, deren Entstehen jüdischen Finanziers zuzuschreiben ist, besteht darin, verwandte Industrien zusammenzulegen. Wenn z.B. ein elektrisches Kraftwerk erworben ist, so wird die stromverbrauchende Straßenbahn ebenfalls erworben. Ein Grund hierfür mag ein, den Profit der ganzen Linie, von der Krafterzeugung bis zur Straßenbahnfahrt einzustreichen. Der Hauptgrund wird wohl sein: durch den Einfluß des Kraftwerkes den Preis des gelieferten Stromes für die Bahngesellschaft zu erhöhen und ebenso durch den Einfluß der Bahngesellschaft den Preis für die Fahrgäste heraufzusetzen – so erhält die Finanzmacht, die dahinter steht, einen Mehrprofit auf der ganzen Linie. Die Gesellschaft, die dem letzten Verbraucher zunächst steht, erklärt dann, ihre Unkosten seien gestiegen, verschweigt aber, daß die Preise von den Eigentümern selbst erhöht wurden und nicht durch außerhalb des Ringes Stehende, die dazu etwa durch finanzillen Zwang genötigt worden wären.

Augenscheinlich besteht heute in der Welt eine zentrale Finanzmacht, die ein weltweites, straff organisiertes Spiel treibt; die Welt ist ihr Spieltisch und die Weltbeherrschung der Einsatz. Die Kulturvölker haben jedes Vertrauen in die Behauptung verloren, daß an allen sich abspielenden Veränderungen "ökonomische Verhältnisse" schuld seien. Unter der Maske "ökonomische Gesetze" werden sehr viele Erscheinungen zusammengefaßt, die durch keinerlei "Gesetze" verursacht sind, außer durch das Gesetz menschlicher Selbstsucht einiger weniger Leute, welche den Willen und die Macht haben, im weitesten Maße die Völker zu ihren Untertanen zu machen.

Was sonst auch national sein mag: daß das Finanzwesen es ist, glaubt heute niemand. Dieses ist international. Niemand glaubt, daß diese internationale Finanz unter irgendwelchem Wettbewerb steht. Es gibt einige unabhängige Bankhäuser, aber wenige bedeutende, die unabhängig sind. Die großen Leiter, die wenigen, die den ganzen Spielplan klar vor Augen haben, haben zahlreiche Bankhäuser und Truste unter sich: der eine hat diesen, der andere jenen Auftrag. Aber unter ihnen besteht keine Meinungsverschiedenheit, keiner greift in die Methoden des anderen ein: kein Wettbewerb in den verschiedenen Teilen des Weltgeschäftes. Unter den Hauptbanken eines jeden Landes besteht über das Vorgehen ebensolche Einheitlichkeit wie unter den verschiedenen Zweigen des Postdienstes der Vereinigten Staaten – sie werden alle von einer und derselben Stele und zu gleichen Zwecken gehandhabt.

Unmittelbar vor dem Kriege hatte Deutschland schwere Mengen amerikanische Baumwolle gekauft, gewaltige Massen lagen ausfuhrbereit. Als der Krieg ausbrach, ging das Eigentumsrecht daran in einer Nacht von jüdischen Namen in Hamburg auf jüdische Namen in London über. Während dies geschrieben wird, wird die Baumwolle in England billige als in den Vereinigten Staaten verkauft; dadurch werden auch die amerikanischen Preise gesenkt. Wenn die Preise genügend gedrückt worden sind, wird die Baumwolle von Leuten aufgekauft, die darum wußten; dann wird der Preis wieder hochgetrieben. Inzwischen haben dieselben Mächte, welche das scheinbar unerklärliche Steigen und Sinken auf dem Baumwollmarkt bewerkstelligt haben, Hand auf das geschlagene Deutschland gelegt, um es zum Schindluder zu machen. Gewisse Gruppen haben die Baumwolle fest in der Hand, verborgen sie zur Verarbeitung an Deutschland, lassen dort eine kleine Menge davon zur Bezahlung der Arbeit und beuten dann die ganze Welt mit der Lüge aus: Baumwolle ist kaum vorhanden. Und wenn man diese menschheitsfeindlichen und höchst unsittlichen Methoden bis auf ihren Ursprung verfolgt, so zeigt sich, daß die hierfür Verantwortlichen alle ein gemeinsames Gepräge tragen. Ist es ein Wunder, wenn die Mahnung von jenseits des Meeres: "Wartet, bis Amerika auf die Judenfrage aufmerksam wird" – eine neue Bedeutung erhält?

Ganz gewiß läßt sich die Lage, worin sich die Welt gegenwärtig befindet, nicht mehr aus wirtschaftlichen Ursachen erklären, auch nicht aus der "Herzlosigkeit des Kapitals". Das Kapital hat sich nie zuvor bemüht, den Forderungen der Arbeit gerecht zu werden, und die Arbeit ist bis an die äußerste Grenze gegangen, um das Kapital zu neuen Zugeständnissen zu bringen – aber welchen Vorteil haben beide davon gehabt? Die Arbeit hat bisher gedacht, das Kapital sei die dunkle Wolke über ihr, und sie hat diese zum Weichen gebracht. Aber siehe da: noch über ihr erschien eine höhere Wolke, die weder Kapital noch Arbeit bei ihren Kämpfen gesehen hatten. Und diese Wolke ist bis jetzt nicht verschwunden.

Was in Amerika "Kapital" genannt wird, ist gewöhnlich zu produktiven Zwecken verwandtes Geld, und irrtümlich wird der Fabrikant, der Werkleiter, der Lieferant von Werkzeug und Arbeit "Kapitalist" genannt. O nein, er ist nicht der Kapitalist im wahren Sinne. Auch er muß zu den Kapitalisten gehen, um mit deren Geld seine Pläne zu finanzieren. Es ist auch eine Macht über ihm, die ihn härter und unbarmherziger behandelt, als er je wagen würde, die Arbeiter zu behandeln. Das ist eine der Tragödien dieser Zeit, daß "Arbeit" und Kapital sich bekämpfen, wo es doch nicht in beider Hand liegt, die Verhältnisse, gegen die beide protestieren und unter denen beide leiden, zu bessern; es sei denn, daß sie ein Mittel finden, jener Gruppe von internationalen Finanzleuten die Macht zu entreißen, welche diese Verhältnisse schaffen und ausbeuten.

Es gibt einen Überkapitalismus, den allein der Wahn trägt, Geld sei Glück. Es gibt eine Oberregierung, die keiner Regierung verbündet ist, unabhängig von allen ist und doch die Hand auf ihnen allen lasten läßt. ES gibt eine Rasse, einen Teil der Menschheit, die niemals und nirgends willkommen gewesen ist und der es doch gelungen ist, sich zu einer Macht zu erheben, die auch die stolzesten Rassen nie beansprucht haben – nicht einmal Rom in den Zeiten seiner höchsten Macht. ES wird mehr und mehr die Überzeugung der ganzen Menschheit, daß die Arbeiterfrage, die Lohnfrage, die Bodenfrage erst erledigt werden können, wenn zuvor die Frage dieser internationalen, überkapitalistischen Herrschaft geregelt ist.

"Dem Sieger gehört die Beute" ist ein alter Satz. In gewissem Sinne müssen die wenigen Angehörigen einer lange verachteten Rasse, die das Übergewicht gewonnen haben, entweder Übermenschen sein, gegen die Widerstand ohnmächtig ist, oder es sind gewöhnliche Menschen, welche die übrige Menschheit einen unbilligen und ungesunden Grad von Macht hat erlangen lassen. Wenn die Juden nicht Übermenschen sind, haben die Nichtjuden sich selbst wegen des Geschehenen zu tadeln; sie müssen die Lage unter neuen Gesichtspunkten betrachten und die Erfahrungen anderer Länder einer aufhellenden Prüfung unterziehen.

II

Wie Deutschland sich der Juden erwehrt6)

Fortgeschrittene Menschlichkeit befaßt sich offen mit Krankheitsarten, über die man früher den Schleier der Scham und des Schweigens glaubte decken zu müssen. Die politische Heilkunst ist noch nicht so weit. Die Hauptursache der Erkrankung des deutschen Volkskörpers wird dem jüdischen Einfluß zugeschrieben. War dies helleren Köpfen schon seit Jahrzehnten klar, so soll es nunmehr auch den schlichtesten Leuten einleuchten. Das gesamte politische Leben ist hiervon erschüttert, und die Tatsache läßt sich nicht länger verbergen. Nach der Meinung aller Klassen des deutschen Volkes ist der Zusammenbruch nach dem Waffenstillstand und die Revolution, von deren Folgen es sich nicht erholen kann, das Werk jüdischer List und jüdischen Planes. Man behauptet es mit Bestimmtheit, eine Masse von Tatsachen wird zur Bekräftigung angeführt; man glaubt, daß die Geschichte einst den vollen Beweis erbringen wird.

Der Jude in Deutschland wird nur als Gast des Volkes angesehen; hiergegen hat er durch das Streben verstoßen, sich zum Herrn zu machen. Es gibt keinen stärkeren Gegensatz in der Welt, als die rein germanische und rein semitische Rasse; deshalb gibt es zwischen ihnen keine Eintracht. Der Deutsche sieht im Juden den Gast. Der Jude, entrüstet, daß ihm nicht alle Rechte der Einheimischen zugestanden werden, ist voll feindseliger Gesinnung gegen sein Wirtsvolk. In anderen Ländern durfte sich der Jude leichter mit der Bevölkerung vermischen und seine Macht ungestört mehren; in Deutschland war es anders. Darum haßte der Jude das deutsche Volk und daher zeigten die Länder, in denen die Juden den stärksten Einfluß hatten, während des beklagenswerten Weltkrieges den stärksten Haß gegen Deutschland. Juden hielten fast ausschließlich den Presseapparat in Händen, mittels dessen die "öffentliche Meinung" hinsichtlich des deutschen Volkes gebildet wurde. Die einzigen Gewinner des Krieges waren Juden.7)

Aber die Behauptungen genügen nicht, sie müssen bewiesen werden. Prüfen wir daher den Tatbestand. Was geschah unmittelbar beim Übergang des alten zum neuen Regime? In dem 6-Männer-Kabinett, das an Stele des Staatsministeriums 8) trat, übten die Juden Haase und Landsberg den Haupteinfluß. Haase leitete die auswärtigen Angelegenheiten; ihm war der Jude Kautsky beigegeben, ein Tscheche, der 1918 noch nicht einmal das deutsche Bürgerrecht besaß. Ferner die Juden Cohn und Herzfeld. Der Jude Schiffer wurde Finanzminister, der Jude Bernsein sein Assistent. Staatssekretär des Innern wurde der Jude Preuß, ihm stand der Jude Freund zur Seite. Der Jude Fritz Max Cohn, Berichterstatter der "Frankfurter Zeitung" in Kopenhagen, wurde Chef des Nachrichtendienstes.

Diese Lage der Dinge erfuhr in Preußen eine zweite Auflage. Die Juden Hirsch und Rosenfeld leiteten das Kabinett; Rosenfeld erhielt das Justizministerium, Hirsch das des Innern. Der Jude Simon wurde Unterstaatssekretär des Finanzministeriums. Das preußische Finanzministerium wurde völlig von Juden besetzt und geleitet. Direktor des Kolonialamtes wurde der Jude Meyer-Gerhard. Der Jude Kestenberg wurde Direktor der Abteilung für Künste. Das Kriegsernährungsamt ging in die Hände des Juden Wurm, im Wirtschaftsministerium saßen die Juden Dr. Hirsch und Geheimrat Dr. Stadthagen. Den Arbeiter- und Soldatenrat leitete der Jude Cohen; die Juden Stern, Herz, Löwenberg, Fränkel, Israelowitz, Laubenheim, Seligsohn, Katzenstein, Lauffenberg, Heimann, Schlesinger, Merz und Weyl hatten verschiedene Posten darin inne.

Der Jude Ernst wurde Polizeipräsident von Berlin; im selben Amt in Frankfurt a. M. saß der Jude Sinzheimer, in Essen der Jude Lewy. Der Jude Eisner machte sich zum Präsidenten von Bayern, sein Finanzminister wurde der Jude Jaffe. Bayern Handel, Verkehr und Industrie wurden dem Halbjuden Brentano unterstellt. Die Juden Thalheimer und Heimann waren im Ministerium für Württemberg tätig, der Jude Fulda in Hessen.

Zwei Abgesandte zur Friedenskonferenz waren Juden, ein dritter war das bekannte Werkzeug jüdischer Interessen. Außerdem wimmelte es in der deutschen Abordnung von jüdischen Sachverständigen und Beiräten: Max Warburg, Dr. von Strauß, Merton, Oskar Oppenheimer, Jaffe, Deutsch, Brentano, Bernstein, Rathenau, Wassermann und Mendelssohn-Bartholdy.

Den Anteil der Juden anderer Länder an der Friedenskonferenz konnte nach deutschen Aussagen jeder ehrliche Beobachter feststellen, der die Berichte unparteiischer, nichtdeutscher Berichterstatter jenes Ereignisses las. Nur diesen scheint diese Tatsache aufgefallen zu sein; alle jüdischen Zeitungsschreiber haben es anscheinend für klüger gehalten, davon zu schweigen.

Der jüdische Einfluß in Deutschland trat während des Krieges besonders stark in den Vordergrund. Er kam mit der Genauigkeit und Sicherheit einer Wurfmine, als wäre alles schon vorbereitet gewesen. Die deutschen Juden waren während des Krieges keine deutschen Patrioten. Wenn dieser Umstand auch in den Augen der deutschfeindlichen Nationen kein Vorwurf ist, so wirft er doch ein Licht auf die Beteuerung der Treue des Juden auf dem Lande, in dem er wohnt. Aus noch näher zu betrachtenden Gründen halten es ernsthafte deutsche Denker für unmöglich, daß ein Jude Patriot sein kann.

Nach allseitiger Behauptung hätten die obengenannten Juden ihre Posten ohne Revolution sicher nicht bekommen; und die Revolution wäre nicht gekommen, hätten sie sie nicht gemacht. Die Zustände in Deutschland waren unbefriedigend, doch konnte sie das Volk selbst abstellen und es hätte es auch getan. Wiederum standen gerade die Verhältnisse, welche die öffentliche Moral zerstörten und eine Besserung unmöglich machten, unter jüdischem Einfluß.

Der hauptsächlichste jüdische Einfluß, dem der Zusammenbruch der deutschen Staatsordnung zugeschrieben wird, läßt sich in drei Gruppen zusammenfassen: a) der Bolschewismus, der sich unter der Maske der deutschen Sozialdemokratie verbarg; b) der jüdische Besitz und beherrschende Einfluß in der Presse; c) die jüdische Kontrolle der Lebensmittel und des Industriewesens. Es gibt noch eine vierte, die "höher hinauf" weist; aber jene waren unmittelbar auf das Volk wirksam.

Da möglicherweise deutsche Schlußfolgerungen von solchen angezweifelt werden können, deren Meinung sich unter jüdischem Einfluß gebildet hat, sei hier der Berichterstatter des Londoner "Globe", George Pitter-Wilson, angeführt. Dieser schrieb schon im April 1919: "Bolschewismus bedeutet die Enteignung aller christlichen Nationen, so daß überhaupt kein Kapital in christlichen Händen bleiben wird und daß alle Juden zusammen die Herrschaft der Welt nach ihrem Belieben ausüben werden." Schon im zweiten Kriegsjahr erklären deutsche Juden, die Niederlage Deutschlands sei für den Aufstieg des Proletariats notwendig. Ströbel sagte: "Ich gestehe offen, daß ein voller Sieg des Landes nicht im Interesse der Sozialdemokratie läge." Überall wurde verkündet, daß die Erhebung des Proletariats nach einem Siege eine Unmöglichkeit wäre. Diese wenigen Beispiele von vielen sollen nicht die Kriegsschuldfrage wieder aufrollen, sondern zeigen, wie sogenannte deutsche Juden die Treue gegen das Land vergaßen, in dem sie wohnten und sich mit den übrigen Juden zum Sturze Deutschlands vereinigten. Und zwar nicht etwa, wie wir sehen werden, um Deutschland vom Militarismus zu befreien – was jeder denkende Deutsche wollte 9) – sondern um das Land in einen Zustand der Verwirrung zu stürzen, die es ihnen ermöglichte, sich der Herrschaft zu bemächtigen. Die deutsche Presse machte sich diese Absichten der jüdischen Wortführer erst verstohlen, dann offen zu eigen. Das "Berliner Tageblatt" und die "Münchner Neuesten Nachrichten" waren während des Krieges amtliche und halbamtliche Regierungsorgane. Sie waren in jüdischem Besitz oder unter jüdischem Einfluß, ebenso wie die "Frankfurter Zeitung" und eine Schar kleinerer Blätter. Diese Zeitungen, so behauptete man, waren nichts anderes als deutsche Ausgaben der Judenpresse der Alliierten, und ihr Ziel war das gleiche. Dieses Zusammenwirken der Judenpresse – die als öffentliche Presse gilt – über die ganze Welt müßte daraufhin ernstlich geprüft werden, um der Menschheit zu zeigen, wie ihr Lesestoff – und zu welchen heimlichen Zwecken – täglich zurechtgemacht wird.

Mit Ausbruch des Krieges gingen Lebensmittel- und Heereslieferungen in jüdische Hände über, und nun griff eine Unredlichkeit um sich, die das Vertrauen der Tapferen zerstörte. Wie alle patriotischen Völker wußte auch das deutsche, daß Krieg Opfer und Leiden bedeutet, und war entschlossen, dieses allgemeine Schicksal zu tragen. Nun aber sah es sich von einer Klasse Juden ausgebeutet, die alles vorbereitet hatte, um aus der allgemeinen Not Profit zu machen. Wo sich nur in Volksbedürfnissen spekulieren oder Zwischengewinn erzielen ließ, in Banken, Kriegsgesellschaften, Hilfsspenden, in Ministerien, die Lieferungen zu vergeben hatten – überall tauchten Juden auf. Bedarfsartikel, die reichlich da waren, verschwanden, um dann stark verteuert wieder zu erscheinen. Die Kriegsgesellschaften waren ganz und gar jüdische Domänen. Wer Geld hatte, konnte alles ohne Karten bekommen, so sehr sich auch die Regierung bemühte, die Lebensmittel im allgemeinen Interesse gleichmäßig zu verteilen. Die Juden verdreifachten die Preise der Waren, die sie hintenherum besorgten, und so floß ein Geldstrom in ihre Geldschränke. Wegen der versteckten Vorräte, aus denen sich diese Spekulanten versorgten, blieben alle amtlichen Lebensmittelschätzungen unzuverlässig. Die öffentliche Moral fühlte sich beunruhigt; Klagen wurden erhoben und Strafverfahren eingeleitet; sobald es aber zur Entscheidung kommen sollte, stellte sich heraus, daß Beklagte und Richter Juden waren, und so verlief die Sache gewöhnlich im Sande. Wurde aber ein deutscher Kaufmann gefaßt, so wurde Lärm geschlagen, und die ihm auferlegte Strafe hätte für alle anderen mitgereicht. Man durchforsche Deutschland kreuz und quer, höre die Äußerungen, studiere die Stimmen im Volke und man wird finden, daß die Erinnerung an diesen jüdischen Mißbrauch der Macht sich dem Gedächtnis wie mit heißem Eisen eingebrannt hat.

Während diese Einflüsse die Masse des Volkes unterwühlten, wirkten höhere Einflüsse jüdischer Art auf die Regierung. Die Berater der Regierung Bethmann-Hollweg waren: der jüdische Großreede Ballin, Theodor Wolff vom "Berliner Tageblatt" und Mitglied der alljüdischen Presse, v. Gwinner, Direktor der Deutschen Bank, der verwandtschaftlich mit dem jüdischen Großbankier Speyer verbunden ist, und Rathenau, der Führer der jüdischen industriellen und finanziellen Unternehmerschaft. Diese Männer standen an der Quelle und übten ihren Einfluß auf die Regierung, wie die anderen auf das Volk.

Der reiche deutsche Jude konnte sich durch seine Finanzmacht über die Zweige des Wirtschaftslebens, welche die herrschende Klasse in Deutschland unmittelbar angingen, die von ihm begehrte Stellung in der Gesellschaft kaufen. Wie aber kam der arme Jude zu der Anerkennung, die er forderte? Denn alle Juden sind von dem gleichen Drange beseelt, er steckt ihnen im Blute; sie treibt der Sporn nach Herrschaft. Erklärt sich so die Eroberung der höheren Kreise durch die Geldmacht, so bleibt noch die Eroberung der Volksmassen durch die Juden, welche kein Geld hatten außer dem, das sie in dem von ihnen verursachten Wirrwarr erwischen konnten.

Der Jude ist kein Anarchist, kein Zerstörer – zugegeben. Trotzdem ist er der Weltbolschewist und in hervorragendstem Maße der Revolutionsmacher in Deutschland. Sein Anarchismus ist nicht waschecht 10), dieser ist für ihn ein Mittel zu einem bestimmten Zweck. Der reiche Jude ist kein Anarchist, weil er seine Zwecke mit feineren Mitteln erreichen kann. Der arme Jude aber hat kein anderes Hilfsmittel. Aber Reiche und Arme gehen eine lange Strecke gemeinsam; das Band der Sympathie zerreißt nie zwischen ihnen, denn hat die Anarchie Erfolg, so nimmt der arme Jude seinen Platz neben dem reichen ein; hat sie keinen Erfolg, so hat sie mindestens neue Gebiete erzwungen, auf denen nun der reiche Jude wirken kann.

Der arme Jude in Deutschland konnte die ihn umgebende Schranke des Deutschtums nur dadurch überwinden, daß er sie sprengte. Für Rußland gilt dasselbe. Die soziale Ordnung hielt den Juden in einer Stellung eingeschlossen, wo er erfahrungsgemäß weniger Schaden anrichten konnte. Wie die Natur einen in den Körper eindringenden Fremdstoff einkapselt, so pflegten es die Nationen mit den Juden zu tun. In neuerer Zeit hat jedoch der Jude ein Mittel gefunden, die Schranken niederzubrechen, das nationale Bauwerk in Unordnung zu bringen und in dem darauf entstehenden Dunkel und Aufruhr den Platz zu besetzen, den er seit langem begehrte. Als Rußland zusammenbrach – wer kam zuerst ans Licht? Der Jude Kerensky! Aber seine Pläne waren nicht radikal genug, darum kam nach ihm Trotzky, wieder ein Jude. Trotzky erkannte, daß der soziale Bau in Amerika zu fest war, um ihn zu zerbrechen. Er brach in Rußland an der schwächsten Stelle durch, von da wollte er die ganze Welt aufrollen. Jeder Kommissar in Rußland ist heute ein Jude.11) Schilderer russischer Zustände pflegen sie so darzustellen, als befände sich Rußland in der Auflösung.. Das mag so sein, aber für die Judenregierung in Rußland trifft das nicht zu. Aus ihren Unterständen brachen die Juden Rußlands in geschlossener Schlachtordnung hervor, wie eine Wurfmine in die künstlich geschaffene Unordnung hinein, als wäre jedermanns Platz im voraus bestimmt gewesen.

Ebenso ging es in Deutschland. Die deutsche Mauer mußte gleichsam zertrümmert werden, bevor die armen Juden ihren Ehrgeiz befriedigen konnten. Als eine Bresche gelegt war, brachen sie durch und setzten sich in allen maßgebenden und das Volk beherrschenden Stellen fest. Hieraus erklärt es sich, warum die Juden in der ganzen Welt die Energie umstürzlerischer Bewegungen fördern. Bekanntlich verkünden die jungen Juden in den Vereinigten Staaten ein Ideal, dessen Verwirklichung mit der Beseitigung dieses Staates gleichbedeutend wäre. Ihr Angriff zielt natürlich auf den "Kapitalismus", das heißt auf die gegenwärtige nichtjüdische Regierung der Welt. Die wirklichen Kapitalisten der Welt, Kapitalisten des Kapitals wegen, sind die Juden. Es ist kaum anzunehmen, daß diese den Kapitalismus vernichten wollen: sondern sie erstreben die Alleinherrschaft darüber und sie sind seit langem auf dem besten Wege zum Ziele ihrer Wünsche.

In Deutschland wie in Rußland muß man deshalb zwischen den Methoden der reichen und der armen Juden unterscheiden; die eine richtet sich nach den Regierungen, die andere nach der Volksstimmung, beide sind aber auf das gleiche Ziel eingestellt. Die Handlungsweise der unteren jüdischen Klassen wird nicht allein durch das Streben bestimmt, der Unterdrückung ein Ende zu machen, sondern die Herrschaft zu erobern – dieser Wille zur Macht bestimmt ihr Wesen. Die Überzeugung der Deutschen in diesem Punkte läßt sich etwa so erklären: Die Revolution ist der Ausdruck des jüdischen Willens zur Macht. Parteien wie die Sozialisten, Demokraten und Freidenker sind nur Werkzeuge des jüdischen Machtwillens. Die sogenannte "Diktatur des Proletariats" ist hauptsächlich die Diktatur der Juden.

So plötzlich sind den Deutschen die Augen aufgegangen, so stürmisch und empört hat die Gegenwirkung eingesetzt, daß in der deutschen Judenschaft die Losung ausgegeben wurde, sich in die zweite Linie zurückzuziehen. Alle Posten, die in unmittelbarer Berührung mit der Bevölkerung standen, wurden wie auf Verabredung aufgegeben. Dies bedeutete indessen nicht auch die Aufgabe der Macht. Was in Deutschland eintreten wird, läßt sich nicht voraussehen. Aber ohne Zweifel werden sich die Deutschen der Lage als gewachsen erweisen und werden ebenso einwandfreie wie wirksame Machtmittel finden. Was sich aber in Rußland ereignen wird, ist kaum noch zweifelhaft. Wenn die Schicksalswende in Rußland eintritt, wird ein Schauer des Entsetzens über die Welt gehen.

Die Auffassung der eingeborenen Deutschen und Russen läßt sich kurz wie folgt zusammenfassen:

Das Judentum ist die straffest organisierte Macht der Welt, straffer noch als das britische Weltreich. Es bildet einen Staat, dessen Bürger ihm unwandelbar treu ergeben sind, wo sie auch leben mögen, ob reich, ob arm.

Diesen Staat in allen übrigen Staaten nennt man in Deutschland "Alljuda".

Die Machtmittel dieses alljüdischen Staates sind Kapitalismus und Presse oder Geld und Propaganda.

Alljuda als einziger unter allen Staaten hat eine Weltwirtschaft aufgerichtet, alle übrigen können und wollen auch nur eine nationale Herrschaft ausüben.

Die Hauptleistung Alljudas ist Journalistik. Die technischen, wissenschaftlichen und literarischen Leistungen des modernen Judentums sind durchaus journalistischer Natur. Sie beruhen auf der staunenswerten jüdischen Fertigkeit, die Ideen anderer in sich aufzunehmen. Kapital und Journalismus vereinigen sich in der Presse, die so zum Mittel für jüdische Herrschaft geworden ist.

Die Verwaltung dieses alljüdischen Staates ist staunenswert organisiert. Paris war ihr erster Sitz, ist aber jetzt an dritte Stelle gerückt. Vor dem Kriege war London ihre erste, Neuyork ihre zweite Hauptstadt. Es ist abzuwarten, ob Neuyork London überflügeln wird – die Strömung geht nach Amerika.

Da Alljuda nicht imstande ist, eine stehende Land- und Seewehr zu halten, haben andere Staaten dafür zu sorgen. Seine Flotte ist die britische; diese sichert die jüdische Weltwirtschaft, soweit sie vom Seeverkehr abhängt, vor jedem Eingriff. Umgekehrt gewährleistet Alljuda Britannien seine ungestörte politische und territoriale Herrschaft. Alljuda hat Palästina unter das britische Zepter gebracht. Wo nur eine alljüdische Landmacht war – gleichgültig in welcher Uniform sie stecken mochte – arbeitete sie Hand in Hand mit der britischen Seemacht.

Alljuda überläßt die Verwaltung der verschiedenen Länder und Erdteile gern einheimischen Regierungen; es fordert nur die Kontrolle über diese Regierungen. Das Judentum hat nicht das Geringste gegen eine dauernde nationale Gliederung der jüdischen Welt. Sie selbst, die Juden, werden niemals in einer anderen Nation aufgehen. Sie sind ein Volk für sich, waren es immer und werden es immer sein.

Nur dann gerät Alljuda mit einem anderen Volk in Streit, wenn dieses es ihm unmöglich macht, die Erträge der Arbeit und die Finanzen des Landes unter seinen Einfluß zu bringen. Es kann Krieg, es kann auch Frieden machen; in hartnäckigen Fällen läßt es die Anarchie los; dann kann es auch die Ordnung wiederherstellen. Es lenkt die Nerven und Sehnen der Menschheit so, wie es am besten die alljüdischen Pläne fördert.

Da Alljuda die Nachrichtenquellen der Welt unter sich hat, kann es die Meinung der Menschen immer für sein nächstes Vorhaben vorbereiten. Die größte Gefahr liegt in der Art, wie Nachrichten gemacht werden und wie die Stimmung ganzer Völker für einen bestimmten Zweck geformt wird. Kommt man aber dem mächtigen Judentum auf die Spur und weist auf seine Hand im Spiele, dann ertönt ein sofortiges Geschrei über "Hetze", und aus der ganzen Weltpresse hallt es wider. Die wahre Ursache einer Verfolgung – nämlich die Unterdrückung der Völker durch die Geldmachenschaften der Juden – dringt nie an die Öffentlichkeit.

Alljuda hat seine Vizeregierungen in London und Neuyork. Nachdem es seine Rache an Deutschland ausgelassen hat, macht es sich daran, andere Nationen zu unterjochen. Britannien hat es schon. In Rußland kämpft es darum, aber die Aussichten sind ungünstig. Die Vereinigten Staaten mit ihrer gutartigen Duldsamkeit gegen alle Rassen bieten ein vielversprechendes Versuchsfeld. Die Bühne der Handlungen ändert sich, der Jude aber bleibt sich durch die Jahrhunderte gleich.

III

"Auf den ersten Blick möchte es scheinen, als wenn das Wirtschaftssystem Nordamerikas gerade das sei, das sich unabhängig von den Juden entwickelt hat ... Gleichwohl halte ich meine Behauptung aufrecht, daß die Vereinigten Staaten (vielleicht mehr als irgendein anderes Land) bis an den Rand mit jüdischem Geist gefüllt sind. Dies wird von vielen Seiten anerkannt, vor allem von denen, die am besten imstande sind, sich ein Urteil über den Gegenstand zu bilden.

Ist nicht angesichts dieser Tatsache die Meinung gerechtfertigt, daß die Vereinigten Staaten ihre ganze Existenz den Juden verdanken? Und wenn dem so ist, wieviel mehr läßt sich behaupten, daß der jüdische Einfluß die Vereinigten Staaten gerade zu dem machte, was sie sind – amerikanisch? Denn was wir Amerikanertum nennen, ist sozusagen nichts anderes als destillierter Judengeist."

Werner Sombart: Die Juden und das Wirtschaftsleben. S. 38, 43.

Geschichte der Juden in den

Vereinigten Staaten

Die Geschichte der Juden in Amerika beginnt mit Christoph Kolumbus. Am 2. August 1492 wurden mehr als 300 000 Juden aus Spanien vertrieben; mit diesem Ereignis begann Spaniens Machtstellung langsam zu sinken. 12) Am nächsten Tage stach Kolumbus nach Westen in See; in seiner Begleitung war eine Anzahl Juden. Es waren nicht etwa Flüchtlinge, denn die Pläne des kühnen Seefahrers hatten schon lange vorher das Interesse einflußreicher Juden erregt. Kolumbus selbst erzählt, daß er mit vielen Juden Umgang hatte. Der erste Brief, in dem er seine Entdeckung schilderte, war an einen Juden gerichtet. In der Tat wurde die ereignisvolle Reise selbst, die dem menschlichen Wissen und Wohlstand die zweite Erdhälfte schenkte, durch Juden ermöglicht. Die nette Geschichte, daß Königin Isabella mit ihren Juwelen die Fahrt finanzierte, hat vor einer nüchternen Untersuchung verschwinden müssen. Am spanischen Hofe übten drei Maranen oder Geheimjuden größten Einfluß aus: Luis de Santagel, ein hervorragender Kaufmann in Valencia und Pächter der königlichen Steuern, sein Verwandter Gabriel Sanchez, königlicher Schatzmeister und ihr Freund, der königliche Kämmerer Juan Cabrero. Diese schilderten der Königin Isabella die Leere der königlichen Schatzkammer und bearbeiteten unablässig ihre Phantasie mit der glänzenden Vorspiegelung, daß Kolumbus die fabelhaften Goldschätze Indiens entdecken würde, bis die Königin sich entschloß, ihre Juwelen zum Pfand für die Ausrüstungsgelder hinzugeben. Aber Santagel bat um die Erlaubnis, das Geld selbst vorzustrecken: 17 000 Dukaten, ungefähr 20 000 Dollar, nach heutigem Gelde etwa 160 000 Dollar. Wahrscheinlich überstieg das Darlehen die Kosten des Unternehmens.

Mit Kolumbus gingen wenigstens fünf Juden auf die Fahrt: Luis de Torres als Dolmetscher, Marco als Wundarzt, Bernal als Arzt, Alonzo de la Calle und Gabriel Sanchez. Die astronomischen Instrumente und die Karten der Seefahrer stammten von Juden. Luis de Torres ging als erster an Land, entdeckte als erster die Verwendung des Tabaks; er ließ sich in Kuba nieder, und man kann ihn als den Vater der jüdischen Beherrschung des jetzigen Tabakhandels bezeichnen.

Die Gönner des Kolumbus, Luis de Santagel und Gabriel Sanchez, erhielten für ihren Anteil am Werke viele Vorrechte; er selbst aber wurde das Opfer der Ränke Bernals, des Schiffsarztes, und erlitt Unrecht und Einkerkerung zum Lohn.

Von Anfang an sahen die Juden nach Amerika als nach einem vielversprechenden Gebiet hinüber; ihre Einwanderung nach Südamerika, besonders nach Brasilien, setzte gleich stark ein. Infolge einer bewaffneten Parteinahme in einem Zwist zwischen den Brasilianern und Holländern hielten es die brasilianischen Juden für geraten, auszuwandern, und zogen nach der holländischen Kolonie, wo heute Neuyork steht. Peter Stuyvesant, der holländische Gouverneur, war mit ihrer Ansiedlung unter seinen Leuten nicht einverstanden und forderte sie auf, abzuziehen. Aber die Juden hatten anscheinend Vorsorge getroffen, daß sie doch zugelassen wurden, auch wenn man sie nicht gerade willkommen hieß; denn bei Rücknahme des Ausweisungsbefehls Stuyvesants gaben die Direktoren der holländischen Handelsgesellschaft als Grund für die Zulassung der Juden die großen Kapitalien an, die sie in Anteilscheinen der Gesellschaft angelegt hatten. Gleichwohl wurde ihnen der Eintritt in öffentliche Ämter, ebenfalls der Kleinhandel verboten; dies hatte zur Folge, daß sie sich dem Ausfuhrhandel zuwandten, worin sie bald wegen ihrer europäischen Verbindung eine Monopolstellung einnahmen.

Dies ist eine von tausend Proben der jüdischen Findigkeit. Ein Verbot in einer Richtung bringt ihnen glänzende Erfolge nach der anderen. Wenn dem Juden verboten wurde, mit neuen Kleidern zu handeln, handelte er mit alten – dies war der Anfang des organisierten Handels in getragenen Kleidungsstücken. Als ihm der Kleinwarenhandel verboten wurde, legte er sich auf den Großhandel; der Jude ist der Gründer des Großwarenhandels der Welt; er war der Gründer des Bergungssystems bei Schiffbruch: noch unter den Trümmern der Zivilisation suchte und fand er Wohlstand. Er zeigte den Menschen, wie man alte Lumpen verwendet, alte Federn reinigt, Galläpfel und Kaninchenfelle verwendet. Er hat immer eine Vorliebe für den Fellhandel gehabt, den er bis jetzt beherrscht, und ihm verdankt man die große Zahl gewöhnlicher Felle, die unter verschiedenen verlockenden Namen als hochwertige Pelze gehen. Die Idee des "Wieder-Neumachens" wurde durch die Juden handelsüblich. In den "Lumpenmännern", die in unseren Städten ihre Pfeife ertönen lassen und altes Eisen, alte Flaschen, altes Papier und Lumpen sammeln, sehen wir die Enkel jener Juden, die es verstanden, aus Plunder Wertgegenstände zu machen.

Unwissentlich hat der gute Peter Stuyvesant die Juden gezwungen, Neuyork zum Haupthafen Amerikas zu machen. Wenn auch während der amerikanischen Revolution die meisten Juden aus Neuyork nach Philadelphia flohen, so kehrten die meisten bei erster Gelegenheit nach Neuyork zurück; ihr Instinkt schien ihnen zu sagen, daß diese Stadt ihr Handelsparadies werden würde. So ist es auch gekommen. Neuyork ist der Hauptmittelpunkt des Judentums geworden. Dort ist der Schalter, wo die gesamte amerikanische Ein- und Ausfuhr besteuert wird, wo tatsächlich die ganze in Amerika geleistete Arbeit den Geldherren Tribut zahlt. Grund und Boden der Stadt ist in jüdischen Besitz. Eine Liste der Hauseigentümer zeigt nur selten einen nichtjüdischen Namen. Kein Wunder, wenn angesichts dieses beispiellosen Aufstiegs, dieses unaufhaltsamen Anwachsens von Reichtum und Macht jüdische Schriftsteller begeistert ausrufen, daß die Vereinigten Staaten das von den Propheten verkündete gelobte Land seien und Neuyork das Neu-Jerusalem. Einige gehen sogar noch weiter und preisen die Spitzen der Felsengebirge als den Berg Zion – nicht mit Unrecht, wenn man den Minen- und Kohlenbesitz der Juden in Betracht zieht.

Der neue Kanalplan, der die große Stadt an den Großen Seen zum Meereshafen machen würde, Neuyork aber das Ansehen nehmen würde, das es als der Endpunkt, in den alle Haupteisenbahnlinien einmünden, erlangt hat, ist gegenwärtig heiß umstritten. Der stärkste Beweggrund gegen die höchst sinnfällige wirtschaftliche Verbesserung ist aber, daß sehr viel von dem in Neuyork vorhandenen Reichtum überhaupt kein realer Reichtum ist, sondern daß große Scheinwerte allein davon abhängen, daß Neuyork eben – Neuyork bleibt. Sollte irgend etwas eintreten, das aus Neuyork eine bloße Küstenstadt macht, und das es nicht die Stadt bleiben läßt, in der die großen Steuereinnehmer sitzen und ihre Tribute erheben, würde viel jüdischer Reichtum verschwinden. Dieser war schon vor dem Kriege fabelhaft. Was er jetzt ist, werden die Statistiker kaum zu schreiben wagen.

In 50 Jahren ist die jüdische Bevölkerung der Vereinigten Staaten von 50 000 auf mehr als 3 300 000 13) gewachsen. Im gesamten britischen Reich gibt es nur 300 000, in Palästina nur 10 000. Daß die Zahl der Juden in Großbritannien nicht größer ist, ist für sie selbst ein glücklicher Umstand; denn bei der großen und augenfälligen Herrschaft, die sie dort in allen Dingen so schon ausüben, könnten die armen Juden, wenn sie in größerer Zahl auftreten, recht unliebsame Erfahrungen machen. Ein außerordentlich gut unterrichteter Engländer sagt, daß auf eine ausreichende Ursache hin der Antisemitismus jeden Augenblick in England ausbrechen kann, aber er kann nicht gegen die unangreifbar reichen Juden ausbrechen, die in der Politik und in der internationalen Finanz herrschen. Zwar ist wahrscheinlich die allgemeine Ursache des Antisemitismus das Wirken der internationalen Juden, das oft nicht klar erkannt, aber doch stets sicher gespürt wird, und für das in der Hauptsache die unschuldigen, ärmeren Juden büßen müssen. Jedoch soll der Antisemitismus erst im nächsten Kapitel behandelt werden.

Das Zahlenverhältnis der jüdischen Bevölkerung in Großbritannien zu der in den Vereinigten Staaten zeigt, daß die ungeheure Macht, welche die internationalen jüdischen Finanzleute ausüben, weder die Folge ihrer Zahl ist, noch daß sie davon abhängig ist. Die gleichbleibende Tatsache bezüglich der Juden ist ihre weltweite beispiellose Macht bei verhältnismäßiger Kleinheit der Zahl. Es gibt nur ungefähr 14 Millionen Juden in der Welt, etwa ebensoviel wie Koreaner. Dieser Vergleich ihrer Zahl mit derjenigen der Koreaner beleuchtet die auffällige Erscheinung ihrer Macht um so eindrucksvoller.

Zur Zeit George Washingtons gab es ungefähr 4000 Juden im Lande, die meisten waren rechtschaffene Händler. In ihrer Mehrheit standen sie auf amerikanischer Seite. 14) Haym Salomon half den Kolonien in einem kritischen Augenblick mit dem Darlehen seines ganzen Vermögens. Aber ihre Sonderart haben die Juden nicht aufgegeben, sie wandten sich weder dem Handwerk noch der Landwirtschaft zu; sie legten niemals Wert darauf, Gebrauchsgegenstände herzustellen, sondern nur darauf, mit Fertigwaren zu handeln.

Erst in neuester Zeit hat sich der Jude hier und da bereitgefunden, zu produzieren; wo er sich betätigt, erscheint es als ein Ausfluß seines händlerischen Wirkens. Auch bei der Warenherstellung macht er Profit. Das Ergebnis hiervon ist für die Verbraucher nicht etwa eine Kostenminderung, sondern Verteuerung. Es ist für jüdische Geschäftsmethoden bezeichnend, daß wirtschaftliche Vereinfachungen und Ersparungen nicht den Verbrauchern, sondern dem Geschäftsunternehmen zugute kommen. Die Warengattungen, bei denen die unentschuldbarsten und übertriebensten Preissteigerungen stattgefunden haben, andererseits die Geschäftszweige, in denen ohne jede ersichtliche Änderung der allgemeine Lage die jähesten Preisstürze erfolgt sind, sind diejenigen, in denen sich die Juden ausschlaggebend betätigen.

Geschäft bedeutet für die jüdische Denkweise Geld. Was der jüdische Gewinner mit dem Gelde anfängt, ist eine andere Sache. Aber ins Geldmachen darf nie idealistischer "Stuß" störend hineingeredet werden. Die Dollarprofite des Juden werden niemals durch freiwillige Reformen "beschnitten", womit andere Leute bestrebt sind, die Lage der Arbeiter zu verbessern.

Diese Erscheinung ist nicht auf jüdische Herzenshärte zurückzuführen, sondern auf die jüdische harte Geschäftsauffassung. 15) Beim Geschäft handelt es sich um Waren und Geld, nicht um Menschen – nach jüdischer Auffassung. Wenn ein Mensch in Not ist und leidet, kann der Jude wohl mit ihm Mitleid haben; kommt aber das Unternehmen des Bedrängten mit in Frage, dann sind Mensch und Unternehmen zwei ganz verschiedene Dinge. Nach seiner Geschäftsauffassung wüßte der Jude nicht, wie er sich zu dem Unternehmen menschlich stellen sollte; er würde ihm gegenüber in einer Weise handeln, die andere Menschen "hart" nennen würden. Der Jude könnte diesen Vorwurf nicht als gerecht empfinden; er würde sagen, hier handle es sich nur ums "Geschäft".

Auf diese Weise lassen sich vielleicht auch die jüdischen Neuyorker "Schwitzbuden" erklären. Wenn gefühlvolle Leute die armen Juden in den Neuyorker Ausbeutungswerkstätten bemitleiden, so wissen sie meistenteils nicht, daß die Erfinder und Nutznießer dieser Schwitzbudenmethoden wiederum Juden waren. Es ist der Stolz unseres Landes, daß hier niemand seiner Rasse oder Farbe oder seines Glaubens wegen verfolgt wird, daß jedermann Anspruch auf Freiheit hat. Hingegen hat jeder, der sich damit eingehend befaßt hat, die Tatsache feststellen müssen, daß die einzige herzlose Behandlung, die in den Vereinigten Staaten Juden erfahren haben, von Leuten ihres eigenen Stammes, von ihren Aufsehern und Herren kommt. Dabei scheint es, daß weder der Geschundene noch der Schinder darüber das Gefühl der Unmenschlichkeit oder Herzlosigkeit hat – es ist "Geschäft". Der oder die Ausgebeutete lebt in der Hoffnung, eines Tages auch eine Werkstatt voll Leute zu haben, die für ihn oder sie nähen. Ihr zu begrenztes Lebensinteresse und ihr nie nachlassender Ehrgeiz, die Leiter hinaufzusteigen und Herr in der eigenen Werkstatt zu werden, läßt die Juden ihre Arbeit ohne das leiseste Empfinden der Ausbeutung oder eines Unrechtes verrichten, das im Grunde die größte Bitternis ihrer Armut sein würde. Der Jude sieht in der Arbeit nie ein Unglück, noch weniger aber hält er untergeordnete Stellungen als ihm dauernd angemessen. So setzt er lieber seine Kräfte daran hochzukommen, als über die Beschwerden seiner augenblicklichen Lage zu jammern, er bemüht sich, sie zu verbessern.

Dies alles ist, persönlich betrachtet, schätzenswert, vom gesellschaftlichen Standpunkte aber bedenklich. Hiervon kam es, daß bis vor kurzem die unteren Beschäftigungsarten ohne jede Fürsorge blieben, während die höheren Kreise kein Bedürfnis fühlten, soziale Reformen und Wohlfahrtseinrichtungen zu schaffen. Der Anteil der Großjuden an Wohltätigkeit ist achtenswert; ihre Mitwirkung an sozialen Reformen gleich Null. Mit empfehlenswertem Mitgefühl für ihre Leute geben sie einen Teil ihres Profites hin, um die menschliche Not zu lindern, die eine Folge ihres Profitmachens ist. Aber anscheinend ist es ihnen noch niemals in den Sinn gekommen, etwa die Methoden zu ändern, durch die sie ihre Profite machen, um so die daraus entstehende Not zu mildern oder zu beseitigen. Wenigstens findet man gegenüber vielen Wohltätern obiger Art unter den reichen Juden keinen Namen, die für eine tatsächliche, wirksame Vermenschlichung der industriellen Arbeit, ihrer Methoden und ihrer Rückwirkungen eintreten.

Das ist unheilvoll, aber begreiflich; ja mehr als dies, es erklärt viele Dinge, derentwillen die Juden von solchen getadelt werden, die ihr Wesen nicht verstehen. Der Jude kann ziemlich weit darin gehen, von den Früchten seiner Erfolge abzugeben. Und wenn auch die soziale Wirkung hiervon dieselbe wäre, als wenn es aus grausamer Gefühlslosigkeit und Unmenschlichkeit geschähe, so muß doch gesagt werden, daß es meist nicht aus solchen Gefühlen geschieht, sondern aus der dem Juden angeborenen Auffassung vom Glücksspiel des "Geschäfts". Manche Reformvorschläge zugunsten der Arbeiterschaft erscheinen ihm ebenso verrückt, als sollte, aus Grünen der Menschlichkeit, ein Fußballspieler einen Gewinnpunkt seinem Gegner gutschreiben.

Der amerikanische Jude "assimiliert" sich nicht. Dies muß festgestellt werden, nicht als Vorwurf, sondern als Tatsache. Der Jude könnte, wenn er wollte, im Amerikanertum aufgehen, aber er will nicht. Wenn außer dem Gefühl der Beunruhigung, das seine ungeheure Bereicherung erzeugt, irgendein Vorurteil gegen ihn in Amerika besteht, so nur wegen seiner Abgeschiedenheit. Der Jude ist weder in seiner Person, noch in seinem Glauben, noch in seiner Rasse zu beanstanden. 16) Seine Ideale hat er mit er übrigen Welt gemein. 17) Dennoch assimiliert er sich nicht; durch seine Abschließung nährt er die Ansicht, daß er nicht dazu gehört. Dies ist sein Vorrang; in gewisser Beziehung mag man darin eine hervorragende Urteilsschärfe sehen. Dann aber sollte er auch nicht, wie er es gern tut, diese Abgeschlossenheit zu einem seiner Beschwerdepunkte gegen die Nichtjuden im ganzen machen. Es wäre besser, er bekennt sich ein für allemal offen zu dem Standpunkt der ehrlichen Juden in dieser Frage, als daß ein junger Jude sagt: "Der ganze Unterschied, der existiert, ist der zwischen einem amerikanischen Juden und einem jüdischen Amerikaner. Ein jüdischer Amerikaner spielt die Rolle des Eingeborenen, der dazu verurteilt ist, für immer Parasit zu sein."

Das Ghetto ist kein amerikanisches Werk, sondern eigener Einfuhrartikel der Juden. Sie haben sich als eine scharf unterscheidbare Gemeinschaft abgesondert. Hierüber sagt die "Jüdische Enzyklopädie" folgendes: "Die gesellschaftliche Organisation der Juden in Amerika unterscheidet sich in der Hauptsache wenig von der in anderen Ländern; ohne irgendwelchen Zwang ziehen es die Juden vor, in enger Nachbarschaft miteinander zu wohnen. Diese Eigenart besteht noch immer."

Ein Verzeichnis der von den Juden der Vereinigten Staaten beherrschten Geschäftsarten aufstellen, hieße die lebenswichtigen Arbeitsgebiete des Landes aufzählen – diejenigen, die wirklich lebensnotwendig sind und die, welche verfeinerte Gewohnheiten scheinbar lebensnotwendig gemacht haben. Das Theaterwesen ist natürlich, wie allgemein bekannt, ausschließlich jüdisch. Schauspielertum, Billetthandel, alles was mit dem Theater zusammenhängt, ist in jüdischen Händen. Dies erklärt vielleicht die Tatsache, daß in fast allen Bühnenwerken heutzutage ein propagandistischer Zweck zu finden ist, bisweilen auch offenkundige händlerische Anpreisungen, die nicht von den Schauspielern ausgehen, sondern von den Verfassern.

Die Filmindustrie, das Zucker- und Tabakgewerbe, 50 v.H. oder mehr in der Großfleischerei, mehr als 60 v.H. der Schuhwarenindustrie. 18) Konfektion für Männer und Frauen, die Versorgung mit Musikinstrumenten, Juwelenhandel, Getreidehandel, neuerdings Baumwolle, das Colorado-Schmelzhüttenwesen, Spedition, Nachrichtenvermittlung, Handel mit alkoholischen Getränken, Anleihegeschäft: alle diese, um nur die Gewerbe von nationaler und internationaler Bedeutung zu nennen, beherrschen die Juden der Vereinigten Staaten, entweder allein oder in Verbindung mit überseeischen Juden.

Das amerikanische Volk würde höchst staunen, wen es eine Galerie der amerikanischen Geschäftsleute sähe, die draußen Hüter unseres Ansehens im Handelswesen sind – meistens Juden. Sie haben ein klares Verständnis für den Wert des amerikanischen Namens. Betritt man in einem fremden Hafen ein Büro, das sich als "Amerikanische Importgesellschaft" oder "Amerikanische Handelsgesellschaft" oder mit ähnlichen unverfänglichen Namen bezeichnet, findet man gewöhnlich einen Juden, dessen Aufenthalt gewöhnlich in Amerika anscheinend von recht kurzer Dauer gewesen ist. Dies wirft ein Seitenlicht auf das Ansehen, das "amerikanische Geschäftsmethoden" in manchen Teilen der Welt genießen. Wenn 30 oder 40 verschiedene Rasen unter dem Namen "Amerikaner" Geschäfte machen, und zwar rechtmäßig, 19) so ist es nicht zu verwundern, wenn richtige Amerikaner Geschäftsmethoden, die in der Auslandspresse amerikanisch genannt werden, als solche nicht wiedererkennen. Ebenso beklagen sich die Deutschen seit langem, daß die Menschen draußen sie nach den deutsch sprechenden jüdischen Handlungsreisenden beurteilen.

Beispiele von jüdischem Wohlstand in den Vereinigten Staaten wären nichts Auffallendes. Aber Wohlstand, als gerechter Lohn für Unternehmungslust und Fleiß, ist nicht mit Herrschaft zu verwechseln. Wohlstand, wie Juden ihn zeigen, kann jeder erlangen, der dafür den Preis wie die Juden zahlt – in der Regel und alles in allem ein sehr hoher Preis – aber keiner nichtjüdischen Gemeinschaft würde es unter sonst gleichen Umständen gelingen, den Grad von Herrschaft wie die Juden zu erreichen; es fehlt den Nichtjuden die gleiche Fähigkeit des Hand-in-Hand-Arbeitens, eine Art zielbewußter Verschworenheit und jener Einheitlichkeit eines hochgesteigerten Rassentums, das alles den Juden kennzeichnet. Einem Nichtjuden macht es nichts aus, ob ein anderer von seiner Art ist oder nicht; für einen Juden ist es das Allernächste, daß der Mann vor seiner Tür auch Jude ist. Wenn Beispiele jüdischen Wohlstandes genannt werden sollen, so die Emanuel-Synagoge in Neuyork. Diese konnte 1846 kaum 1520 Dollar für ihren Unterhalt aufbringen; 1868, nach dem Bürgerkrieg, konnte sie 708 755 Dollar Miete von 231 Sitzen erheben. Das jüdische Bekleidungsmonopol als eines der Ergebnisse desselben Bürgerkrieges kann gleichfalls als Beispiel von Wohlhabenheit plus nationaler und internationaler Herrschaft angeführt werden.

Man kann sagen, alles, was der Jude in den Vereinigten Staaten unternommen hat, ist ihm geglückt – außer dem Ackerbau. Die übliche jüdische Erklärung hierfür ist, daß der gewöhnliche Ackerbau viel zu einfach ist, um den jüdischen Verstand voll zu beschäftigen; deshalb habe er kein genügendes Interesse daran, um erfolgreich zu wirtschaften; in Milch- und Viehwirtschaft, wo mehr Gehirn nötig ist, habe er Erfolg. In verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten ist oftmals versucht worden, jüdische Ackerbausiedlungen zu schaffen – ihre Geschichte ist eine Kette von Fehlschlägen. Die einen schieben die Schuld an diesen Mißerfolgen auf die Unwissenheit der Juden im rationellen Ackerbau, andere darauf, daß der Landwirtschaft das spekulative Element abgeht. Jedenfalls leisten sie in den nichtproduktiven Tätigkeiten mehr als in dem grundlegend produktiven Ackerbau. Forscher auf diesem Gebiet sagen, daß der Jude niemals Bauer gewesen ist, sondern immer Händler. Als Beweis für diese Behauptung wird gerade die Auswahl Palästinas als der Juden Heimat genannt – jenes Gebiet, das die Brücke zwischen Ost und West bildete, über die der Überlandhandel der damaligen Kulturländer führte.

VI

"Die Judenfrage besteht noch. Es wäre zwecklos, dies zu leugnen ... Die Judenfrage besteht überall, wo Juden in wahrnehmender Zeit wohnen. Wo sie nicht besteht, wird sie von den Juden im Laufe ihrer Wanderungen hingebracht. Wir ziehen natürlich dorthin, wo man uns nicht verfolgt, und dort verursacht unsere Anwesenheit Verfolgungen ... Die unseligen Juden tragen nun den Antisemitismus nach England hinein; sie haben ihn schon nach Amerika gebracht."

Theodor Herzl: Ein Judenstaat (A Jewish State) S. 4.

Die Judenfrage –

Tatsache oder Einbildung

Die Hauptschwierigkeit, über die Judenfrage zu schreiben, liegt in der Überempfindlichkeit der Juden und Nichtjuden bezüglich dieses Gegenstandes. Es besteht das unbestimmte Gefühl, als sei es schon unpassend, das Wort "Jude" überhaupt nur öffentlich auszusprechen oder zu drucken. Höfliche Umschreibungen wie "Hebräer" oder "Semit" – beide dem Vorwurf der Ungenauigkeit ausgesetzt – werden zaghaft versucht, und man behandelt die ganze Sache so zimperlich, als wäre sie eigentlich überhaupt verboten – bis dann ein unerschrockener jüdischer Geist mit dem guten alten Wort "Jude" gerade herauskommt. Dann ist der Bann gebrochen und die Luft ist rein. Das Wort "Jude" ist kein tendenziöses Beiwort; es ist ein alter, ehrlicher (?) Name mit einer ganz eigenen Bedeutung in jedem Abschnitt der Weltgeschichte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Bei den Nichtjuden herrscht äußerste Zaghaftigkeit in der öffentlichen Erörterung der Judenfrage. Sie möchten sie am liebsten, in Schweigen verhüllt, im undurchsichtigen Reich ihrer Gedanken behalten. Vielleicht bestimmt sie in ihrer Haltung ihre überkommene und vererbte Duldsamkeit, aber wahrscheinlich mehr noch das unbewußte Empfinden damit verbundener möglicher Schwierigkeiten. Spricht man öffentlich über die Judenfrage, so geschieht es meist in der Form des geschmeidigen Politikers oder im behaglichen Plauderton. Die großen jüdischen Namen in der Philosophie, Medizin, Literatur, Musik und Finanz ziehen vorüber; man hebt die Tatkraft, Geschicklichkeit, Sparsamkeit der jüdischen Rasse hervor und der Zuhörer geht mit dem Gefühl heim, etwas ganz Nettes über eine schwierige Sache erfahren zu haben. Dadurch wird aber nichts geändert, weder der Jude noch der Nichtjude wird verändert; nach wie vor bleibt der Jude ein Welträtsel.

Das Empfinden des Nichtjuden in diesem Punkte zeigt sich am deutlichsten in dem Wunsche - zu schweigen. "Warum denn überhaupt darüber sprechen?" heißt es. Aber schon diese Haltung ist an und für sich ein Beweis dafür, daß ein Problem vorliegt und daß man ihm ausweichen würde, wenn es ginge. "Warum überhaupt davon sprechen?" – Der logische Denker schließt schon aus dieser Frage auf das Vorhandensein eines Problems, dessen Erörterung oder Unterdrückung nicht von dem guten Willen ruhseliger Gemüter abhängt.

Gibt es in Rußland eine Judenfrage? Unbestreitbar, und zwar in schärfster Form. Erfordert diese Frage in Rußland eine Lösung? Zweifellos, von jedem Punkte aus, woher Licht und Heilung kommen könnte.

Das Verhältnis der jüdischen zur russischen Bevölkerung ist nur um 1 v.H. höher als das in den Vereinigten Staaten. Die Mehrzahl der Juden ist dort nicht weniger harmlos als hier; sie leben unter Einschränkungen, die hier fehlen. Dennoch hat ihnen in Rußland der jüdische Geist eine Machtfülle gegeben, die den russischen Geist vollkommen zunichte macht. Ob in Rumänien, Rußland, Österreich oder Deutschland oder wo sonst die Judenfrage als Lebensfrage in den Vordergrund gerückt ist – überall findet sich als Hauptursache das Streben des jüdischen Geistes nach Herrschaft.

Auch hier in den Vereinigten Staaten ist der Grund für das Aufrollen der Judenfrage die Tatsache, daß diese auffallende Minderheit – ein winziger Einschlag von 3 v.H. in einem Lande von 110 Millionen Einwohnern – in 50 Jahren eine Machtstellung erreicht hat, wie sie selbst der zehnfach größeren Zahl irgendeiner anderen Rasse unerreichbar geblieben ist. 3 v.H. irgendeines anderen Volkes fänden überhaupt nicht Beachtung, weil man so gut wie keinen Vertreter desselben in höheren Stellen antreffen würde, sei es bei den geheimsten Beratungen des Viererrates in Versailles oder im Obersten Gerichtshof, in den Konferenzen im Weißen Hause oder auf dem unübersehbaren Gebiete der Weltfinanz: kurz, wo Macht erstrebt oder ausgeübt wird. Den Juden dagegen treffen wir buchstäblich überall in den höheren Kreisen, die Macht ausüben. Er hat den Verstand, die Tatkraft, einen instinktiven Scharfsinn; alles dieses bringt ihn fast automatisch an die Spitze. Die natürliche Folge davon ist, daß die jüdische Rasse mehr als jede andere die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Hier nun beginnt die Judenfrage, und zwar mit ganz klaren, einfachen Feststellungen. Warum neigt der Jude durchgängig unwiderstehlich zu den höchsten Stellen? Was bringt ihn dorthin? Warum wird er dorthin gebracht? Was tut er dort? Was bedeutet es für die Menschheit, daß er dort ist? – Das ist die Judenfrage in ihrem Ursprung. Von diesen Punkten geht sie zu anderen über. Ob sie in eine judenfreundliche oder – feindliche Richtung gerät, hängt von dem Maß von Vorurteil ab, das angelegt wird; ob sie ferner eine menschheitsfreundliche Richtung nimmt, hängt von dem Grade angewandter Einsicht und Kenntnis ab.

Der Gebrauch des Begriffes "Menschlichkeit" in Verbindung mit dem Wort "Jude" erhält gewöhnlich eine, wenn auch unbeabsichtigte Nebenbedeutung. Man meint, man müsse dem Juden Menschlichkeit erweisen. Eine ebenso große Verpflichtung liegt doch auch dem Juden ob, seinerseits der übrigen Menschheit Menschlichkeit zu erweisen. Der Jude hat sich zu lange daran gewöhnt, Humanität ausschließlich für sich zu beanspruchen; die menschliche Gesellschaft hat ein gutes Recht, von ihm zu verlangen, daß diese Einseitigkeit aufhört, daß er aufhört, die Welt nur auszubeuten und nur jüdische Belange zum Anfang und Ende seines Strebens zu machen. Er hat die Pflicht, die alte Prophezeiung, daß durch ihn alle Völker der Erde gesegnet werden sollen, in einem Sinne zu erfüllen, wie ihm dies seine bisherige Ausschließlichkeit unmöglich gemacht hat.

Der Jude darf nicht ewig die Rolle des Empfängers der Menschlichkeit weiterspielen; auch er muß dieselbe Gesinnung einer Gesellschaft erweisen, die mit Besorgnis sieht, wie sie von den jüdischen höheren und mächtigeren Schichten so erbarmungslos ausgeraubt wird, daß die planmäßige Verelendung, die daraus entsteht, als wirtschaftlicher Pogrom gegen eine fast hilflose menschliche Gesellschaft bezeichnet werden kann. Denn in der Tat, diese ist gegenüber den wohldurchdachten Quälereien jüdischer Finanzgruppen ebenso wehrlos, wie es zusammengedrängte Scharen russischer Juden gegenüber den antisemitischen Volksmassen waren.

Von Anfang an sind diese Aufsätze einer organisierten Sperre auf der Post, auf dem Telegraph und im mündlichen Verkehr begegnet; jeder einzelne wird als Hetzer verschrien. Man mußte annehmen, daß hier ein herzloser und roher Überfall auf ein höchst bemitleidenswertes und hilfloses Volk verübt wird – bis man die Briefköpfe der Gewaltigen sieht, die um Hilfe rufen, die finanziellen Mittel derer, die da protestieren und die Mitgliederzahlen der Vereine, deren Häupter aufgeregt verlangen, daß alles zurückgenommen wird. Stets findet man im Hintergrunde die Boykottandrohung; diese hat denn auch jede Veröffentlichung selbst der mildesten Erörterungen über die Judenfrage in Amerika bisher vereitelt.

Die Judenfrage in Amerika läßt sich nicht für immer hinter Drohungen gegen die öffentliche Behandlung verstecken, noch dahinter, daß man ausschließlich und unentwegt Rühmliches über alles Jüdische verbreitet. Sie ist da und läßt sich nicht durch geschickte Propaganda in etwas anderes verdrehen; ebensowenig wie sie durch Drohungen erstickt werden kann. Die Juden der Vereinigten Staaten werden sich und ihren Rassegenossen auf der ganzen Welt den größten Dienst leisten, wenn sie mit ihrem überlauten Geschrei über "Antisemitismus" aufhören und die Tonart aufgeben, die vielleicht einem wehrlosen Opfer anstehen möchte, wenn sie ferner der Judenfrage mit offenem Blick begegnen und ernsthaft überlegen, was jeder Jude, der sein Volk liebt, zur Lösung dieses Problems tun kann.

Im Voranstehenden ist der Ausdruck "internationaler Jude" gebraucht worden. Dieser läßt zwei Deutungen zu: die eine, daß der Jude überall Jude bleibt; die zweite, daß der Jude eine internationale Herrschaft ausübt. Den wahren Anstoß bildet für die ganze Welt die letztere Art.

Dieser internationale Judentypus nun, der die Weltherrschaft erstrebt oder sie schon hat und ausübt, bildet für seine Rasse ein recht unglückliches Glied. Das Peinlichste am internationalen Juden vom Standpunkt des gewöhnlichen Juden ist, daß jener eben auch Jude ist. Das Auffällige ist, daß dieser Typ nirgends anders als auf jüdischem Stamme wächst. Es ist nicht so, daß unter den internationalen finanziellen Weltherrschern sich ein paar Juden befinden, sondern die Weltherrscher sind ausschließlich Juden. Diese auffallende Erscheinung erzeugt nun für jene Juden eine peinliche Lage, die nicht zu diesen Weltherrschern gehören und nie gehören werden, die nichts weiter sind als das Volk jüdischer Rasse. Würde die Weltherrschaft von Leuten verschiedener Rassen ausgeübt, wie etwa das Biskuitgeschäft, so könnten die paar Juden, die sich gelegentlich unter jenen Franzosen fänden, überhaupt nicht ein Problem schaffen; dieses würde dann auch die Ausübung der Weltherrschaft durch ein paar Leute, ohne Rücksicht auf ihre Rasse oder ihr Geschlecht, beschränkt bleiben. Da aber Weltherrschaft ein Ziel ist, das nur Juden erreicht haben, und zwar nicht durch die üblichen Methoden sonstiger sogenannter Welteroberer, so muß das Problem unmittelbar auf jener merkwürdige Rasse bezogen werden.

Dies bringt eine weitere Schwierigkeit mit sich. Wenn man diese Gruppe Weltherrscher unter dem Namen "Juden" nennt – und es sind Juden – so ist es nicht immer möglich, diese betreffende Gruppe rein für sich abzusondern. Der einsichtige Leser kann dies; aber der Jude, der dazu neigt, sich beleidigt zu fühlen, empfindet es bisweilen schmerzlich, wenn er einen Vorwurf, der gegen eine Gruppe "höher hinauf" zielt, als gegen sich gerichtet empfindet. "Warum spricht man denn nicht von dieser höheren Schicht als von Finanzleuten anstatt von Juden?" – könnte man fragen. Weil es Juden sind. Nicht darauf kommt es an, daß in einer Liste reicher Leute mehr Nichtjuden als Juden stehen. Es ist nicht die Rede von bloß reichen Leuten, wovon viele ihren Reichtum nach einem bestimmten System erworben haben, sondern allein von denen, die herrschen – und es ist ohne weiteres klar, daß bloß Reichsein oder Reichsein und Herrschen zweierlei ist. Der weltbeherrschende Jude besitzt Reichtum, aber er besitzt obendrein ein Etwas, das weit mächtiger ist als dieser.

Der internationale Jude herrscht, wie gezeigt, nicht, weil er reich ist, sondern weil er den händlerischen und herrschsüchtigen Geist seiner Rasse in ausgeprägtestem Grade besitzt und weil er sich auf eine rassische Treue und Solidarität stützt, wie sie sonst bei keiner anderen Menschenart vorkommt. Man überliefere heute die Weltherrschaft des internationalen Juden der händlerisch höchst begabten nichtjüdischen Menschengruppe, und der ganze Mechanismus der Weltherrschaft würde voraussichtlich auseinanderfallen, weil dem Nichtjuden eine bestimmte Eigenschaft fehlt – sei sie menschlich oder göttlich, angeboren oder erworben – die der Jude besitzt.

Das leugnet natürlich der moderne Jude ab. Er bestreitet, daß der Jude sich von anderen Menschen außer in seiner Religion unterscheidet. "Jude", sagt er, ist keine Rassenbezeichnung, sondern eine konfessionelle, wie "episkopisch", "katholisch", "presbyterianisch". Diese Auslegungen findet man in Presseauslassungen, worin die Juden sich dagegen verwahren, daß man diejenigen ihrer Volksgenossen, die eines Verbrechens geziehen werden, als Juden bezeichnet. "Man gibt doch bei anderen Angeklagten nicht ihr Bekenntnis an", bekommt der Herausgeber zu hören, "warum gerade die Juden?" Der Anruf der religiösen Duldsamkeit zieht immer; überdies ist es bisweilen nützlich, die Aufmerksamkeit von anderen Dingen abzulenken.

Nun, wenn der Jude sich nur seiner Konfession nach von der übrigen Menschheit unterschiede, was den sittlichen Inhalt seiner Religion betrifft, 20) und wenn ein Unterschied bestände, so würde er durch die Tatsache beseitigt, daß das jüdische Bekenntnis den sittlichen Grundriß der anderen beiden großen Bekenntnisse liefert. 21) Überdies steht fest, daß von den Juden, die unter den englisch sprechenden Völkern leben, zwei Millionen ihre Rasse und nicht ihr Bekenntnis angeben und nur eine Million letzteres bekennen. Sind die einen weniger Juden als die anderen? Die Welt macht jedenfalls keinen Unterschied, ebensowenig angesehene Rassenforscher. Ein Ihre, der seine Kirche aufgibt, bleibt ein Ire und ebenso bleibt ein Jude, der die Synagoge aufgibt, Jude. Dies ist auch sein Gefühl und auch das des Nichtjuden.

Eine noch ernstere Folge würde eintreten, wenn diese neuerliche Behauptung der Juden wahr wäre; denn dann würde sich die Notwendigkeit ergeben, das jüdische Streben nach Weltherrschaft aus ihrer Religion zu erklären. Man müßte sagen: "Diese Juden verdanken ihre Erfolge ihrer Religion", und dann müßte sich die Untersuchung einer Religion zuwenden, deren Ausübung ihren Gläubigen zu solcher äußeren Macht und derartigen Reichtum verhilft. Aber noch eine andere Tatsache wäre hiergegen geltend zu machen. Die weltbeherrschenden Juden sind gar nicht eigentlich religiös. Dazu kommt ein dritter Punkt, der sich der Erkenntnis aufdrängt. Die frömmsten Gläubigen und die gehorsamsten Anhänger der jüdischen Religion sind – die ärmsten Juden. Will man jüdische Strenggläubigkeit, die Tragkraft der alttestamentlichen Moralität sehen, so findet man sie nicht unter den jüdischen Machthabern, die ihr Bekenntnis in demselben Maße unitarisiert haben, wie die Unitarier ihr Christentum verjudet haben, sondern unter den Armen in den Nebengassen, die noch der Sabbatheiligung wegen ihr Sonnabendgeschäft opfern. Ihnen hat ihre Religion sicher nicht die Weltherrschaft verliehen, vielmehr bringen sie persönliche Opfer, um ihr Bekenntnis unversehrt gegen moderne Abwandlungen zu erhalten.

Wenn der Jude sich von der übrigen Menschheit nur durch seine unverfälschte Religion unterschiede, wäre die ganze Frage höchst einfach; jede Kritik am Judentum wäre dann nichts als heuchelnde und eifernde Frömmelei! Das wäre allerdings unerträglich. Aber bei einigem Nachdenken wird Übereinstimmung darüber herrschen, daß der Jude sich von anderen weniger in seiner Religion als in sonst etwas unterscheidet. Zwischen den beiden großen Zweigen des Christentums ist ein größerer bewußter Unterschied als zwischen einem von ihnen und dem Judentum. 22)

So wird die Welt, ungeachtet neuerlicher Ableugnungsversuche, auch weiterhin den Juden als Glied einer Rasse ansehen. Die Zähigkeit dieser Rasse hat alle Versuche ihrer Ausrottung vereitelt. Sie hat sich in Lebenskraft und Macht durch Befolgung jener Naturgesetze erhalten, deren Verletzung viele andere Völker bastardiert hat. Sie hat sich aus der Vergangenheit in die Gegenwart durch die beiden hohen Werte des Monotheismus und die Einehe hinübergerettet und steht heute vor uns als das sichtbare Zeichen eines Altertums, auf das unser gesamter geistiger Besitz zurückführt.

Ja, der Jude selbst wird fortfahren, sich als Teil eines Volkes, einer Nation, einer Rasse zu fühlen. Alles Eindringen und Befassen mit einer anderen Gedanken- und Glaubenswelt und mit fremden Gewohnheiten ändert daran nichts. Ein Jude ist ein Jude, und solange er seinen völlig unangreifbaren Überlieferungen treu bleibt, wird er auch Jude bleiben. Von sich aus wird er immer das Recht haben zu empfinden, daß Judesein bedeutet, einer höheren Rasse anzugehören. 23)

Diese weltbeherrschenden Juden stehen auf dem Gipfel ihrer Macht kraft bestimmter Eigenschaften, die in ihrem jüdischen Wesen wurzeln. Jeder Jude hat diese Eigenschaften, wenn auch nicht jeder in vollem Umfang, so wie jeder Engländer Shakespeares Sprache spricht, wenn auch nicht in Shakespeareschen Ausmaßen. Daher ist es zwecklos, ja unmöglich, den internationalen Juden zu begreifen, ohne die Grundlagen des jüdischen Charakters und seine Psychologie festzustellen.

Man kann von den häufigen Anklagen absehen, daß sich der größere Erfolg der Juden auf Ehrlosigkeit aufbaut. Es geht nicht an, das jüdische Volk oder irgendein anderes auf eine allgemeine Beschuldigung hin anzuklagen. Niemand kennt besser als der Jude selbst die weitverbreitete Ansicht, daß die jüdischen Geschäftsbräuche sämtlich gewissenlos sind. Ohne Zweifel kann in vielen Fällen Skrupellosigkeit ohne eigentliche rechtswidrige Ehrlosigkeit bestehen; ebenso ist möglicherweise der Ruf, den das Judentum in dieser Beziehung seit langem genießt, auf andere Quellen als auf eigentliche eingefleischte Ehrlosigkeit zurückzuführen.

Eine dieser möglichen Quellen sei hier genannt. Der Jude ist als Händler von Natur behender als die meisten anderen Menschen. Es soll andere Rassen geben, die im Handel ebenso flink wie die Juden sind; unter diesen aber hält sich der Jude nicht auf. Nun ist es für einen langsamen Menschen natürlich, zu glauben, daß der behendere viel zu fix ist, und er wird bei solcher Fixigkeit argwöhnisch. Jedermann mißtraut dem Schlaueren, auch wenn diese Schlauheit ganz unverfänglich ist. Der langsamere Kopf kommt leicht zu der Meinung, daß der, welcher beim Geschäft so viele gesetzlich erlaubte Wege und Gäßchen geht, nach Belieben auch unerlaubte Wege wandelt. Überdies stellt sich immer und leicht der Argwohn ein, daß, wer das Geschäft macht, es mit nicht ganz ehrlichen Kniffen macht. Langsame, ehrenwerte, ehrlich sprechende und handelnde Menschen werden immer ihre Zweifel gegen Leute haben, die aus allen Dingen Vorteil zu ziehen wissen.

Wie jahrhundertealte Berichte zeigen, waren die Juden ein auf den Handel so versessenes Volk, daß viele es als besessen ansahen. So wurde der Jude mißliebig aus geschäftlichen Gründen, die nicht alle der persönlichen Meinung oder der Erfindung seiner Feinde zugeschrieben werden können. Man vergleiche z.B. die Verfolgung, welche jüdische Kaufleute einst in England zu erleiden hatten. Im älteren England hatte der Kaufmannsstand viele wohlanständige Bräuche. So durfte ein ehrbarer Kaufmann niemals ein Geschäft von sich aus anfangen, sondern mußte warten, bis es sich ihm anbot. Ebenso galt der Schmuck der Ladenfenster mit Lichtern oder Farben und die verlockende Ausstellung von Waren vor den Augen des Publikums als eine zu verachtende und unlautere Methode, einem Berufsgenossen die Kunden wegzufangen. Endlich war es durchaus sittenwidrig und gegen kaufmännischen Brauch, mit mehr als einer Warengattung zu handeln. Wenn jemand Tee verkaufte – lag es da nicht nahe, daß er auch Teelöffel verkaufte? Eine derartige Ankündigung aber hätte die damalige öffentliche Meinung für so unerhört gehalten, daß der Neuerer sein Geschäft riskiert hätte. Das angemessene Verhalten für einen Kaufmann war, sich den Anschein zu geben, als trenne er sich nur ungern von seinen waren.

Man kann sich vorstellen, was geschah, als der jüdische Händler in dieses Dickicht von Handelsgewohnheiten einbrach. Er zertrümmerte sie einfach. In jenen Zeiten hatten die überlieferten Bräuche die Kraft eines göttlich verordneten sittlichen Gesetzes; in der Art seines Vorgehens mußte deshalb der Jude als ein großer Sünder erscheinen. Wer diese ehrlichen Handelssitten zerbrach, würde vor nichts haltmachen! Den Juden trieb es zu verkaufen. Konnte er einem Kunden nicht den einen Artikel verkaufen, so hatte er einen anderen an der Hand und bot ihn an. Die jüdischen Läden wurden Bazare, Vorläufer der jetzigen Warenhäuser, und die alte englische Sitte – ein Laden für eine Warengattung - war gebrochen. Der Jude lief dem Geschäft nach, verfolgte es, erredete es. Er war der Urheber des "schnellen Umsatzes und des kleinen Nutzens". Er führte das Abzahlungswesen ein. Die einzigen Dinge, die er nicht vertragen konnte, waren Ruhe und Stetigkeit; sie beweglich zu machen, war sein ganzes Sinnen. Er war der Vater der Reklame – zu einer Zeit, in der schon bei der öffentlichen Bekanntmachung der Lage des Ladens das Publikum auf den Verdacht kam, daß der Inhaber sich in Geldschwierigkeiten befinde, vor dem Bankrott stehe und die letzten verzweifelten Mittel anwende, zu denen kein Kaufmann von Selbstachtung sich herbeiließ.

Es lag wirklich nahe, diese Energie mit Unredlichkeit in Verbindung zu bringen. Der Jude trieb kein ehrliches Spiel, wenigstens dachte so der gesetzte englische Kaufmann. Er spielte so, um den ganzen Gewinn in seine Hände zu bekommen - und das hat er auch erreicht.

Der Jude hat diese Geschicklichkeit seitdem stets gezeigt. Seine Fähigkeit, die Geldströme zu sich hinzulenken, beruht auf Instinkt. Seine Niederlassung in einem Lande schuf eine weitere Grundlage, auf der seine Rassegenossen sich betätigen konnten. Ob als naturgemäßer Ausdruck erblicher Anlagen oder als bewußter Plan rassischer Einheit und Treue – jedenfalls standen alle jüdischen Handelsgemeinschaften untereinander in Verbindung. In dem Maße, wie diese an Reichtum, Ansehen und Macht wuchsen und Beziehungen zu den Regierungen und den Lebensinteressen des Landes, in dem sie wirkten, gewannen, mußte natürlich die Hauptmacht auf die Zentralgemeinschaft übergehen, mochte diese sich in Spanien oder Holland oder England befinden. Ob absichtlich oder nicht, sie wurden fester miteinander verbunden als es sonst die verschiedenen Zweige eines Geschäfts sein könnten, weil der Kitt der rassischen Einheit, das Band rassischer Bruderschaft nach der Natur der Dinge unter Nichtjuden nicht so fest sein kann wie unter den Juden. Nichtjuden denken gar nicht an sich als Nichtjuden, und niemals fühlen sie sich einem anderen Nichtjuden als solchem verpflichtet. So sind sie willfährige Agenten für jüdische Pläne zu Zeiten und Orten gewesen, wo es den jüdischen Machthabern nicht paßte, öffentlich bekannt zu werden. Aber niemals sind sie auf dem Gebiete der Weltherrschaft erfolgreiche Wettbewerber der Juden gewesen.

Von den einzelnen Gemeinden floß die Macht zu der Zentralgemeinde, wo die Hauptbankherren und die Hauptlenker der Geschäfte saßen. Von der Zentrale wiederum flossen Anweisungen von unschätzbarem Wert und größter Hilfe überall dahin, wo sie benötigt wurden. So begreift man unschwer, daß bei dieser Lage ein Volk, das sich zu den Juden nicht freundlich stellte, darunter zu leiden hatte, daß andererseits das Volk, das allen ihren Wünschen willfahrte, von ihnen begünstigt wurde. 24) Es steht glaubwürdig fest, daß sie einige Nationen die Macht ihrer Ungnade haben fühlen lassen.

Dieses System, das von jeher bestand, besteht heute in noch erweitertem Umfange. Indessen ist es auch heute bedroht wie nie zuvor. Vor fünfzig Jahren stand das internationale Bankwesen, das hauptsächlich von den Juden als den Weltmaklern beherrscht wurde, in der höchsten Blüte. Es übte überall die Oberaufsicht über die Regierungen und die Finanzen aus. Da kam etwas Neues auf die Industrie, sie nahm einen Umfang an, wie ihn die weisesten Propheten und Beobachter nicht geahnt hatten. In dem Maße, wie sie an Stärke und Macht zunahm, wurde die Industrie ein mächtiger Geldmagnet, der den Reichtum der Welt in seinen Kreis zog, nicht um des bloßen Geldbesitzes wegen, sondern um es arbeiten zu lassen. Produktion und Gewinn aus der Produktion anstatt Darlehen und Zinsen aus Darlehen wurden eine Zeitlang die Hauptmethoden. Der Weltkrieg kam, an dem die früheren Weltmakler zweifellos einen großen Anteil hatten – und jetzt stehen die Mächte, Industrie und Finanz, im Kampf miteinander, der entscheiden wird, ob die Geldmacht wieder herrschen soll oder die produktive Industrie. Diese Entscheidung ist einer der Gründe, der die Judenfrage vor die Richterschranke er öffentliche Meinung bringt. 25)

Dies festzustellen und zu erproben heißt nichts weniger, als die Überlegenheit des jüdischen Könnens zuzugeben. Zu sagen: "Der Jude ist außerordentlich erfolgreich und muß deshalb in Zügel genommen werden", ist eine haltbare Stellung. Ebenso abwegig von der Wahrheit wäre es zu behaupten, daß die gleichberechtigte Mitarbeit der Juden für die Menschheit im ganzen schädlich gewesen sei. Es wäre vielleicht möglich zu zeigen, daß sie bis zu diesem Augenblick nützlich gewesen ist. Erfolg kann man weder anklagen noch verurteilen.26) Wenn hier Moral überhaupt mitspricht, so nur hinsichtlich des Gebrauches eines erreichten Erfolges. Hierin gipfelt die ganze Frage, nachdem die vorangehenden Tatsachen festgestellt sind: Soll der Jude so handeln wie bisher, oder fordert seine Pflicht gegenüber der Menschheit einen anderen Gebrauch seiner erreichten Stellung?

 

V

"Zu diesem Zwecke müssen wir organisieren; organisieren an erster Stelle so, daß die Welt einen Beweis von der Weite und Stärke unseres Verlangens nach Freiheit erhält. Organisieren zweitens, daß die Quellen unserer Kraft erkannt und nutzbar gemacht werden können ...

Organisieren, organisieren, organisieren, bis jeder Jude sich erheben muß und gezählt wird - gezählt auf unserer Seite oder um sich, wissentlich oder unwissentlich, auf die Seite der wenigen zu schlagen, die gegen ihr eigenes Volk sind."

Louis D. Brandeis,

Richter im Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten:

"Zionismus", S. 113, 114.

 

Wird der Antisemitismus

in den Vereinigten Staaten Fuß fassen?

Jeder der in den Vereinigten Staaten oder sonstwo versucht, die Judenfrage anzuschneiden, muß darauf gefaßt sein, vorwurfsvoll als Antisemit oder verachtungsvoll als Judenhetzer angesehen zu werden. Weder im Volke noch von der Presse hat er Unterstützung zu erwarten. Die Leute, die überhaupt auf den Gegenstand aufmerksam geworden sind, warten lieber ab, wie die Sache läuft. Wahrscheinlich nicht eine Zeitung in Amerika und sicher keines der Anzeigenblätter, die sich "Magazine" nennen, wird so kühn sein, die Tatsache auch nur ernsthaft anzudeuten, daß eine solche Frage besteht. Die Presse im allgemeinen steht gegenwärtig für schwülstige Lobpreisungen alles Jüdischen offen (Proben lassen sich überall finden), während die jüdische Presse, die in den Vereinigten Staaten recht zahlreich ist, das Schmähen und Abkanzeln besorgt.

Als einzige Erklärung für eine öffentliche Aussprache über die Judenfrage ist zur Zeit nur die zulässig, daß man - Schriftsteller, Verleger oder angeblicher Interessent - Judenhasser ist. Dies scheint eine fixe Idee zu sein; bei den Juden ist sie erblich. Den Nichtjuden soll durch unablässige Propaganda das Vorurteil eingepreßt werden, daß jede Schrift, die nicht von der Zuckersüße gegenüber allem Jüdischen trieft, auf Vorurteil und Haß beruht. Demgemäß ist sie voller Lügen, Beleidigungen, Beschimpfungen und hetzt zu Pogromen. Die Ausdrücke finden sich in jedem aufs Geratewohl hergenommenen jüdischen Artikel.

Für unsere jüdischen Mitbürger möchte es nötig erscheinen, in ihre Einteilung der Nichtjuden auch die Klasse aufzunehmen, welche das Vorhandensein einer Judenfrage anerkennt und trotzdem nicht antisemitisch ist.

Man kann unter den Juden selbst vier Parteien genau unterscheiden. Erstens die, deren leidenschaftlicher Wille es ist, jüdischen Glauben und jüdisches Leben unverändert zu erhalten, auch auf Kosten jedes Opfers an Beliebtheit oder Erfolg. Zweitens die, welche bereit ist, jedes notwendige Opfer für die Erhaltung der jüdischen Religion zu bringen, aber nicht so viel Wert auf die überlieferten Gewohnheiten des jüdischen Lebens legt. Drittens diejenige, deren Mitglieder überhaupt keine festen Überzeugungen haben, sondern Opportunisten sind und immer auf der Seite des Erfolges zu finden sind. Viertens die, deren Anhänger glauben und verkünden, daß die einzige Lösung des Gegensatzes zwischen Juden und den übrigen Menschen das völlige Aufgehen der jüdischen Rasse in die anderen Rassen sei. Die vierte Partei ist die geringste an Zahl, die unbeliebteste und die am wenigsten von allen geachtete.

Unter den Nichtjuden gibt es hinsichtlich dieser Sonderfrage nur zwei Klassen, die eine, die den Juden nicht leiden mag, ohne sagen zu können, warum. Die andere will Klarheit und erkennt die Judenfrage wenigstens als Problem an. Beide Gruppen sind, soweit sie sich offen bemerkbar machen, dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt.

Antisemitismus ist ein Ausdruck, der zu leichtsinnig gehandhabt wird; er sollte für die Bezeichnung eines heftigen, gefühlsmäßigen judengegenerischen Vorurteils aufgespart werden. Unterschiedslos auf alle die angewandt, welche die jüdische Sonderart und Weltherrschaft erörtern wollen, könnte er mit der Zeit eine Achtungs- und Ehrenbezeugung werden.

Der Antisemitismus in fast jeder Form muß in den Vereinigten Staaten kommen; man kann sogar sagen, daß er schon da ist und zwar schon seit langem. Wenn er vielleicht auch unter einem anderen Namen geht, so werden ihn die Vereinigten Staaten doch nicht in seinem Wesen umwandeln können, wie es mit so vielen anderen Ideen gegangen ist, die auf ihrer Reise um die Welt hierher gekommen sind.

A

Es dürfte eine verdienstliche Klärung des Sachverhaltes sein, zu bestimmen, was Antisemitismus nicht ist:

1. Er ist nicht das Anerkenntnis, daß es eine Judenfrage gibt. Wäre dem so, so könnte behauptet werden, daß die große Masse des amerikanischen Volkes sicher zu Antisemiten wird, denn sie fängt an zu erkennen, daß eine Judenfrage da ist und wird es in stetig steigender Zahl tun, da diese Frage sich ihnen von den verschiedenen Seiten des praktischen Lebens her aufdrängt. Die Frage ist da. Man kann wirklich blind dagegen sein. Man kann ängstlich von ihr schweigen. Man kann sie sogar aus unehrenwerten Gründen leugnen. Aber sie ist da. Mit der Zeit werden alle sie anerkennen müssen. Schließlich wird das "Pst! pst!" überempfindlicher oder eingeschüchterter Kreise nicht mehr stark genug sein, sie zu unterdrücken. Aber sie anerkennen heißt nicht, einen Feldzug der Feindschaft und des Hasses gegen die Juden eröffnen. Es bedeutet nur, daß eine bestimmte Strömung unsere Zivilisation durchflutet und schließlich solchen Umfang und solche Stärke erreicht hat, daß die dadurch erregte Aufmerksamkeit sich vor die Aufgabe gestellt sieht, eine diesbezügliche Entscheidung zu treffen und ein Verfahren zu fordern, das zwar die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt, aber doch jede mögliche künftige Bedrohung der Gesellschaft von vornherein beseitigt.

2. Auch die öffentliche Erörterung der Judenfrage ist nicht Antisemitismus. Öffentlichkeit ist heilsam. Die bisherige öffentliche Behandlung der Judenfrage oder einzelner Erscheinungen hierzulande ist recht irreführend gewesen. Sie ist mehr als anderswo in der jüdischen Presse behandelt worden, aber ohne Aufrichtigkeit und Weitblick. Die beiden Hauptnoten, die mit eintöniger Regelmäßigkeit immer wieder in der jüdischen Presse erklingen, sind: Gesinnungsniedrigkeit der Nichtjuden und christliche Vorurteile. Das sind anscheinend die beiden Haupterscheinungen, die sich jüdischen Schriftstellern aufdrängen, wenn sie die Reihen ihrer eigenen Rasse überschauen. In aller Offenheit muß gesagt werden, daß es für die Juden ein günstiger Umstand ist, daß die jüdische Presse unter Nichtjuden nicht sehr weit verbreitet ist, sonst könnte wahrscheinlich schon eine in den Vereinigten Staaten entfaltete Propaganda, ohne daß sie ihr Programm im geringsten zu erweitern brauchte, allein durch eine allgemeine Verbreitung der jüdischen Presse unter den Nichtjuden eine judengegnerische Stimmung zu erregen. 27) Jüdische Verfasser, die für Juden schreiben, bieten einen ungewöhnlich reichhaltigen Stoff, Rassenbewußtsein in Verbindung mit Verachtung anderer Rassen kennenzulernen. Zwar wird in solchen Erzeugnissen Amerika ständig gelobt, aber Amerika nicht als das Land des amerikanischen Volkes, sondern als das Land jüdischen Gedeihens.

In der Tagespresse hat bisher eine ernsthafte Erörterung gar nicht stattgefunden. Das ist weder überraschend, noch zu tadeln. Sie behandelt nur "brennende" Tagesfragen. Erwähnt sie den Juden überhaupt, so hat sie hierfür einen Vorrat von Schlagwörtern auf Lager. Die Leistung beginnt gewöhnlich mit einer Liste der geschichtlich berühmt gewordenen Juden und endet mit empfehlenden Hinweisen auf ortsansässige Juden, deren Anzeigen sich nicht selten in einem anderen Teile der Zeitung finden. Kurz: die öffentliche Behandlung der Frage bei uns besteht in einer irreführenden Kritik der Nichtjuden durch die jüdische Presse und in irreführender Belobung der Juden durch die nichtjüdische Presse. Ein unparteiischer Versuch, auf Tatsachen aufbauend, den Gegenstand öffentlich zu erörtern, darf deshalb nicht als Antisemitismus ausgelegt werden, selbst wenn einige Feststellungen darin den Unwillen jüdischer Leser erregen.

3. Auch ist es nicht Antisemitismus, wenn ausgesprochen wird, daß in jeder Kulturgroßstadt der Verdacht besteht und von einer Anzahl angesehener Männer die bestimmte Behauptung aufgestellt wird, daß in der Welt ein Plan wirkt, die Welt zu beherrschen, nicht durch Landeroberungen, nicht durch Kriegshandlungen, nicht durch Regierungsgewalt, nicht einmal durch ökonomische Mittel im wissenschaftlichen Sinne, sondern durch Beherrschung des Mechanismus des Handels und der Börse. Es ist nicht Antisemitismus dies auszusprechen, bekräftigende Beispiele anzuführen und den Wahrheitsbeweis dafür anzutreten. Die internationalen Juden selbst könnten ihn am ehesten widerlegen, aber sie tun es nicht. Ebenso könnten es diejenigen Juden, deren Ideale das Geistesgut der ganzen Menschheit rückhaltlos in sich schließen, nicht nur das Geistesgut einer Rasse; aber auch sie tun es nicht. 28) Vielleicht wird eines Tages ein Prophet aufstehen und verkünden, daß die dem alten Israel gemachten Versprechungen nicht mit Rothschildschen Methoden in Erfüllung gehen werden, und daß das Versprechen, alle Völker sollen durch Israel gesegnet werden, nicht dadurch sich erfüllen wird, daß alle Völker zu wirtschaftlichen Lehnsknechten Israel werden. Wenn diese Zeit kommt, wird hoffentlich die jüdische Lebenskraft sich in Kanäle ergießen, durch welche die jetzigen Quellen der Judenfrage zum Versiegen gebracht werden. Inzwischen ist es nicht Antisemitismus, ja es kann sogar dem Judentum ein unermeßlicher Dienst dadurch geleistet werden, daß ein Licht auf die Pläne geworfen wird, welche obere Kreise desselben bestimmen.

B

Der Antisemitismus hat fraglos in verschiedenen Zeiten große Teile der Menschheit in Unruhe versetzt, Blicke getrübt, Charaktere verdorben und die Hände seiner Träger befleckt; aber die seltsamste Tatsache ist doch, daß er nie etwas zum Nutzen derer, die ihn betätigten, erreicht hat und niemals für die Juden, gegen die er sich richtete, eine Lehre geworden ist.

Die Grade von Antisemitismus sind ziemlich zahlreich. Einige seien hier erwähnt:

1. Es gibt einen Antisemitismus, der in einem bloßen Widerwillen gegen den Juden als Person besteht, unbekümmert darum, wer und wie er ist. Dieser findet sich häufig und bei Menschen aller Stände, meistens aber gerade bei solchen, die mit Juden wenig in Berührung gekommen sind. Er beginnt zuweilen schon in der Jugend mit einer gefühlsmäßigen Abneigung gegen das Wort "Jude". Dieses Gefühl wird noch durch den Mißbrauch des Wortes "Jude" als Schimpfwort gesteigert oder als eine Benennung für im allgemeinen schädliche Machenschaften. Es unterscheidet sich nicht von dem Gefühl gegen solche Nichtjuden, von denen man Nachteiliges weiß, wohl aber darin, daß es sich auf die ganze Rasse unbekannter jüdischer Personen erstreckt und nicht auf solche Individuen beschränkt, gegen die ein derartiges Gefühl berechtigt ist.

Sympathie hängt nicht von unserem Willen ab, und das Gefühl der Abneigung kann der Nachprüfung unterzogen werden. Jeder billig denkende Mensch muß sich dann und wann überlegen, ob nicht möglicherweise derjenige, der ihm zuwider ist, ebenso gut oder gar besser ist als er selbst. Unsere Abneigung stellt lediglich das Ergebnis zwischen Anziehung und Abstoßung dar, wie sie zwischen einem anderen Menschen und uns selbst herrschen; sie beweist nicht, daß der andere Mißachtung verdient. Wo natürliche Erfahrung und ein instinktives Widerstreben gegen gesellschaftliche Berührung mit Angehörigen der jüdischen Rasse sich vereinigen, kann man nicht gut von Vorurteil sprechen, außer bei Leuten, die behaupten, daß von den Juden überhaupt keiner achtenswert ist. In solcher äußersten ablehnenden Stellungnahme sind noch andere Elemente als nur natürliche Abneigung enthalten. Man mag auch den Juden nicht gewogen sein, ohne deshalb Antisemit zu sein. Es ist sogar nichts Ungewöhnliches; man findet es vielmehr immer häufiger, daß geistig gebildete Juden selbst nicht Geschmack am Umgang mit ihren eigenen Leuten, außer mit hochgebildeten, finden. Diese Erscheinung legt es nahe,, auf die Eigentümlichkeit und die Gewohnheiten des Durchschnittsjuden und auf die anstößigsten Züge seines Benehmens einzugehen, an denen selbst Juden oft schonungslos Kritik üben. Doch diese Charakteristik muß einem späteren Abschnitt vorbehalten werden.

2. Eine zweite Stufe antisemitischer Gesinnung kann als Feindschaft und Haß bezeichnet werden. Es ist festzuhalten, daß die eben erwähnte Abneigung nicht Haß ist, sie braucht auch nicht Feindschaft zu sein. Mancher mag nicht Zucker im Tee, ohne deswegen den Zucker zu hassen. Zweifellos gibt es Leute, die mindestens als angehende Antisemiten bezeichnet werden müssen, weil das Gefühl der Abneigung sich bei ihnen zur ausgeprägten Voreingenommenheit vertieft hat, vielleicht auch infolge unliebsamer Erfahrungen mit Angehörigen der jüdischen Rasse (wohl eine Million Amerikaner hat im letzten Winter der Verkehr mit jüdischen Kaufleuten und Wirten dazu gebracht, Judenhasser zu werden). Solche Gefühle sind für die Menschen, die sie in sich tragen, deswegen ein Unglück, weil diese sie hindern, die Elemente der Judenfrage klar zu erfassen und sie gerecht und zweckdienlich zu benutzen. Um seiner selbst willen sollte man die Nadel seines Verstandeskompasses lieber nicht durch Leidenschaftlichkeit ablenken lassen, mag auch die Versuchung noch so stark sein. Haß am Steuerrad gefährdet die Fahrt. Feindschaft entsteht durch das Judentum mehr als durch jede andere Rasse; der Grund hierfür aber ist eins der größten Rätsel aller Zeiten. Der jüdische Charakter, wie er in alter und neuer Geschichte vor uns liegt, ist nicht ohne Schuld in dieser Feindschaft. Wo der Jude mit arischen Rassen in Berührung kommt, die sich ungehemmt durch kulturelle und sittliche Einflüsse ihrem natürliche Gefühl hingeben, erweckt er Feindschaft oder fordert sie heraus. Dieses Schicksal der Juden zu allen Zeiten hat die Köpfe der Forscher von jeher beschäftigt. Einige wollen es biblisch erklären, nämlich als Fluch Jahwes über sein auserwähltes Volk wegen seines Ungehorsams gegen das Gesetz, durch das er es zum Volk der Propheten für die Menschheit machen wollte. Wenn dieses Ärgernis somit einen Teil des jüdischen Erbes darstellt, so würde auch hier das christlich-biblische Wort gelten: "Es muß ja Ärgernis kommen, aber wehe dem, durch den das Ärgernis kommt."

3. In einigen Teilen der Welt und zu verschiedenen Zeiten hat dieses Gefühl des Hasses zu Ausbrüchen mörderischer Gewalttaten geführt, die, wie alle Massenleiden, Entsetzen und Empörung der Menschheit erregt haben. Dies ist die äußerste Form, in der sich der Antisemitismus geäußert hat, und jede öffentliche Erörterung der Judenfrage trifft der Vorwurf, daß damit Ähnliches geplant sei. Diese Ausbrüche sind natürlich nicht zu entschuldigen, aber sie lassen sich hinreichend erklären. Die Juden deuten sie gewöhnlich als Ausdruck konfessionellen Hasses, die Nichtjuden als Auflehnung gegen ein wirtschaftliches Sklavenjoch, das die Juden dem Volke auferlegt hätten. Nun ist das Seltsame, daß – um ein Land zu nennen – Teile von Rußland, in denen antisemitische Gewalttätigkeit am häufigsten vorkommen, die blühendsten Gegenden sind, blühend unbestreitbar infolge des jüdischen Unternehmergeistes. Die Juden haben offen erklärt, sie hätten es in der Hand, bloß durch Wegziehen diese Gegenden in einen Zustand wirtschaftlicher Lähmung zurückzuwerfen. Es wäre höchst töricht, diese Tatsache leugnen zu wollen. Sie wird immer von Leuten bestätigt, die voller Zorn über die Haltung der Russen gegen die Juden dorthin gegangen sind – diese Auffassung findet sich gewöhnlich in der angelsächsischen Presse – und die nach ihrer Heimkehr auf diese Gewalttaten ein neues Licht werfen, wenn sie sie auch nicht entschuldigen. Unparteiliche Beobachter haben auch gefunden, daß einige dieser Verfolgungen von den Juden selbst heraufbeschworen wurden. Ein wegen seines eifrigen Eintretens für die verfolgten russischen Juden weltbekannter Berichterstatter sah sich stets den schärfsten Angriffen von seiten der Juden ausgesetzt, wenn er jene Ursache feststellen mußte, auch wenn er den Juden erklärte, man würde, sofern er nicht ihr Unrecht zugebe, ihm auch nicht glauben, wenn er ihre Schuldlosigkeit verträte. Bis heute sind die Juden in jedem Land nur langsam zu bewegen, irgend etwas Tadelnswertes zuzugeben. Mag angeklagt werden, wer will – sie haben immer eine Entschuldigung. Dieser Zug vor allem muß verschwinden, wenn sie weiter dazu beitragen wollen – vorausgesetzt, daß sie es können - diejenigen Eigenschaften zu beseitigen, die die Gegnerschaft der anderen Völker erregen. Anderswo wird man die unbegrenzte Feindschaft gegen die Juden auf eine wirtschaftliche Grundlage zurückführen. Dies führt zu der Frage, ob der Jude das eigentlich Jüdische in sich vernichten und die besondere Veranlagung für seine Erfolge aufgeben muß, bevor er sich die Zuneigung der Völker erwerben kann. Diese Frage muß einer späteren Erörterung vorbehalten bleiben.

Was das konfessionelle Vorurteil betrifft, das die Juden in der Regel am bereitwilligsten zugeben, so besteht dies in den Vereinigten Staaten sicherlich nicht. Dennoch wird es von jüdischen Verfassern den Amerikanern ebenso unverhüllt vorgeworfen wie den Russen. Jeder nichtjüdische Leser kann die Berechtigung dieses Vorwurfes an sich selbst nachprüfen, wenn er sich fragt, ob er jemals in seinem ganzen Leben ein Gefühl des Hasses gegen die Juden wegen ihrer Religion empfunden hat. In einer Ansprache, die kürzlich in einer jüdischen Loge gehalten und von der jüdischen Presse wiedergegeben wurde, behauptete der jüdische Redner, daß wenn auf der Straße aufs Geradewohl hundert Nichtjuden angehalten und gefragt würden, was ein Jude ist, würden die meisten antworten: "Er ist ein Christus-Mörder". Einer der bekanntesten und angesehensten Rabbiner der Vereinigten Staaten sagte vor kurzem in einer Predigt, man lehre die Kinder in christlichen Sonntagsschulen, in den Juden die Mörder Christi zu sehen. Und das wiederholte er in einer Unterhaltung ein paar Wochen später. Demgegenüber würden wahrscheinlich die Christen durchweg erklären, daß sie diesen Ausdruck jetzt zum ersten Male aus jüdischem Munde hörten und daß sie selbst ihn noch niemals gebraucht hätten. Die Behauptung ist einfach sinnlos. Man vernehme die zwanzig Millionen Kinder in den christlichen Sonntagsschulen der Vereinigten Staaten und Kanadas, ob ihnen dies beigebracht werde. Ohne zu zögern ist festzustellen, daß es in den christlichen Kirchen keine Voreingenommenheit gegen die Juden ihrer Konfession wegen gibt. Im Gegenteil, es besteht nicht nur ein tiefes Gefühl der Dankespflicht, sondern sogar das Empfinden, an der jüdischen Religion Anteil zu haben. Die Sonntagsschulen der christlichen Kirchen der ganzen Welt lassen in diesem Jahre während sechs Monaten die internationalen Lektionen lernen, die den Büchern Ruth, dem ersten und zweiten Buch Samuelis und dem Buch der Könige gewidmet sind. Außerdem wird in jedem Jahre aus dem Alten Testament gelehrt.

Hierbei sollten jüdische religiöse Führer einmal bedenken, daß auf seiten der Juden mehr offenbare Schärfe und religiöse Voreingenommenheit gegen das Christentum besteht, als je in den amerikanischen christlichen Kirchen möglich wäre. Ein Vergleich zwischen der kirchlichen amerikanischen und der jüdischen Presse läßt hierüber keinen Zweifel. Kein christlicher Verfasser würde es für klug und richtig halten, die jüdische Religion anzugreifen, aber eine etwa sechs Monate währende Beobachtung der jüdischen Presse würde eine Masse von Angriffen und Voreingenommenheit liefern. Überdies reicht keine irgend wahrnehmbare religiöse Erbitterung an die heran, die den zum Christentum übergetretenen Juden trifft. Sie steigt zu einer Art heiliger Blutrache. Tritt ein Christ zum jüdischen Glauben über, so läßt man die Beweggründe gelten, niemals aber, wenn ein Jude Christ wird. Dieses Verhalten trifft für den strenggläubigen wie für den freisinnigen Flügel des Judentums zu. - Also nicht seines Glaubens wegen fällt der Jude auf, sondern aus anderen Gründen. Dennoch kehrt, wenn die Juden von den gegen sie herrschenden Gefühlen Kenntnis nehmen, mit nie unterbrochener Eintönigkeit die Behauptung wieder, diese Gefühle beruhten auf drei Gründen; der erste und bedeutendste sei ihr Glaube. Es mag ihnen ein tröstliches Gefühl sein, für den Glauben zu leiden – aber es ist nicht wahr. Jeder einsichtige Jude muß das wissen. Er sollte ferner wissen, daß in jeder christlichen Kirche, in der die alten Weissagungen anerkannt und studiert werden, auch ein lebhaftes Interesse für die Zukunft des Volkes Israel herrscht. Man hat doch nicht vergessen, daß ihm über seine zukünftige Stellung in der Welt Verheißungen gemacht sind und man glaubt, daß sie sich erfüllen werden. Die Zukunft der Juden, wie die Propheten sie verkündet haben, hängt innig mit der Zukunft dieses Planeten zusammen, und die christliche Kirche – wenigstens auf dem evangelischen Flügel, den die Juden am meisten verdammen – glaubt an eine Wiedererhöhung des auserwählten Volkes. Wenn die Juden in ihrer Mehrheit wüßten, wie verständnisvoll und mitfühlend die Kirche jene alten Weissagungen studiert, wie man an ihr Eintreffen glaubt und nicht daran zweifelt, daß die Menschheit durch die Juden noch ein großes Heil erfahren soll, so würden sie wohl die Kirche mit anderen Augen ansehen. Sie würden mindestens erfahren, daß die Kirche sich nicht für ein Werkzeug zur Bekehrung der Juden hält - ein Punkt, über den jüdische Führer sich in tiefem Irrtum befinden und der mehr Verbitterung als sonst etwas zeitigt –, sondern daß diese Bekehrung mit ganz anderen Werkzeugen und unter anderen Umständen erfolgen wird, nämlich durch des Juden eigenen "Messias", der sie vollziehen wird, nicht durch den "wilden Ölbaum" der Heiden. 29)

Es gibt eine merkwürdige Schattierung des Antisemitismus, die sich mit Religion befaßt, aber nicht in der oben erörterten Form. Es sind wenige Leute mit atheistischen Bestrebungen, die behaupten, alle Religion sei Judenschwindel mit dem Ziel, Geist und Gemüt der Menschen einem entnervenden Aberglauben zu unterwerfen. Diese Auffassung ist indessen, weil zu extrem, für die Hauptfrage ohne Bedeutung.

C

In welcher von diesen Formen wird nun der Antisemitismus in Amerika auftreten? Wenn bestimmte Anzeichen, wie sicher zu erwarten ist, andauern – welche Form wird das Gefühl gegen die Juden annehmen? Sicher nicht die von Massenverfolgungen! Die einzige gegenwärtig wahrnehmbare Massenhandlung besteht in dem Vorgehen der Juden selbst gegen jedermann, der es wagt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Judenfrage zu lenken.

1. Der Antisemitismus wird nach Amerika gemäß der Regel kommen, wonach anscheinend geistige Bewegungen und Ideen ihren Weg in westlicher Richtung um die Erde machen. Nördlich von Palästina, wo die Juden am längsten gewohnt haben und wo sie noch in großer Zahl sind, ist der Antisemitismus klar erfaßt und zugespitzt. Westlich, in Deutschland, hat er ebenfalls eine klare Form angenommen, aber es fehlte ihm bis zur Revolution an Kraft und Stärke. 30) Noch weiter westlich, in Großbritannien, ist er erkennbar, aber bei der verhältnismäßig geringen Zahl Juden auf den britischen Inseln und bei ihrer engen Verbindung mit der herrschenden Klasse ist er dort mehr gefühlsmäßig, nicht als Bewegung, vorhanden. In den Vereinigten Staaten ist er nicht so fest umschrieben, zeigt sich aber in einer gewissen Ruhelosigkeit, einem Fragen und in der Reibung zwischen der amerikanischen überlieferten Weitherzigkeit und der Achtung vor kühlen Tatsachen.

Da die Frage hier einen immer dringenderen Charakter annimmt, so sollte jeder Klarblickende die kurzsichtigen Proteste der Juden übersehen und dafür sorgen, daß sie nicht auch bei uns dieselben betrübenden und wirren Formen wie bei anderen Völkern annimmt. Es ist eine öffentliche Pflicht, dieses Problem von Anfang an richtig anzufassen und gewissermaßen zu "trainieren", d.h. sich darauf in einer für alle anderen Länder vorbildlichen Form vorzubereiten und diesen das wesentliche Material für eine dauernde Lösung zu liefern. Dies kann nur geschehen, wenn wir alle diese Umstände, mit denen sich bisher die Völker hilflos abgequält haben, – weil es ihnen am Willen oder an den Mitteln fehlte, bis zu den Wurzeln des Problems vorzudringen – klar auseinanderlegen, genau erkennen und mit dem Serum voller Öffentlichkeit behandeln.

2. Ein zweiter Grund, weshalb die Judenfrage hier Bedeutung gewinnt, ist der geplante große Zustrom von Juden. Schon in diesem Jahre (1920 – d. Übers.) ist wahrscheinlich eine Million Juden hier zu erwarten; die jüdische Bevölkerung wird dadurch nahezu 4 500 000 ansteigen. Das bedeutet nicht nur eine Einwanderung von Personen, sondern auch von Ideen. Kein jüdischer Schriftsteller hat bisher und vollständig dargelegt, welche Vorstellung die Juden von Nichtjuden haben, wie sie in ihrem Innern über die "Gojim" denken. 31) Es gibt Andeutungen davon, aber man unterläßt besser den Versuch, hieraus die Gesinnung der Juden gegen Nichtjuden zu konstruieren – dies sollte lieber ein Jude für uns tun. Er würde jedoch aus seinem Volke ausgestoßen, wenn er sich dieser Aufgabe mit peinlicher Strenge hinsichtlich der genauen Tatsachen entledigte. -

Diese Einwanderer sehen – wozu sie vielleicht Grund haben – (?) im Nichtjuden ihren Erbfeind und glauben, ihr Verhalten danach einrichten müssen. Sie sind nun aber gar nicht so hilflos, wie es scheint. Im schwer heimgesuchten Polen, wo den Juden während des Krieges das Allerletzte genommen sein soll, erscheinen täglich Hunderte auf den amerikanischen Konsulaten, um ihre Überfahrt zu regeln. Dies ist bemerkenswert. Trotz ihrer angeblichen Leiden und Armut können sie eine weite Reise unternehmen und ihre Übersiedlung durchsetzen. In solchen Mengen zu reisen, sind keine Angehörigen eines anderen Volkes in der Lage – nur die Juden. Wir werden gleich sehen, daß sie keineswegs auf Mildtätigkeit angewiesen sind. Ihr Lebensschiff ist in einem Sturm flott geblieben, in dem das anderer Völker wrack geworden ist. Das wissen sie und erfreuen sich dessen. Sie bringen aber gegen die hiesige Mehrheit dieselben Gefühle mit, die sie in ihrem bisherigen Wohnsitz gehegt haben. Sie mögen das Land Amerika freudig begrüßen, gegen die Mehrheit des amerikanischen Volkes werden sie ihre eigenen Gedanken haben. Sie mögen in den Listen als Russen oder Polen oder als sonst etwas stehen; sie sind aber Juden in vollem Bewußtsein, und man wird sie als solche spüren.

All dies muß seine Wirkung haben. Es ist nicht rassisches Vorurteil, wenn man darauf vorbereitet und den amerikanischen Juden selbst nahelegt, den Fall in Erwägung zu ziehen und zur Lösung des Problems beizutragen.

Jede Idee, die einmal in Europa geherrscht hat, hat bei ihrer Verpflanzung nach Amerika einen Wandel erfahren. So war es mit den Ideen der Freiheit, der Regierung, des Krieges. So wird es auch mit dem Antisemitismus werden. Die ganze Frage wird hier ihren Mittelpunkt finden und wird hier gelöst werden, wenn wir besonnen handeln und nicht davor zurückschrecken. Ein jüdischer Schriftsteller hat kürzlich geäußert: "Judentum bedeutet heute in der Hauptsache amerikanisches Judentum ... Alle früheren Zentren des Judentums sind während des Krieges zerstört und nach Amerika verlegt worden." Das Problem wird also zu einem amerikanischen, ob wir wollen oder nicht. Welchen Lauf es nehmen wird? Viel hängt davon ab, was getan werden kann, bevor es zu schroffe Formen annimmt. Die erste Erscheinung wird wohl der Ausdruck des Unwillens gegen jüdische wirtschaftliche Erfolge sein, besonders gegen die Einmütigkeit, durch die sie errungen werden. Unser Volk erblickt das Schauspiel eines Volkes inmitten eines anderen in einem Grade, wie es die Mormonen niemals waren, und es wird dies nicht haben wollen. Die Mormonen zogen ab; Israel kehrt nach Ägypten zurück, um es zu unterjochen.

Die zweite Ausdrucksform des Antisemitismus wird unzweifelhaft das Gefühl der Ablehnung und eine Steigerung sein. Die Mehrheit mag immer recht haben, aber sie handelt nicht immer im eigentlichen Sinne vernunftsgemäß. Diese Voreingenommenheit, deren Vorhandensein von Juden und Nichtjuden offen zugegeben wird, kann zum Bedauern beider Parteien schärfste Formen annehmen, denn weder der Träger noch der Gegenstand eines Vorurteils kann jene geistige Freiheit erlangen, die auf seelischem Gleichgewicht beruht.

Danach kann man mit Zuversicht auf den Einfluß der Gerechtigkeit zählen. An diesem Punkt angelangt, wird die ganze Frage dem Spruch des amerikanischen Geistes unterworfen werden. Sein eingeborener Gerechtigkeitssinn ist noch immer den Erscheinungen zu Hilfe gekommen, die zunächst den Groll des Amerikaners erregt hatten. Die gefühlsmäßige Wirkung ist bei uns von sehr kurzer Dauer; die Reaktion des Verstandes und des sittlichen Urteils folgt schnell. Der amerikanische Geist wird niemals stehen bleiben, feindliche Gesinnung gegen einzelne zu hegen. Er wird die Sonde tiefer hineinführen. Dieser Vorgang ist schon in Großbritannien und Amerika zu beobachten. Es ist uns eigentümlich, daß wir uns nicht bei Personen aufhalten, wenn es um Grundsätzliches geht.

Danach wird eine Prüfung der Tatbestände erfolgen; diese kann eine Zeitlang unbeachtet bleiben, dann aber wird sie den Schlüssel zum Labyrinth liefern. Die Wurzeln aller Wirrnisse werden ans Licht gefördert werden, um zu sterben wie alle Wurzeln, die man aus dem Dunkel der Erde zieht. Dann wird es an den Juden selbst sein, der Neuordnung der Dinge Rechnung zu tragen. Sie sollen nicht ihre Eigenart aufgeben, nicht ihre Tatkraft verkümmern oder ihren Glanz verdunkeln lassen – aber sie sollen alle ihre Kräfte in reinere Kanäle leiten; hierdurch allein können sie ihren Anspruch auf Vorherrschaft rechtfertigen. Eine Rasse, die auf materiellem Gebiete das erreichen kann, was die Juden erreicht haben – wobei sie sich noch als geistig höherstehend ansahen – kann es auf eine weniger schmutzige, weniger gesellschaftsfeindliche Weise vollbringen.

Man wird die Juden nicht ausrotten, aber man wird ihnen auch nicht erlauben, die menschliche Gesellschaft weiter unter das Joch zu beugen, das sie ihr so geschickt auferlegt haben. Sie sind die Nutznießer eines Systems, das in sich selbst geändert werden wird. So werden sie, um ihre eigenartige Stellung in der Welt zu rechtfertigen, sich ändern und höheren Zielen zuwenden müssen. (?)

 

 

 

 

 

 

 

VI

"Wir müssen die christlichen Regierungen zwingen, Maßnahmen zu ergreifen, die unseren weit angelegten Plan, der sich schon seinem siegreichen Ende nähert, dadurch fördern, daß sie den Druck der erregten öffentlichen Meinung dulden, die wir mit Hilfe der sogenannten Großmacht Presse tatsächlich schon organisiert haben. Mit wenigen unbedeutenden Ausnahmen ist sie schon in unsere Hände gefallen." Das siebente Protokoll Zions.

Die Judenfrage dringt in die Zeitschriften

Ein Mitglied einer amerikanischen Universitätsfakultät reiste vor Jahren einmal geschäftlich nach Rußland. Er war Sachverständiger in einer sehr wichtigen Abteilung angewandter Wissenschaft und ein scharfer Beobachter. Er betrat Rußland mit der Anschauung über die Behandlungen der Juden durch die dortige Regierung, wie sie durchschnittlich in Amerika bestehen. Er lebte dort drei Jahre, kam auf ein Jahr zurück und ging noch einmal auf eine fast gleich lange Zeit hin. Nach seiner zweiten Rückkehr nach Amerika hielt er es an der Zeit, das amerikanische Volk über die Judenfrage in Rußland genau zu unterrichten. Er schrieb einen sehr sorgfältigen Aufsatz und schickte ihn an den Verleger einer erstklassigen Zeitschrift in den Vereinigten Staaten. Der Verleger ließ ihn kommen, verhandelte fast zwei Tage mit ihm, war von allem, was er hörte, stark beeindruckt – aber erklärte, er könne den Aufsatz nicht bringen. Dasselbe wiederholte sich bei mehreren anderen Herausgebern von angesehenen Zeitschriften. Nicht etwa, weil der Professor nicht zu schreiben verstand! Die Verleger wollten gerne alles nehmen, was er über andere Themen schrieb! Aber er erreichte nicht, daß sein Aufsatz über die Juden in Neuyork angenommen oder gedruckt wurde.

Dennoch ist schließlich die Judenfrage in eine Neuyorker Zeitschrift eingedrungen, allerdings mehr wie die Splitter einer Granate, die aus dem jüdischen Lager auf die Judenfrage geschleudert wurde, um womöglich die Frage zu zerschmettern und so die Behauptung wahr zu machen, daß es so etwas gar nicht gäbe.

Merkwürdigerweise nahmen die großen Zeitschriften – es wäre recht interessant, ihre finanziellen Hintermänner ans Tageslicht zu ziehen – nur gerade diesen einen Artikel über die Judenfrage auf. Indessen kann das große Publikum schon in einem Musteraufsatz viel lernen, dessen Zweck es ist, zu beweisen, daß eine Judenfrage nicht existiert.

Mr. William Hard hat in der Juninummer des "Metropolitan" von dem Artikel zweckentsprechend, so gut er konnte, Gebrauch gemacht, und ohne Zweifel werden die Telegraphen- und Korrespondenzbüros, die sorgfältig über jedes den Juden erteilte Lob wachen, die braven Herausgeber des "Metropolitan" zu ihrer Hilfeleistung, das Publikum weiter einzulullen, beglückwünscht haben.

Hoffentlich wird der Artikel Herrn Hards, des Gegenstands wegen, die weiteste Verbreitung finden, denn es ist sehr viel daraus zu lernen, mehr als wohl beabsichtigt war.

Erstens, daß die Judenfrage da ist. Herr Hard sagt, man spreche davon in den Salons von London und Paris. Ob die Erwähnung der Salons beweisen sollte, daß der Gegenstand unwichtig und nichtig sei oder ob sie Herrn Hards weitreichende Beziehungen bezüglich dieser Frage klarlegt, ist nicht ganz sicher. Er erzählt ferner, daß ein Schriftstück über die Judenfrage in gewissen amtlichen Kreisen in Washington ziemlich weit herumgegangen sei. Dann erwähnte er eine von der Neuyorker "World" veröffentlichte Kabelmeldung über dieselbe Frage. Sein Aufsatz erschien wahrscheinlich zu früh, um noch die Meldung der Londoner "Times" über das erwähnte Schriftstück bringen zu können. Jedenfalls aber hat er dem Leser, dem es um Tatsachen zu tun ist, verraten, daß es eine Judenfrage gibt und zwar nicht etwa für den Mob, sondern gerade in den Kreisen, in denen die Beweise der jüdischen Macht und Herrschaft am reichlichsten gegeben sind. Ja, die Frage wird sogar erörtert! - Herr Hard bestätigt das ausführlich! Wenn er nicht noch weiter geht und erzählt, daß sie an hohen Stellen und unter Leuten von nationaler und internationaler Bedeutung sehr ernsthaft erörtert wird, so unterläßt er dies wohl aus zwei gründen: entweder weiß er es nicht, oder er hält eine Erwähnung dem Zwecke seines Aufsatzes nicht dienlich.

Immerhin hat Herr Hard schon festgestellt, daß es eine Judenfrage gibt, daß sie erörtert wird und zwar von Leuten, die am ehesten in der Lage sind, die Sache zu beurteilen, über die sie sprechen.

Der Leser des Aufsatzes erhält den Eindruck, daß die Frage einen verschwörungsmäßigen Charakter trägt. Der Verfasser sagt, er glaube nicht an eine Massenverschwörung. Dieses Geständnis wird man mit größter Erleichterung aufnehmen, denn für die nichtjüdische Denkweise kann es nichts Lächerlicheres geben als eine Massenverschwörung, weil sich für den nichtjüdischen Geist nichts Ungewöhnlicheres denken läßt. Herr Hard ist nichtjüdischer Abkunft und weiß daher, wie unmöglich auch die edelste Verschwörung für eine irgendwie nennenswerte Zahl Nichtjuden für längere Zeit wäre. Nichtjuden sind dafür nicht geschaffen. Ihre Verschwörung würde auseinanderfallen wie ein Kuchen aus Sand. Die Nichtjuden haben weder in ihrem Blute noch in ihren Belangen die Grundlage zum Zusammenhalten wie die Juden. Der Nichtjude kann schon von Natur sich keine Vorstellung von Verschwörereien machen; er wird, ohne zwingenden Beweis, überhaupt nicht an ihre Möglichkeit glauben.

Herrn Hards Schwierigkeiten mit der Verschwörerei sind deshalb leicht verständlich. Um seinen Aufsatz zu schreiben, sieht er sich genötigt, es so hinzustellen, als ob in jedem Falle, in dem die Judenfrage erörtert wird, sie verschwörungsartig behandelt wird. Dies ist das Leitmotiv, das schon in der Überschrift "Große Verschwörung gegen Juden" beherrschend zum Ausdruck kommt.

Auf der Suche nach Tatsachen in Hards Aufsatz erfährt man weiter, daß gewisse Schriftstücke existieren, welche die Einzelheiten einer Verschwörung oder den angeblichen jüdischen Plan zur vollkommenen Weltherrschaft enthalten sollen. Dies ist ungefähr alles, was der Leser über dieses Schriftstück erfährt, außer daß Herr Hard sie als "seltsam, schrecklich" kennzeichnet. Hier ist eine bedauerliche Lücke in der Schilderung; denn er schreibt zwar, um ein Dokument bloßzustellen, sagt uns aber so gut wie nichts davon. Schändliche Sachen pflegen sich selbst der Mißachtung zu überliefern; aber das in Rede stehende Dokument findet keine Gelegenheit dazu. Der Leser muß sich auf Herrn Hards Wort verlassen. Der denkende Urteiler oder Kritiker würde indessen in der Veröffentlichung der Dokumente eine bessere Grundlage zu einem selbständigen Urteil erblickt haben. Aber lassen wir das; Herr Hard behauptet jedenfalls öffentlich, daß solche Verschwörerdokumente existieren.

Dann geht er zu einer weiteren Aufgabe über, nämlich durch Namhaftmachung der Juden, die einzelne ausgesuchte Gebiete beherrschen, zu beweisen, wie wenig die Juden mit der Herrschaft im ganzen und allgemeinen zu tun haben. Herr Hard trägt für diese Namen allein die Verantwortung; uns kommt es nur darauf an zu zeigen, was daraus zu lernen ist.

Der Herr Verfasser behandelt besonders ausführlich die Erscheinung in Rußland. Bisweilen möchte es scheinen, als sollte die Judenfrage als gleichbedeutend mit der Sowjetfrage hingestellt werden – was nicht der Fall ist, wie auch Herr Hard sehr gut weiß; wenn auch beide Fragen in klarer Beziehung zueinander stehen, so ist es ein wohlbedachter Kniff, erst mal diese Identität künstlich aufzustellen, um sie dann zugunsten der jüdischen Sache zu zerpflücken. Immerhin sind die von Herrn Hard angeführten Tatsachen – abgesehen von den Schlußfolgerungen, die er daraus zieht – interessant genug.

Betrachten wir also den russischen Fall zuerst. Er sagt uns, daß in dem Kabinett Sowjetrußlands nur ein Jude ist. Das ist aber Trotzky! Es gibt natürlich noch andere in der Regierung, aber Herr Hard spricht nur von dem Kabinett. Er spricht auch nicht von den Kommissaren, die die wirklichen Herrscher Rußlands sind, noch von den roten Truppen, die die eigentliche Macht der Trotzky-Leninschen Herrschaft sind. Nein, für Herrn Hard gibt es nur das Kabinett. – Ebenso gab es natürlich auch in Ungarn nur einen Juden in leitender Stellung. Das war Bela Kuhn! – Offen bleibt dann nur die Frage, warum ganz Europa trotz der beiden einzigen Juden Trotzky und Bela Kuhn von dem starken jüdischen Einschlag im Bolschewismus überzeugt ist. Eine so einfältige Einbildung der Nichtjuden wäre doch noch unmöglicher, als es der Gedanke einer jüdischen Verschwörung für Herrn Hard ist. Wenn alle Nichtjuden Schwachköpfe sein sollen, warum sollte man nicht ebensogut die Juden für Schlauköpfe halten?

Jedenfalls ist nicht zuviel gesagt, daß Trotzky an der Spitze steht und den Machtgipfel des Bolschewismus nur mit Lenin teilt, und Trotzky ist ein Jude. –Niemand hat dies bisher geleugnet, auch Braunstein selbst nicht (dies ist Trotzkys Name, als er noch in St. Louis in den Vereinigten Staaten wohnte).

Aber auch die Menschewiki werden, sagt Herr Hard, von Juden geführt! Eine sehr beachtenswerte Tatsache. Trotzky an der Spitze der Bolschewiki! An der Spitze der Menschewiki während ihrer Opposition zu der ersteren standen Lieber, Martow und Dan – "alles Juden!" sagt Herr Hard.

Nun gibt es noch eine Mittelpartei zwischen diesen beiden extremen: die Kadetten, die, nach Herrn Hard, die stärkste bürgerliche Partei in Rußland sind oder waren. Sie haben jetzt ihr Hauptquartier in Paris. Ihr Vorsitzender ist Vinaver – ein Jude.

Dies sind die von Hard festgestellten Tatsachen: Juden, deren Namen er anführt, führen die drei großen Gruppen des politischen Lebens in Rußland. – Nun seht doch, so ruft er, wie die Juden gespalten sind. Wie kann eine Verschwörung unter Menschen bestehen, die sich so gegenseitig bekämpfen! Einem anderen könnte im Hinblick auf diese Vorgänge vielmehr auffallen, wie die Juden jeden Abschnitt des politischen Lebens in Rußland beeinflussen. Berechtigt dies nicht einigermaßen zu der Ansicht, daß sie überall nach Herrschaft streben?

Hiermit sind aber die Belehrungen noch nicht erschöpft, die der nach Tatsachen forschende Leser in Herrn Hards Aufsatz finden kann. Er wendet sich den Vereinigten Staaten zu und macht mehrere recht interessante Feststellungen. "Da ist Otto Kahn", sagt er. Richtig, manchmal ist Otto Kahn da, manchmal auch in wichtigen internationalen Angelegenheiten in Paris, und manchmal betreibt er in London Verbindungen zwischen britischem und amerikanischem Kapital-Unternehmungen, die in erheblichem Maße mit europäischen Angelegenheiten zu tun haben. Herr Kahn gilt als konservativ, und das mag in mancher Hinsicht stimmen. Ein Mensch ist konservativ oder nicht, je nach dem Gesichtswinkel, unter dem man ihn betrachtet. Die konservativsten Leute in Amerika sind in der Praxis die radikalsten; ihre Beweggründe und ihre Methoden gehen bis an die Wurzeln der Dinge; die im letzten republikanischen Konvent herrschten, werden konservativ von solchen genannt, deren Gesichtskreis von bestimmt abgegrenzten wirtschaftlichen Interessen umschlossen ist. Sie sind aber die radikalsten der Radikalen, sie waren im roten Stadium rot und sind weiß im weißen. Würde man die letzten Absichten des Herrn Kahn kennen und würde er etwa eine Liste seiner Pläne und Ziele aufstellen, so müßte das Stichwort, das ihn treffend kennzeichnet, ganz anders lauten. Jedenfalls, wir wissen von Herrn Hard: "Da ist Herr Kahn!"

"Auf der anderen Seite", sagt Herr Hard, "ist Rosa Pastor Stokes." Er nennt gleich noch Morris Hillquit. Es sind nach seiner Einteilung Radikale. Ihnen stellt er die Namen zweier Nichtjuden gegenüber, Eugen V. Debs und Bill Haywood und stellt sie so hin, als ob sie zwei weit mächtigere Führer als die beiden ersten seien. Wer sich mit den neuesten politischen Entwicklungen beschäftigt – und Herr Hard schien dies seit langer Zeit zu tun –, denkt darüber anders. Weder Debs noch Haywood schuf im ganzen Leben eine Fraktion von so beherrschendem Einfluß wie Frau Stokes und Herr Hillquit. Debs und Haywood haben ihren Einfluß von den ersteren.

Unterwirft man die sozialistischen Bestrebungen der Vereinigten Staaten einer eingehenden Betrachtung, so stößt jeder Kundige – wie Herr Hard in seinem Aufsatz – auf jüdische Namen. Es ist wirklich sehr lehrreich, daß, wo er die Führer des sogenannten Konservativismus und Radikalismus nennt, er jüdische Namen anführen muß. Auf seine Feststellungen hin ist der Leser berechtigt zu sagen, daß Juden beide politischen Gruppen in den Vereinigten Staaten führen.

Doch Herr Hard ist noch nicht fertig. "Der Mann, der mehr als irgendein anderer Mann, mehr als irgendeine Leitung anderer Männer tut, um die amerikanische Arbeiterschaft antiradikal zu erhalten, ist ein Jude – Samuel Gompers." Diese Tatsache wird der Leser in seine Loste eintragen: Die amerikanische Arbeiterschaft wird von einem Juden geführt.

Aber die "stärkste Anti-Gompers-Gewerkschaft, die vereinigten Konfektionsarbeiter" – sehr stark und sehr groß –, "wird von einem Juden Sidney Hillmann, geführt."

Also ganz wie in Rußland. Beide Richtungen der politischen Bewegung und die treibende Kraft innerhalb dieser Bewegungen stehen unter der Führung von Juden. Diese Tatsache muß auch Herr Hard, ungeachtet seiner eigentlichen Absicht, aus der Art seiner Aufgabe heraus erkennen.

Und die Mittelpartei, "die liberale Mitte", wie sie Herr Hard nennt, die alle Zwischenstehenden vereinigt, wartet in dem Aufsatz mit den Namen Brandeis, Mack und Felix Frankfurter auf, Herren, deren Tätigkeit seit dem Waffenstillstand ein recht interessantes Kapitel bildet.

Billigerweise nennt Herr Hard noch zwei weitere Namen; "Baron von Günzburg – ein "Jude", ein "treuer Beamter" der russischen Botschaft des Botschafters Bakhmeteff, Vertreter des etwas abgeänderten alten Regimes, während das russische Nachrichtenbüro von einem anderen Juden – so nennt ihn Herr Hard – geleitet wird, dessen Name den Zeitungslesern bekannt ist – A. J. Sack.

Dies ist durchaus keine vollständige Liste, aber sie ist immerhin recht eindrucksvoll. Damit scheint auch den Dokumenten, die Herr Hard als lächerlich wertlos hinstellen möchte, eine größere Bedeutung zuzukommen. So liegt der Gedanke nahe, daß man diese Schriftstücke nur deshalb so sorgfältig geprüft hat, weil ihre Leser nicht nur die von Herrn Hard darin zugegeben Tatsachen, sondern noch andere und staunenswertere beobachtet und entdeckt haben, daß diese Dokumente ihre Beobachtungen bestätigen und erklären. Andere Leser, die nicht den Vorzug haben, den ganzen Inhalt der Dokumente zu kennen, können erwarten, daß ihr rege gewordenes Interesse auch befriedigt werde.

Die Dokumente haben die Judenfrage nicht geschaffen. Gäbe es weiter nichts als sie, so hätte Herr Hard den vorstehend besprochenen Aufsatz nicht geschrieben und der "Metropolitan" hätte ihn nicht gebracht.

Herrn Hards Verdienst ist es, an einer Stelle, wo man es nicht erwarten konnte, bestätigt zu haben, daß die Frage vorhanden ist und erörtert werden muß. Jemand, der den Artikel "Die große Judenverschwörung" schreiben ließ, muß das Bedürfnis hierzu gefühlt haben.

 

 

 

VII

"Worüber redet ihr? Solange wir nicht die Presse der ganzen Welt in unseren Händen haben, ist alles, was ihr tut, vergebens. Wir müssen die Zeitungen der ganzen Welt beherrschen oder beeinflussen, um die Völker zu blenden und zu täuschen." Baron Montefiore.

 

Arthur Brisbane kommt

der Judenschaft zu Hilfe

Noch einmal müssen wir den Fortgang unserer Untersuchung über die moderne Judenfrage unterbrechen, um das Erscheinen dieser Frage in einem andern Bezirk zu betrachten, und zwar in Gestalt eines mehr als zwei Spalten langen "To-day"-Leitartikels in den Hearst-Blättern vom 20. Juni 1920 aus der Feder Arthur Brisbanes. Ihn den einflußreichsten Journalisten des Landes nennen, wäre zuviel gesagt, wohl aber gehört er zu dem Dutzend der meist gelesenen. Wenn also ein Tagesschriftsteller vom Range Herrn Brisbanes die Erörterung über diese Frage freimütig eröffnet, so ist dies nur eine Tatsache, daß sie hier an Bedeutung zunimmt.

Herr Brisbane hat die Judenfrage nicht studiert. In privater Unterhaltung würde er vermutlich zugeben, daß er tatsächlich nichts davon weiß – obwohl ein solches Zugeständnis mit dem Tone der Bestimmtheit, den er in der Öffentlichkeit annimmt, kaum in Einklang zu bringen wäre. Als tüchtiger Zeitungsschreiber weiß er aber, wie man sie anfassen muß, wenn das Tagesbedürfnis der Zeitung dazu drängt, sie aus dem Handgelenk zu erledigen. Jeder Leitartikelschreiber versteht sich darauf. In jeder Rasse gibt es Gute und Schlechte, oder sie weist eine Anzahl hervorragender Männer auf, oder sie hat eine interessante Rolle in der Geschichte gespielt – das genügt für einen lesbaren Leitartikel über ein Volk, das irgendwie in der menschlichen Gesellschaft aufgetreten ist. Die Frage in ihrem eigentlichen Gehalt braucht man dazu überhaupt nicht zu studieren; eine Völkergruppe wird ein paar Zeitungsartikel hindurch bearbeitet und die Sache wird niemals wieder angerührt. Jeder Zeitungsmann weiß das.

Und doch! Da Herr Brisbane lange Zeit in Neuyork gelebt und finanzielle Verbindungen schwerwiegender Art mit gewissen Interessengruppen unseres Landes gehabt hat, da er zweifellos mehr oder weniger von dem inneren Getriebe der großen Trusts und Bankgruppen gesehen hat und beständig von Mitarbeitern und Beratern jüdischer Rasse umgeben ist, so muß er sich darüber auch eigene Gedanken gebildet haben. Es gehört aber nicht zum Geschäft eines Zeitungsmannes, seine Gedanken über die Rassengruppen seines Landes auszusprechen, ebensowenig wie es eines Ausstellers Sache ist, seine Meinung über die Eigentümer der Ausstellungsgegenstände zu äußern. Eine Zeitung hat nur ein stark beschränktes Recht, Anstoß zu erregen und ebenso beschränkte Möglichkeiten, wo sie sich dazu berechtigt fühlen darf.

Wenn daher Herr Brisbane sich veranlaßt sah, über die Judenfrage zu schreiben, so war vorauszusehen, was er schreiben würde. Worüber man sich vielleicht wundern kann, ist, daß er sich überhaupt zu schreiben bewogen fühlte. Empfand er es wirklich als Judenverfolgung, wenn ein Versuch gemacht wurde, den Anfang und die Gründe ihres Einflusses in den Vereinigten Staaten und anderswo klarzulegen? Fühlte er mit dem Scharfsinn eines tüchtigen Zeitungsunternehmers, daß sich hier eine günstige Gelegenheit bot, die Aufmerksamkeit und Beachtung der einflußreichen Gruppe Neuyorks und des ganzen Landes zu gewinnen? Oder – und dies liegt im Bereiche der Möglichkeiten – wollte er an der Sache vorbeigehen, bis ihm gewisse Anregungen zu einem Sonntagsleitartikel zugingen, oder bis einige Aktionäre ihre Wünsche zu erkennen gaben? Hiermit sollen durchaus nicht Herrn Brisbanes Beweggründe verdächtigt werden, sondern es soll nur angedeutet werden, an welchen zarten Fäden so ein Leitartikel hängen kann. – Wichtiger aber ist: Glaubt Herr Brisbane, daß er, nachdem er den Sonntagsartikel geschrieben hat, mit der Frage fertig ist oder daß damit die Frage gelöst ist? Das ist das Schlimmste an der Tagesschriftstellerei: nachdem man heil und ohne Anstoß einen Leitartikel geschrieben hat, ist die Sache erledigt, soweit sie den Verfasser angeht. So ist es wenigstens in der Regel.

Wir wollen hoffen, daß Herr Brisbane nicht mit der Frage fertig ist. Er sollte so eine schwerwiegende Frage nicht verlassen, ohne etwas zu ihrer Lösung beigetragen zu haben; in seinem Sonntagsleitartikel hat er dies nicht getan. Es sind ihm sogar Irrtümer unterlaufen, die er durch ein weiteres Studium berichtigen müßte. "Was ist es mit den Phöniziern?" fragt er. Er hätte sich um diese Frage kümmern sollen, als er sich mit dem Studium der Sache befaßte. Dann hätte er nicht den bedauerlichen Schnitzer machen können, die Phönizier in so nahe Verbindung mit den Juden zu bringen. Ein Jude würde das nicht tun. Aber in einem jüdischen Propagandaartikel, der für eine nichtjüdische Leserschaft geschrieben ist, scheint es erlaubt zu sein. Die Phönizier selbst haben sicher niemals daran gedacht, daß sie in irgendeiner Weise mit den Juden zusammenhingen und die Juden hatten hiervon ebenfalls keine Ahnung. Wenn in nichts sonst, so unterschieden sie sich in ihrem Verhältnis zur See. Die Phönizier bauten nicht nur Schiffe, sondern bemannten sie auch. Der Jude pflegte lieber sein Kapital als sich selbst einem Schiffe anzuvertrauen. Auch in jeder anderen Beziehung waren die Unterschiede zwischen den beiden Völkern tief und scharf. Herr Brisbane hätte sich bezüglich dieses Punktes seiner Auslassung an die Jüdische Enzyklopädie halten sollen. Hoffentlich nimmt er sein Studium wieder auf und verschafft der Welt den Genuß von dem, was er etwa noch ungedruckt in nur geschriebenen jüdischen Schriften findet. Hier handelt es sich wirklich nicht um eine Frage wie etwa die der Kugelgestalt der Erde! Die Judenfrage ist nicht erledigt und sie wird behandelt werden.

Herr Brisbane ist in der Lage, über diesen Gegenstand einige Untersuchungen auf eigene Faust vorzunehmen. Er hat einen großen Stab von Mitarbeitern und es ist anzunehmen, daß darunter Nichtjuden von unbestechlichem Charakter sind. Er hat eine weltumspannende Organisation. Nach der Änderung seiner Sprache und Ansichten, die nach seinen Erlebnissen in der goldmachenden Welt eintrat, besitzt er einen tieferen Einblick in bestimmte Menschengruppen und Machtbestrebungen. – Warum faßt er die Fragen nicht als ein Weltproblem an und geht nicht auf Tatsachen und die Lösungen aus? Es ist eine Aufgabe, jedes Zeitungsunternehmens würdig! Dies würde es Amerika ermöglichen, den Anteil zu der Lösung beizutragen, den es leisten muß, wenn diese Frage aufhören soll, der Popanz zu sein, der sie jahrhundertelang gewesen ist. Alles Reden auf Erden über "Nächstenliebe" kann eine gründliche Prüfung nicht ersetzen, weil es von den Menschen verlangt, diejenigen zu lieben, welche reißend schnell und listig dabei sind, die Herrschaft über sie zu erlangen. "Was ist am Juden unrecht?" ist die erste Frage. Die zweite: "Was ist am Nichtjuden unrecht, um jenes zu ermöglichen?"

Wie jeder nichtjüdische Schriftsteller, der als wohlwollender Verteidiger der Juden auftritt, so muß auch Herr Brisbane eine Anzahl von Tatsachen zugeben, die einen Teil derselben Frage umfassen, deren Bestehen man leugnet.

"Jeder zweite erfolgreiche Name, dem man in einer großen Stadt begegnet, ist ein jüdischer", schreibt Herr Brisbane. In seiner eigenen Stadt ist der Anteil noch höher.

"Die Juden, die weniger als ein Prozent von der Bevölkerung der Erde zählen, besitzen durch Tatkraft, Unternehmenslust, Betriebsamkeit und Klugheit 50 Prozent der Handelsgewinne der Welt", schreibt Herr Brisbane.

Bedeutet dies für Herrn Brisbane etwas? Hat er wohl darüber nachgedacht, wie das einmal auslaufen muß? Kann er diesen Erfolg von jeder der Eigenschaften freisprechen, welche die Menschlichkeit mit Recht tadelnswert findet? Befriedigt ihn die Art und Weise, wie dieser Geschäftserfolg, wo er ausschlaggebend ist, verwandt wird? Ist er bereit zu beweisen, daß dieser nur den von ihm aufgezählten lobenswerten Eigenschaften zu verdanken ist und keiner weniger lobenswerten? Billigt er den von Juden finanzierten Harrimanschen Eisenbahnkonkurrenzkampf? Hat er jemals davon gehört, daß jüdisches Geld in reelle Eisenbahnunternehmen gesteckt wurde.

Wir könnten Herrn Brisbane die Themata zu einer Reihe von Aufsätzen geben, die für ihn und seine Leser äußerst aufklären wirken würden, wenn er unparteiische Männer mit der Sammlung des Tatsachenmaterials beauftragen würde. Einer dieser Aufsätze könnte betitelt werden "Die Juden auf der Friedenskonferenz". Seine Leute müßten feststellen, wer die hervorragendsten Personen auf derselben waren, wer dort am häufigsten und geschäftigsten aus und ein ging, wem der Zutritt zu den wichtigsten Persönlichkeiten und Ausschüssen am offensten stand, welche Rasse die größte Zahl an Privatsekretären der wichtigsten Männer dort stellte, welche Rasse die meisten Posten aufstellte, durch die man hindurch mußte, um zu den Männern von Ansehen zu gelangen, welche Rasse am weitesten in dem Bemühen ging, die Konferenz zu einer Festfolge von Tanz und üppigen Gastereien zu machen, welche Privatteilnehmer die leitenden Konferenzmitglieder am häufigsten zu intimen Diners einluden.

Wenn Herr Brisbane mit seiner anerkannt hervorragenden Befähigung zur Berichterstattung seine Leute auf diese Aufgaben einstellte und die Ergebnisse dann drucken ließe, so würde er ein Stück Geschichte schreiben, das selbst in seiner hervorragenden Laufbahn als Verleger einen Markstein bedeuten würde.

Er könnte sogar noch ein zweites Kapitel über die Friedenskonferenz herausgeben, etwa: "welches Programm hat auf der Friedenkonferenz gesiegt?" Seine Leute müßten die Absichten und Zwecke festzustellen suchen, welche die Juden in so großer Zahl und so großer Bedeutung nach Paris führten, ferner nachforschen, wie sie ihr Programm durchsetzten. Besonders müßten sie untersuchen, ob auch nur ein Pünktchen ihres Programmes abgelehnt oder abgeändert worden ist. Ferner, ob die Juden, nachdem sie erreicht hatten, was sie erstrebten, nicht noch mehr forderten und auch dies erreichten, obwohl für sie dies gegenüber der übrigen Welt eine Bevormundung bildete. Herr Brisbane würde zweifellos zu seinem Erstaunen erfahren, daß von allen der Konferenz vorgelegten Programmen - nicht ausgenommen das Hauptprogramm, an das die Menschen so überschwängliche Hoffnungen knüpften – das einzige, das so glatt durchging, das jüdische Programm war. 32) All dies könnte er erfahren, wenn er nachforschte. Die Frage wäre nur: Was würde er mit dem Material anfangen, wenn er es erlangt hätte?

In welcher Richtung auch Herr Brisbane seine Untersuchungen anstellen würde – überall wird er sein Wissen über unser Land und über dessen Verbundenheit mit der Judenfrage beträchtlich erweitern. Weiß er z.B., wem Alaska gehört? Er mag vielleicht samt allen anderen – bis auf die wenigen, die Genaueres erfuhren – der Meinung sein, daß dieses Gebiet den Vereinigten Staaten gehört. Nein, es gehört demselben Volke, dem bald die ganzen Vereinigten Staaten gehören. 33)

Ist Herrn Brisbane von dem günstigen Standort aus, den ihm seine Stellung im nationalen Journalismus gibt, sich auch nur einigermaßen bewußt, daß in unserem Wirtschaftsleben Elemente wirksam sind, die weder durch den Begriff "Arbeit" noch den Begriff "Kapital" klar zu erfassen sind? Weiß er im geringsten etwas von einer Macht, die weder Arbeit noch Kapital im produktivem Sinne ist, deren Interesse und Streben es ist, Kapital und Arbeit so weit wie nur möglich zu trennen und zu spalten, indem bald die Arbeit, bald das Kapital aufgereizt wird? Bei seinem Studium der wirtschaftlichen Lage und dem darüber lagernden Geheimnis, das jeder Aufklärung trotzt, muß doch Herr Brisbane wenigstens einen Schimmer von etwas bemerkt haben, das noch hinter den letzten Kulissen wirkt. Dieses ausfindig zu machen, wäre ein lohnendes journalistisches Unternehmen.

Hat er schon einmal die Namen der Männer veröffentlicht, welche die Zuckerversorgung der Vereinigten Staaten in Händen haben? Kennt er sie? Möchte er sie kennenlernen?

Hat er einen Einblick in das Baumwollgeschäft unseres Landes gewonnen, angefangen von dem Eigentumswechsel der Baumwolländereien und der absichtlichen Erschwerung der Baumwollerzeugung durch Drohungen der Banken bis zu den Preisänderungen für Tuche und Kleidungsstücke? Und hat er bei solchen Nachforschungen auf die Namen derer geachtet, die dabei die Hand im Spiele haben? Möchte er erfahren, wie das gemacht wird und wer es macht? Alle diese Dinge könnte er von Sachverständigen und Schriftstellern mit der Klärung dieser Fragen finden und dem Volke bekanntgeben, wenn er seinen tüchtigen Stab beauftragte. Ob er sich frei genug fühlt, dies zu tun, weiß er selbst am besten. Vielleicht hat er private Gründe oder Zweckmäßigkeitsgründe, es nicht zu tun.

Wie dem auch sein mag, wir wüßten keine Gründe, die ihn hindern sollten, die Frage gründlich zu studieren – wirklich studieren, nicht bloß einen flüchtigen Blick ihres Neuigkeitswertes wegen darauf werfen - und sich ein eigenes begründetes Urteil darüber zu verschaffen. Darin läge doch sicher keine Intoleranz. So wie es jetzt liegt, ist Herr Brisbane nicht befähigt, eine Stellung dafür oder dagegen einzunehmen. Er kann sie nur als lästig wegstoßen, so wie die ehemaligen Sklavenhalter die Sklavereigegner beiseitedrängen wollten. Aus diesen Gründen ist seine kürzliche Verteidigung der Juden überhaupt keine Verteidigung. Sie ähnelt mehr einer Gunstbewerbung, – seine Hauptabneigung richtet sich anscheinend gegen das, was er Rassenvorurteil und Rassenhaß nennt. In der Tat, wenn jemand fürchten müßte, beim Studium eines Wirtschaftsproblems einer solchen geistigen Verirrung zu verfallen, so sollte er die Hände davon lassen. Es liegt an der Untersuchungsmethode oder an dem Forscher, wenn Vorurteile und Haß dabei herauskämen. Es wäre aber recht dürftig für einen Gebildeten, der diese Ausrede, sei es zu seinen eigenen Gunsten oder zugunsten derer, die jahrelang seinem geistigen Einfluß unterstehen, gebrauchen wollte.

Gerade Haß und Vorurteile werden durch ein wissenschaftliches Studium der Judenfrage hinweggeräumt und verhindert. Wir haben Vorurteile gegen etwas, das wir nicht kennen, und wir hassen, was wir nicht verstehen. Das Studium der Judenfrage wird Kenntnisse und Einsichten schaffen, und zwar nicht allein den Nichtjuden, sondern auch den Juden. Diese brauchen sie ebenso, wenn nicht mehr als die Nichtjuden. Wird der Jude dazu geführt, gewisse Dinge zu sehen, zu verstehen und darauf einzugehen, so verschwindet ein großer Teil der Frage in der Lösung eines höheren gemeinsamen Verstehens. Die Nichtjuden für die Tatsachen hinsichtlich des Judentums aufzuwecken, ist nur ein Teil der Arbeit; eine unerläßliche Aufgabe ist es, auch die Juden für die Tatsachen der Frage empfänglich zu machen. Der erste große Erfolg muß sein, die Nichtjuden aus bloßen Verteidigern – und zwar in beiden Fällen für parteiliche Zwecke – zu sachlichen Richtern zu machen. Die Untersuchung wird Nichtjuden und Juden im Irrtum finden, und der Weg wird dann frei werden, damit Wissen und Weisheit zu Worte kommen, wenn in der ganzen Frage dann noch viel Weisheit vonnöten sein sollte.

In diesem Vorschlag zur Duldsamkeit liegt allerdings eine gefährliche Schlinge. Duldsamkeit fordert vor allem Duldung der Wahrheit. Heute wird sie zur Unterdrückung der Wahrheit gefordert. Duldsamkeit kann erst gelten, wenn ein allgemeines Einverständnis über das erzielt wird, was geduldet werden soll. Unwissenheit, Unterdrückung, Totschweigen, Versteckspielen – das ist nicht Duldsamkeit. Der Jude ist niemals im höheren Sinne geduldet worden, weil er niemals begriffen wurde. Herr Brisbane fördert nicht das Verständnis für dieses Volk, indem er ein "einfach geschriebenes" Buch liest und ein paar jüdische Namen in eine Flut von Lettern wirft! Er schuldet es sich selbst, an die Frage heranzutreten, ob er von seinen Ergebnissen öffentlichen Gebrauch macht oder nicht.

Vom Gesichtspunkt des Zeitungswesens aus ist es unmöglich, die Welt auch nur oberflächlich auf dem Laufenden zu halten, ohne überall auf den Einfluß der Juden zu stoßen, und die Presse geht um diese Tatsache herum, wenn sie von Russen, Letten, Deutschen und Engländern berichtet. Diese Maskierung der Namen ist eins der verwirrendsten Elemente im ganzen Problem. Namen, die wirklich benennen, Feststellungen tatsächlicher Natur sind erforderlich, um die Menschheit aufzuklären.

Herr Brisbane sollte diese Frage um des Lichtes willen studieren, das ein solches Studium auf andere Dinge werfen würde, mit denen er sich befaßt. Er würde es fördern, wenn er von Zeit zu Zeit einige seiner Ergebnisse veröffentlichte, weil solche Veröffentlichungen ihn mit Teilen des Judentums in Berührung bringen würden, die ein stets willfähriger Herausgeber nicht kennenlernt. Zweifellos ist er mit Anerkennung für seinen Aufsatz überflutet worden; einen wirklichen Aufklärungsdienst hätte dieser geleistet, wenn er ein paar Scheffel entgegengesetzter "Äußerungen erhielte. Nichts, was ihm passiert ist, würde sich mit ihm vergleichen lassen, wenn er auch nur eine der Tatsachen veröffentlichen sollte, die er durch eine unabhängige Unterstützung entdecken könnte.

Nachdem Herr Brisbane über die Juden geschrieben hat, wird er hoffentlich ein offenes Auge für die Auslassungen anderer über dasselbe Thema haben. Unter seinem Lesestoff wird er mehr Hinweise auf die Juden finden, als er vordem beachtet hat. Manche werden sich in gelegentlichen Bemerkungen und Artikeln seiner eigenen Presse finden. Früher oder später stößt jeder ernsthafte Forscher und jeder ehrliche Schriftsteller auf eine Fährte, die zu der jüdischen Macht in der Welt führt. Der "Dearborne Independent" tut nur systematisch und ausführlich, was andere Veröffentlichungen stückweise geleistet haben.

Es lastet auf der Publizität der Vereinigten Staaten eine wahre Judenfurcht – eine Furcht, die fühlbar ist und der man auf den Grund gehen müßte. Wenn wir uns nicht sehr täuschen, hat auch Herr Brisbane diese Furcht empfunden, wenn er sich ihrer möglicherweise auch nicht bewußt geworden ist. Es ist nicht die Furcht, einer Rasse Unrecht zu tun – wir alle sollten diese ehrenhafte Sorge empfinden – sondern die, über sie etwas anderes als uneingeschränkte Lobeserhebungen zu veröffentlichen. Ein unabhängiges Nachdenken würde ihn überzeugen, daß der amerikanische Journalismus vor der Aufgabe steht, diese Lobeserhebungen zugunsten einer sorgfältig abwägenden Kritik einzuschränken.

 

 

 

 

 

 

VIII

Besteht ein jüdisches Weltprogramm?

In allen Erklärungen jüdischer Wortführer für die judengegnerische Stimmung werden drei Gründe angegeben, drei und nicht mehr: konfessionelle Vorurteile, wirtschaftlicher Neid, gesellschaftliche Abneigung. Ob die Juden es wissen oder nicht: jeder Nichtjude weiß, daß auf seiner Seite bezüglich der Juden kein konfessionelles Vorurteil besteht. Wirtschaftlichen Neid mag es geben, wenigstens insoweit, als der allseitige Erfolg der Juden eine schärfere Beobachtung auf sie lenkt. Ein paar jüdische Wortführer suchen die Aufmerksamkeit durch die Behauptung abzulenken, daß es im Finanzwesen kein jüdisches Übergewicht gäbe; diese Loyalität für ihr Volk geht aber zu weit. Die Finanzen der Welt stehen unter der Judenherrschaft; ihre Entscheidungen und ihre Pläne sind unser Gesetz. Aber das finanzielle Übergewicht eines Volkes ist noch kein hinreichender Grund, es vor die Schranken des Vorurteils zu bringen. Wenn es klüger und fähiger, ausdauernder und fleißiger ist als wir, wenn es mit Fähigkeiten ausgestattet ist, die uns als einer niedrigeren und schwerfälligeren Rasse versagt sind, so gibt das kein Recht zu der Forderung an dieses Volk, über sich Rechenschaft abzulegen. 34) Wirtschaftlicher Neid mag einiges an der judengegnerischen Stimmung erklären, genügt aber nicht zur Erklärung der bestehenden Judenfrage, höchstens insofern, als die verborgenen Gründe für die finanzielle Überlegenheit der Juden einen Unterabschnitt des ganzen Problems bilden. Was endlich gesellschaftliche Abneigung betrifft, so gibt es in der Welt viel mehr unangenehme Nichtjuden als angenehme Juden aus dem einfachen Grunde, weil es mehr Nichtjuden gibt.

Keiner der jüdischen Wortführer erwähnt die politische Ursache der Frage; oder streifen sie diese einmal, so wird sie beschränkt und lokalisiert. Es handelt sich nicht um den Patriotismus der Juden, obwohl auch dieser in allen Ländern stark in Zweifel gezogen wird. Man hört davon in England, Frankreich, Deutschland, Polen, Rußland, Rumänien; ja, man hört davon mit Schrecken – in den Vereinigten Staaten. Bücher sind geschrieben, Berichte veröffentlicht und verbreitet, geschickte Statistiken herausgegeben worden um zu zeigen, daß die Juden ihre Schuldigkeit gegen das Land tun, in dem sie wohnen. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, daß trotz dieser sehr eifrigen und wohl verbürgten Versuche die gegenteilige Auffassung stärker ist und sich länger hält. Die Juden, die in den Freiheitsheeren ihre Schuldigkeit getan haben, und zwar aus aufrichtiger Liebe und Hingebung, haben den Eindruck, den Offizieren, Mannschaften und Zivilisten von denjenigen, die ihre Pflicht nicht getan haben, nicht verwischen können.

Aber darum handelt es sich hier nicht, wenn von dem politischen Element der Judenfrage gesprochen wird. Unschwer ist zu verstehen, daß die Juden von den Nationalitäten der Welt geringer denken als diejenigen, die sie bilden. Die jüdische Geschichte ist die einer Wanderschaft über alle Nationen. Betrachten wir nur die zeitgenössischen Juden, so gibt es keine Rasse auf unserem Planeten, die an so vielen Stellen unter so vielen Völkern lebt als die Juden. Sie haben einen klareren Weltsinn als jedes andere Volk, weil die Welt ihr Lebensweg gewesen ist. Und sie denken in weltweiten Auffassungen mehr, als es irgendein national begrenztes Volk könnte. Der Jude muß von Schuld freigesprochen werden, wenn ihm nationale Treue und Selbstgefühl nicht in demselben Maße zu eigen sind wie den Eingeborenen; er ist seit Jahrhunderten Weltbürger. Er kann unter irgendeiner Flagge eine Auffassung haben, die der nicht teilen kann, der nur eine Flagge kennt.

Das politische Element liegt in der Tatsache, daß die Juden eine Nation inmitten der anderen Nationen bilden. Einige ihrer Wortführer, besonders in Amerika, leugnen dies; aber der jüdische Geist selbst hat den Übereifer dieser Wortführer noch stets Lügen gestraft. Warum die Tatsache dieser nationalen Sonderart so beharrlich geleugnet wird, ist nicht immer klar. Wenn Israel zu der Einsicht kommen sollte, daß seine Weltmission nicht mit den Mitteln des goldenen Kalbes zu erfüllen ist, so wird vielleicht seine Weltbürgerlichkeit hinsichtlich der Menschheit und seine unentrinnbare nationale Geschlossenheit hinsichtlich seiner selbst sich als ein starker und verdienstvoller Faktor erweisen, um eine menschliche Einheit zu schaffen, die durch das ganze jüdische Verhalten gegenwärtig in hohem Maße verhindert wird. Nicht die Tatsache, daß die Juden eine Nation inmitten der Nationen bleiben, wird von der Welt beanstandet, wohl aber der Gebrauch, der von diesem unabänderlichen Zustande gemacht wird. Die Völker haben versucht, die Juden zu einer Einheit mit sich zu verschmelzen; Versuche zu demselben Zwecke sind von den Juden selbst gemacht worden; aber das Schicksal scheint sie zu ewiger nationaler Sonderart bestimmt zu haben. Sowohl der Jude als auch die übrige Menschheit wird sich mit dieser Tatsache abzufinden haben; man sollte darin eine verheißungsvolle Prophezeiung erblicken und nach Mitteln zu ihrer Erfüllung suchen.

Theodor Herzl, einer der größten Juden, war vielleicht der weitestblickende öffentliche Vertreter der Neuzeit in einer philosophischen Ergründung des jüdischen Wesens. Für ihn bestand niemals ein Zweifel daran, daß es eine jüdische Nation gibt. Vielmehr verkündete er ihr Dasein bei jeder Gelegenheit. "Wir sind ein Volk – eine Nation", sagte er. Er erkannte auch klar, daß das, was er die Judenfrage nannte, politischer Natur war. In seiner Einleitung zum "Jüdischen Staat" sagte er: "Ich glaube, ich begreife den Antisemitismus, der eine höchst verwickelte Bewegung ist. Ich betrachte ihn vom jüdischen Standpunkt aus, jedoch ohne Furcht und Haß. Ich glaube zu erkennen, welche Elemente darin sind an pöpelhaftem Spott, an gewöhnlichem Handelsneid, an ererbten Vorurteilen, an religiöser Unduldsamkeit und auch an angeblicher Notwehr. Ich glaube, die Judenfrage ist ebensowenig eine soziale wie eine religiöse Frage, wenn sie auch gelegentlich diese oder andere Formen annimmt. Sie ist eine nationale Frage, die nur dadurch gelöst werden kann, daß sie zu einer politischen Weltfrage gemacht wird, die von zivilisierten Nationen der Erde gemeinsam erörtert und kontrolliert werden muß."

Herzl erklärte nicht nur, daß die Juden eine Nation bilden, sondern erwiderte auf eine Frage des Majors Evans Gordon vor der Königlichen Britischen Kommission für Fremdeneinwanderung im August 1902: "Ich will meine Begriffsbestimmung einer Nation geben und Sie können das Adjektiv `jüdisch΄ hinzufügen. Nach meiner Auffassung ist eine Nation eine geschichtliche Gruppe von Menschen von erkennbarer Kohäsion, durch einen gemeinsamen Feind zusammengehalten. Das ist nach meiner Ansicht eine Nation. Wenn Sie das Wort `jüdisch΄ hinzufügen, so haben Sie, was ich unter `Jüdischer Nation΄ verstehe." In einer Schilderung des Wirkens dieser jüdischen Nation auf die übrige Menschheit schrieb Dr. Herzl: "Wenn wir sinken, werden wir revolutionäres Proletariat, die Unteroffiziere der revolutionären Parteien. Steigen wir empor, so steigt auch die schreckliche Macht des Geldes."

Diese Auffassung, die anscheinend die wahre ist, da sie am längsten in der jüdischen Denkweise bestanden hat, wird auch von Lord Eustace Percy vertreten und wird, anscheinend zustimmend, von der kanadischen "Jewish Chronicle" wieder veröffentlicht. Es lohnt sich, sie aufmerksam zu lesen:

"Liberalismus und Nationalismus unter Trompetengeschmetter die Tore des Ghettos und boten den Juden bürgerliche Gleichberechtigung. Der Jude trat heraus in die westliche Welt, sah ihre Macht und ihren Glanz, nutzte und genoß sie, legte seine Hand gerade auf die Nervenzentren ihrer Zivilisation, führte sie, gab ihr die Richtung an, machte sie dienstbar und - lehnte dann das Anerbieten ab ... Überdies – und dies ist merkenswert – ist das Europa des Nationalismus und Liberalismus, der wissenschaftlichen Regierungsweise und der demokratischen Gleichheit duldsamer gegen ihn als die alten Unterdrückungen und Verfolgungen des Despotismus ... Bei der zunehmenden Konsolidierung der westlichen Nationen ist es nicht länger möglich, auf unbeschränkte Toleranz zu rechnen ... In einer Welt vollkommen organisierter territorialer Staatswesen hat der Jude nur zwei Zufluchtsstätten. Entweder muß er die Pfeiler der ganzen nationalen Staatssysteme niederbrechen, oder er muß sich selbst ein territoriales Staatswesen schaffen. In dieser Wahlmöglichkeit liegt die Erklärung sowohl für den jüdischen Bolschewismus wie für den Zionismus, denn zunächst scheint das Ostjudentum unsicher zwischen beiden hin und her zu schwanken."

"In Osteuropa scheinen Bolschewismus und Zionismus oft Seite an Seite zu wachsen, gerade so wie der jüdische Einfluß bis zur jungtürkischen Revolution vor kaum mehr als einem Jahrfünft republikanische und sozialistische Gedanken durch das ganze 19. Jahrhundert hindurch verschmolzen hat. Dieses war nicht eine Folge davon, weil sich der Jude um die positive Seite der radikalen Weltanschauung kümmert, nicht, weil er danach Verlangen trägt, Teilhaber an nichtjüdischem Nationalismus oder nichtjüdischer Demokratie zu sein, sondern weil jedes bestehende Regierungssystem ihm verhaßt ist."

Das alles ist wahr, und jüdische Denker von furchtloserer Art erkennen es als stets wahr an. Der Jude ist Gegner jeder nichtjüdischen Gestaltung der Dinge. Er ist, wenn er seinen Neigungen freien Lauf läßt, gegenüber der Monarchie Republikaner, in der Republik Sozialist, gegenüber dem Sozialismus Bolschewist.

Welches sind die Gründe für diese zersetzende Tätigkeit? Erstens der vollständige Mangel an demokratischer Gesinnung. Der Jude ist von Natur selbstherrisch. Demokratie ist gut für die übrige Menschheit; aber der Jude bildet, wo er sich auch befindet, eine Aristokratie der einen oder der anderen Art. Demokratie ist bloß ein Werkzeug, das jüdische Agitatoren anwenden, um sich zu dem allgemeinen Niveau dort emporzuheben, wo sie unter dasselbe herabgedrückt worden sind. Sobald aber dieses Niveau erreicht ist, beginnen auch sofort die Bemühungen um besondere Vorrechte, als wären sie dazu berechtigt - ein Vorgang, für den die letzte Friedenskonferenz das erschreckendste Beispiel bleiben wird. Die Juden sind heute das einzige Volk, dessen besondere und außerordentliche Vorrechte in dem Weltfriedensvertrag niedergelegt sind. Doch davon zu anderer Zeit mehr.

Außer einigen Wortführern, die nicht die Denkweise der Juden bestimmen, sondern zu dem einzigen Zweck vorgeschickt werden, die nichtjüdische Denkweise zu beeinflussen, wird niemand mehr wagen zu leugnen, daß die sozial und wirtschaftlich zersetzenden Elemente überall in der Welt nicht nur von jüdischen Interessenten geleitet, sondern auch bezahlt werden. Diese Tatsache konnte ziemlich lange im Ungewissen gehalten werden dank dem energischen Ableugnen der Juden und dem Mangel an Aufklärung von seiten jener publizistischen Einrichtungen, von denen das Publikum Aufklärung erwartete. Jetzt aber kommen die Tatsachen ans Tageslicht. Herzls Worte erweisen sich als wahr: "Wenn wir sinken, werden wir revolutionäres Proletariat, die Unteroffiziere der Revolutionsparteien." Diese Worte wurden zum erstenmal englisch im Jahre 1896, also vor 24 Jahren, veröffentlicht.

Jetzt nun arbeiten diese Bestrebungen nach zwei Richtungen, einmal, um alle nichtjüdischen Staaten in der ganzen Welt niederzureißen; zweitens, um einen jüdischen Staat in Palästina zu errichten. Der letztere Plan hat die besten Wünsche der ganzen Welt, aber ganz und gar nicht die besten Wünsche des gesamten Judentums oder auch nur des größeren Teiles. Die zionistische Partei macht viel Aufhebens von sich, ist aber in Wirklichkeit eine ansehnliche Minderheit. Sie ist kaum mehr als eine ungewöhnlich ehrgeizige Siedlungsbestrebung. Sie dient indessen ohne Zweifel als eine sehr nützliche Kulisse in der Öffentlichkeit, um dahinter geheime Pläne zu verwirklichen. Die internationalen Juden, die Beherrscher der Regierungs- und Geldmächte der Welt, können irgendwo, zu jeder Zeit, im Kriege oder Frieden zusammenkommen; dadurch, daß sie vorgeben, nur die Mittel und Wege zu erwägen, um Palästina den Juden zu erschließen, entgehen sie leicht dem Verdacht, daß sie wegen eines anderen Geschäftes beisammen sind. Die Verbündeten und Feinde der nichtjüdischen kriegführenden Völker trafen so unbehelligt zusammen. Auf einer Zionistenkonferenz – der sechsten, im Jahre 1903 – wurde der letzte Krieg genau vorhergesagt, sein Gang und Ausgang angegeben und die Stellung der Juden zum Friedensvertrag vorgezeichnet.

Dies bedeutet, daß, obwohl ein jüdischer Nationalismus besteht, seine Beschränkung auf einen in Palästina zu errichtenden Staat nicht der Plan ist, der die ganze jüdische Nation gegenwärtig in Anspruch nimmt. Die Juden wollen gerade jetzt durchaus nicht nach Palästina, auch nicht der zionistischen Bewegung wegen. Sollte der Zeitpunkt für einen Auszug von den nichtjüdischen Völkern gekommen sein, so wird er aus ganz anderen Beweggründen erfolgen.

Donald A. Cameron, zuletzt britischer Generalkonsul in Alexandria, ein Mann voller Sympathien für den Zionismus und häufig in der jüdischen Presse erwähnt, sagt: "Die jüdischen Einwanderer (nach Palästina) werden es bald überdrüssig werden, sich gegenseitig 3 Prozent abzunehmen; ihre Söhne werden mit der Eisenbahn oder auf Dampfern nach Ägypten eilen, um dort 10 Prozent zu verdienen ... Der Jude, in Palästina auf sich selbst gestellt, würde sich die Haare vom Kopfe essen, er würde seinen Staat in Stücke schlagen." Zweifellos ist der Augenblick zum Auszug - wenigstens der Grund dazu - noch nicht gekommen.

Die politische Seite der Judenfrage, die jetzt mindestens drei der großen Nationen – Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten – in Anspruch nimmt, hat mit Fragen der gegenwärtigen Organisation der jüdischen Nation zu tun. Muß diese warten, bis die Juden in Palästina sind, um einen Staat zu haben, oder bilden sie schon jetzt einen organisierten Staat"? Hat es eine Verwaltung, die diese auswärtige Politik betreibt? Hat dieser jüdische Staat, sichtbar oder unsichtbar, wenn er besteht, ein Oberhaupt? Hat er einen Staatsrat? Und wenn etwas von diesen Dingen besteht, wer weiß davon?

Die erste gefühlsmäßige Antwort des nichtjüdischen Geistes auf alle diese Fragen würde "Nein" sein – es ist nichtjüdische Art, gefühlsmäßig zu antworten. Da der Nichtjude niemals in Geheimnissen oder in einer unsichtbaren Gemeinschaft erzogen worden ist, folgert man ohne weiteres, daß dergleichen nicht existieren kann – wenn aus keinem anderen, so aus dem Grunde, daß solche Dinge ihm nicht in den Weg gekommen sind und sich ihm nicht angekündigt haben.

Die so beantworteten Fragen verlangen indessen eine weitere Erläuterung aus Erwägungen, die jedermann faßlich sind. Wenn es kein bewußtes Zusammenwirken von Juden in der Welt gibt, dann muß die Herrschaft, die sie errungen haben, und die Politik, die sie befolgen, nicht das einfache Ergebnis überlegter Entschließungen, sondern einer gleichen Veranlagung sein, die in ihnen allen in gleicher Weise wirkt. Beispielsweise können wir sagen: Dadurch, daß Abenteuerlust den Briten auf die See trieb, wurde er der Großkolonisator der Welt. Er stellte darüber nicht überlegte Erwägungen an und beschloß nicht ausdrücklich, Kolonisator zu werden, sondern die natürliche Artung seines ihm angeborenen Geistes lenkte ihn auf diesen Weg. Ist dies aber eine ausreichende Erklärung für das britische Weltreich?

Zweifellos drängt auch die Juden ihre innerste Veranlagung, überall das zu tun, worin sie sich vor unseren Augen auszeichnen. Aber erklärt das die engen Verbindungen, die zwischen den Juden aller Länder bestehen, ihre Weltkonferenzen, ihr erstaunliches Vorwissen außerordentlicher Ereignisse, die mit zerschmetternder Wucht auf die übrige Menschheit niederfahren, und die sorgfältig vorbereitete Art, mit der sie im gegebenen Augenblick in Paris mit einem Weltprogramm erscheinen, dem alle Staaten zustimmen?

Erst einige wenige, dann die Geheimabteilungen der Regierungen, dann die Einsichtigsten im Volke – jetzt mehr und mehr auch die Massen – haben geargwöhnt, daß die Juden nicht nur eine scharf von allen anderen unterschiedene Nation bilden, die seltsamerweise außerstande ist, ihre Nationalität durch irgendwelche Mittel aufzugeben, die sie selbst oder die übrige Menschheit zu diesem Zweck anwenden möchte, sondern daß die Juden auch einen Staat bilden, daß sie nicht nur ein Nationalbewußtsein haben, sondern auch bewußt zu gemeinsamem Schutz und zu gemeinsamen Zwecken verbunden sind. Erinnern wir uns Theodor Herzls Begriffsbestimmung des Judentums als eines durch einen gemeinsamen Feind zusammengehaltenen Volkes, und dann fragen wir uns, ob nicht die nichtjüdische Menschheit dieser gemeinsame Feind ist. Wird dieses Volk, das sich als Volk fühlt, gegenüber dieser Tatsache unorganisiert bleiben? Dies würde der sonstigen jüdischen Schlauheit wenig ähnlich sein. Wenn man sieht, wie die Juden in den Vereinigten Staaten durch die mannigfaltigsten Organisationen verbunden sind und diese so geschickt gestaltet haben, daß allgemeines Vertrauen in ihre Wirksamkeit besteht, so ist es wenigstens nicht unbegreiflich, daß alles das, was innerhalb eines Landes getan werden kann, auch zwischen allen Ländern, wo Juden wohnen, getan werden kann oder auch getan worden ist.

Jedenfalls schreibt im "American Hebrew" vom 25. Juni 1920 Hermann Bernstein folgendes: "Vor ungefähr einem Jahr legte mir ein Beamter des Justizministeriums eine Abschrift des Manuskriptes der "Jüdischen Gefahr" von Professor Nilus vor und bat mich um eine Meinung über die Schrift. Er sagte, das Manuskript sei die Übersetzung eines 1905 veröffentlichten russischen Buches, das später unterdrückt wurde. Das Manuskript enthielte vermutlich "Protokolle" der "Weisen von Zion" und sei, wie man annehme, von Dr. Herzl auf einer geheimen Konferenz des Zionistenkongresses in Basel verlesen worden. Er sprach seine Meinung aus, daß die Schrift wahrscheinlich das Werk Dr. Herzls sei ... Er sagte, mehrere amerikanische Senatoren, die das Manuskript gesehen hätten, wären bestürzt gewesen zu finden, daß vor so vielen Jahren von den Juden ein Plan ausgearbeitet worden sei, der jetzt zur Ausführung gelange, und daß der Bolschewismus schon vor Jahren von Juden geplant worden sei, welche die Welt zu zerstören suchten."

Diese Stelle soll lediglich auf die Tatsache hinweisen, daß ein Beamter des Justizministeriums der Vereinigten Staaten dieses Schriftstück Herrn Bernstein vorlegte und eine bestimmte Meinung darüber äußerte, nämlich, "daß die Schrift wahrscheinlich das Werk Dr. Theodor Herzls sei." Ebenso, daß mehrere amerikanische Senatoren bestürzt waren, die Übereinstimmung zwischen dem festzustellen, was eine Veröffentlichung des Jahres 1905 vorschlug, und dem, was das Jahr 1920 enthüllte.

Der Vorfall war um so auffälliger, weil daran ein Beamter einer Regierung beteiligt war, die heute in weitem Maße in den Händen oder unter dem Einfluß jüdischer Interessen ist. Sehr wahrscheinlich ist die Tätigkeit jenes Beamten, sobald sie bekannt wurde, abgestellt worden. Aber ebenso wahrscheinlich dürfte die Untersuchung, welche Befehle auch erteilt und befolgt sein mögen, nicht eingestellt worden sein.

Die Regierung der Vereinigten Staaten kam allerdings in der Sache reichlich spät. Wenigstens vier andere Weltmächte sind ihr darin zuvorgekommen, eine um viele Jahre. Eine Abschrift der Protokolle wurde dem Britischen Museum übergeben und trägt den Stempel dieses Instituts" 10. August 1896". Die Aufzeichnungen selbst datieren wahrscheinlich von 1896 oder dem Jahr der oben angeführten Äußerungen Dr. Herzls. Der erste Zionistenkongreß trat 1897 zusammen.

Das Dokument wurde kürzlich in England unter Begleitumständen veröffentlicht, welche die Aufmerksamkeit darauf lenkten, trotz des unglücklichen Titels, unter dem es erschien. Eyre & Spottiswoode, die amtlichen Drucker der britischen Regierung, brachten die Schrift heraus. Dies war so, als wenn hier die Regierungsdruckerei sie herausgäbe. Gegenüber dem üblichen Geschrei der jüdischen Presse erklärte die Londoner "Times" in einem Überblick alle jüdischen Gegenangriffe für "unbefriedigend".

Die "Times" stellte fest, was auch wohl hier eintreten wird, daß die jüdischen Verteidiger den Text der Protokolle beiseite lassen, dagegen ihre Anonymität stark betonen. Wenn sie überhaupt den Inhalt des Dokumentes berühren, so in der immer wiederkehrenden Formel: "Es ist das Werk eines Verbrechers oder eines Wahnsinnigen."

Diese Protokolle ohne Namen des Verfassers, größtenteils in Manuskriptform hier und da auftauchend, mühselig von Hand zu Hand abgeschrieben, ohne Stütze einer Autorität, die sich hinter sie gestellt hätte, in den Geheimbüros der Regierungen sorgfältig studiert und unter den höheren Beamten umherlaufend, leben weiter und wachsen vermöge der klaren, überzeugenden Kraft ihres Inhaltes dauernd an Einfluß und Eindrucksstärke. Eine wunderbare Leistung für einen Verbrecher oder einen Wahnsinnigen! Den einzigen Beweis für seine Echtheit trägt das Dokument in sich, und auf die innere Beweiskraft sollte sich, wie auch die "Times" meint, die allgemeine Aufmerksamkeit richten. Gerade aber hiervon abzulenken, ist das ganze jüdische Bemühen.

Diese Protokolle drängen geradezu die Fragen auf: Haben die Juden ein organisiertes Weltsystem? Was ist dessen Politik? Wie wird es gehandhabt? Diese Fragen finden in den Protokollen volle Berücksichtigung. Wer immer der Verfasser war, er besaß eine Kenntnis der menschlichen Natur, von der Geschichte und Staatskunst, die in ihrer glänzenden Allseitigkeit Staunen erregt, aber auch fürchterlich für die ist, gegen die sie ihre Macht richtet. Weder ein Wahnsinniger noch ein internationaler Verbrecher, sondern viel wahrscheinlicher ein hervorragender, vom Glauben und von der Liebe zum Volk beherrschter Geist könnte der Verfasser sein, wenn überhaupt ein einziger sie erdacht hat. Diese Schrift ist zu furchtbare Wirklichkeit, um Erfindung zu sein, zu fest begründet, um bloßes Gedankenwerk zu sein, zu tief in ihrer Kenntnis der geheimen Quellen des Lebens, als daß sie auf Betrug beruhen könnte. Die jüdischen Angriffe darauf heben besonders hervor, daß die Schrift aus Rußland stammt. Das ist nicht richtig. Sie kam über Rußland. Sie war in einem russischen Buch enthalten, das 1905 ein Professor Nilus herausgegeben hat, der versuchte, die Protokolle durch Ereignisse zu erläutern, die damals in Rußland geschahen. Diese Veröffentlichung und Erläuterung gaben dem Buche einen russischen Anstrich, und dies ist den jüdischen Sachwaltern hier und in England von Nutzen gewesen, weil es der jüdischen Propaganda gelungen ist, hinsichtlich Rußlands und der Russen in der angelsächsischen Denk- und Gefühlsart bestimmte Vorstellungen zu erzeugen. Wohl mit der ärgste Schwindel, der je der Menschheit aufgebunden worden ist, ist der von jüdischen Agenten besonders dem amerikanischen Volke vorgespiegelte Charakter und Geist des echt russischen Volkes. Die Unterschiebung, daß die Protokolle russisch seien, hat also nur den Zweck, sie unglaubwürdig zu machen.

Der innere Aufbau zeigt klar, daß die Protokolle nicht von einem Russen geschrieben, auch nicht zuerst in russischer Sprache, noch unter dem Einfluß russischer Verhältnisse verfaßt worden sind. Sie fanden nur ihren Weg nach Rußland und wurden dort zuerst veröffentlicht. Sie sind von diplomatischen Beamten in Manuskriptform in allen Teilen der Welt gefunden worden. Wo die jüdische Macht dazu imstande war, hat sie sie unterdrückt, bisweilen mit den straffälligsten Mitteln.

Ihre zähe Lebensdauer gibt zu denken. Jüdische Anwälte erklären sie damit, daß die Protokolle die antisemitische Stimmung fördern und zu diesem Zwecke aufbewahrt werden. Nun gibt es aber in den Vereinigten Staaten weder eine weit noch tief verbreitete antisemitische Stimmung, die man damit hätte fördern können oder die auf Lügen begierig gewesen wäre, um sich damit am Leben erhalten. Die Verbreitung der Protokolle in den Vereinigten Staaten kann nur damit erklärt werden, daß sie schon vorher beobachtete Tatsachen mehr Licht und erhöhte Bedeutung verleihen. Diese Eigenschaften wieder sind so auffallend, daß sie den sonst unbeglaubigten Dokumenten einen bestimmten Rang an Wichtigkeit beilegen. Bloße Lügen haben kein langes Leben, ihre Kraft erlischt bald. Die Protokolle aber zeigen mehr Lebenskraft als je; sie sind in höhere Stellen eingedrungen und erzwingen eine ernsthaftere Stellungnahme, als sie ihnen gegenüber vordem eingenommen wurde.

Die Protokolle würden nicht interessanter und wertvoller sein, wenn sie etwa den Namen Theodor Herzls trügen. Ihre Namenslosigkeit vermindert ihren Wert ebensowenig, wie die Weglassung der Zeichen eines Malers auf einem Gemälde dessen Kunstwert verringern könnte. Es ist besser, daß die Quelle der Protokolle unbekannt ist. Denn selbst, wenn genau bekannt wäre, daß ums Jahr 1896 in Frankreich oder in der Schweiz eine Gruppe internationaler Juden auf einer Konferenz ein Welteroberungsprogramm aufstellte, so wäre noch zu zeigen, daß dieses Programm mehr als eine bloße Laune war, daß es auch wirklich durch Bemühungen, es zu erfüllen, getragen und bekräftigt wurde. Die Protokolle sind ein Weltprogramm, darüber besteht nirgends ein Zweifel. Wessen Programm, wird in den Protokollen selbst gesagt. Was aber wäre für eine äußere Bestätigung wertvoller, eine oder sechs oder zwanzig Unterschriften oder eine 25jährige ununterbrochene Kette von Anstrengungen, um jenes Programm zu verwirklichen?

Von Interesse für uns andere Staaten ist nicht, daß ein "Verbrecher oder Wahnsinniger" ein solches Programm verfaßt hat, sondern daß dieses, nachdem es verfaßt war, Mittel und Wege fand, sich in seinen wichtigsten Einzelheiten zu verwirklichen. Das Dokument selbst ist verhältnismäßig unwichtig; die ganze Sachlage und die Umstände, auf die es die Aufmerksamkeit lenkt, sind von höchstgradiger Wichtigkeit.

 

IX

"Wir sind ein Volk – eine Nation ... Wenn wir sinken, werden wir revolutionäres Proletariat, die Unteroffiziere einer revolutionären Partei. Wenn wir steigen, steigt gleichfalls unsere schreckliche Macht des Geldes."

Theodor Herzl: "Ein Judenstaat", S. 5, 23.

 

Die geschichtliche Grundlage

der jüdischen Weltherrschaft

Mit dem Beginn dieser Veröffentlichungen ist der Bann bezüglich der Judenfrage und des jüdischen Weltmachtprogrammes hierzulande gebrochen worden. Man kann jetzt das Wort "Jude" in durchaus ernsten Aussprachen ohne Furchtsamkeit und Einschüchterung anwenden. Bisher galt dies als das besondere Vorrecht der jüdischen Publizisten selbst, und die gebrauchten das Wort ausschließlich in wohldurchdachter und günstiger Propaganda. Sie können aus den öffentlichen Schulen Stellen von Shakespeare beseitigen, weil diese bei den Juden Anstoß erregen, sie können die Entfernung eines Gemäldes von Sargent aus der Bostoner Bibliothek verlangen, weil es die Synagoge im Verfall darstellt. Wenn aber von nichtjüdischer Seite eine Äußerung fällt, die andeutet, daß der Nichtjude des Juden gewahr geworden ist, so ertönt sofort und hastig der Vorwurf des Vorurteils.

Die Wirkung hiervon ist bei uns ein Redeverbot gewesen, das wenige Parallelen in unserer Geschichte hat. Auf einem Festmahl brauchte kürzlich ein Redner das Wort "Jude" mit Bezug auf die Geschäfte einiger jüdischer Bankiers. Ein jüdischer Gast sprang auf und wollte wissen, ob der Redner es für "amerikanisch" halte, eine Rasse auf solche Weise zu kennzeichnen. Der Redner antwortete: "Jawohl" und erntete dafür den Beifall der Zuhörer. In jenem Landesteil waren die Zungen der Geschäftsleute jahrelang durch das ungeschriebene Gesetz gebunden gewesen, daß Juden niemals als Juden gekennzeichnet werden dürfen.

Niemand hätte vor einem Jahr vorhersagen können, daß eine Zeitung wie die "Chicago Tribune" sich davon überzeugen würde, daß es gute Politik für eine Zeitung sei, auf der ersten Seite in der ersten Spalte einen verlagsrechtlich geschützten Artikel über das jüdische Weltherrschaftsproblem zu veröffentlichen, in der Überschrift das Wort "Jude" fettzudrucken und dieses Wort im Artikel selbst unverändert stehen zu lassen. Sonst macht man es wie eine Zeitung im Osten bei demselben Gegenstand: überall, wo der Ausdruck "internationaler Jude" in dem Artikel vorkam, wurde er in "Finanzier" retouchiert.

Die "Chicago Tribune" also brachte am 19. Juni 1920 auf der ersten Seite in der ersten Spalte eine Kabelmeldung von ihrem Spezial-Korrespondenten John Clayton unter der Überschrift: "Trotzky führt die jüdischen Radikalen zur Weltherrschaft. Bolschewismus nur ein Werkzeug für einen Plan." Der erste Satz lautete:

"Während der letzten zwei Jahre bringen Berichterstatter und Mitglieder der verschiedenen Geheimdienste der Entente Berichte von einer weltrevolutionären Bewegung außer dem Bolschewismus. Zuerst warfen die Berichte diese beiden Strömungen durcheinander, aber neuerdings beginnen die Fäden, die sie aufgenommen haben, sich mehr und mehr zu entwirren."

Wie schon früher festgestellt wurde, rechnet auch unser Nachrichtendienst hierzu, obwohl anzunehmen ist, daß wegen des jüdischen Einflusses auf die Regierung diese Nachforschungen nicht mit derselben Ausdauer wie in anderen Fällen verfolgt wurden. Immerhin wissen wir aus jüdischen Quellen, um nicht andere zu nennen, daß das Justizministerium der Vereinigten Staaten eine Zeitlang so interessiert war, daß es Untersuchungen anstellte.

Das Bemerkenswerte in dem obigen Satz ist, daß Ententebeamte dieses Interesse zwei Jahre lang gezeigt haben, eine Tatsache, die sich diejenigen merken sollten, die behaupten, die ganze Sache sei auf deutsche Anstiftung zurückzuführen. Dem Auftauchen der Judenfrage in der amerikanischen Gedankenwelt wurde sogleich von jüdischer Seite mit der Behauptung entgegengetreten, daß es sich um einen deutschen Einfuhrartikel handle, und daß die antisemitische Flut, die sich über Deutschland ergoß und die neue deutsche Regierung von den überwältigenden jüdischen revolutionären Einflüssen reinigte, nur ein Kniff wäre, um die Schuld für die Niederlage Deutschlands auf die Juden zu wälzen. Amerikanische Rabbiner verkünden gerade jetzt einmütig, wie die Geschichte zeige, sei jedem großen Krieg ein neuer "Angriff" auf die Juden gefolgt. Es ist allerdings eine unbestreitbare Tatsache, daß jeder neue Krieg die Augen der Völker für die Macht öffnet, welche die internationalen jüdischen Geldherrscher auf das Kriegführen ausüben. Man sollte meinen, daß eine solche Tatsache eine besser begründete Erklärung verdient als die des "Vorurteils". Wie ferner der Aufsatz in der "Tribune" zeigt und wie alle Tatsachen bestätigen, beschränkt sich das Interesse an der Judenfrage durchaus nicht auf Deutschland; es ist dort nicht einmal am stärksten. Gerade die verschiedenen "Geheimdienste der Entente" sind in dieser Sache am tätigsten gewesen.

Der zweite Absatz unterscheidet ferner zwischen Bolschewismus und jüdischem Wirtschaftsstreben. "Der Bolschewismus arbeitet auf den Umsturz der bestehenden Gesellschaft hin und auf internationale Brüderlichkeit der werktätigen Menschen als Herrscher der Welt. Die zweite Bewegung arbeitet auf die Errichtung einer neuen Rassenweltherrschaft hin. Soweit die Untersuchungen der britischen, französischen und unserer Regierung die Spur haben verfolgen können, sind die führenden Geister dieses zweiten Planes jüdische Radikale."

Weitere Feststellungen in dem Aufsatz sind: "In den Reihen des Kommunismus ist eine Gruppe dieser (zweiten) Partei, aber sie bleibt dabei nicht stehen. Für ihre Führer ist der Kommunismus nur eine Nebensache." (Dies erinnert an die vom kanadischen "Jewish Chronicle" wiedergegebene Äußerung Lord Eustace Percys: "Nicht weil sich der Jude um die positive Seite der radikalen Weltanschauung kümmert, nicht weil er wünscht, am nichtjüdischen Nationalismus oder an nichtjüdischer Demokratie teilzunehmen, sondern weil ihm jedes bestehende nichtjüdische Regierungssystem verhaßt ist.") "Sie sind bereit, sich den Aufstand des Islam, den Haß der Zentralmächte gegen England, Japans Absichten auf Indien und die Handelsgegensätze zwischen Amerika und England zunutze zu machen."

"Wie jede Bewegung der Weltrevolution sein muß, so ist auch diese vor allem antiangelsächsisch." "Die Organisierung der jüdisch-radikalen Weltbewegung ist fast in jedem Lande vollendet." "Die Bestrebungen dieser jüdisch-radikalen Partei haben keinen altruistischen Hintergrund, sondern nur die Befreiung ihrer eigenen Rasse."

Man wird zugeben, daß dies ziemlich beunruhigende Tatsachen sind. Fänden sie sich in einer Flugschrift ohne verantwortlichen Verfasser, so würde wohl der Durchschnittsleser sie als albernes Zeug unbeachtet lassen, denn so wenig kennt der Durchschnittsleser die geheimen Einflüsse, die in sein Leben eingreifen und sein Schicksal gestalten. Aber in einer großen Zeitung müssen sie anders eingeschätzt werden. Auch ließ es die "Tribune" nicht bei dem einen Artikel bewenden. Am 21. Juni 1920 erschien ein Leitartikel "Weltunheil". Dieser sollte augenscheinlich mögliche Mißverständnisse des Zweckes des ersten Artikels verhindern. "Der jüdische Einschlag in der Bewegung", behauptet er, "erstrebt eine neue Rassenweltherrschaft". Die "Tribune" fügt hinzu, daß, während die Juden anderer Länder vielleicht aus natürlichen Gründen an diesem Weltunheil mitwirken, die Juden Englands und der Vereinigten Staaten "brave Loyalisten und konservative Träger der nationalen Überlieferung" seien. Es wäre schön, wenn es wahr wäre. Vielleicht trifft es für zehn von tausend Juden als Individuen zu. Sicher trifft es für jene internationalen Elemente zu, welche die Drähte aller Regierungen ziehen und sich während der letzten sechs tragischen Jahre mit den Weltangelegenheiten in einer Weise befaßt haben, die bald einmal klargelegt werden muß. Es ist ein unglücklicher Umstand, daß alle amerikanischen und englischen Juden eine Zeitlang einen Zustand der Unruhe ertragen müssen, den jedermann ihnen gern ersparen möchte, der aber unvermeidlich scheint, bis die ganze Wahrheit gesagt ist und bis die Masse der Juden diejenigen von sich abgeschüttelt hat, die jetzt noch ihre tiefste Ehrerbietung empfangen.

Es verlohnt sich, einmal die Gegensätze und Ähnlichkeiten der Wirkungen zu beobachten, welche die genannte Bewegung zur Errichtung einer jüdischen Weltherrschaft auf Nichtjuden und Juden ausübt. Jüdische Schriftsteller leugnen sie zunächst ohne Einschränkung: "Alles ist falsch, alles ist Lüge, alles von den Feinden der Juden ausgeheckt, um Haß und Mordtaten zu erregen." In dem Maße, wie die Beweise sich häufen, wechselt ihr Ton: "Gut, angenommen, es sei wahr! Wäre es denn ein Wunder, wenn die armen unterdrückten Juden, durch ihre Leiden fast zum Wahnsinn getrieben, davon träumten, ihre Feinde niederzuwerfen und selbst die Sitze der Staatsgewalt einzunehmen?"

Der Nichtjude würde, gegenüber dem Tatbestand, etwa sagen: "Jawohl, aber das sind russische Juden. Geht uns nichts an. Amerikanische Juden sind einwandfrei. Sie würden sich niemals auf dergleichen einlassen." Dränge dann der nichtjüdische Geist etwas tiefer in den Sachverhalt, so müßte er das Vorhandensein einer Art umstürzlerischer Weltbewegung zugeben, deren Macht sogar unser Land erschüttert hat, müßte ferner feststellen, daß die führenden Geister darin revolutionäre Juden sind. An diesem Punkte angelangt, wird sich entweder Geneigtheit zeigen der Theorie zuzustimmen, daß die Bewegung nach Ursprung, Agitation, Ausführung und Ziel wirklich jüdisch ist, oder die Theorie aufzustellen, daß sie zwar zweifellos eine Weltbewegung, aber nur zufällig jüdisch ist. Die schließliche Wirkung bei Juden und Nichtjuden wird das Zugeständnis sein, daß etwas, was der behaupteten Bewegung entspricht, tatsächlich vorhanden ist. So sagt z.B. der "Christian Science Monitor", dessen Bedeutung als Zeitung niemand in Frage stellen wird, in einem kürzlichen Leitartikel über diesen Gegenstand; "Trotzdem würde es ein verhängnisvoller Irrtum sein, zu folgern, daß die jüdische Gefahr nicht mehr vorhanden ist, wenn man ihr einen anderen Namen und eine andere Atmosphäre gibt. Man könnte auch nach einem der erhabensten Bücher des Alten Testamentes den "Schrecken in der Nacht" nennen, denn bewußt oder unbewußt meint Professor Nilus dasselbe, was der Palmist unter den Mächten des geistig Bösen begreift. Mit anderen Worten: für den, der die Zeichen der Zeit versteht, ist es etwas Unbestreitbares, daß eine geheime internationale politische Organisation besteht, die unablässig vermittels ihres Psychologischen Bureaus arbeitet, während die Menschheit, die wach sein sollte, im tiefen Schlafe liegt". – Der "Monitor" warnt vor Vorurteilen und vor Mißachtung der Gesetze des Beweises; dies ist sehr angebracht und ist der Wunsch eines jeden, der es auf sich aufgenommen hat, sich mit dem Gegenstand zu befassen. Aber viel öfter entsteht die Schwierigkeit aus Mißachtung von Tatsachen als von Beweisen. Man kann bestimmt sagen, daß meistenteils Vorurteile gegen und trotz Tatsachen bestehen und nicht durch solche verursacht werden. Vor zwei Vorurteilen muß man sich hüten, wenn man dieser Frage näher treten will. Das eine ist, daß das jüdische Weltherrschaftsprogramm, wenn es ein solches gibt, erst jüngeren Ursprungs ist. Bei der bloßen Erwähnung eines solchen Programmes denken Nichtjuden wahrscheinlich, daß es letzte Woche oder letztes Jahr, jedenfalls in neuester Zeit aufgestellt worden ist. Das braucht durchaus nicht der Fall zu sein und bei den jüdischen Dingen erst recht nicht. Es ist leicht einzusehen, daß das Programm, wenn es erst heute aufzustellen wäre, gänzlich verschieden von dem sein würde, das vor uns liegt. Ein modernes Programm ist ebenfalls da, aber es läßt sich an Umfang und Gründlichkeit nicht mit dem vergleichen, das schon seit sehr langer Zeit besteht. Vollkommene Verfassungen unsichtbarer Regierungen sind nicht die Schöpfungen geheimer Zusammenkünfte, sie sind vielmehr die angehäufte Gedankenarbeit und Erfahrung von Jahrhunderten. Überdies, so geneigt auch ein modernes Geschlecht sein möchte, solche Pläne zu mißachten, ist doch die bloße Tatsache, daß sie schon jahrhundertelang als geheimes Rasse-Ideal bestehen, ein gewichtiger Grund für ihre ehrerbietige Aufnahme oder sogar tatkräftige Durchführung für das lebende Geschlecht. Keine Idee wurzelt tiefer im Judentum, als daß die Juden ein auserwähltes Volk sind und daß ihre Zukunft glänzender als ihre Vergangenheit sein soll. Ein großer Teil der christlichen Welt erkennt diesen Anspruch an und es mag wahr sein; aber in einer sittlichen Weltordnung kann er nicht mit den Methoden zur Geltung kommen, die angewandt worden sind und angewandt werden.

Aber die Erwähnung des hohen Alters der Idee vom auserwählten Volk soll nur den Gedanken nahelegen, daß es nicht unbegreiflich wäre, wenn unter allen Programmen, die sich um diese Idee gebildet haben, um ihre volle geschichtliche Verwirklichung herbeizuführen, auch ein sehr altes wäre, zu dem die größten Geister Israels ihr Bestes aus Kopf und Herz beigesteuert haben, um seinen Erfolg zu sichern. Daß es einen solchen Plan gibt, haben viele geglaubt, die tief in die verborgenen Dinge der Welt eingedrungen sind, und daß dieser Plan zuweilen eine Art Kostümprobe auf einer kleineren Bühne als Vorbereitung für seine Endaufführung auf der Weltbühne erlebt hat, ist wiederum der Glaube von Männern gewesen, deren Wissen sich unmöglich hinwegdeuteln läßt.

So haben wir es möglicherweise mit etwas zu tun, wofür die jetzigen Juden und sogar die bedeutenderen Internationalisten nicht verantwortlich sind. Es kann ihnen als ein Teil ihres alten jüdischen Erbes überkommen sein. Wäre es eine moderne Schöpfung und nach moderner Art eilig erdacht und zusammengeworfen, so könnte man erwarten, daß es ebenso schnell verschwinden würde, wie es geschaffen wurde.

Ein zweites Vorurteil, vor dem man sich hüten muß, ist, daß jeder einzelne Jude, der einem begegnet, dieses Programm kennt. Mit der Hauptidee des endlichen Triumphes Israels hingegen ist jeder Jude vertraut, der die Fühlung mit seinem Volke aufrecht erhalten hat. Von den besonderen Plänen aber, die seit Jahrhunderten in ausgeprägter Form zur Erweiterung des Triumphes bestehen, weiß der Durchschnittsjude ebensowenig wie jeder andere - ebensowenig wie der Durchschnittsdeutsche von den geheimen Plänen der alldeutschen Partei wußte, deren Ideen den letzten Krieg entfesselte und geführt haben. 35) Der Durchschnittsjude ist in die Pläne der Geheimgruppe nicht eingeweiht, außer in besonders ausgesuchten Fällen. Freilich wird man verstehen, daß die Vollendung des jüdischen Triumphes keinem Juden zuwider sein wird. Wenn die zum Schluß angewandten Mittel auch etwas gewaltsam sind, so wird jeder Jude darin sicherlich eine sehr unzureichende Wiedervergeltung an der nichtjüdischen Menschheit für die Leiden sehen, die sie angeblich Jahrhunderte lang den Söhnen Jakobs verursacht hat.

Sind die genannten Vorurteile ausgeschaltet, so kommt man dennoch zu dem unausweichlichen Schluß, daß, wenn ein solches jüdisches Weltherrschaftsprogramm heutzutage besteht, es mit Wissen und tatkräftiger Unterstützung einer Anzahl Individuen bestehen muß und daß diese Gruppen von Individuen irgendwo ein offizielles Oberhaupt haben müssen. An diesem Punkte werden vielleicht mehr Nachforscher haltmachen als an irgendeinem anderen. Der Gedanke eines jüdischen Weltbeherrschers ist zu befremdlich für den Verstand, der nicht in ständiger Fühlung mit der Hauptfrage steht. Und dennoch erträgt keine Rasse instinktiv die Autokratie williger als die jüdische. Ihr Verständnis für den Wert der Machtstellung erklärt erst den eigentümlichen Ablauf aller ihrer Handlungen. Der Jude ist Geldmacher in erster Linie aus dem Grunde, weil bis zu diesem Augenblick Geld das einzige Mittel ist, das er kennt, um Macht zu gewinnen. Die Juden, die eine hervorragende Stellung auf andere Weise erworben haben, sind verhältnismäßig selten. Das ist nicht antisemitisches Gerede; ein berühmter englisch-jüdischer Arzt, Dr. Barnard von Oven, behauptet dasselbe: "Alle anderen Mittel gesellschaftlicher Auszeichnung sind ihm versagt. Und wenn, wie er weiß, Reichtum gesellschaftlichen Rang, Achtung und Beobachtung sichert, ist er zu tadeln, wenn er bestrebt ist, Reichtum zu erwerben, um sich damit eine gesellschaftliche Stellung zu erkaufen, oder die Gesellschaft, die sich so willig vor dem Altar des Mammons beugt?"

Der Jude ist nicht gegen Könige, sondern nur gegen staatliche Zustände, die keinen jüdischen König zulassen. "Der kommende Weltselbstherrscher wird ein jüdischer König sein, sitzend auf dem Throne Davids" – darin stimmen alle Prophezeiungen und die Dokumente des Weltherrschaftsprogramms überein.

Ist nun solch ein König gegenwärtig in der Welt? Wenn nicht, so sind jedenfalls die Menschen da, die einen König wählen könnten. Schon seit vorchristlicher Zeit gibt es keinen Judenkönig mehr, aber bis ungefähr zum 11. Jahrhundert gab es "Fürsten des Exils", Häupter der über die Völker zerstreuten Juden. Sie wurden und werden noch "Exilarchen", Fürsten der Verbannung, genannt. In ihrer Gefolgschaft befanden sich die Weisen Israels; sie hielten Hof und gaben ihrem Volke Gesetze. Sie lebten, wie es Zeit und Umstände nötig machten, in christlichen oder mohammedanischen Ländern. Ob das Amt mit dem letzten öffentlich bekannten Exilarchen ein Ende nahm oder nur von der Oberfläche der Geschichte verschwand, ob es gänzlich aufgegeben ist oder in einer anderen Form besteht, sind offene Fragen. Daß es Ämter für jüdische Weltrechtsprechung gibt – d.h. Organisationen innerhalb der sehr starken Gemeinschaft des jüdischen Volkes selbst – ist ebenso bekannt wie der Umstand, daß in bestimmten jüdischen Handlungen zu Schutz und Trutz Einheitlichkeit über die ganze Welt herrscht. Nichts in der Lage oder Anschauung der Juden könnte die Existenz eines Exilarchen in der Gegenwart als widersinnig erscheinen lassen, vielmehr müßte ihnen dieser Gedanke ein starker Trost sein.

Die "Jüdische Enzyklopädie" bemerkt hierzu: "Seltsamerweise werden die Exilarchen noch in den Sabbatordnungen des aschkenasischen Rituals erwähnt ... Die Juden des sephardischen Rituals haben diese überlebte Einrichtung nicht beibehalten, auch in den meisten Reformsynagogen des 19. Jahrhunderts kommt sie nicht mehr vor."

Gibt es nun einen jüdischen Sanhedrin, eine regierende oder beratende Körperschaft von Juden, die eine Oberaufsicht über die Angelegenheiten ihres Volkes über die ganze Welt führt? Der jüdische Sanhedrin war eine höchst interessante Erscheinung. Sein Ursprung und die Art seiner Verfassung liegt im Dunkeln. Er bestand aus 71 Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden und erfüllte die Aufgaben eines politischen Senates. Es läßt sich keine Quelle erkennen, aus der der Sanhedrin seine Regierungsmacht ableitete. Er war keine Wahlkörperschaft. Es war nicht demokratisch und trug nicht den Charakter einer Vertreterschaft. Dem Volke war er nicht verantwortlich. In allen diesen Eigenschaften war er ganz und gar jüdisch. Der Sanhedrin wurde von dem Fürsten oder Priester gewählt, nicht zu dem Zwecke, die Interessen des Volkes zu wahren, sondern um den Herrscher in seiner Verwaltungsarbeit zu unterstützen. Er versammelte sich auf Befehl oder war ständig und berief seine Mitglieder. Seine Errichtung scheint von derselben Art gewesen zu sein wie das allbekannte System, durch das eine Aristokratie ohne Rücksicht auf die politische Entwicklung eines Volkes sich am Ruder zu halten pflegt. Die "Jüdische Enzyklopädie" sagt: "Der Sanhedrin, rein aristokratisch in seinem Charakter, nahm wahrscheinlich seine Autorität aus sich selbst, indem er sich aus Mitgliedern der einflußreichen Familien des Adels und der Priesterschaft zusammensetzte."

Diese Körperschaft wurde von einer zweiten ähnlichen unterstützt, welche die religiösen Interessen des Volkes verwaltete; ihre Mitglieder wurden anscheinend Klassen entnommen, die der Volksmasse näherstanden.

Der Sanhedrin übte nicht nur über die Juden in Palästina Regierungsgewalt aus, sondern überall, wo sie in der Welt zerstreut lebten. Als Senat mit unmittelbarer politischer Gewalt hörte er mit dem Zusammenbruch des jüdischen Staates im Jahre 70 auf, aber es sind Anzeichen da für seinen Fortbestand als beratende Körperschaft bis ins vierte Jahrhundert.

Im Jahre 1806 wurde, um das Verlangen Napoleons nach Beantwortung einiger Fragen bezüglich der Juden zu befriedigen, eine Notabelnversammlung berufen, deren Mitglieder hervorragende französische Juden waren. Diese wiederum rief, um die Billigung der gesamten Judenschaft zu ihren Antworten an Napoleon zu erhalten, den Sanhedrin zusammen. Dieser tagte am 9. Februar 1807 in Paris. Er folgte den vorgeschriebenen alten Formen, setzte sich aus allen Teilen Europas zusammen, um etwaigen Verträgen der französischen Juden mit Napoleon das volle Gewicht des Judentums zu verleihen.

Nach Bekanntgabe seiner Entscheidungen erklärte der Sanhedrin von 1807, daß er in jeder Beziehung dem alten Sanhedrin gleiche, "eine gesetzmäßige Versammlung, mit der Macht bekleidet, Verordnungen zur Förderung der Wohlfahrt Israels zu erlassen."

Die Bedeutung dieser Tatsachen ist: Was die Führer der Juden in der Gegenwart tun, um die Politik und die Verfassung Israels aufrechtzuerhalten, bedeutet keine neue Richtung, keine neue Stellungnahme, wäre kein Beweis für einen neuen Plan. Bei der jüdischen Geschlossenheit wäre es ganz natürlich, wenn der Sanhedrin noch bestände. Der alte Sanhedrin scheint eine Spitze von zehn Männern gehabt zu haben, die sich an Ansehen über die übrigen Mitglieder erhoben. Es wäre vollkommen naturgemäß, wenn heutzutage die Führer der Juden sich in Ausschüsse, nach Ländern und Zwecken gesondert, gruppierten.

Jahr für Jahr finden Weltzusammenkünfte der hervorragendsten Juden aller Länder statt. Sie kommen auf Berufung zusammen, ohne Rücksicht auf sonst irgend etwas. Richter hoher Grade von den höchsten Gerichtshöfen der verschiedenen Länder, internationale Finanzleute, jüdische Redner der "liberalen" Richtung, die auch von Nichtjuden gehört und geachtet werden, politische Strategen aus allen Parteien der Welt versammeln sich, wo sie wollen. Die Gegenstände ihrer Beratungen werden nur soweit bekanntgegeben, als es ihnen beliebt. Daß alle Teilnehmer an solchen Zusammenkünften auch Mitglieder des innersten Kreises sind, ist nicht anzunehmen. Die Liste der Abgeordneten pflegt Dutzende von Namen aufzuweisen, mit denen niemand etwa Reading und Richter Brandeis zusammenbringen möchte. Wenn der moderne Sanhedrin zusammentritt – und es wäre die natürlichste Sache von der Welt, wenn er es täte – so tritt er sicher in dem geschlossenen Kreise derjenigen Personen zusammen, welche die Billigung der jüdischen Geld-, Geistes- und Machtaristokratie haben. Die Maschinerie einer jüdischen Weltregierung ist gebrauchsfertig da. Der Jude ist überzeugt, daß er die beste Religion, die beste Sittlichkeit, die beste Erziehungsmethode, die besten gesellschaftlichen Normen, das beste Ideal einer Regierung hat. Er braucht nicht aus dem Kreise dessen, was er für das Beste hält, herauszutreten, wenn er etwas zur Förderung der Wohlfahrt tun will oder ein auf die Außenwelt bezügliches Programm durchführen will.

Von der alten Maschinerie, deren sich der internationale Jude bei allen seinen Taten bedient, läßt er die Welt nur einen Teil sehen. Es gibt Zusammenkünfte der finanziellen, politischen und intellektuellen Hauptführer des Judentums. Diese Zusammenkünfte werden für den einen oder den anderen Zweck angekündigt - manchmal. Manchmal findet auch eine Versammlung von Juden in einer Welthauptstadt ohne Ankündigung des Zweckes statt. Sie treffen in einer Stadt ein, beraten und – reisen ab.

Ob es ein allseits anerkanntes Oberhaupt gibt, bleibt noch zu ermitteln. Wohl aber kann kaum ein Zweifel am Bestehen einer sogenannten "auswärtigen Politik" sein, d.h. eines bestimmten Gesichtspunktes und Tatplanes gegenüber der nichtjüdischen Menschheit. Der Jude fühlt sich inmitten von Feinden, aber er fühlt sich auch als Mitglied eines Volkes – "eines Volkes". Er muß deshalb gegenüber der Außenwelt eine Politik treiben. Er muß sich mit den Verhältnissen um sich befassen und kann dies nicht tun, ohne über die Weiterentwicklung nachzudenken. Dieses Nachdenken muß in ihm den Entschluß wecken, diese Entwicklung in seinem Sinne zu beeinflussen.

Eine unsichtbare Regierung der Juden, ihre Stellung gegenüber der nichtjüdischen Menschheit, ihre Zukunftspolitik sind nicht so undenkbar, wie es zuerst scheinen möchte. Bei der eigenartigen Stellungnahme des Judentums ist dies alles sogar sehr natürlich. Die Stellung der Juden in der Welt ist nicht so, um sie in schlaffselige Zufriedenheit zu wiegen; sie drängt sich vielmehr zu Organisationen gegen unangenehme Zukunftsmöglichkeiten und zu einem Programm, das diese Möglichkeiten zum Nutzen ihrer Rasse wendet. Die Annahme eines Sanhedrins, einer Weltkörperschaft der führenden Juden aller Länder, sogar eines Exilarchen, eines sichtbaren und anerkannten Hauptes des Sanhedrins als geheimnisvoller Vorläufer des kommenden Weltautokraten, ja auch die Annahme eines Weltprogramms – so wie jede Regierung ihre auswärtige Politik hat – ist durchaus nicht widersinnig und unmöglich. Solche Einrichtungen ergaben sich ganz natürlich aus der Sachlage. Ebenso natürlich ist es, daß nicht jeder einzelne Jude sie kennt. Der Sanhedrin war immer eine Aristokratie und würde es auch jetzt sein. Wenn Rabbiner von ihren Kanzeln erklären, daß sie nichts davon wissen, so werden sie ohne Zweifel die Wahrheit sagen (?). Worauf sich der internationale Jude verlassen kann, ist die Wahrscheinlichkeit, daß jeder Jude die Eigenschaft besitzt, um sein Volk zu Macht und Ansehen zu bringen. Wie wenig auch die jüdischen Führer niederen Grades von Weltprogrammen wissen mögen, so blicken sie doch mit höchster Achtung und mit Vertrauen gerade auf die Männer, die diese Programme, wenn sie bestehen, durchzuführen haben.

Das 24. Protokoll der weisen Alten von Zion sagt darüber: "Nun will ich die Art und Weise behandeln, wie die Wurzeln des Hauses David bis in die tiefsten Schichten der Erde eindringen sollen. Diese Dynastie hat, sogar heute noch, unseren Weisen, den Erziehern und Lenkern alles menschlichen Denkens, die Macht gegeben, die Weltbegebenheiten zu beherrschen."

Hält man dies für verläßlich, so würde es – wie das Protokoll weiter besagt – bedeuten, daß zwar der Weltherrscher selbst noch nicht vorhanden ist, daß aber die Dynastie oder die Davidsche Linie den Weisen von Zion die Vorarbeiten für sein Kommen übertragen hat. Von diesen Weisen wird gesagt, daß sie nicht nur diejenigen vorbereiten, welche die Angelegenheiten des Judentums lenken, sondern daß sie auch das menschliche Denken formen und so beeinflussen, wie es ihren Plänen günstig ist. Mag das Programm selbst versteckt bleiben – seine Ausführung oder die Wirkung seiner Ausführung kann es nicht. Deshalb dürfte es möglich sein, in der äußeren Welt die Fäden aufzufinden, die, wenn man sie bis zu ihrem Ausgangspunkt zurückverfolgt, ein Programm offenbaren, dessen auf die Menschheit bezüglicher Inhalt, ob gut oder schlecht, weithin bekannt zu werden verdient.

X

Eine Einleitung zu den

"jüdischen Protokollen"

Von denen, die sich lieber mit der Theorie der jüdischen Weltmacht als mit dem gegenwärtigen Wirken dieser Macht in der Welt befassen, werden am häufigsten jene 24 Dokumente erwähnt, die als "Protokolle der Weisen von Zion" bekannt sind. Diese haben in Europa große Aufmerksamkeit erregt und waren erst kürzlich der Anlaß eines starken Meinungssturmes in England; dagegen sind sie in den Vereinigten Staaten nur in beschränktem Maße erörtert worden. Es sind dies die Dokumente, derentwegen das Justizdepartement vor einem Jahre Untersuchungen anstellte und die in London von den amtlichen Druckern der britischen Regierung Eyre & Spottiswood herausgegeben worden sind.

Wer diesen Dokumente zuerst den Titel "Die Weisen von Zion" gab, ist unbekannt. Man könnte ohne größere Verstümmelung aus ihnen jeden Hinweis auf jüdische Urheberschaft entfernen, und dennoch würden alle Hauptpunkte eines Programmes zur Weltunterjochung von so umfassender Weite bestehen bleiben, wie es die Welt noch nie erfahren hat. Doch würde die Entfernung jeder Andeutung der jüdischen Urheberschaft immerhin in die Protokolle eine Anzahl von Widersprüchen bringen, die in ihrer gegenwärtigen Form nicht vorhanden sind. Das in den Protokollen enthüllte Leitziel ist, jede menschliche Ordnung und Staatsgewalt zu unterwühlen, um eine neue Weltgewalt in Form einer unumschränkten Regierungsmacht aufzurichten. Ein solcher Plan konnte nicht von einer herrschenden Klasse ausgehen, die sich im Besitze der vollen Staatsgewalt befindet, eher noch von Anarchisten. Aber diese bekennen sich nicht zur unbeschränkten Einzelherrschaft als der von ihnen erstrebten Staatsform. Man könnte sich die Verfasser als eine Genossenschaft französischer Umstürzler vorstellen, so wie sie zur Zeit der französischen Revolution - mit dem berüchtigten Herzog von Orleans als Führer – lebten. Diese Umstürzler sind verschwunden; doch das in den Protokollen verkündete Programm ist in stetiger Durchführung begriffen, und zwar nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa und ganz besonders in den Vereinigten Staaten.

In der gegenwärtigen Form der Protokolle, die offenbar ihre ursprüngliche ist, ist kein Widerspruch zu finden. Die Angabe der jüdischen Verfasserschaft erscheint für den inneren Zusammenhang des Ganzen wesentlich. Wenn diese Protokolle Fälschungen wären, als die jüdische Sachwalter sie hinstellen, so wären die Fälscher jedenfalls bedacht gewesen, die jüdische Urheberschaft so deutlich hervorzuheben, daß der antisemitische Zweck dabei leicht erkennbar geworden wäre. Aber der Ausdruck "Jude" kommt nur zweimal darin vor. Erst wenn man tiefer eingedrungen ist, als es der Durchschnittsleser solchen Stoffen gegenüber zu tun pflegt, kommt man auf den Plan zur Einsetzung des Welt-Selbstherrschers und erst dann wird klar, von welcher Linie er abstammen soll.

Aber in allen Dokumenten ist kein Zweifel gelassen, gegen welches Volk sich der Plan richtet. Er bekämpft weder die Aristokratie noch das Kapital, noch die Regierung als solche. Ganz bestimmte Maßnahmen sind zur Einreihung von Aristokratie, Kapital und Regierung in die Ausführung des Planes vorgesehen. Er richtet sich gegen das Volk der Welt, das als "Ungläubige" bezeichnet wird. Die häufige Erwähnung der "Ungläubigen" nimmt jeden Zweifel über den Zweck der Dokumente. Die meisten zersetzenden "freiheitlichen" Anordnungen zielen auf die Verwendung der Massen als Mithelfer in einer Weise, daß sie zugleich degeneriert und in geistige Verworrenheit versetzt werden sollen, um sie zu willenlosen Werkzeugen machen können. Volksbewegungen "freiheitlicher" Art sollen ermutigt werden, alle zersetzenden Lehren in Religion, Wirtschaftsleben, Politik und häuslichem Leben sollen ausgesät und gepflegt werden zu dem Zwecke, die menschlichen Gemeinschaften so zu zerwühlen, daß, wenn dann der endgültige Plan ins Werk gesetzt wird, das Volk dessen überhaupt nicht gewahr wird und ihm unterworfen ist, wenn der Trug dieser Lehren zutage tritt.

Die übliche Redewendung ist nicht: "Wir Juden wollen dies tun", sondern "die Ungläubigen werden dazu gebracht werden, dies oder jenes zu denken oder zu tun." Mit Ausnahme von ein paar Stellen in den letzten Protokollen ist der einzige rassisch unterscheidende Ausdruck "Ungläubige". Z.B. lautet die erste derartige Anwendung im ersten Protokoll so: ""Die wertvollen Eigenschaften des Volkes – Ehrenhaftigkeit und Offenheit – sind in der Politik geradezu Laster, weil die sicherer und gewisser zum Untergang führen als der stärkste Feind. Diese Eigenschaften sind Kennzeichen der Politik der Ungläubigen; wir dürfen uns nicht von ihnen leiten lassen." Dann: "Auf den Trümmern des Erbadels der Ungläubigen haben wir die Aristokratie unserer gebildeten Klassen errichtet und über allem die Aristokratie des Geldes. Wir haben die Grundmauern dieser neuen Aristokratie auf denen des Reichtums errichtet, den wir beherrschen und auf der Wissenschaft, die von unseren Weisen geleitet wird." Ferner: "Wir werden Lohnerhöhungen erzwingen, die jedoch für die Arbeiter ohne Nutzen sein werden, denn zur selben Zeit werden wir eine Preissteigerung der notwendigsten Lebensmittel verursachen, indem wir zugleich behaupten, daß dies die Folge des Niedergangs des Ackerbaus und der Viehzucht sei. Ebenso wollen wir die Quellen der Warenerzeugung künstlich und tief unterminieren, dadurch, daß wir den Arbeitern anarchistische Ideen einflößen und sie zum Alkoholgenuß anregen. Gleichzeitig werden wir Maßnahmen ergreifen, um die Ungläubigen außer Landes zu treiben." (Ein Fälscher mit antisemitischen Hintergrundgedanken hätte dies vielleicht innerhalb der letzten fünf Jahre schreiben können. Aber diese Worte wurden mindestens vor 14 Jahren gedruckt, wie die Abschrift beweist, die sich seit 1906 im Britischen Museum befindet; in Rußland waren die Protokolle schon mehrere Jahre vorher im Umlauf.)

Dann fährt die Stelle fort: "Damit die wirkliche Sachlage von den Ungläubigen nicht vorzeitig bemerkt wird, werden wir sie durch vorgebliche Bemühungen zugunsten der arbeitenden Klasse maskieren und große wirtschaftliche Prinzipien verbreiten, wofür durch unsere ökonomischen Theorien eine lebhafte Propaganda getrieben werden wird."

Diese Stellen zeigen den Stil der Protokolle, wo es sich um die in Frage kommenden Parteien handelt. "Wir" sind die Verfasser, und "Ungläubige" sind diejenigen, über die geschrieben wird. Dies kommt im 14. Protokoll vollends klar zum Ausdruck: "In dieser Verschiedenheit zwischen den Ungläubigen und uns in der Fähigkeit, zu denken und zu urteilen, ist das Siegel unserer Auswahl als das auserwählte Volk, als höhere menschliche Wesen im Gegensatz zu den Ungläubigen deutlich sichtbar, die nur einen instinktiven und tierischen Geist haben. Sie beobachten, aber sie sind ohne Voraussicht und sie erfinden nichts (außer vielleicht materielle Dinge). Hieraus geht klar hervor, daß die Natur selbst uns ausersehen hat, die Welt zu beherrschen und zu führen." Dies ist, von den frühesten Zeiten an, die Methode der Juden gewesen, die Menschheit zu unterscheiden: sie bestand nur aus Juden und Ungläubigen; jeder, der nicht Jude war, war ein Ungläubiger.

Der Gebrauch des Wortes "Jude" in den Protokollen mag durch folgende Stelle im 8. Abschnitt beleuchtet werden: "Bis wir ohne Gefahr unseren jüdischen Brüdern verantwortliche Regierungsposten geben können, werden wir sie Leuten anvertrauen, deren Vergangenheit und Charakter so sind, daß zwischen ihnen und dem Volke ein Abgrund liegt."

Diese Gepflogenheit, "Fronten der Ungläubigen" vorzuschieben, um die Merkmale der jüdischen Herrschaft zu verdecken, ist heutzutage in der Finanzwelt im ausgedehnten Maße gebräuchlich. Welche Fortschritte erzielt worden sind, seit jene Worte geschrieben wurden, zeigt der Vorfall auf dem Konvent von San Franzisko, wo der Name Brandeis als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen wurde. Es ist mit gutem Grunde zu erwarten, daß die öffentliche Meinung sich immer mehr mit dem Gedanken an die Besetzung der höchsten Staatsämter mit Juden vertraut macht – in Wirklichkeit wäre das nur ein kleiner Schritt dahin von dem gegenwärtigen schon von ihnen geübten Einfluß aus. Es gibt keine Amtstätigkeit der amerikanischen Präsidentschaft, worin nicht die Juden schon insgeheim im höchsten Grade mitgetan hätten. Die tatsächliche Einnahme dieses Postens ist nicht notwendig, um ihre Macht noch zu steigern, sondern um gewisse Dinge zu fördern, die mit den in den Protokollen niedergelegten Pläne genau parallel laufen.

Ein weiterer Punkt, auf den der Leser der Protokolle stößt, ist, daß in diesen Dokumenten jeder Ton der Ermahnung gänzlich fehlt. Sie dienen nicht Propagandazwecken, bemühen sich nicht, den Ehrgeiz oder die Tatkraft derer anzuspornen, an die sie sich richten. Sie sind so kühl wie eine Gesetzesurkunde und so rein tatsachenmäßig wie eine statistische Tabelle. Kein Gerede wie etwa: "Wir wollen uns erheben, Brüder", kein hysterisches Geschrei: "Nieder mit den Ungläubigen." Wenn diese Protokolle von Juden verfaßt und Juden anvertraut worden sind oder wenn sie Grundsätze des jüdischen Weltprogramms enthalten, so waren sie sicher nicht für Aufwiegler bestimmt, sondern für die sorgfältig vorbereiteten und erprobten Eingeweihten der höheren Grade.

Jüdische Sachwalter haben gefragt: "Ist es denkbar, daß, wenn ein solches jüdisches Weltprogramm vorhanden wäre, die Juden es schriftlich niederlegen und veröffentlichen würden?" Allem Anschein nach wurden diese Protokolle von denen, die sie vortrugen, nur mündlich bekanntgegeben. Sie sind in ihrer vorliegenden Form anscheinend Notizen aus Vorlesungen, die sich ein Zuhörer gemacht hat. Einige davon sind ausführlich, andere kurz. Seitdem sie bekannt sind, ist immer nur von ihnen behauptet worden, daß sie solche Notizen sind, die jüdischen Interessen mutmaßlich in Frankreich oder in der Schweiz ausgehändigt wurden. Der Versuch, sie als russischen Ursprungs erscheinen zu lassen, wird durchaus durch ihre Anschauungsweise, die zeitlichen Anklänge und durch grammatische Kennzeichen widerlegt.

Der Ton unterstützt die Annahme, daß sie ursprünglich Vorlesungen vor Studenten waren, denn ihr Zweck ist es offensichtlich nicht, ein Programm zur Annahme zu bringen, sondern Auskunft bezüglich eines Programms zu erteilen, das als schon in der Ausführung begriffen dargestellt wurde. Keine Aufforderung, die Kräfte zusammenzuschließen oder Ansichten zu äußern. Es wird sogar ausdrücklich betont, daß weder Erörterungen noch Meinungsäußerungen erwünscht sind. ("Während wir den Ungläubigen Freiheit predigen, werden wir unser Volk und unsere Beauftragten in unerschütterlichem Gehorsam erhalten." "Der Verwaltungsentwurf muß aus einem Gehirn stammen ... deshalb sollen war zwar den Aktionsplan erfahren, aber wir dürfen ihn nicht diskutieren, wenn wir nicht seinen einheitlichen Charakter zerstören wollen ... Das inspirierte Werk unseres Führers darf daher nicht einer Masse unterbreitet werden, die es zerstückeln würde, auch nicht einmal einer beschränkten Anzahl.")

Betrachtet man die Protokolle auf ihren offensichtlichen Inhalt, so wird es klar, daß das in diesen Vorlesungsnotizen umrissene Programm zu der Zeit, in der die Vorlesungen stattfanden, kein neues war; nichts läßt auf einen neueren Ursprung schließen. Der Ton darin ist mehr der eines religiösen Vermächtnisses, als ob es durch besonders vertrauenswürdige und eingeweihte Männer von Geschlecht auf Geschlecht überliefert worden wäre. Man findet darin keinen Anklang an neue Gedankengänge oder frische Begeisterung, sondern die sichere Ruhe lange bekannter Tatsachen und einer lange und erfahrungsmäßig erprobten Politik. Übrigens wird in den Protokollen selbst mindestens zweimal auf ihr Alter hingewiesen. Im ersten Protokoll steht: "Schon in alten Zeiten waren wir die ersten, welche die Losung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" in die Massen warfen. Diese Worte sind seitdem unzählige Male von Wählerpapageien nachgesprochen worden, die sich von allen Seiten um diesen Köder scharten und damit das Wohlergehen der Menschheit und wahre persönliche Freiheit vernichtet haben ... Die angeblich klugen und vernünftigen Ungläubigen verstanden nicht den Doppelsinn dieser Worte, verstanden nicht ihren Widerspruch untereinander, sahen nicht, daß es in der Natur keine Gleichheit gibt ..."

Die zweite Bezugnahme auf die Zeit der Abfassung des Programms findet sich im 13. Protokoll: "Die Behandlung politischer Fragen steht niemand außer denen zu, die unsere Politik festgelegt und seit vielen Jahrhunderten geleitet haben." Könnte sich dies nicht auf einen geheimen Sanhedrin beziehen, der sich innerhalb einer bestimmten jüdischen Kaste von Geschlecht zu Geschlecht immer wieder ergänzt?

Es muß wiederholt werden: Die erwähnten Verfasser und Führer können keine jetzt regierende Kaste sein, denn der ganze Inhalt des Programms ist den Interessen einer solchen Kaste direkt feindlich. Es kann sich nicht etwa auf eine national-aristokratische Gruppe wie etwa auf die deutschen Junker beziehen, denn die vorgeschlagene Methode würde besonders eine solche Gruppe ihrer Macht berauben. Es kann sich nur auf ein Volk beziehen, das keine eigentliche Regierung hat, das alles zu gewinnen und nichts zu verlieren hat und das sich in einer zerfallenden Welt unversehrt erhalten kann. Dieser Beschreibung entspricht nur eine Volksart.

Aus dem Ton der Protokolle geht hervor, daß der Redner selbst nicht nach Ehren begehrte. Das Dokument zeichnet sich durch das Fehlen jedes persönlichen Ehrgeizes aus. Alle Pläne, Zwecke und Erwartungen münden in das eine Ziel: Die Zukunft Israels. Diese Zukunft, so scheint es, kann nur durch die sorgfältige Zerstörung gewisser Hauptideen der Nichtjuden erreicht werden. Die Protokolle sprechen von dem, was getan worden ist, was zur Zeit, wo sie niedergeschrieben wurden, getan wurde und was noch zu tun übrigbleibt. Nichts Ähnliches an Vollständigkeit aller Einzelheiten, an weit angelegter Planmäßigkeit und an tiefem Erfassen der innersten Quellen menschlichen Handelns ist jemals bekannt geworden. Sie sind wahrhaft schrecklich in ihrer meisterhaften Erkenntnis der Geheimnisse des Lebens, ebenso schrecklich durch das darin ausgedrückte Vollbewußtsein dieser Überlegenheit. Sie würden wirklich das Urteil verdienen, das die Juden aussprachen, nämlich daß sie das Werk eines inspirierten Wahnsinnigen seien, wäre nicht das, was in den Protokollen in Worten niedergeschrieben ist, auch in Bestrebungen und Taten dem Gegenwartsleben sichtbar aufgeprägt.

Die Kritik, welche diese Protokolle an den Nichtjuden üben, ist gerecht. Keinem Satz über die nichtjüdische Geistesbeschaffenheit und Beeinflußbarkeit läßt sich widersprechen. Selbst die schärfsten nichtjüdischen Denker haben sich als Ursachen des Fortschrittes das aufbinden lassen, was auch dem Durchschnittsverstand mit den verschlagensten Propagandamitteln eingeredet worden ist.

Gewiß hat sich hier und da ein Denker erhoben und gesagt, daß die sogenannte Wissenschaft gar keine wahre Wissenschaft ist, daß die sogenannten ökonomischen Gesetze der Konservativen ebenso wie der Radikalen gar keine Gesetze, sondern künstliche Erfindungen sind. Gelegentlich hat auch ein schärferer Beobachter behauptet, daß das jetzige Übermaß an Schwelgerei und Maßlosigkeit gar nicht aus inneren Bedürfnissen der Völker abzuleiten, sondern systematisch aufgestachelt, ihnen planmäßig unterschoben sei. Einige haben auch erkannt, daß mehr als die Hälfte dessen, was als "öffentliche Meinung" gilt, gekaufte Zustimmung und Mache ist, die nichts mit dem wirklichen öffentlichen Geisteszustand zu tun hat. Hatte man so hier und da einen Faden aufgedreht – von der Menge blieb es unbemerkt – so hat es doch stets an der ausdauernden Forschung und am Zusammenarbeiten der Wachgewordenen gefehlt, um allen diesen Fäden bis auf ihren Ursprung nachzugehen. Die hauptsächlichste Erklärung für den Eindruck, den die Protokolle ein paar Jahrzehnte lang auf viele leitende Staatsmänner der Welt gemacht haben, ist, daß aus ihnen hervorgeht, woher alle Irreführung kommt und welchen Zwecken die Protokolle dienen. Sie liefern den leitenden Faden in dem modernen Labyrinth. Es ist höchste Zeit, daß die Völker davon Kenntnis erhalten.

Ob man den Protokollen eine Beweiskraft hinsichtlich der Juden beimißt oder nicht, jedenfalls liefern sie ein Unterrichtsmaterial über die Art und Weise, wie die Massen gleich Schafen hin und her getrieben werden durch Einflüsse, die sie nicht begreifen. Man kann fast mit Bestimmtheit annehmen, daß, wenn erst die Grundgedanken der Protokolle in den weitesten Kreisen bekannt und von den Völkern erfaßt sein werden, die Kritik, die sie bis jetzt mit Recht am nichtjüdischen Geiste üben, ihre Gültigkeit verlieren wird.

In den folgenden Kapiteln sollen diese Dokumente genauer untersucht und aus ihrem Inhalt die Fragen beantwortet werden, die sich daraus ergeben könnten. Vorher aber drängt sich die Frage auf: Besteht Aussicht, daß das Programm der Protokolle zu einem erfolgreichen Ende geführt werden wird? – Das Programm ist schon in der erfolgreichsten Erfüllung. In vielen seiner wichtigsten Abschnitte ist es schon Tatsache. Doch braucht dies nicht Beunruhigung und Schrecken zu erregen; denn die Hauptwaffe gegen dieses Programm - in seinen schon durchgeführten wie noch nicht erfüllten Teilen - ist vollste Öffentlichkeit. Man gebe den Völkern Wissen. Die Methode des in den Protokollen niedergelegten Planes ist, die Völker zu erregen, zu alarmieren, ihre Leidenschaften wachzurufen. Das Gegenteil ist, die Völker aufzuklären. Aufklärung verscheucht Vorurteile. Dies zu tun, liegt ebenso im jüdischen wie im nichtjüdischen Interesse. Jüdische Schriftsteller tun zu häufig so, als ob die Vorurteile nur auf einer Seite lägen. Die Protokolle sollten im jüdischen Volke selbst die weiteste Verbreitung finden, um selbst Geschehnisse zu verhindern, die seinen Namen in Verdacht bringen.‚36)

 

XI

"Indem ich dieses Programm unserer jetzigen und künftigen Aktionen vollende, will ich Ihnen die Grundsätze dieser Theorie verlesen." – Protokoll 16.

"In allem, was ich bisher mit Ihnen besprochen habe, bin ich bemüht gewesen, die Geheimnisse vergangener und künftiger Ereignisse und jener bedeutungsvollen Ereignisse der nächsten Zukunft sorgfältig anzugeben, denen wir in einem Strom großer Krisen zutreiben, wobei ich die geheimen Prinzipien unserer künftigen Beziehungen zu den Ungläubigen und unserer Finanzoperationen vorwegnehme." – Protokoll 22.

 

Jüdisches Urteil über die

menschliche Natur der Nichtjuden

Die Protokolle, die sich als einen Umriß des jüdischen Weltprogramms bezeichnen, enthalten vier Hauptteile. Diese treten indessen nicht in der Einteilung der Dokumente, sondern in der Gedankengliederung hervor. Es ist noch ein fünfter da, in dessen Thema alles eingeschlossen ist, aber dieses Thema geht durch alle Protokolle und wird nur hier und da in bestimmte Ausdrücke gefaßt. Die vier Hauptteile sind die stärksten Äste, von denen zahlreiche Äste ausgehen.

Zunächst wird die jüdische Auffassung der menschlichen Natur, womit das Wesen der Nichtjuden gemeint ist, dargelegt. Ein Plan wie derjenige der Protokolle hätte ganz gewiß nicht von einem Kopfe gefaßt werden können, der nicht von vornherein die Wahrscheinlichkeit des Gelingens auf einem klaren Urteil über die Gemeinheit und Niederträchtigkeit der menschlichen Natur – so wird in den Protokollen durchgängig das nichtjüdische Wesen aufgefaßt – aufgebaut hätte.

Zweitens wird von dem berichtet, was zur Verwirklichung des Planes bereits geschehen ist.

Drittens findet man eine vollständige Unterweisung in den anzuwendenden Methoden, um das Programm weiterhin zu erfüllen, Methoden, die schon für die Geringwertung der menschlichen Natur, worauf der ganze Plan sich gründet, dartun würden, selbst wenn sie sonst nicht weiter erwähnt würden.

Viertens zählen die Protokolle einige der zur Zeit der Niederschrift erzielten Erfolge einzeln auf. Andere, damals noch erstrebte, Ziele sind inzwischen erreicht worden, denn man muß im Gedächtnis behalten, daß zwischen 1905 und 1920 genügend Zeit gewesen ist, um mancherlei Einflüsse anzuwenden und manches Ziel zu erreichen. Wie der zweite Absatz an der Spitze dieses Kapitels zeigt, wußte der Vortragende, daß Ereignisse in einem Strom großer Krisen hereinbrächen - ein Wissen, das auch aus jüdischen Quellen außerhalb der Protokolle in weitem Maße bezeugt wird.

Wenn dieses Buch etwa in der Form einer prozessualen Untersuchung der Judenfrage verfahren würde, so müßte dieses Kapitel das Vertrauen des Lesers dadurch zu gewinnen suchen, daß zunächst die Reihe von Tatsachen aufgezählt würde, die unter "Zweitens" der vier Hauptabschnitte erwähnt sind. Wenn wir im folgenden mit den jüdischen Urteilen über die menschliche Natur beginnen, so geschieht es, um dem widerstrebenden Interesse des Lesers, besonders wenn er Nichtjude ist, Rechnung zu tragen. Wir kennen die jüdische Ansicht von der menschlichen Natur aus zahlreichen Quellen und sie stimmt in jeder Beziehung mit den Urteilen in den Protokollen überein, während es stets eine nichtjüdische Selbsttäuschung gewesen ist, daß das menschliche Leben voll Würde und Adel sei. Beleuchtet man die Sache von allen Seiten, so unterliegt es kaum einem Zweifel, daß die jüdische Auffassung die richtige ist. Und auch die tiefe Mißachtung der Menschheit, wie sie aus den Protokollen spricht, ist, wenn auch für menschlichen Stolz und Dünkel bitter, doch nur zu wahr. (?)

Beim Durchstöbern der Protokolle nach den hervorragenden Stellen, worin diese Auffassung zum Ausdruck kommt, findet man eine ziemlich vollständige philosophische Ergründung der menschlichen Beweggründe und Eigenschaften. So z.B. im ersten Protokoll: "Man muß wissen, daß die Menschen mit bösen Instinkten zahlreicher sind als die mit guten. Deshalb werden die besten Ergebnisse in ihrer Beherrschung nicht durch akademische Beweisführung, sondern mit Einschüchterung und Gewalt erreicht."

"Jeder strebt nach Macht, jeder möchte, wenn möglich Diktator sein. Nur wenige würden, um ihre Zwecke zu erreichen, zögern, das Gut der anderen zu opfern. Menschen in Massen oder Massenmenschen lassen sich von ausgesucht seichten Leidenschaften, Meinungen, Gewohnheiten, Überlieferungen und gefühlsmäßigen Antrieben leiten. Sie neigen Parteispaltungen zu, eine Tatsache, die jeder höheren Gemeinschaftsform hinderlich ist, auch wenn diese auf einer durchaus vernunftsgemäßen Grundlage beruht. Jede Entscheidung der Massen hängt von einer zufälligen oder abgekarteten Mehrheit ab, die gemäß ihrer Unkenntnis der tieferen und verborgenen Kräfte des politischen Lebens nur zu sinnlosen Beschlüssen führt, und diese haben die Anarchie zur Folge. Will man einen zweckmäßigen Aktionsplan ausarbeiten, so muß man die Gemeinheit, den Wankelmut und die Unbeständigkeit der Masse in Betracht ziehen ... Man muß sich vergegenwärtigen, daß die Kraft der Massen blind, unvernünftig und verstandslos ist, geneigt, jetzt auf Rechts, jetzt auf Links zu hören ... Unser Triumph ist uns erleichtert worden, weil wir bei unseren Verbindungen mit der für uns unentbehrlichen Masse stets auf den empfindsamsten Saiten des menschlichen Geistes spielten, auf Vorteilsstreben, Begehrlichkeit und den unersättlichen materiellen Begierden der Menschen. Jede dieser menschlichen Schwächen für sich genommen reicht schon hin, um jeden besseren Trieb zu lähmen und den Volkswillen denen zur Verfügung zu stellen, die seine Kräfte zu kaufen verstehen."

Im 5. Protokoll findet diese scharfe Beobachtung der menschlichen Natur folgenden Ausdruck: "In allen Zeiten nahmen Völker, wie der einzelne Mensch, Worte für Taten. Sie fühlten sich von dem befriedigt, was ihnen gezeigt wurde und gaben selten darauf acht, ob dem Versprechen auch die Erfüllung folgte. Aus diesem Grunde wollen wir Scheineinrichtungen organisieren, die auffällig ihre Hingabe an den `Fortschritt΄ entfalten." Im 11. Protokoll: "Die Ungläubigen sind wie eine Schafherde ... Sie werden für nichts ein Auge haben, wenn wir versprechen, ihnen alle geraubten Freiheiten wiederzugeben, nachdem die Feinde des Friedens niedergeworfen sind und alle Parteien Frieden geschlossen haben. Wollen wir erst davon sprechen, wie lange sie darauf werden warten müssen? Wozu haben wir denn dieses ganze Programm ersonnen und seine Ideen den Köpfen der Ungläubigen eingeflößt – ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, seine Kehrseite zu betrachten – wenn nicht zu dem Zwecke, auf Umwegen das zu erreichen, was unserer zerstreuten Rasse auf geraden Wegen unerreichbar wäre?"

Man beachte auch die sehr scharfsinnige Beurteilung der Mitglieder geheimer Gesellschaften. Die Kennzeichnung in den Protokollen soll zeigen, wie leicht diese Geheimgesellschaften zur Förderung des jüdischen Planes benutzt werden können: "Gewöhnlich sind es die Streber, Karrieremacher und, allgemein gesprochen, die Menschen ohne Charakter, die am bereitwilligsten in Geheimgesellschaften eintreten: wir werden es leicht haben, sie zu leiten und durch sie den Mechanismus unserer geplanten Maschinerie in Gang bringen zu lassen." (Die weiteren Bemerkungen über diesen Gegenstand lassen wir hier weg, weil die Protokolle einen sehr bedeutenden Geheimorden erwähnen, dessen Nennung in diesem Zusammenhange zu Mißverständnissen führen könnte und der daher einer späteren eingehenden Behandlung vorbehalten bleibt. 37) Für die Mitglieder des Ordens wird es aber von Interesse sein zu vernehmen, wie die Protokolle ihn beurteilen, um die Behauptungen darin mit den Tatsachen zu vergleichen.) "Die Ungläubigen treten in Logen aus Neugier oder in der Hoffnung, sich dadurch gesellschaftlich in die Höhe zu bringen ... Wir verschaffen ihnen den Erfolg und nutzen so ihre Selbsttäuschung aus, unter der sie unsere Suggestion ahnungslos aufnehmen ... Sie können sich nicht denken, zu welchem Grade unbewußter Einfältigkeit selbst die klügsten Ungläubigen unter der Wirkung der Selbsttäuschung gebracht werden können und wie leicht man sie durch den geringsten Fehlschlag entmutigen kann, z.B. wenn der sonstige Beifall ausbleibt, und wie weit sie sich erniedrigen, um ihn nur wieder zu erlangen. Die Ungläubigen sind ebenso bereit, ihre Pläne um populärer Erfolge willen zu opfern, wie unsere Leute es sind, solche Erfolge zu mißachten, um unsere Pläne durchzusetzen. Diese psychologische Kenntnis erleichtert die Aufgabe, sie zu lenken."

Dies sind ein paar Stellen, worin die Beurteilung der menschlichen oder nichtjüdischen Natur direkt ausgesprochen wird. Selbst wenn sie aber nicht so offen ausgesprochen wäre, ließe sie sich leicht aus verschiedenen Beispielen des Programms folgern, mittels dessen die Gemeinschaft und Kraft der Nichtjuden gebrochen werden soll.

Das Verfahren ist das der Zersetzung. Man spalte ein Volk in Parteien und Sekten, für die verlockendsten und phantastischsten Ideen – und man erreicht zweierlei. Man wird immer eine Schar Menschen finden, die jede hingeworfene Idee aufgreifen, und diese verschiedenen Gruppen werden sich gegenseitig befehden. Die Verfasser der Protokolle zeigen bis ins einzelne, wie das zu machen ist. Nicht eine Idee muß gegeben werden, sondern viele Ideen müssen ausgestreut werden, zwischen denen keine Übereinstimmung bestehen darf. Der Zweck ist nicht, daß die Menschen ihre Gedanken mit einer Sache, sondern mit den verschiedensten Dingen von den verschiedensten Seiten aus so befassen, daß keine Einheitlichkeit unter ihnen aufkommen kann. Das Ergebnis solcher Arbeit wird allgemeine Uneinigkeit, eine ungeheure Beunruhigung sein - und das war ja der Zweck der Übung.

Wenn dann die Solidarität der nichtjüdischen Gesellschaft zerbrochen ist - der Name "nichtjüdische Gesellschaft" ist vollkommen richtig, denn die menschliche Gesellschaft ist überwiegend nichtjüdisch – , so kann dieser feste Keil einer anderen Idee, der die allgemeine Verwirrung nichts anhaben kann, unbeargwöhnt zum Sitze der Herrschaft vordringen. Wie jeder weiß, vermag eine disziplinierte Schar von zwanzig Polizisten oder Soldaten mehr als eine ungeordnete tausendköpfige Menge. Ebenso vermag die in den Plan eingeweihte Minderheit über eine Nation oder über eine in tausend widerstrebende Teile zerbrochene Welt mehr, als irgendeiner dieser Teile vermöchten. "Teile und herrsche" ist das Leitwort der Protokolle.

Die Zerklüftung der menschlichen Gesellschaft auf Grund der in diesen Dokumenten niedergelegten Bewertung des menschlichen Wesens ist spielend leicht: sein Hauptmerkmal ist, Versprechen für Taten zu nehmen. Niemand kann daran zweifeln, der die Reihe der Träume, Einfälle und Theorien überblickt, welche die Menschen allezeit hin und her geworfen haben. Je phantastischer, je buntschillernder eine Theorie, um so größer ihre Beachtung und Anhängerschaft. Es ist gerade so, wie die Protokolle sagen. Die menschliche Gesellschaft kümmert sich weder um den Ursprung noch um die Folgen der Theorien, die sie vernimmt. Der Geist zeigt gegenüber einer neu auftauchenden Theorie die Neigung, ihren Schein für ihr Wesen zu halten. Darum erscheint die auf Experimenten begründete Erfahrung gegenüber einer Theorie fast immer wie im Lichte einer Neuentdeckung.

So ist eine Theorie nach der anderen unter die Masse geworfen worden, jede wurde schließlich als unausführbar erkannt und verworfen. Das Ergebnis ist aber stets das programmäßige gewesen. Mit der Verwerfung einer Theorie war nämlich auch die Gesellschaft wieder stärker zerrüttet als zuvor, ihren Ausbeutern gegenüber etwas hilfloser, noch unsicherer, wo sie ihre Führer suchen und finden solle. Mit unfehlbarer Sicherheit fällt jede Gemeinschaft einer Theorie zum Opfer, die ihr das Glück verspricht, das sie sucht; nach deren Fehlschlag bleibt die Gemeinschaft noch zerrütteter zurück. Eine echte, öffentliche Meinung gibt es nicht mehr. Mißtrauen und Spaltung überall. Inmitten der allgemeinen Verworrenheit aber wird man, wenn auch unklar, eine Gruppe gewahr, die ganz und gar nicht in sich gespalten ist, sondern die gerade vermittels des allgemeinen Wirrwarrs alles erreicht, was sie will. Aus den Protokollen wird gezeigt werden, daß die meisten gegenwärtig in der Welt umlaufenden zerstörerischen Theorien jüdischen Ursprungs sind, daß die einzige Menschheitsgruppe, die ungebrochen dasteht, die ihr Ziel kennt und ihren Weg unbekümmert um das Schicksal der menschlichen Gesellschaft geht, die jüdische Gruppe ist.

Die allergefährlichste Theorie ist die, welche die neu aufgeworfene Theorie mit den daraus folgenden Zusammenbrüchen in eine natürliche Verbindung bringt. Man sagt uns: "Das sind alles Merkmale des Fortschrittes". Wenn es ein Fortschritt ist, dann einer in Richtung auf Auflösung. Niemand kann einen tatsächlichen Fortschritt mit der Erklärung begründen, daß wir jetzt Motoren benutzen, wo unsere Väter Wind- und Wasserräder verwandten. Das Kennzeichen wahren Fortschritts ist die Antwort auf die Frage: Wie wirken die Räder auf uns? War die Wasser- und Windmühlengesellschaft besser oder schlechter als die jetzige? War sie in Sitte und Sittlichkeit einheitlicher? Hatte sie mehr Achtung vor dem Gesetz, bildete sie höhere und stärkere Charaktere?

Die moderne Gärungstheorie, daß aus allen Unruhen, Veränderungen und Umwertungen aller Werte sich eine neue, bessere Menschheit entwickeln werde, wird durch keine einzige sichtbare Tatsache gestützt. Der offenbare Zweck dieser Theorie ist, einem unleugbar Schlechten den Anstrich von etwas Gutem zu geben. Die Theorien, welche die Zersetzung für gut und nützlich erklären, entstammen derselben Quelle. Unsere ganze nationalökonomische Wissenschaft, ob konservativ oder radikal, ob kapitalistisch oder anarchistisch, ist jüdischen Ursprungs. Auch diese Feststellung der Protokolle wird durch die Tatsachen bestätigt.

Und all dies wird durch Worte vollbracht, nicht durch Taten. Die Wortmakler der Welt, diejenigen, die in ihrem Tun gegenüber der Welt außerhalb ihrer Klasse – Worte als Taten gelten lassen, sind zweifellos die Gruppe der internationalen Juden, von denen in diesem Buche die Rede ist. Ihre Weltklugheit und Methoden sind in den Protokollen niedergelegt.

Als Beispiel mögen folgende Stellen dienen. Im ersten Protokoll steht: "Politische Freiheit ist eine Idee, keine Tatsache. Man muß diese Idee anzuwenden wissen, wenn man einen wirksamen Köder braucht, um die Unterstützung der Menschen für seine Partei zu gewinnen, wenn diese es unternommen hat, eine noch am Ruder befindliche Partei zu schlagen. Diese Aufgabe wird erleichtert, wenn der Gegner selbst von Ideen der `Freiheit΄ oder des sogenannten Liberalismus angekränkelt ist und um dieser Idee willen freiwillig etwas von seiner Macht aufgibt."

Aus dem 5. Protokoll: "Um über die öffentliche Meinung zu herrschen, ist es vor allem nötig, sie durch Behandlung vieler widerstreitender Ansichten von den verschiedensten Seiten aus so zu verwirren, daß die Ungläubigen sich in dem Labyrinth verirren und zu dem Schlusse kommen, daß es am besten ist, überhaupt keine Meinung über politische Fragen zu haben, deren Verständnis nicht der Gesellschaft im ganzen gegeben ist, sondern nur dem Herrscher, der die Gesellschaft regiert. Dies ist das erste Geheimnis. Das zweite besteht darin, die Enttäuschungen der Menschen in ihren Gewohnheiten, Neigungen und Lebensweisen so zu vermehren und zu steigern, daß niemand sich mehr in dem Chaos zurecht findet und daß folglich die Menschen alles gegenseitige Verstehen verlieren. Diese Maßnahme wird uns dazu dienen, in allen Parteien Unstimmigkeiten zu erzeugen, alle die geschlossenen Kräfte aufzulösen, die sie uns noch entgegenstellen und jede persönliche Tatkraft zu lähmen, die sich in irgendeiner Weise unserem Streben in den Weg stellen könnte."

Aus dem 13. Protokoll: "... und Sie müssen sich merken, daß wir Zustimmung suchen, nicht in unseren Handlungen, sondern zu unseren Worten, die wir in der einen oder anderen Frage machen. Wir verkünden stets öffentlich, daß wir in allen unseren Maßnahmen von der Hoffnung und Überzeugung geleitet werden, daß wir damit dem Gemeinwohl dienen. Um besonders unruhige Köpfe davon abzubringen, sich mit politischen Fragen zu befassen, werden wir neue Probleme aufstellen, die scheinbar mit dem Wohlwollen zusammenhängen - wirtschaftliche Probleme. Da hinein mögen sie sich verrennen, wie sie Lust haben. Unter dieser Bedingung werden wir ihnen den Glauben beibringen, daß diese neuen Probleme auch eine politische Beziehung haben." (Hoffentlich läßt der Leser, während sein Auge über diese Einzelheiten des Programms gleitet, zugleich seinen Geist die Richtung der Ereignisse verfolgen, um zu sehen, ob er für sich diese Entwicklungen im Geistes- und Wirklichkeitsleben der letzten Jahre wiederfindet.)

"Um sie daran zu hindern, irgend etwas klar bis zu Ende zu denken, werden wir ihre Aufmerksamkeit auf Vergnügungen, Spiele, Zeitvertreibe, Aufregungen und öffentliche Häuser ablenken. Diese Interessen werden ihren Geist vollständig von Fragen wegziehen, um die wir sonst mit ihnen kämpfen müßten. Indem die Menschen sich mehr und mehr des selbständigen Denkens entwöhnen, werden sie sich auf unsere Seite schlagen, weil wir allein ihnen neue Gedankenlinien zeigen – natürlich mit Hilfe von Personen, deren Verbindung mit uns sie nicht erkennen." In demselben Programm wird klipp und klar ausgesprochen, welches der Zweck der Ausstreuung "liberaler" Theorien ist, deren Hauptvertreter jüdische Schriftsteller, Dichter, Rabbiner, Gesellschaften und Einflüsse sind. "Die Rolle der liberalen Phantasten wird sofort ausgespielt sein, wenn einmal erst unsere Regierung am Ruder ist. Bis dahin werden sie uns gute Dienste leisten. Aus diesem Grunde werden wir auch weiterhin die Gedanken auf alle Verwirklichungen phantastischer, neuer und angeblich fortschrittlicher Theorien lenken. Sicher ist es uns im höchsten Maße gelungen, die arglosen Köpfe der Ungläubigen mit dem Worte `Fortschritt΄ zu verdrehen!"

Hier liegt in der Tat ein vollständiges Programm vor, den Geist der Menschheit zu verwirren, zu entnerven und zu verflachen, und es wäre für den Außenstehenden unmöglich es zu fassen, wenn nicht die Erfahrung zeigte, daß unter unseren Augen Kräfte an seiner Erfüllung wirken, die hoch geachtet und leicht festzustellen sind.

Kürzlich hat eine hervorragende Zeitschrift die Unmöglichkeit, daß die herrschende jüdische Gruppe in einem gemeinschaftlichen Weltprogramm vorhanden sei, durch den Hinweis dartun wollen, daß die Juden als führende Köpfe in allen Lagern des öffentlichen Lebens zu finden seien. Es gäbe Juden an der Spitze der Kapitalisten, der Arbeiterverbände und sogar an der Spitze derjenigen Organisationen, denen selbst diese Verbände noch zu zahm seien. An der Spitze des englischen Gerichtswesens wie Sowjetrußlands steht ein Jude. Wie könne man ihre Einigkeit behaupten, wo sie doch die verschiedensten Ansicht vertreten?

Die allgemeine Einheit und der gemeinsame Zweck des Ganzen wird im 9. Protokoll so festgestellt: "Leute aller möglichen Richtungen und Lehren sind in unseren Diensten, Verteidiger der Monarchie, Demokraten, Sozialisten, Kommunisten und andere Utopisten. Wir haben sie alle ans Werk gestellt. Jeder einzelne von ihnen unterwühlt auf seine Weise den letzten Rest von Autorität, versucht, jede bestehende Ordnung über den Haufen zu werfen. Alle Regierungen sind von diesen Bestrebungen erschüttert worden. Aber wir werden ihnen keine Ruhe lassen, bis sie unsere Oberregierung anerkennen."

Das Wirken der "Ideen" schildert das 10. Protokoll: "Als wir das Gift des Liberalismus in die Regierungsorganisationen träufelten, hat sich deren ganzes politisches Aussehen verändert."

Die Grundanschauung dieser Protokolle gegenüber der Welt ist, daß die Idee sich zum wirksamsten Gift verwenden läßt. Die Verfasser dieser Dokumente glauben weder an Liberalismus noch an Demokratie, aber sie stellen Pläne auf, wie diese Ideen beständig zu verkünden sind, um mit ihrer Hilfe die menschlichen Gesellschaften zu zerbrechen, sie in feindliche Gruppen zu spalten, die Macht gemeinschaftlicher Grundansichten durch eine Anzahl von Meinungen zu zerstören. Das Gift einer "Idee" ist ihre zuverlässigste Waffe.

Der Plan, Ideen so zu verwenden, erstreckt sich sogar auf die Erziehung: "Durch Prinzipien und Theorien im Erziehungswesen, die in unseren Augen offenbar falsch sind, die wir aber aufgebracht haben, haben wir die Jugend der Ungläubigen irre geführt, verdummt und entsittlicht" (Prot. 9). Und in bezug auf das Familienleben: "Nachdem wir jedermann den Wahn seiner persönlichen Wichtigkeit eingeflößt haben, werden wir den Einfluß des Familienlebens und seine erzieherische Bedeutung unter den Ungläubigen zerstören" (Prot. 10).

Und an einer Stelle, die dem nachdenkenden Leser Stoff zu langem Sinnen und Beobachten liefern könnte, heißt es: "Bis die Zeit reif ist, laßt sie sich amüsieren ... Mögen bis dahin die ganzen Lebenstheorien, die wir sie verleitet haben, als die Forderungen der Wissenschaft anzusehen, unter ihnen die wichtigste Rolle spielen. Zu diesem Zwecke wollen wir uns bemühen, ihnen vermittels unserer Presse blindes Vertrauen in die Theorien einzuflößen ... Beachten Sie die Erfolge, zu denen wir dem Darwinismus, dem Marxismus und der Nietzsche-Philosophie verholfen haben. Die demoralisierende Wirkung dieser Lehren auf den Geist der Ungläubigen muß uns unbedingt klar sein" (Prot. 2).

Daß die Spaltung und Zersetzung der nichtjüdischen Gesellschaft zur Zeit, wo die Protokolle vorgetragen wurden, in günstigem Fortgang war, ergibt sich aus jeder Zeile derselben. Denn man muß sich erinnern, daß die Protokolle nicht Unterstützung für ein vorgeschlagenes Programm suchten, sondern den Fortschritt eines solchen mitteilen, das schon "jahrhundertelang" und "von alten Zeiten her" in der Erfüllung begriffen war. Sie enthalten eine Reihe von Feststellungen über schon Geschehenes und einen Ausblick auf noch zu vollbringende Aufgaben. Die Zerstörung der menschlichen Gesellschaft ging 1896 oder um diese Zeit, als diese Orakel verkündet wurden, höchst befriedigend vor sich.

Man muß beachten, daß der ausgesprochene Zweck nirgends ist, die Nichtjuden auszurotten, sondern sie zu unterjochen, zunächst unter die in den Protokollen geschilderte unsichtbare Herrschaft, zuletzt unter die Herrschaft eines einzelnen, den die unsichtbaren Mächte zum Weltherrscher durch politische Veränderungen einsetzen würden, durch die das Amt eines Weltpräsidenten oder Weltautokraten geschaffen würde. Die Nichtjuden sind zu unterwerfen, zuerst, wie gezeigt, geistig, dann wirtschaftlich. Nirgends wird angedeutet, daß sie von denen, welche die Protokolle als Juden bezeichnen, ihres Lebens beraubt werden sollen, es handelt sich nur um ihre Unabhängigkeit.

Wie weit die Spaltung der menschlichen Gesellschaften schon gediehen war, als diese Protokolle geschrieben wurden, geht aus dem 5. Protokoll hervor:

"Eine Weltkoalition der Ungläubigen könnte sich zeitweilig mit uns messen, aber wir sind dagegen durch den tiefgewurzelten, unausrottbaren Zwiespalt unter ihnen geschützt. Durch Schürung des Religions- und Rassenhasses, den wir in ihren Herzen zwanzig Jahrhunderte lang genährt haben, haben wir Feindschaft zwischen den persönlichen und nationalen Interessen der Ungläubigen geschaffen."

Dies ist absolut wahr, soweit es die Kämpfe unter den Nichtjuden und in der christlichen Welt betrifft. Wir haben ja in unserer eigenen Nation gesehen, wie die "Feindschaft zwischen den persönlichen und nationalen Interessen" auf "Religions- und Rassenhaß" beruht. Aber wer hätte eine gemeinschaftliche Quelle für dies alles vermutet? Und wer – denn dies ist noch erstaunlicher – wäre darauf gekommen, daß ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen sich dieser Aufgabe widmen könnte? Aber es steht so in den Protokollen geschrieben: "Wir haben die Feindschaft geschaffen – wir schützen uns so gegen die Möglichkeit einer Koalition der Ungläubigen gegen uns." Ob diese Protokolle jüdischen Ursprungs sind oder nicht, ob sie jüdische Interessen vorstellen oder nicht, genau so ist der gegenwärtige Zustand der nichtjüdischen Menschheit.

Aber es wird auf eine noch tiefere Spaltung hingearbeitet und es sind Anzeichen dafür vorhanden, daß diese Entwicklung im Zuge ist. Rußland bietet das Schauspiel dafür, wie eine nichtjüdische untere Klasse durch jüdische Führer gegen eine nichtjüdische höhere Klasse geführt wird! Im ersten Protokoll, in dem die Wirkungen eines auf Spekulation gegründeten Wirtschaftssystem auf das Volk beschrieben werden, wird gesagt, daß "diese Art wirtschaftlichen Wahnsinns ... eine Gesellschaft geschaffen hat und weiterhin schaffen wird, die ideallos, kalt und herzlos ist. Eine solche Gesellschaft, völlig von wahrer Politik und Religion abgewandt, wird allein von der Goldgier getrieben ... Dann werden, nicht aus Liebe zum Guten, nicht einmal aus Habsucht, sondern allein aus Haß gegen die `bevorrechteten Klassen΄ die unteren Klassen der Ungläubigen uns in den Kampf um die Macht gegen unsere Rivalen, gegen die Ungläubigen der gebildeten Klassen folgen."

Würde dieser Kampf heute ausbrechen, so würden die Führer der nichtjüdischen Umstürzler gegen die nichtjüdische Gesellschaftsordnung Juden sein. Sie befinden sich schon in Führerstellungen, nicht allein in Rußland, auch in den Vereinigten Staaten.

 

XII

Die jüdischen Protokolle

beanspruchen schon teilweise Erfüllung

"Bei der gegenwärtigen Erschütterung aller Autorität wird unsere Macht unangreifbarer als jede andere sein, weil sie unsichtbar bleiben wird, bis sie zu solcher Stärke angewachsen ist, daß keine List sie mehr unterwühlen kann."

"Unerläßlich für unsere Zwecke ist, daß Kriege, wenn irgend möglich, keinen Gebietszuwachs bringen. Dadurch erhält der Krieg ein ökonomisches Gepräge ... Eine solche Behandlung der Dinge wird beide Parteien unter die Kontrolle unserer internationalen Agenten mit ihren Millionen Augen bringen, deren Gesichtskreis nicht durch Grenzen eingeengt ist. Dann werden unsere internationalen Rechte die nationalen im engeren Sinne ausschalten und die Regierungen, wie diese ihre Untertanen." Protokoll 1.

 

Schon als bloße literarische Merkwürdigkeit würden diese sogenannten "Protokolle der Weisen von Zion" vermöge der unheimlichen Vollkommenheit des Weltplanes, den sie enthalten, eine magische Anziehungskraft ausüben. Aber sie widerlegen in jeder Hinsicht die Meinung, daß sie ein bloßes schriftstellerisches Erzeugnis sind; sie beanspruchen, als wirkliche Staatskunst zu gelten, und es zieht sich durch sie ein Faden, durch den ihr Charakter bestimmt werden kann. Außer Zukunftsplänen vermerken sie, was schon geworden ist und was im Gange ist. Wenn man einen Überblick über die Welt sowohl die tatsächliche Lage wie die allgemeine Richtung wahrnimmt, welche die Protokolle weisen, so ist es nicht zu verwundern, wenn das Interesse an ihnen als einer bloßen literarischen Merkwürdigkeit einem Gefühle angespannter Aufmerksamkeit weicht, das leicht in Bestürzung übergehen kann.

Ein paar Stellen sollen dazu dienen, den gegenwärtigen Stand der Durchführung zu beleuchten, den die Ziele dieser Dokumente bereits erreicht haben. Damit die Hauptpunkte dem Leser in die Augen fallen, werden die Schlüsselworte hervorgehoben werden.

Man lese im 9. Protokoll: "In Wirklichkeit liegen keine Hindernisse mehr vor uns. Unsere Oberregierung hat eine so übergesetzliche Stellung, daß sie mit dem kraftvollen und starken Worte "Diktatur" benannt werden kann. Mit vollem Bewußtsein kann ich sagen, daß gegenwärtig wir die Gesetzgeber sind. Wir schaffen Gerichte und Rechtsprechung. Wir herrschen mit festem Willen, weil wir die Reste einer einst starken, uns jetzt unterworfenen Partei in unserer Hand haben."

Aus dem 8. Kapitel: "Wir wollen unsere Regierung mit einer Masse von Nationalökonomen umgeben. Aus diesem Grunde ist die Nationalökonomie die Hauptwissenschaft, die von Juden gelehrt wird. Wir werden uns mit einer glänzenden Schar von Bankiers, Industriellen, Kapitalisten und namentlich von Millionären umgeben, da in Wirklichkeit alles durch die Macht des Geldes entschieden wird."

Das sind hohe Ansprüche, fast zu hohe, und dennoch entsprechen ihnen greifbare Tatsachen. Und doch bilden sie erst die Einleitung zu weiteren Ansprüchen, die erhoben werden, um alsbald sich in Taten umzusetzen. So wie die Stelle aus dem 8. Protokoll es sagt, strebt das jüdische Element nach der Vorherrschaft in den Lehrgebieten der politischen Nationalökonomie, und die Wirklichkeit zeigt den Erfolg. Sie sind die Hauptverfasser jener Scheinlehren, welche die Massen auf unmögliche wirtschaftliche Ziele hindrängen, und wiederum sind sie die Hauptlehrer der Volkswirtschaft auf unseren Universitäten, die Hauptverfasser solcher "gemeinverständlicher" Schriften, welche die verschiedenen Klassen in dem Wahne festhalten, daß volkswirtschaftliche Theorien volkswirtschaftliche Gesetze sind. Die Idee, die Theorie als Mittel der sozialen Zersetzung handhaben sowohl die akademischen wie die bolschewistischen Juden. Ist das alles einmal bis ins einzelne bekannt, wird sich vielleicht die öffentliche Meinung über die Bedeutung akademischer und radikaler Lehren ändern.

Wie die Stelle aus dem 9. Protokoll zeigt, bildet die jüdische Weltmacht heutzutage eine Oberregierung. Dieses Wort selbst steht in den Protokollen und keins ist bezeichnender. Keine Nation erreicht alle ihre Ziele, aber die jüdische Weltmacht erreicht sie, obwohl ihre Forderungen über die Gleichberechtigung mit den Nichtjuden weit hinausgehen. Wir "sind die Gesetzgeber", sagen die Protokolle, und jüdische Einflüsse haben an der Gesetzmacherei in weit höherem Grade teil, als irgend jemand außer den Eingeweihten ahnt. In den letzten zehn Jahren hat die jüdisch-internationale Herrschaft oder die Gruppe der internationalen Juden die ganze Welt regiert. Mehr als das! Sie sind mächtig genug gewesen, um das Durchbringen heilsamer Gesetze zu verhindern, und wo ein solcher Gesetzentwurf einmal durchkam und Gesetz wurde, legten sie es durch ihre Einflüsse in einem Sinne aus, der es für seinen Zweck unwirksam machte. Dies könnte durch eine reiche Sammlung von Tatsachen beleuchtet werden. 38)

Die Methoden, wodurch dies bewerkstelligt wird, waren schon seit langem in dem Programm vorgesehen, das in den Protokollen nur skizzenhaft niedergelegt ist. "Wir schaffen Gerichte", so heißt es dort, und an anderer Stelle wird von "unseren Richtern" gesprochen. Ein jüdischer Gerichtshof tagt jede Woche in einem öffentlichen Gebäude von Neuyork. Andere Gerichte zum allgemeinen Nutz und Frommen dieses Volkes, dessen Wortführer leugnen, daß es ein besonderes Volk sei, sind überall in Bildung begriffen. In einigen kleineren europäischen Staaten ist der zionistische Plan schon durchgeführt, den Juden, die dort das Bürgerrecht haben, obendrein eine besondere jüdische Verfassung und Selbstregierung inmitten derselben Staaten zu geben, deren Schutz sie beanspruchen. Wo auch nur jüdische Bestrebungen sich ungehindert entfalten können, ist das Ergebnis nicht "Amerikanisierung" oder "Anglisierung" oder irgendeine andere ausgesprochene Nationalisierung, sondern uneingeschränktes Festhalten an einem reinen Judentum.

Bei der Betrachtung der Forderungen der Protokolle erfahren wir weiter (7. Prot.): "Wir sorgen schon seit langem dafür, daß die Priesterschaft der Ungläubigen – die uns sehr hinderlich sein könnte – in Verruf gebracht und so ihre Mission zunichte wird. Ihr Einfluß auf das Volk schwindet von Tag zu Tag.

Überall ist Gewissensfreiheit verkündet. Demnach ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Sturz der christlichen Religion eintreten wird. Mit den anderen Religionen werden wir noch leichter fertig werden, aber die Behandlung dieser Frage ist noch nicht spruchreif."

Dies wird vielleicht für diejenigen Gelehrten von besonderer Bedeutung sein, die sich mit den Rabbinern um das Zustandekommen einer Art religiöser Vereinigung mühen. In einer solchen Vereinigung würde notwendigerweise Christus als ein wohlmeinender, aber völlig mißverstandener jüdischer Prophet erscheinen. Käme diese Vereinigung zustande, so würde das Christentum als besondere Religionsform aufhören zu bestehen. Die stärkste religiöse Feindschaft der Protokolle, soweit davon gesprochen wird, richtet sich gegen die katholische Kirche im allgemeinen, gegen das päpstliche Amt im besonderen.

Ein eigentümlicher Absatz in diesem Protokoll nimmt für die jüdische Rasse eine besondere Geschicklichkeit in der Kunst des Beleidigens in Anspruch: "Unsere Presse wird an Staats- und Religionsangelegenheiten und an der Unfähigkeit der Ungläubigen scharfe Kritik üben. Sie wird sich dabei stets herabwürdigender Ausdrücke bedienen, die an Beleidigungen streifen – eine Kunst, mit deren Anwendung unsere Rasse so wohl vertraut ist."

Aus dem 5. Protokoll: "Unter unserem Einfluß ist die vernünftige Anwendung der Gesetze auf ein Mindestmaß verringert. Die Achtung vor dem Gesetz wird durch die "liberale" Auslegung unterwühlt, die wir auf diesem Gebiete eingeführt haben. Die Gerichte entscheiden nach unserem Willen, selbst in den wichtigsten Fällen, wo es sich um grundlegende Rechtssätze oder politische Entscheidungen handelt; die Verwaltung der Ungläubigen sieht sie in dem Lichte, in dem wir sie ihnen durch Agenten zeigen, mit denen wir scheinbar nichts zu tun haben, durch Presseäußerungen und durch andere Kanäle. Wir haben in die Gesellschaft der Ungläubigen Zwietracht und Streitsucht gesät."

Aus dem 17. Protokoll: "In sogenannten fortschrittlichen Ländern haben wir eine sinnlose, anrüchige, den guten Geschmack verderbende Literatur geschaffen. Nachdem wir zur Macht gelangt sind, werden wir sie noch eine kurze Zeit bestehen lassen, damit der Gegensatz zwischen ihr und den mündlichen und schriftlichen Veröffentlichungen um so schärfer hervortritt, die wir dann veranlassen werden."

Bezüglich der Beherrschung der Presse heißt es im 12. Protokoll: "Wir haben sie gegenwärtig schon so weit erreicht, daß die Presse alle Nachrichten nur durch einige Agenturen erhält, bei denen sie von allen Teilen der Welt einlaufen. Diese Agenturen werden dann in jeder Beziehung unsere eigenen Einrichtungen sein und nur das veröffentlichen, was wir erlauben." Derselbe Gegenstand wird im 7. Protokoll behandelt: "Wir müssen die Regierungen der Ungläubigen zwingen, Maßnahmen hinzunehmen, die unserem weit angelegten Plan – der sich schon seinem siegreichen Abschluß nähert – förderlich sind. Sie müssen den Druck der künstlich beeinflußten öffentlichen Meinung dulden, die von uns mit Hilfe der sogenannten Großmacht Presse organisiert worden ist. Mit einigen wenigen unbedeutenden Ausnahmen ist sie schon in unseren Händen."

Das 12. Protokoll faß dies so zusammen: "Wir haben es fertig gebracht, den Geist der Gesellschaft der Ungläubigen in dem Maße zu beherrschen, daß alle die Weltgeschehnisse durch die gefärbten Brillen sehen, die wir ihnen aufsetzten. Es gibt keine Regierung mehr, die eine Schranke gegen unseren Zutritt zu den von der Dummheit der Ungläubigen so genannten "Staatsgeheimnissen" errichten könnte. – Wie wird es erst sein, wenn wir in der Person unseres Weltherrschers die anerkannten Herren der Welt sein werden?"

Die jüdische Nation ist die einzige, welche die Geheimnisse aller übrigen weiß. Keine Nation kann längere Zeit ein Geheimnis wahren, das direkt eine andere betrifft, aber ebenso weiß keine Nation alle Geheimnisse aller anderen Nationen. Es wäre zu viel behauptet, wenn man sagen würde, daß die internationalen Juden diese Kenntnis besitzen. Vieles davon ist unwichtig, und der Besitz solcher Kenntnis vermehrt nicht unmittelbar ihre Macht. Entscheidend aber ist die Tatsache, daß sie Zutritt zu allen Staatsgeheimnissen haben, daß sie erfahren können, was sie erfahren wollen. Dies könnte manches geheime Aktenstück bezeugen, wenn es sprechen könnte, und mancher Hüter von Geheimakten könnte sprechen, wenn er wollte. Die einzige wirkliche Geheimdiplomatie ist diejenige, welche die sogenannten Geheimnisse einigen wenigen Männern anvertraut, die Mitglieder einer Rasse sind. Das Oberflächengekräusel der Diplomatie, jenes Getue, das in den Memoiren jovialer alter Herren der Staatskunst seinen Niederschlag findet, alle jene Abkommen und Verträge mit hochtrabenden Titeln, als bedeuteten sie wirklich etwas – das ist alles Kinderspiel im Vergleich mit der Diplomatie Judas und seiner konkurrenzlosen Kunst, das geheimste Wissen jeder beherrschenden Schicht herauszuholen. Von diesen Feststellung sind die Vereinigten Staaten nicht ausgenommen. Vielleicht gibt es keine zweite Regierung, die dem Judentum so zu Diensten steht, wie gegenwärtig die unserige; diese Macht hat es im Laufe der letzten fünf oder sechs Jahre gewonnen.

Wie aus dem 11. Protokoll ersichtlich, betrachten sie die Zerstreuung der Juden über die ganze Erde nicht als ein Unglück, sondern als göttliche Vorsehung, weil dadurch der Weltherrschaftsplan um so gewisser ausgeführt werden kann: "Gott gab uns, seinem auserwählten Volke, unsere Zerstreuung als einen Segen, und diese, die allen als unsere Schwäche erschien, ist unsere ganze Stärke gewesen. Sie hat uns bis an die Schwelle der Weltherrschaft geführt."

Die Ziele, wie sie im 9. Protokoll ausgesprochen werden, erscheinen fast zu vermessen, als daß aus Worten Taten werden könnten; aber es gibt einen Punkt, wo Worte und Wirklichkeit zusammentreffen und – stimmen: "Um nicht vorzeitig die Einrichtungen der Ungläubigen zu zerstören, haben wir unsere Hand bestimmend darauf gelegt und die Feder ihres Mechanismus gestört. Sie waren früher in genauer und richtiger Ordnung, aber wir haben sie durch eine "liberal" desorganisierte und parteiische Verwaltung ersetzt. Wir haben auf Rechtsprechung, Wahlrecht, Presse, persönliche Freiheit, und – als Wichtigstes – auf Erziehung und Kultur, als Eckpfeiler des freien menschlichen Daseins, Einfluß gewonnen. Durch theoretische und praktische Erziehungsmethoden, die wir als offenbar falsch erkennen, die wir aber inspiriert haben, haben wir die Jugend der Ungläubigen irregeführt, verdummt und entsittlicht. Aus den geltenden Gesetzen haben wir ohne eigentliche Veränderung, nur dadurch, daß wir sie durch widerspruchsvolle Auslegungen verdrehten, ein in seinen Wirkungen erstaunliches Werk vollbracht."

Jeder weiß, daß, obwohl die Luft niemals so voller Theorien von "Freiheit" und wilder Erklärungen von "Rechten" war wie jetzt, eine unaufhörliche Verstümmelung der "persönlichen Freiheit" stattfindet. An Stelle sozialer Freiheit wird das Volk mittels einer Fülle sozialistischer Phrasen unter eine früher unbekannte Staatsvormundschaft gebracht. Die "öffentliche Gesundheitspflege" liefert einen Vorwand, verschiedene Formen der "öffentlichen Sicherheit" liefern andere. Kinder dürfen heutzutage kaum noch frei spielen außer unter staatlichen Spielleitern, unter denen seltsamerweise eine auffallende Anzahl von Juden sich eingefunden hat. Die Straßen sind nicht mehr frei wie früher; Gesetze aller Art beschneiden die harmlosesten Volksfreiheiten. Ein unaufhaltsames Streben nach Schablonisierung – jede aus einem höchst gelehrten "Prinzip" entwickelt – hat eingesetzt; und seltsam: wenn der Erforscher bis zum autoritativen Mittelpunkt dieser Bestrebungen zur Schuhriegelung des Volkslebens vordringt, findet er Juden in den entscheidenden Stellungen. Kinder werden von dem "sozialen Zentrum" der Familie in andere "Zentren" weggelockt; sie werden – wir sprechen von nichtjüdischen Kindern, denn keinem Nichtjuden würde es gestattet werden, das Leben jüdischer Kinder zu regeln – von ihren Führern im Elternhaus, in Kirche und Schule weggeführt und zwangsmäßig "Zentren" und "wissenschaftlichen Spielplätzen" unter "ausgebildeten Leitern" ausgeliefert – ein Verfahren, welches das Kind daran gewöhnt, sich nicht der Leitung seiner natürlichen Umgebung anzuvertrauen, sondern alles vom "Staate" zu erwarten. All diese Vorkehrungen sind auf den Weltplan zur Unterjochung der Nichtjuden eingestellt. Wenn es nicht aus diesem jüdischen Weltplane heraus geschieht, wäre es von Interesse zu erfahren, warum das Material für diese Experimente gerade nichtjüdische Kinder und die Leiter derselben jüdischer Rasse sind.

Jüdische Freiheiten sind in den Vereinigten Staaten am sichersten gewahrt. Der Nichtjude muß sehen, wie er mit der Außenwelt fertig wird; jede jüdische Gemeine aber hat ihre besonderen Beschützer, die auf mannigfaltige Art – worunter sich nicht an letzter Stelle politische und geschäftliche Drohungen befinden – sich besondere Beachtung verschaffen. Kein Nichtjude von gemeinnütziger Gesinnung würde Dank ernten, wenn er sich um das Leben jüdischer Kinder kümmern wollte. Die jüdische Gemeinde in jeder Stadt besorgt so etwas selbst. Die geheimsten aller Gemeindeschulen sind die jüdischen, deren Örtlichkeiten sogar bisweilen der Verwaltung großer Städte unbekannt sind. Der Jude ist stets eifrig darauf bedacht, den nichtjüdischen Geist zu beeinflussen; er dringt darauf, dem Nichtjuden vorzuschreiben, was er – besonders hinsichtlich der Juden – denken soll. Er beeinflußt ohne Bedenken die ganze nichtjüdische Gedankenwelt in einem Maße, daß, wenn auch auf Umwegen, schließlich den jüdischen Absichten in die Hände gearbeitet wird. Dieser Eifer und die Zähigkeit, die jedem auffallen, der einmal darauf aufmerksam geworden ist, sind nur Ausdrucksformen der Überzeugung des Juden, daß er einer höheren Rasse angehört und befähigt ist, die niedere Rasse zu lenken; diese letztere umschließt die ganze nichtjüdische Welt.

Jeder Einfluß, der heutzutage zu Leichtsinn und Liederlichkeit in der nichtjüdischen Jugend führt, geht von einer jüdischen Quelle aus. Haben die jungen Leute selbst eine "Sportkleidung" erdacht, die auf die gegenwärtige Jugend so schädlich gewirkt hat, daß fast jeder Tagesschriftsteller sich genötigt gesehen hat, darauf hinzuweisen? Dieser Stil stammt aus der jüdischen Konfektionswelt, wo nicht die Kunst das Zepter führt und moralische Bedenken sicher nicht den Ausschlag geben. Der Film ist eine interessante Entwicklung der Photographie in Verbindung mit der Schaubühne. – Wer aber trägt die Verantwortung für seine Ausartung, die ihn für Millionen zu einer ernsten sittlichen Gefahr macht, daß diese allgemeine Erregung und Verurteilung erfahren hat? Wer sind die Leiter der Tingel-Tangel, der Rummelplätze und aller jener nervenzerrüttenden Vergnügungsstätten in der ganzen Welt? Man nehme alle die aufgeputzten jungen Männer und Mädchen mit ihrem gewöhnlichen Äußeren und ihrem Mangel an Verantwortlichkeitsgefühl. Man kann sie, außen und innen, von der Kleidung und ihrem unechten Schmuck angefangen bis zu ihren krankhaften, aufgeregten Ideen und Hoffnungen, mit demselben Etikett versehen: "Von Juden gemacht, verleitet und ausgebeutet." So beleuchten die Ereignisse in unheimlicher Weise die Stelle: "Wir haben vermittelst der Erziehung in Prinzipien und Theorien, die wir als offenbar falsch erkennen, die wir aber inspiriert haben, die Jugend der Ungläubigen irregeführt, verdummt und entsittlicht."

"Prinzipien und Theorien" erfordern nicht notwendigerweise hohe oder auch nur bescheidene geistige Fähigkeiten. Der junge Bursche, der seine freie Zeit in den Kinos verbringt, empfängt so seine "Prinzipien und Theorien" ebenso wie der Jüngling aus höheren Ständen sie empfängt, der einen jüdischen "Liberalen", der so die "Kontrolle der Bevölkerung" ausübt, über sexuelle Freiheit" 39) hört. Die Verlotterung, die diesen "Prinzipien und Theorien" anhaftet, stammt nicht aus der nichtjüdischen Familie oder Kirche oder aus einer vorzugsweise von Nichtjuden betriebenen Erwerbsart, sondern aus Theorien, Einflüssen und Erwerbsarten, in denen Juden vorwiegen. Die Reihe dieser Anklagen könnte fortgesetzt werden, aber sie soll lieber auf das beschränkt werden, was anständige Augen überall beobachten können. Ebenso ist zu beobachten, daß nicht die jüdische Jugend das Hauptopfer ist, sondern die nichtjüdische. Wenn auch ein gewisser Teil der ersteren von dieser sozialen Vergiftung mit ergriffen wird, so bedeutet dieser fast nichts im Vergleich zu den Verwüstungen unter der nichtjüdischen Jugend. Es ist kennzeichnend, daß Juden, die aus diesem Entnervungsprozeß der Nichtjuden obendrein reichen Gewinn ziehen, weder selbst noch ihre Söhne und Töchter Opfer dieses Verfahrens werden. Die jüdische Jugend kommt stolzer und sauberer durch als die Masse der nichtjüdischen Jugend.

Mancher Vater und manche Mutter, mancher unverdorbene Jüngling mit gesunden Sinnen, Tausende von Lehrern und Schriftstellern haben sich gegen den Luxus gewandt. Mancher Finanzmann, der sah, wie das Volk sein Geld erwarb und wegwarf, hat davor gewarnt. Ebenso erkannten Volkswirtschaftler, wie die Luxusindustrien Menschen und Materialien verbrauchten, die zum stetigen Fortgang lebensnotwendiger Industrien erforderlich waren, wie Menschen Nichtigkeiten fabrizierten, die besser hätten Stahl gießen sollen, andere Tand herstellten, die auf Farmen hätten arbeiten sollen. Sie sahen, daß Materialien auf Dinge verschwendet wurden, die nur zum Verkauf, nicht zum Gebrauch hergestellt wurden, und daß so Materialien den Industrien entzogen wurden, die für Lebensbedürfnisse sorgen. – Jeder Beobachter, der diese verrückte Gewöhnung an überflüssigen Tand und Luxus gesehen hat, hat seine Stimme dagegen erhoben. Aber man ist dabei, nach den Protokollen, vom falschen Ende ausgegangen. Das Volk kauft zwar diese sinnlosen, Luxusartikel genannten Nichtigkeiten; aber es hat sie nicht ausgesonnen. Es wird derselben sogar überdrüssig. Aber der Strom der ungezählten Spielereien geht weiter, immer wieder Neues wird unter das Volk geworfen, vor seinen Augen ausgebreitet, von Hanswursten durch die Straßen spazieren geführt, um so zu zeigen, was "stilvoll" ist. Zeitungen bringen es in Wort und Bild; die Kinos führen es vor. Bühnenkünstler bringen diese "Nouveautés" in Mode – dies alles übt einen Druck und Zwang aus, der niemals zugunsten eines wirklich wertvollen Gegenstandes zur Anwendung kommt.

Woher kommt das? Welches ist die Macht, deren lange Erfahrung und bewußte Absicht es ihr ermöglicht, Sinne und Geschmack des Volkes zu verflachen und es zu zwingen, hierfür obendrein das meiste Geld wegzuwerfen? Warum nur dieser krampfhafte Luxus und diese Ausschweifungen? Wie konnte es kommen, daß, bevor Luxusartikel und Gelegenheiten zu Ausschweifungen erschienen, alles sorgfältig vorbereitet war, um auf sie aufmerksam zu machen und das Begehren danach zu wecken?

Würde das amerikanische Volk sich nur einmal das Folgende überlegen, wenn ihm diese wertlosen aber doch kostspieligen Dinge angeboten werden! Woher kommen sie, wer zieht daraus die ungeheuren Profite, wer gehört zu dieser Bewegung, die den Markt mit nutzlosen und überspannten Dingen überschwemmt und damit die nichtjüdische Welt finanziell, geistig und gesellschaftlich demoralisiert? Könnte man dem amerikanischen Volke nur kurz klarmachen, daß die jüdischen finanziellen Interessen nicht nur den niedrigsten Trieben im menschlichen Wesen Vorschub leisten, sondern diese mit vollem Bedacht sogar erst wecken, so würde es sich mit aller Kraft gegen diese vierfache Vergeudung auflehnen, nämlich gegen die Vergeudung von Material, von Arbeitskraft, von nichtjüdischem Gelde, von nichtjüdischen Geistesgaben.

Wir sagen, das nichtjüdische Publikum ist das Opfer dieses künstlich angestachelten Handels mit nutzlosen Luxussachen. Sah man je Juden diesem hohlen Tand zum Opfer fallen? Sie tragen auffallende Kleidung, aber Preis und Wert stimmen zusammen. Sie tragen recht große Brillanten, aber es sind echte. Der Jude wird nicht das Opfer des Juden; Luxusnarrheiten und "Amüsements" sind für das Volk; er weiß, was dieses lockt und kennt die Wertlosigkeit all dieser Dinge.

Am beklagenswertesten ist nicht der finanzielle Verlust, nicht das Attentat auf den guten Geschmack, sondern die Tatsache, daß die törichten nichtjüdischen Massen aus freien Stücken und lustig in das Netz gehen. Sie halten den Modenwechsel für so unvermeidlich wie das Kommen des Frühlings und die neuen Forderungen an ihr Einkommen für ebenso notwendig und natürlich wie Steuern. Die Massen bilden sich ein, irgendwie eine Rolle dabei zu spielen, während die einzige Rolle, die sie spielen, das Bezahlen ist und immer wieder das Bezahlen, wenn die "neueste Mode" veraltet und neue auftauchen. Es gibt hierzulande Leute, die zwei Jahre im voraus wissen, welches die Modenalbernheiten und andere Narreteien des Volkes sein werden; denn sie bestimmen sie ja! Alles dies ist reines Geschäft, allerdings für die nichtjüdische Mehrheit entsittlichend, um so einträglicher für die jüdische Minderheit.

Auf alle diese Dinge wirft das 6. Protokoll ein Seitenlicht. Es ist ein Auszug aus einer längeren Stelle, die sich mit den Plänen befaßt, durch die das Interesse des Volkes von politischen auf wirtschaftliche Fragen abgelenkt werden könnte, wie die Industrie unsicher und durch das Eindringen der Spekulation in ihre Betriebsweise unehrlich gemacht werden könnte und wie schließlich das Volk gegen diese Entwicklung rat- und hilflos zu machen wäre. Luxus müsse hierbei das Werkzeug sein! "Um das Erwerbsleben der Nichtjuden zu zerrütten, werden wir als Anreiz zur Spekulation bei ihnen ein starkes Verlangen nach Luxus erregen." Und im 1. Protokoll: "Unserem Volke können wir nicht gestatten, dazu zu kommen. Die Ungläubigen sind im Alkohol verdummt" – zufällig fließen auch die Einnahmen aus alkoholischen Getränken in großen Beträgen in jüdische Taschen. Die Geschichte des Whiskyringes in den Vereinigten Staaten wird das zeigen. Geschichtlich stellt sich die ganze Anti-Alkohol-Bewegung als ein Kampf zwischen nichtjüdischem und jüdischem Kapital dar; dank der Mehrheiten der Nichtjuden haben diese gewonnen.

Amüsements, Spiele, Tingeltangel, billige Moden, unechte Brillanten – diese Dinge und alle anderen Geschäfte, die infolge eines unsichtbaren Druckes auf das Volk gediehen und die den zwecklosesten Kram zu Preisen losschlugen, die jede Einnahmeverbesserung verschlagen, sind unter Leitung von Juden vor sich gegangen.

Sie sind sich ihrer Beteiligung an dieser tiefgehenden Entsittlichung des Volkes vielleicht nicht bewußt; ihnen kommt es vielleicht nur darauf an, leicht Geld zu machen. Es mag sie manchmal in Erstaunen setzen, wenn sie die dummen Nichtjuden mit ihren geldklugen und erwerbsklugen und goldweisen Juden vergleichen. Wie dem auch sein möge! Vor uns liegt ein Programmentwurf, durch den Völker mit kühler Überlegung materiell und geistig zugrunde gerichtet werden sollen. Und auf der anderen Seite sehen wir, wie dasselbe Programm Tag für Tag in die Wirklichkeit umgesetzt wird, und zwar zum größten Teil, wenn nicht ganz und gar, unter der Kontrolle der Mitglieder einer Rasse.

 

XIII

Der jüdische Plan, die menschliche

Gesellschaft durch "Ideen" zu zersetzen

Nunmehr müßten den Lesern die Methoden völlig klar sein, womit die Protokolle auf den Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaften hinarbeiten. Gerade diese Methoden muß man erkannt haben, wenn man die Bedeutung der Strömungen und Gegenströmungen erfassen will, die unsere Gegenwart zu einem hoffnungslosen Durcheinander machen. Alle, die von den vielen Stimmen und widerstreitenden Theorien des Tages verwirrt und entmutigt sind, werden den Schlüssel zur Bewertung dieser Stimmen und zur Bedeutung der Theorien finden, wenn sie erkannt haben, daß gerade Verwirrung und Entmutigung das erstrebte Ziel sind. Die Ungewißheit, Unentschlossenheit, Hoffnungslosigkeit und Furcht, die Gier, womit jedes neue Versprechen und jede angebotene Lösung ergriffen werden - diese Stimmungen sollen nach den in den Protokollen entworfenen Plänen erzeugt werden. Die Gesamtlage beweist die Wirksamkeit dieses Programms.

Diese Methode erfordert Zeit, und die Protokolle erklären, daß sie Zeit gebraucht hat – Jahrhunderte sogar. Wer sich in das Problem vertieft, findet vom ersten Jahrhundert an dasselbe Programm der Protokolle, von der jüdischen Rasse verkündet und ausgeführt, in Kraft. Es hat 1900 Jahre gebraucht, um den gegenwärtigen Stand der Unterjochung Europas herbeizuführen – eine gewaltmäßige Unterjochung in einigen Ländern, politisch in anderen, in allen wirtschaftlich – aber in Amerika hat dasselbe Programm, um denselben Erfolg zu erzielen, knapp 50 Jahre gebraucht. Mißverstandene Ideen von Liberalismus, verschwommene Ideen von Toleranz, alle aus europäischen Quellen stammend, welche die Protokolle völlig verschmutzt hatten, wurden nach Amerika gebracht, und hier wurde – unter der Decke eines blinden, arglosen, falschen Liberalismus und einer ebensolchen Toleranz, zusammen mit den modernen Mitteln der Meinungsmache – eine Unterjochung unserer gesamten Einrichtungen und des öffentlichen Lebens vollbracht, die europäische Beobachter in Erstaunen setzt. Einigen der bedeutenderen Forscher der Judenfrage – welche jüdische Publizisten mit dem Ausdruck "Antisemiten" zu verdammen belieben – hat sich die Erkenntnis dieser frage nicht aus den Beobachtungen erschlossen, die sie in Europa gesammelt hatten, sondern aus der schnellen und deutlichen Entwicklung der amerikanischen Verhältnisse.

Das jüdische Kraftzentrum und die Hauptbürgen des jüdischen Programms sind in Amerika; die Hebelkraft, die auf der Friedenskonferenz ausgeübt wurde, um die jüdische Macht über Europa noch zu verstärken, war die Macht der Vereinigten Staaten, die zur Unterstützung des starken jüdischen Druckes eingesetzt wurde. Dieses Zusammenwirken ist mit der Friedenskonferenz nicht zu Ende.

Die ganze Methode der Protokolle kann in das eine Wort "Zersetzung" zusammengefaßt werden. Vernichtung des Geschaffenen, Schaffung einer langen und hoffnungslosen Zwischenzeit, während welcher Erneuerungsbestrebungen vereitelt werden, ein allmähliches Ermatten der öffentlichen Meinung und Zuversicht, bis diejenigen, die außerhalb des Chaos stehen, ihre ruhige, feste Hand ausstrecken, um die Herrschaft zu ergreifen – das ist die ganze Methode.

Vergleicht man das Urteil über die menschliche Natur in den Protokollen mit der jüdischen Behauptung einer schon ziemlich weit vorgeschrittenen Erfüllung des Weltprogramms, so werden einige Punkte dieser Zersetzungspropaganda schon ziemlich klar sichtbar, aber noch nicht alle. Andere Punkte dieser Methoden und weit ausgreifende Zukunftsabsichten werden in diesem Kapitel späterhin behandelt.

Der erste Angriff richtet sich gegen Kollektivansichten, d.h. gegen Ideengruppen, die auf Grund einer Übereinstimmung größere Verbände von Menschen in politischer, rassischer, religiöser oder sozialer Einheit zusammenhalten. Man nennt sie bisweilen "Prinzipien", bisweilen "Ideale". Welches auch ihr Name sein mag: sie sind die unsichtbaren Bande der Einheit, sie sind gemeinsamer Glaube und die verbindende Kraft in Verbänden, die auf Einigkeit und Treue sich gründen.

Die Protokolle behaupten, daß gegen diese Geistesmächte der erste Angriff gerichtet worden ist. Dem entspricht die jüdische Propaganda in der ganzen Welt. Sie richtete sich darauf, solche Kollektivüberzeugungen zu erschüttern. "Erschüttern" im eigentlichen Sinne bedeutet zunächst noch nicht Verwerfliches oder Unehrliches. Der große Einfluß jeder Ketzerei, jedes Protestes gegen Überlebtes, beruht auf dem Reiz, den neuen Gedanken auch auf Gut- und Ehrlichgesinnte auszuüben. Die Erklärung für den festen Grund, den das im Kerne Unwahre in der Gegenwart gewonnen hat, ist, daß Scheinwahrheiten einleuchten, begeistern, scheinbar gut und wahr sind. Nur nach einer langen Betätigung in falschen Idealen – die in einleuchtenden, begeisternden und sittlich erscheinenden Formen auftreten – zeigen sich die schlechten Früchte in vernunftwidrigen, zersetzenden und grundschlechten Taten und Umständen. Wer die Spur der Idee der Freiheit, wie sie in der russischen Geschichte sich entwickelt hat, von ihrem philosophischen Ausgangspunkt (den, nebenbei ein Jude schuf) bis zu ihrem augenblicklichen Endpunkt (den auch ein Jude setzte) verfolgt, kann diesen Prozeß klar erkennen.

Die Protokolle behaupten, daß die Nichtjuden nicht denken können, daß verlockende Ideen so planmäßig und andauernd unter sie geworfen worden sind, daß die Denkkraft in ihnen fast zerstört sei. Jeder Nichtjude ist glücklicherweise in der Lage, diese Behauptung auf ihre Richtigkeit an sich selbst nachzuprüfen. Wenn er seine ihn leitenden Gedanken, besonders diejenigen, die sich um den Mittelpunkt "Demokratie" bewegen, scharf durchdenkt, so wird er finden, daß sein Geist von einer ganzen Gruppe von Anschauungen beherrscht wird, über deren Ursprung und inneren Wert er sich noch niemals Rechenschaft abgelegt hat. Denkt er dann diese Ideen weiter durch und findet er, daß sie undurchführbar sind, heißt es, "wir sind eben noch nicht so weit fortgeschritten". Sieht er aber dann, wie solche genügend "Fortgeschrittenen" diese Ideen in Taten umsetzen, so wird ihm dabei angst und bange; was man da "Fortschritt" nennt, ist nicht weiter als Verschlimmbesserung – eine besondere Form der Zersetzung. Und doch war jede einzelne dieser Ideen "gut, vernünftig, herrlich, human". Ein wenig weiterdringend, wird der Nichtjude gewahr werden, daß diese Ideen am andauernsten in der Welt verkündet zu werden pflegen. Und schließlich wird er auch erkennen, wer die Verkünder sind.

Wie die Protokolle ausdrücklich aussprechen, wurde ihr erster Sieg über die gesunde öffentliche Meinung durch die Wirkung der Ideen, die sich um den Begriff "Demokratie" sammeln, errungen. Die Idee ist also die Waffe. Und um eine Waffe zu sein, muß eine solche Idee der natürlichen Richtung des Lebens entgegenlaufen; sie muß eine Theorie enthalten, die mit den Tatsachen des Lebens unvereinbar ist. Und ferner hat keine solche lebenswidrige Theorie Aussicht, Wurzeln zu fassen und ausschlaggebend zu werden, wofern sie nicht dem menschlichen Geist als vernünftig, begeisternd und gut erscheint. Die Wahrheit erscheint häufig auf den ersten Blick vernunftwidrig, niederdrückend, sogar schlecht, aber sie hat den ewigen Vorteil: sie ist Wahrheit, und was darauf erbaut ist, kann niemals der Verwirrung erliegen.

Dieser erste Schritt verleiht noch nicht die Herrschaft über die öffentliche Meinung, aber er führt darauf zu. Es ist beachtenswert, daß die Aussaat des "Giftes des Liberalismus", wie die Protokolle sagen, in diesen Dokumenten in erster Reihe kommt. Dann folgt das, was die Protokolle besagen: "Um die Herrschaft über die öffentliche Meinung zu erlangen, muß man zuerst verwirren." Die Wahrheit bleibt immer gleich und darum unverwirrbar. Aber der falsche, aufdringliche Liberalismus, der in breiter Aussaat gestreut worden ist und der unter jüdischer Pflege in Amerika schneller reift als je in Europa – er läßt sich nicht verwirren und richtet Verwirrung an, weil er nicht Wahrheit ist. Er ist Irrtum, und Irrtum hat tausend Formen. Man nehme ein Volk, eine Partei, einen Verein, eine Stadt, dahinein das "Gift des Liberalismus" gestreut worden ist, und man kann diese Einheiten in so viele Teile aufspalten, als Mitglieder vorhanden sind; man braucht nur gewisse Abweichungen der ursprünglichen Idee unter sie zu werfen. Theodor Herzl, der Erzjude, ein Mann, dessen Gesichtsfeld weiter war als das aller Staatsmänner und dessen Programm dem der Protokolle gleichlief, 40) wußte dies schon vor vielen Jahren, als er sagte, daß der Zionistenstaat (Deckname für Judenstaat) kommen würde, bevor der sozialistische Staat kommen könnte. Er wußte, durch welche zahllosen Spaltungen der "Liberalismus", den er und seine Vorgänger gepflanzt hatten, gefesselt und verkrüppelt werden würde.

Der Entwicklungsgang, dem alle Nichtjuden zum Opfer gefallen sind, aber niemals Juden - niemals Juden! – ist folgender: Erstens wird ein großzügiges Ideal aufgestellt. Diese Phrase erscheint in jedem jüdischen Widerspruch gegen öffentliche Nennung der Juden und ihres Weltprogramms: "Wir hielten Sie für einen viel zu großzügigen Menschen, als daß Sie solcher Denkart fähig wären." "Wir hielten Herrn Soundso für viel zu großzügig, um den Juden so etwas zuzutrauen." "Wir glauben, die und die Tages- oder Wochen- oder Monatsschrift würde viel zu großzügig geleitet, um solches Material zu verwerten." Es ist eine Art Schlüsselwort für den Geisteszustand, wie ihn die Nichtjuden aufweisen sollen, ein Zustand verschwommener Toleranzduselei voller sinnloser Phrasen von "Freiheit", die auf Geist und Gemüt einschläfernd und betäubend wirken und unter ihrem Mantel alles Mögliche und Unmögliche passieren lassen. Die Phrase, das Schlagwort ist eine der zuverlässigsten Waffen des Judentums. ("Zu allen Zeiten haben die Menschen Worte für Taten genommen" - Prot. 5.) Offen gestehen die Protokolle, daß den Phrasen kein Wirklichkeitsgehalt zukommt.

Nichts hat so dazu beigetragen, "Großzügigkeit" zu erzeugen – ein Geisteszustand, dessen Flachheit seinen Mangel an Tiefe anzeigt – als die Idee des Liberalismus, den die Juden ständig den Nichtjuden versprechen und nach dem sie selbst sich niemals richten. Wir brauchen eine neue Art von Hingabe an die Wirklichkeit des Lebens, an die Tatsachen, wie sie sind, die es uns ermöglicht, allen Phrasen von Großzügigkeit zu trotzen und eine ehrliche Unduldsamkeit gegen alles außer gegen die Wahrheit zu hegen. Die Ausdrücke "groß" und "eng" im üblichen Sinne sind Lügen. Der Liberale sollte mehr glauben, sollte tief und weit in seinem Glauben sein, um diesen Namen zu verdienen; gewöhnlich aber glaubt er nichts; er ist gar nicht liberal, d.h. freigesinnt. Wenn man Glauben sucht, fest gegründeten Glauben, so muß man ihn unter Menschen suchen, die von den Juden als "engstirnig" verhöhnt werden. Die jüdische Propaganda in Gemeinschaft mit den Protokollen bekämpft die Menschen, die ihr Lebensgebäude auf festem Grund erbaut haben. Sie braucht "großzügige Menschen", die sich leicht an der Oberfläche kräuseln und so dem unsichtbaren Plan in gewünschter Weise dienen. Diese Art Menschen hält natürlich ihre Großzügigkeit für ein Zeichen ihrer geistigen Überlegenheit und Unabhängigkeit.

Wir wollen sehen, was hieraus folgt. Der Mensch kann seiner Anlage nach das Glauben nicht entbehren. Eine Zeitlang mag er an "Großzügigkeit" glauben, und unter dem zugunsten dieser Gesinnung – besser Gesinnungslosigkeit – ausgeübten scharfen gesellschaftlichen Druck mag er sich ihr auch hingeben. Aber sie ist zu seicht, um das sich vertiefende Leben zu befriedigen. Der Mensch muß aus diesem Grunde an etwas glauben. Als Beweis hierfür achte man auf die unleugbare Kraft aller negativen Glaubensarten, an denen gerade diejenigen festhalten, die sich einbilden, nichts zu glauben. Einige innerlich Freie und Unabhängige dringen in jene verbotenen Dinge ein, die in irgendeiner Beziehung jüdische Belange berühren – dies sind die "Engstirnigen." Andere finden es bequemer, diejenigen Gebiete zu pflegen, durch die ein glatter Weg führt, auf dem es keine Widersprüche der Lebensauffassung gibt und keine Besorgnis, der "Intoleranz" beschuldigt werden. Kurz, sie wenden alle ihre Geisteskräfte dem äußeren Leben zu, so wie es in den Protokollen geschrieben steht: "um den Gedanken und die Aufmerksamkeit der Ungläubigen abzulenken, muß ihr Interesse auf Industrie und Handel gerichtet werden."

Es ist erschreckend, wenn man um sich herum die Anzahl von Menschen sieht, die tatsächlich dahin gebracht worden sind, ihr ganzes Leben diesen Dingen zweiten und dritten Grades zu widmen, während sie scheu und ablehnend auf die eigentlichen Lebensfragen blicken, die wirklich die Menschheit bestimmen und von deren Lösung ihr Schicksal abhängt. Gerade diese Ablenkung auf die materialistische Seite gibt den Protokollen und ähnlich so den jüdischen Sachwaltern den stärksten Angriffspunkt. "Großzügigkeit" bedeutet heutzutage, die wahren Lebensfragen unbedingt außer acht zu lassen; sie sinkt schnell zu rein materialistischer Auffassung. In diesem unteren Lebenskreise herrscht die Zwietracht, welche die Welt gegenwärtig verhängnisvoll beeinflußt.

Zuerst kommt der Untergang der oberen Schichten in Industrie und Handel: "Um durch die "Freiheit" endgültig die Gesellschaft der Ungläubigen zersetzen und zerstören zu können, muß die Industrie auf eine Spekulationsgrundlage gestellt werden." Was das bedeutet, braucht kaum gesagt zu werden: Entwürdigung jedes Unternehmens zur Profitjägerei und Verschwindenlassen ehrlichen Verdienstes in den Taschen der Spekulanten. Es bedeutet, daß die hohe Kunst der Wirtschaftsführung zum Raubbau entartet: sittliche Verwirrung der Unternehmer und gefährliche Unruhe unter den Arbeitern. Aber das bedeutet noch mehr: die Aufspaltung der nichtjüdischen Gesellschaft. Nicht nur eine Spaltung zwischen Kapital und Arbeit, sondern die Spaltung der Nichtjuden auf allen Gebieten der Produktion. Nichtjüdische Unternehmer und Fabrikanten sind in den Vereinigten Staaten nicht die "Kapitalisten". Die meisten von ihnen müssen von den Kapitalisten die Summen borgen, mit denen sie arbeiten. Die wahren Kapitalisten sind Juden, internationale Juden.

Mit dem jüdischen Kapital auf der einen Seite des nichtjüdischen Arbeitsprozesses als Daumenschraube für die Fabrikanten und mit jüdischen Agitatoren, Wühlern und Umstürzlern auf der anderen Seite als Hetzpeitsche für die Arbeiter stehen wir vor einer Lage, an der die Weltmacher des Protokollprogramms ihre helle Freude haben müssen.

"Wir hätten die vereinigte Kraft der Intelligenz der Ungläubigen und der blinden Kraft der Massen zu fürchten, aber gegen diese Möglichkeit haben wir alle Maßregeln getroffen dadurch, daß wir eine Mauer gegenseitiger Feindschaft zwischen diesen beiden Kräften errichtet haben. So bleibt die blinde Kraft der Massen unser Stützpunkt. Wir und wir allein werden ihre Führer sein. Natürlich werden wir ihre Energie dazu verwenden, unsere Pläne auszuführen." – Prot. 9.

Der Beweis dafür, daß die Juden hoch befriedigt sind, liegt darin, daß sie nicht nur nichts tun, um die Gesamtlage zu erleichtern, sondern sie allem Anschein nach noch schlimmer gestalten wollen. Sie kennen die ganze Methode künstlichen Warenmangels und hoher Preise, die in der französischen Revolution und in Rußland angewandt wurde. Auch bei uns sind alle Anzeichen dafür vorhanden.

Künstliche soziale Probleme als geistige Nahrung und leichtsinnige Vergnügungen für die Mußestunden: das sind die jüdischen Methoden mit Bezug auf die Nichtjuden, und unter dieser Decke soll das Werk vollendet werden, das am treffendsten durch das Leitwort ausgedrückt wird: "Teile und herrsche." Man lese: "Um allzu unruhige Geister von einer öffentlichen Erörterung politischer Fragen abzulenken, werden wir nunmehr neue Probleme aufwerfen, die scheinbar mit jenen in Verbindung stehen: soziale Probleme." – Prot. 13.

Muß nicht bei uns die Spaltung der Denkrichtung der Massen, die ausschließlich wirtschaftlichen Problemen zugewandt ist, und der Denkart der Parteien auffallen, die sich bemühen, nur Politik zu betreiben? Ist es nicht ferner eine Tatsache, daß die Juden in beiden Lagern eine starke Stellung einnehmen; in der Politik, um sie reaktionär zu erhalten, und in Arbeiterkreisen, um sie radikal zu erhalten - und um so den Spalt zu erweitern? Besteht diese Spaltung nicht nur unter den Nichtjuden? Unter den Juden besteht sie jedenfalls nicht. Denn die Gesellschaft ist nichtjüdisch, und die zerstörerischen Elemente sind jüdisch.

Ferner: "Wir haben in die Verfassung irreführende, nicht zu verwirklichende Volksrechte eingebracht. Alle diese sogenannten "Volksrechte" bestehen nur in der Theorie und lassen sich niemals in die Praxis umsetzen ... Der Proletarier hat nicht mehr von Verfassungen, als der Bettler von den Brocken, die von unserem Tische fallen, als Entgelt dafür, daß er unsere Agenten wählt und unsere Maßnahmen durchbringen hilft. Die republikanischen Rechte sind für den Armen nur ein bitterer Hohn, denn der Druck der täglichen Arbeit hindert ihn daran, Gebrauch davon zu machen. Gleichzeitig wird ihm die Aussicht auf dauerndes und bestimmtes Einkommen dadurch genommen, daß er von Aussperrungen und Streiks abhängig wird, die entweder von den Unternehmern oder seinen Arbeitsgenossen organisiert werden." – Prot. 3. – Die Bemerkung über Streiks hat für den nichts Rätselhaftes, der die verschiedenen Formen des Streiks in diesem Lande studiert hat. Dann: "Wir wollen Lohnerhöhungen erzwingen, doch wird dies für die Arbeiter ohne Nutzen sein, denn zur selben Zeit werden wir eine Preissteigerung aller notwendigen Lebensbedürfnisse verursachen unter dem Vorgeben, daß sie vom Rückgang des Ackerbaues und der Viehzucht herrühre. Wir wollen auch die Quellen der Warenproduktion dadurch, daß wir den Arbeitern anarchistische Ideen einreden, künstlich und tief unterwühlen." – Prot. 6.

Endlich: "Wir wollen uns hinstellen als die Befreier der arbeitenden Klassen, die gekommen sind, sie aus ihrer Unterdrückung zu befreien und wollen sie dazu bringen, sich unserem Heer von Sozialisten, Anarchisten und Kommunisten anzuschließen, denen wir wiederum unter der Maske des Prinzips einer allgemeinen Weltverbrüderung unsere Hilfe leihen." – Prot. 3. – Wiederum "Großzügigkeit!" In diesem Zusammenhang sei an die früher angeführten Worte Sir Eustace Percys erinnert, die sich auch Juden zu eigen gemacht haben: "Nicht weil sich der Jude um die positive Seite radikaler Prinzipien kümmert, nicht weil er an nichtjüdischen Nationalismus oder an Demokratie teilzuhaben wünscht, sondern weil jede nichtjüdische Regierung ihm verhaßt ist."

Der Verfasser des "Erobernden Juden" sagte: "Er ist Demokrat in seinen Gefühlen, aber nicht in seiner Natur. Wenn er allgemeine Brüderlichkeit verkündet, so will er damit, daß das ihm auf vielen Gebieten noch verschlossene soziale Tor geöffnet werde; nicht weil er Gleichheit wünscht, sondern weil er in der sozialen Welt Herr sein will, wie er es in vielen anderen Kreisen schon ist. Mancher ehrenwerte Jude wird ohne Zweifel die Richtigkeit dieser Unterscheidung bestreiten; wenn er es tut, so deshalb, weil er solange in der Atmosphäre des Westens gelebt hat, daß ihm das Verständnis für das fehlt, was sich im Schoße seiner östlichen Rassengenossen vorbereitet."

Es ist daher nicht schwierig, die Entwicklungsgeschichte der jüdischen Ideen des Liberalismus von ihrem Ursprung bis auf ihre letzten Auswirkungen im Leben der Nichtjuden zu verfolgen. Die erstrebte Verwirrung ist da. Verwirrung charakterisiert heute alle Lebensäußerungen der Menschen. Sie wissen nicht mehr, woran sie sich halten und glauben sollen. Erst wird ihnen eine Reihe von Tatsachen geboten, dann eine andere; erst eine Erklärung der Verhältnisse, dann eine andere. Eine Fülle von Erklärungen läuft durcheinander, die nichts erklären, sondern die Verwirrung noch steigern. Die Regierungen selbst scheinen in Fesseln zu liegen, und wenn sie einmal in einer Richtung Untersuchungen anstellen, finden sie sich in geheimnisvoller Weise gehemmt. Auch diese Lage der Regierungen ist in den Protokollen vorgesehen.

Hierzu kommen die Angriffe auf das menschliche Verlangen nach Religion. Auch diese letzte Schranke muß fallen, bevor Gewalttat und Räubertum sich ohne Scheu entfalten können. Um die erwünschte Lage herbeizuführen, sagt das 4. Protokoll: "Aus diesem Grunde müssen wir den Glauben unterwühlen, aus dem Geiste der Ungläubigen sogar die Prinzipien von Gott und Seele ausrotten und diese Ideen durch mathematische Berechnungen und materielles Verlangen ersetzen." Und: "Als wir die Massen ihres Gottglaubens beraubten, war alle Autorität in die Gosse geworfen, wo sie öffentliches Eigentum wurde, und wir bemächtigten uns ihrer." – Prot. 17.

"Wenn wir die Herrscher sein werden, werden wir jede andere Religion für unerwünscht halten außer der unserigen, die einen Gott verkündet, mit dem unser Schicksal als auserwähltes Volk verbunden ist. Deshalb müssen wir alle Religionen zerstören. Wenn dadurch zeitweilig Atheismus auftauchen sollte, so wird dies als ein Übergang unsere Ziele nicht zerstören." – Prot. 14. – Ob dies wohl den "großzügigen" Stoff zum Nachdenken bieten wird?

Es ist bemerkenswert, wie dieses Religionsprogramm in Rußland ausgeführt worden ist, wo Trotzky – wie die amerikanische Presse laut verkündete – religionslos sein soll und wo jüdische Kommissare sterbenden Russen, die nach Priestern verlangen, sagen: "Wir haben den Allmächtigen abgeschafft." Fräulein Katharina Dokoochiew soll dem Ostjuden-Unterstützungskomitee erzählt haben, daß die russischen christlichen Kirchen den gemeinsten Entweihungen durch die Bolschewiki ausgesetzt wären; aber "die Synagogen bleiben unberührt, sie trifft kein Schaden."

Alle diese Angriffsformen, deren Ziel die Zerstörung der natürlichen Sammelpunkte des Geisteslebens der Nichtjuden ist, und die Unterschiebung anderer Sammelpunkte von ungesunder und zerstörerischer Art werden von der Luxuspropaganda unterstützt. Luxus ist einer der entnervendsten Einflüsse. Er beginnt mit der Bequemlichkeit, führt über Verweichlichung und Erschlaffung zur körperlichen, geistigen und sittlichen Entartung. Er ist im Anfange verführerisch und endet in kraftlosen Begierden, die den völligen Niederbruch aller starken und gesunden Lebenskräfte erzeugen. Es wäre eine besondere Aufgabe, den Zusammenhang von Luxus und Entsittlichung zu studieren; als Ursache beider würde ein und dieselbe Kraft erscheinen. -

Ist das nächste Ziel die Verwirrung, die alle die angeführten Einflüsse zu erzeugen suchen, so ist sie doch nur die Vorbereitung für einen noch hoffnungsloseren Zustand; dieser ist – Erschöpfung. Man sieht ohne weiteres, was das heißt. Erschöpfung ist eine lebensgefährliche Bedrohung des Volkskörpers. Die neuesten politischen Ereignisse und ihre Wirkungen zeigen es deutlich; niemand scheint sich mehr darum zu kümmern. Parteien mochten Erklärungen abgeben und die Wahlkandidaten ihre Versprechungen machen – niemand kümmerte sich darum. – Mit dem Kriege und seiner Überspannung begann die Erschöpfung; der "Frieden" mit seiner allgemeinen Verwirrung hat sich fast vollendet. Das Volk glaubt an nichts mehr und erwartet noch weniger. Jede Zuversicht ist dahin, ebenso fast jeder Wagemut und Unternehmergeist. Der Mißerfolg aller Bestrebungen, die fälschlich als "Volksbewegung" angepriesen wurden, ist so gründlich gewesen, daß die meisten auch die Hoffnung auf den Erfolg künftiger Volksbewegungen aufgegeben haben.

Hierüber sagen die Protokolle: "Allgemeine Erschöpfung durch Zwietracht, Feindschaften, Streitigkeiten, Hungersnot, Einschleppung von Seuchen, Verarmung, bis die Ungläubigen keine andere Rettung sehen als unser Geld und unsere Macht zu Hilfe rufen." – Prot. 10. – "Durch all dies wollen wir den Ungläubigen so ermatten und erschöpfen, daß sie uns eine internationale Autorität anbieten müssen. Durch diese werden wir ohne Störung alle noch regierenden Kräfte der Welt aufsaugen und so eine Oberregierung bilden. Wir müssen die Erziehung der Gesellschaft der Ungläubigen so leiten, daß ihre Hände vor Schwäche und Mutlosigkeit gegenüber jedem Unternehmen, das Wagemut fordert, in den Schoß sinken." – Prot. 5.

Die Juden sind noch nie ermattet oder erschöpft gewesen. Sie haben noch nie vor einem "Unmöglich" gestanden. Dies ist das typische Zeichen derjenigen, die den roten Faden in den Irrwegen des Lebens kennen. Das Ungewisse, das ständige Umherirren unter Bewegkräften und Einflüssen, deren Quelle unbekannt ist und deren Zwecke unbegreiflich sind, erschöpft den Geist. Das Tasten im Dunkeln ermattet. Dies tun die Nichtjuden seit Jahrhunderten. Die anderen, die einen klaren Begriff von allen haben, was vor sich geht, sind dieser Erschöpfung nicht erlegen. Sogar Verfolgungen sind erträglich, wenn man weiß warum, und die Juden der ganzen Welt haben jederzeit gewußt, wo und wann solche in ihren Plan paßten. Die Nichtjuden haben mehr unter den Judenverfolgungen gelitten als die Juden selbst. Wenn die Verfolgungen nämlich vorüber waren, tappten die Nichtjuden genau so im Dunkeln wie vorher, während das Judentum seinen jahrhundertelangen Marsch auf sein Ziel wieder aufnahm, an das es unbeugsam glaubt und das es erreichen wird. – So sagen sogar solche, die tiefer in das jüdische Wesen und Wirken eingedrungen sind; auch diese sind vielleicht von der allgemeinen Erschöpfung mitergriffen. Wie dem auch sein möge: Die Revolution, die nötig wäre, um den mörderischen Griff zu lösen, mit dem das internationale jüdische System die Welt gepackt hält, würde wahrscheinlich ebenso radikal sein, wie es die jüdischen Methoden zur Knebelung der Menschheit waren und sind. Nicht wenige hegen Zweifel, daß die Nichtjuden noch dazu imstande sein werden. Vielleicht sind sie es nicht! So sollen sie wenigstens wissen, wer ihre Unterjocher sind. –

XIV

Haben die Juden den Krieg vorausgesehen?

Bevor wir zu einem eingehenden Studium des Zusammenhanges zwischen dem geschriebenen Programm der "Protokolle der Weisen von Zion" und dem wirklichen Programm schreiten, wie es im Leben der Völker verfolgt werden kann, wollen wir diejenigen Pläne ins Auge fassen, deren Durchführen zur Zeit der Abfassung der Protokolle noch der Zukunft angehörte. Man muß sich klarmachen, daß das, was 1896 und 1906 Zukunft war, heute schon Vergangenheit sein kann, daß das, was damals geplant war, heute schon erfüllt sein kann. Erinnern wir uns nur der Worte im Prot. 22: "Ich bin bemüht gewesen, sorgsam die Geheimnisse vergangener und künftiger Geschehnisse und der wichtigen Begebnisse der nahen Zukunft aufzudecken, denen wir in einer Flut schwerer Krisen entgegeneilen." Einige dieser "wichtigen Begebnisse" sind bereits eingetreten, und sie werfen ein helles Licht auf die hier behandelte Frage.

Eine Beweisprobe, die noch frisch in aller Erinnerung ist, hat der Weltkrieg geliefert. Die jüdische Kritik an diesen Aufsätzen versuchte viel Aufsehen davon zu machen, daß einer davon der in Deutschland im Vordergrund stehenden Judenfrage galt, und man versuchte das Volk durch die Behauptung irrezuführen, daß diese Aufsätze nichts weiter als eine schlaue deutsche Nachkriegspropaganda seien. In Wirklichkeit verhält es sich so, daß eine Reihe von Aufsätzen, welche die Judenfrage in verschiedenen Ländern behandeln sollten, zunächst zurückgestellt werden mußte, um die Judenfrage selbst unverzüglich zur Kenntnis des amerikanischen Volkes zu bringen. Deutschland ist heute, vielleicht mit Ausnahme der Vereinigten Staaten, das Land der Welt, das unter dem stärksten jüdischen Einfluß – von innen und außen her – steht; die Beweise hierfür könnten jetzt in weit zwingenderer Fülle als im 2. Kapitel erbracht werden. (Jene Beweise wurden übrigens von den jüdischen Wortführern in den Vereinigten Staaten zunächst bestritten, später aber zugegeben). Seitdem hat die allgemeine Stimmung in Deutschland die Juden zum großen Teil aus den öffentlichen Ämtern verschwinden lassen. Der deutsche Wille strengte sich aufs äußerste an, um die politische Verwaltung wieder in deutsche Hände zu legen. Wurde dadurch Deutschland von den Juden frei? Keineswegs. Denn ihre Verschanzungen erstreckten sich weiter und tiefer als nur auf die Ausübung der unmittelbar öffentlichen Gewalt. Ihr Einfluß auf die Hauptindustrien, auf die Finanzen und die Zukunft Deutschlands hat sich nicht im geringsten gelockert. 41)

Deutschland wird hier in Verbindung mit der Judenfrage aus einem besonderen Grunde angeführt! Bekanntlich ging von dort der erste Ruf nach "Annexionen"

aus, und zwar zu einer Zeit, als die gesamte deutsche kriegerische Tätigkeit und Stimmung unter jüdischem Einfluß stand. 42) "Annexionen" war der Schrei, der eines Tages durch die ganze Welt gellte. Und von den Vereinigten Staaten, einem Lande, das damals gar nicht am Kriege beteiligt war, ertönte der Ruf zurück: "Keine Annexionen!" So wurde die ganze Frage zu einer Weltfrage gemacht. Bald hatten die Völker die Blutströme der Schlachten, die Kriegsgewinnler und alle anderen erschütternden Tatsachen vergessen und erörterten nur noch einen Gegenstand, der an das Ende und nicht an den Anfang des Krieges gehörte – die Frage der "Annexionen". Wenn man weiß, wer die Hauptratgeber der auswärtigen Politik in den Vereinigten Staaten waren, so wird die ausgegebene Losung "Annexionen" für die ganze Welt recht interessant, aber noch nicht völlig durchsichtig.

Erst wenn man die Protokolle liest, wird einem alles klar – und diese Angaben, die jetzt der Welt bekannt werden, stammen wahrscheinlich von 1896. Daß sie spätestens 1905 geschrieben wurden, widerstrebt jeder Anzweiflung.

Das zweite Protokoll befaßt sich mit dem Kriege; die Anfangsworte lauten: "Für unsere Zwecke ist es unentbehrlich, daß wenn irgend möglich, Kriege keinen Landerwerb bringen. Dadurch werden Kriege auf ein ökonomisches Gleis geschoben, und die Völker werden die Stärke unserer Überlegenheit an der Hilfe spüren, die wir dabei leisten."

Wer dachte zwischen 1896 und 1905 daran, daß die neue Losung "keine Annexionen" auf Kriege angewandt werden solle? Einer von uns? Irgendein Staatsmann? Wir wissen, daß die Generalstäbe sich mit den Plänen und Operationen eines möglichen künftigen Krieges beschäftigten. Wir wissen, daß Staatsmänner, die sich ihrer Verantwortung bewußt waren, daran arbeiteten, ein Gleichgewicht der Interessen herzustellen, wodurch Kriege äußerst unwahrscheinlich gemacht werden sollten. Wer hat diese alle mit Fernblick und Planmäßigkeit durch das klare Programm "Keine Annexionen" außer Gefecht gesetzt?

Glücklicherweise liefern unanfechtbare jüdische Quellen selbst die Antwort auf die Frage. Die "American Jewish News" (Amerikanische Jüdische Nachrichten) vom 19. September 1919 brachten folgende Mitteilungen an erster Stelle:

"Wenn Propheten sprechen" von Litman Rosenthal.

Vor vielen Jahren prophezeite Nordau die Balfoursche Erklärung. 43) Litman Rosenthal, sein vertrauter Freund, berichtet hierüber in einer fesselnden Erinnerung.

Der Aufsatz beginnt auf S. 464: "Am Sonnabend, dem Tage nach Schluß des 6. Kongresses, erhielt ich von Dr. Herzl die telephonische Aufforderung, ihn zu besuchen." Diese Angabe bestimmt den Zeitpunkt. Der 6. Zionistenkongreß wurde im August 1903 in Basel abgehalten. Die Schrift fährt fort: "Beim Eintritt in den Vorraum des Hotels traf ich Herzls Mutter, die mich mit ihrer gewöhnlichen gewinnenden Freundlichkeit empfing und mich frug, ob die Stimmung der russischen Zionisten nun ruhiger geworden sei."

"Warum gerade der russischen Zionisten, Frau Herzl?" frug ich. "Warum erkundigen Sie sich gerade nach diesen?" "Weil mein Sohn", erklärte sie, "an den russischen Zionisten das höchste Interesse nimmt. Er sieht in ihnen die Quintessenz, die Hauptlebenskraft des jüdischen Volkes."

Auf diesem 6. Kongreß hatte die britische Regierung ("Herzl und seine Agenten waren in Fühlung mit der englischen Regierung geblieben" – Jüdische Enzyklopädie Bd. 12, S. 678) den Juden eine Kolonie in Uganda, Ostafrika, angeboten. Herzl war geneigt, sie zu nehmen, nicht als Ersatz für Palästina, sondern als einen Schritt auf dieses zu. Dieser Punkt war der Hauptgegenstand der Unterhaltung zwischen Herzl und Litman Rosenthal in dem Baseler Hotel. Herzl sagte nach jenem Aufsatz zu Rosenthal: "Es ist ein Unterschied zwischen dem Endziel und den Wegen, die wir zu gehen haben, um dieses Ziel zu erreichen."

Plötzlich trat Max Nordau herein – der auf der letzten Londoner Konferenz der Nachfolger Herzls geworden zu sein scheint – und die Unterredung mit Rosenthal hatte ein Ende.

Der Leser möge nun aufmerksam dem wichtigeren Teil des Rosenthalschen Berichtes folgen.

"Etwa einen Monat später fuhr ich in Geschäften nach Frankreich. Auf dem Wege nach Lyon machte ich in Paris halt und besuchte wie gewöhnlich unsere zionistischen Freunde. Einer von ihnen erzählte mir, daß am selben Abend Dr. Nordau über den 6. Kongreß berichten sollte. Ich unterbrach natürlich meine Reise, um der Versammlung beizuwohnen und Nordaus Bericht zu hören. Als wir am Abend in den Saal traten, fanden wir ihn überfüllt, und alle warteten ungeduldig auf den großen Meister Nordau, der beim Eintritt mit stürmischen Beifall begrüßt wurde. Nordau, ohne sich um den Beifallssturm zu kümmern, begann er sofort seinen Vortrag und sagte: "Sie alle kommen hierher mit einer Frage, die in Ihrem Herzen brennt und auf Ihren Lippen schwebt, und die Frage ist in der Tat groß und von Lebenswichtigkeit. Ich will sie beantworten. Was Sie fragen wollen, ist: Wie konnte ich – ich als einer von denen, die das Baseler Programm abfaßten – wie konnte ich es wagen, zugunsten des englischen Vorschlages betreffend Uganda zu sprechen, wie konnten Herzl und ich unser palästinensisches Ideal verraten? Sie denken doch sicherlich, daß wir es verraten und vergessen haben. Aber hören Sie, was ich Ihnen zu sagen habe. Ich sprach zugunsten Ugandas nach langer und sorgfältiger Überlegung. Bewußt riet ich dem Kongreß, den Vorschlag der englischen Regierung zu erwägen und anzunehmen, ein Vorschlag, welcher der jüdischen Nation durch den Zionistenkongreß gemacht wurde; und meine Gründe – doch an Stelle meiner Gründe will ich Ihnen lieber eine politische Geschichte als eine Art Allegorie erzählen.

Ich möchte von einer Zeit sprechen, die jetzt schon vergessen ist, von der Zeit, in der die europäischen Mächte beschlossen, eine Flotte gegen die Festung Sebastopol zu entsenden. Zu dieser Zeit existierte Italien, das Vereinigte Königreich Italien, noch nicht. Italien war in Wirklichkeit nur ein kleines Fürstentum Sardiniens, und das große, freie und einige Italien war nur ein Traum, ein glühender Wunsch, ein fernes Ideal für alle italienischen Patrioten. Die Führer Sardiniens, welche das freie und einige Italien planten und dafür kämpften, waren die drei großen Volkshelden Garibaldi, Mazzini und Cavour.

Die europäischen Mächte forderten auch Sardinien auf, sich an der Demonstration vor Sebastopol zu beteiligen und ebenfalls eine Flotte zur Belagerung der Festung schicken. Dieser Vorschlag wurde zum Anlaß einer Uneinigkeit unter den Führern. Garibaldi und Mazzini wollten England und Frankreich keine Flotte zu Hilfe schicken, sie sagten: "Unser Programm, das Werk, zu dem wir verpflichtet sind, ist ein freies und einiges Italien. Was geht uns Sebastopol an? Sebastopol ist nichts für uns, und wir müssen alle unsere Kräfte auf unser urspüngliches Programm konzentrieren, so daß wir unser Ideal so bald wie möglich verwirklichen können."

Aber Cavour, damals der hervorragendste, fähigste und weitsichtigste Staatsmann Sardiniens, drang darauf, daß sein Land eine Flotte schicken und mit anderen Mächten Sebastopol belagern sollte und setzte zuletzt seinen Willen durch. Vielleicht wird es Sie interessieren zu erfahren, daß die rechte Hand Cavours, sein Freund und Berater, sein Sekretär Hartum, ein Jude war, und in den Kreisen, die in Opposition zur Regierung standen, sprach man entrüstet von jüdischem Verrat. Auf einer Versammlung italienischer Patrioten rief man erregt nach Cavours Berater Hartum und forderte ihn auf, seine gefährlichen und verräterischen politischen Handlungen zu verteidigen. Er sagte: "Unser Traum, unser Kampf, unser Ideal, ein Ideal, für das wir schon in Blut und Tränen, in Sorgen und Verzweiflung, mit dem Leben unserer Söhne und der Todesangst unserer Mütter gezahlt haben, unser einziger Wunsch und Ziel ist ein freies und einiges Italien. Alle Mittel sind heilig, wenn sie zu diesem großen und ruhmreichen Ziele führen. Cavour weiß sehr wohl, daß nach den Kämpfen vor Sebastopol früher oder später eine Friedenskonferenz abgehalten werden wird, und daß in dieser Konferenz diejenigen Mächte teilnehmen werden, die an den Kämpfen teilgenommen haben. Zwar hat Sardinien kein unmittelbares Interesse an Sebastopol, aber wenn wir jetzt mit unserer Flotte helfen werden, werden wir mit auf der künftigen Friedenskonferenz sitzen und gleiche Rechte wie die anderen Mächte genießen, und auf dieser Friedenskonferenz wird Cavour das freie und unabhängige, einige Italien proklamieren.

So wird unser Traum, für den wir gelitten haben und gestorben sind, endlich eine herrliche und glückliche Wirklichkeit werden. Und wenn Sie mich nun noch einmal fragen, was Sardinien mit Sebastopol zu tun hat, so will ich Ihnen die folgenden Worte wie die Stufen einer Leiter nennen. Cavour, Sardinien, Belagerung von Sebastopol, künftige europäische Friedenskonferenz, Proklamation eines freien und einigen Italiens."

Die ganze Versammlung stand unter dem Banne von Nordaus schöner, wahrhaft poetischer und begeisterter Rede, und sein elegantes, musikalisches Französisch entzückte die Hörer mit einem fast sinnlichen Vergnügen. Der Redner hielt ein paar Sekunden inne und das Publikum, von seiner glänzenden Rede vollkommen berauscht, klatschte rasend Beifall. Aber bald bat Nordau um Ruhe und fuhr fort:

"Jetzt nun hat die große fortschrittliche Weltmacht England nach den Pogromen von Kischinew als Zeichen seiner Sympathie für unser armes Volk durch den Zionistenkongreß der jüdischen Union die unabhängige Kolonie Uganda angeboten. Nun liegt Uganda in Afrika, und Afrika ist nicht Zion und wird niemals Zion werden, um Herzls eigene Worte zu gebrauchen. Aber Herzl weiß sehr wohl, daß der Sache des Zionismus nichts so wertvoll ist wie freundschaftliche politische Beziehungen zu einer Macht wie England und um so wertvoller, als Englands Hauptinteresse auf den Orient gerichtet ist. Nirgendwo ist ein Präzedenzfall so wirksam wie in England, und so ist es höchst wichtig, aus den Händen Englands eine Kolonie zu empfangen und so einen Präzedenzfall zu unseren Gunsten zu schaffen. Früher oder später wird die orientalische Frage gelöst werden müssen, und diese schließt die Frage Palästinas in sich. England, das eine formelle politische Note an den Zionistenkongreß, der an das Baseler Programm gebunden ist, gerichtet hatte – England wird in der endgültigen Lösung der orientalischen Frage die entscheidende Stimme haben, und Herzl hat es für seine Pflicht erachtet, wertvolle Beziehungen zu dieser großen und fortschrittlichen Macht zu unterhalten. Herzl weiß, daß wir vor einer furchtbaren Erschütterung der ganzen Welt stehen. Bald vielleicht wird eine Art Weltkongreß zusammengerufen werden, und England, das große, freie und mächtige England, wird dann das Werk fortsetzen, das es mit seinem großmütigen Angebot an den 6. Kongreß begonnen hat. Und wenn Sie mich nun fragen, was Israel in Uganda zu tun hat, so wiederhole ich die Worte des Staatsmannes von Sardinien, nur auf unseren Fall angewandt und in unserer Auffassung gegeben. Ich will Ihnen die folgenden Worte sagen, wie wenn ich Ihnen die Stufen einer Leiter zeigte, die höher und höher führt: Herzl, der Zionistenkongreß, der englische Uganda-Vorschlag, der kommende Weltkrieg, die Friedenskonferenz, wo mit der Hilfe Englands ein freies jüdisches Palästina geschaffen wird."

Wie ein mächtiger Donnerschlag trafen uns diese Worte, wir alle zitterten vor Staunen und Ehrfurcht, wie wenn man eine Vision gehabt hätten. Und in meinem Ohr klangen die Worte unseres großen Bruders Achad Haam wieder, der von Nordaus Ansprache auf dem ersten Kongreß sagte: "Ich fühlte, daß einer der großen alten Propheten zu uns sprach, daß diese Stimmen von den freien Bergen Judäas herniederstieg, und unsere Herzen glühten in uns, als wir seine Worte hörten, die voller Wunder, Weisheit und Visionen waren."

Worüber man sich wundern muß, ist, daß dieser Aufsatz Litman Rosenthals überhaupt gedruckt werden durfte. Aber er wurde auch erst nach der Balfourschen Erklärung über Palästina gedruckt, und er wäre niemals gedruckt worden, wenn nicht die Juden glaubten, daß ein Teil ihres Programms erfüllt wäre. Der Jude verrät niemals, bis er glaubt, gewonnenes Spiel zu haben, dann läßt er sich gehen. Nur den Juden wurde 1903 das "Leiterprogramm" mitgeteilt: Kommender Weltkrieg - Friedenskonferenz - das jüdische Palästina. Als man auf der Spitze der Leiter angelangt zu sein glaubte, durfte man öffentlich davon reden.

Eine ähnliche Beleuchtung liefert der Sturz des Zaren. Als dieses Ereignis bekannt wurde, erregte es in Neuyork höchste Freude, und ein Nichtjude von Weltruf hielt eine Rede, worin er einen Juden von hohem nationalen Ansehen44) dafür pries, daß er den Sturz des Zaren mit dem Gelde vorbereitet hätte, mit dem während des Russisch-Japanischen Krieges unter den russischen Gefangenen in Japan Propaganda getrieben worden wäre. Diese Tatsache wurde erst nach dem Gelingen des Anschlages bekannt. Es darf nicht außer acht gelassen werden, daß die Letzten, die den letzten Akt der Verschwörung ausführten, die Mörder Nikolaus Romanowitschs, seiner Gattin, seiner jungen Töchter und seines kranken Sohnes "fünf Sowjetdeputierte, alle fünf Juden" waren. Was mit Hilfe eines amerikanischen Finanziers begonnen hatte, endete mit Sowjetdeputierten.

Haben die internationalen Juden 1903 den Krieg vorausgesehen? Das Rosenthalsche Bekenntnis ist dafür nur ein Bruchteil eines Beweises. Und sahen sie ihn nur voraus? Es wäre gut, wenn es beim Voraussehen geblieben wäre und wenn nicht auch Tatsachen dafür sprächen, daß sie ihn herbeigeführt haben.

Für den Augenblick wird der Leser gebeten, zwei Punkte des Rosenthalschen Aufsatzes festzuhalten: "Vielleicht wird es Sie interessieren zu erfahren, daß die rechte Hand Cavours, sein Freund und Ratgeber, sein Sekretär Hartum, ein Jude war." So spricht die jüdische Presse selbst. Wenn der Dearborn Independent oder ein Chikagoer oder eine Neuyorker Zeitschrift die Liste der Sekretäre der Mächtigen der Welt durchginge und hinter den Namen vermerkte: "Sein Sekretär – ein Jude", würde die jüdische Antiverleumdungsgesellschaft sicher Protestschreiben loslassen. Nach jüdischer Auffassung gilt das, was den Juden recht ist, durchaus nicht für die Nichtjuden. Würde über Hartum öffentlich geschrieben, so würde er als "Italiener" bezeichnet werden.

Waren die jüdischen Sekretäre, deren es vor dem Kriege, während desselben und während der Friedenskonferenz eine beträchtliche Anzahl gab, von geringerer Befähigung als Hartum? Gab es keine Hartums in England, Frankreich, Deutschland, ja sogar in Rußland (in den Vereinigten Staaten waren deren viele), die das "Leiterprogramm" sahen? Hat Max Nordau, der es 1903 deutlich sah, es 1914 und 1918 vergessen? Wir wissen dies: die Juden auf ihrem Baseler Kongreß 1903 haben den kommenden Weltkrieg vorausgesehen. Wie konnte sie wissen, daß es ein Weltkrieg werden würde? Wir wissen ferner: Die Protokolle haben vielleicht schon 1896, sicher aber nicht später als 1905, die Politik "Keine Annexionen" vorhergesehen.

Der Weltkrieg kam. Auch die Losung "Keine Annexionen" kam. Was damals in den jüdischen Weltprogrammen Zukunft war, ist jetzt Vergangenheit.

In den Protokollen finden sich zwei Ausdrucksweisen: "wir haben" und "wir werden". Wenn dieses Jahr der geheime Obersprecher des Weltprogramms irgendwo zu seinen eingeweihten Rassegenossen spricht, so wird er an vielen Stellen, wo der Sprecher 1896 sagte "wir werden", nun sagen müssen "wir haben". Manches ist erfüllt.

"Wir wollen uns als die Befreier der arbeitenden Klassen hinstellen" – das ist geschehen und geschieht noch. "Wir wollen die Gedanken der Ungläubigen auf Industrie und Handel ablenken." Auch das ist geschehen. "Wir wollen eine stark zentralisierte Verwaltung schaffen, um alle staatlichen Kräfte fest in der Hand zu haben." 45) Ist fast überall Tatsache. "Wir wollen uns auf die freiheitliche Seite aller Parteien und Bewegungen schlagen und die Redner stellen." ist geschehen. "Wir werden Lohnerhöhungen erzwingen" – geschehen. "Zur selben Zeit werden wir eine Preissteigerung aller notwendigen Lebensbedürfnisse verursachen" – geschehen. "Wir werden auch die Grundlagen der Produktion unterwühlen, indem wir den Arbeitern anarchistische Ideen beibringen" – ist geschehen.

"Um die Versklavung der europäischen Regierungen der Ungläubigen zu beweisen, werden wir unsere Macht durch Verbrechen und Gewalttaten, d.h. durch eine Schreckensregierung zeigen." – Prot. 7. Wer auf Rußland blickt und sich die Haltung der leitenden Minister von England, Frankreich und Italien gegenüber den Sowjets, die "Versklavung" der Staatsmänner unter Verhältnissen vergegenwärtigt, die um so verwickelter werden, je mehr man sich darum bemüht, wer das Darniederliegen Europas an einer Wunde sieht, deren Heilung absichtlich verhindert wird – der muß sagen: auch das hat sich verwirklicht!

"Unsere Pläne sollen nicht alle bestehenden Einrichtungen auf einmal umstürzen. Nur ihre Handhabung wird geändert werden, und ihre ganze Tätigkeit wird unseren Plänen gemäß eingestellt werden." Das ist geschehen.

"Wir werden die Presse satteln und fest im Zügel halten." – Das ist geschehen. Die Zügel werden gegenwärtig in den Vereinigten Staaten straff angezogen, davon kann mancher Herausgeber ein Lied singen.

"Selbst wenn jemand gegen uns schreiben wollte, so wird niemand seine Artikel drucken." Das ist zum großen Teile geschehen. Vollständig ist es bei der Presse geschehen, die bloßes Geschäft ist.

"Als Anreiz zur Spekulation werden wir bei den Ungläubigen das Streben nach üppiger, verführerischer Lebensweise ermutigen." Ist geschehen.

"Jedem Versuch des Widerstandes müssen wir dadurch begegnen, daß wir jedes Land, das sich uns zu widersetzen wagt, durch seine Nachbarn mit Krieg überziehen. Sollten sich alle Nachbarn vereinigen, um sich gemeinsam gegen uns zu wenden, so müssen wir einen Weltkrieg entfesseln." (Prot. 7.) Der Ausdruck "Weltkrieg" ist derselbe, wie der von Nordau und Rosenthal gebrauchte. "Herzl weiß", sagt Nordau 1903, "daß wir vor einer fürchterlichen Erschütterung der ganzen Welt stehen."

"Wir müssen in ganz Europa und mittels seiner Beziehungen auch in anderen Erdteilen Beunruhigung, Zwiespalt und gegenseitige Feindschaft schaffen." Das ist geschehen. "Dies ist für uns ein doppelter Vorteil. Denn durch diese Methode werden wir uns die Achtung aller Länder erringen, weil sie glauben werden, daß wir die Macht haben, nach Belieben Unordnung zu erzeugen und Ordnung wiederherzustellen." Auch dies ist geschehen.

Der Sprecher von 1896 hat die Wahrheit gesagt, als er "von den wichtigsten Ereignissen" sprach, "in die wir in einem Strome schwerer Krisen hineinstürmen." Nicht nur ist die Losung "keine Annexionen" so weit als möglich wahr gemacht worden, wie die Protokolle es wollten, sondern eine ganze Reihe weiterer Pläne ist gleichzeitig damit gereift. "Keine Annexionen" als Ausdruck politischer Sittlichkeit ist eine Sache für sich. Etwas anderes ist es, "keine Annexionen" aus dem Grunde zu fordern, daß "dadurch Kriege zu rein ökonomischen Angelegenheiten werden und daß die Völker die Macht unserer Überlegenheit an der Hilfe erkennen, die wir leisten." Die Welt sah in dem Programm "keine Annexionen" den Ausdruck politischer Sittlichkeit; das andere Programm, das sich dieser sittlichen Auffassung nur als Mittel bediente, blieb im Verborgenen. –

Dieses Kapitel wird noch fortzusetzen sein. Zunächst drängt sich die Frage auf, ob, nachdem das Programm der Protokolle in so vielen Einzelheiten erfüllt ist, ein neues Programm, eine Verlängerung der Leiter von den Weisen ihren Schülern mitgeteilt worden ist und ob die Welt etwa weitere Enthüllungen zu erwarten hat. Es könnte sein, daß die jetzt schon gegebene Kenntnis der jüdischen Pläne zu einem Erwachen der Völker führen wird, wodurch das jetzt geltende Programm zunichte und etwaige neue für immer vereitelt werden. Doch Juda leuchtet ein heller Stern voran.

 

XV

Ist der jüdische "Kahal"

der jetzige "Sowjet"?

Der Sowjet ist keine russische, sondern eine jüdische Einrichtung. Auch ist er keine moderne Erfindung der russischen Juden, eine neue politische Idee Lenins und Trotzkys: er ist alt-jüdischen Ursprungs, eine Organisationsform, welche die Juden nach der Eroberung Palästinas durch die Römer sich gegeben haben, um ihr abgesondertes rassisches und nationales Leben zu erhalten.

Der moderne Bolschewismus, der nun als die bloße Hülle für einen lang geplanten Schlag erkannt ist, der die Herrschaft einer Rasse herstellen soll, nahm sofort die Regierungsform des Sowjet an, weil die Juden aller Länder, die am russischen Bolschewismus mitwirkten, in der Art und dem Aufbau des Sowjet von alters her geschult sind.

Der Sowjet kommt in den "Protokollen" unter dem alten Namen "Kahal" vor. Im 17. Protokoll heißt es: "Schon jetzt sind unsere Brüder verpflichtet, Abtrünnige ihrer eigenen Familie oder jeder anderen Person anzuzeigen, die sich dem Kahal widersetzen. Wenn unser Königreich kommt, werden alle Untertanen dem Staate in gleicher Weise dienen müssen."

Jeder, der mit dem gegenwärtigen Leben der Juden bekannt ist, weiß, was die Denunziation Abtrünniger bedeutet. Die Härte der Verfolgungen, denen ein zum Christentum übergetretener Jude und der Sohn oder die Tochter einer strenggläubigen jüdischen Familie wegen Verheiratung mit eine Nichtjüdin bzw. mit einem Nichtjuden ausgesetzt ist, ist in der übrigen Menschheit ohne Beispiel. Kürzlich heiratete in einem westlichen Staat eine junge gebildete Jüdin einen Nichtjuden, Zeitungsverleger. Von dem Augenblick an, in dem sie ihre Absicht bekannt gab, wurde sie als Abtrünnige behandelt. Wäre sie den elendesten Tod gestorben, hätte sie sich dem schamlosesten Gewerbe ergeben, so hätten die Gefühle für ein solches Schicksal nicht verächtlicher sein können. Eine düstere Leichenfeier wurde für sie veranstaltet, und an ihrem Hochzeitstage wurde sie für ihr Volk als tot erklärt.

Dieser Fall ist durchaus nichts Ungewöhnliches. Eine der eindrucksvollsten Schilderungen findet man im Leben Spinozas, des großen Philosophen, den die Juden heutzutage gern als Zierde ihres Volkes hinstellen. Seine Studien führten ihn dazu, viele der rabbinischen Dogmen, jene "Menschensatzungen", von denen das Neue Testament spricht, in Zweifel zu ziehen. Da Spinoza schon eine angesehene Persönlichkeit war, so wurde das sehr gebräuchliche Mittel der Bestechung bei ihm versucht. Man müßte Bedenken tragen, die Worte zu gebrauchen: "das sehr gebräuchliche jüdische Mittel der Bestechung" – wären sie nicht leider wahr. Wir haben keine Neigung, aus Niedertracht Schmähungen auszusprechen. Aber die von den Juden geschriebene jüdische Geschichte liefert Berge von Beweisen, daß Bestechung die zuverlässigste und Lieblingswaffe der Juden ist – was man jetzt darüber erfährt, bestätigt nur, daß es noch immer ist. Ein jüdischer Schriftsteller, Jacob Israel de Han, ein holländischer Rechtsanwalt in Jerusalem, stellte kürzlich fest, daß die Bestechlichkeit der arabischen Presse gute Hoffnung für ein Nachlassen der arabischen Agitation in Palästina gegen die Juden erwecke. Er sagt: "Unter den Arabern hier ist eine lebhafte Agitation gegen das, was sie die zionistische Gefahr nennen. Aber die Araber, und besonders die arabischen Zeitungen, sind der Bestechung zugänglich. Bei dieser Schwäche werden sie in dem langen Rennen mit uns verlieren."

So bot man dem jungen Spinoza eine Jahressumme von 1000 Gulden, wenn er von seinen Überzeugungen schweige und sich von Zeit zu Zeit in der Synagoge zeigte. Dies lehnte er voller Verachtung ab. Er entschloß sich, seinen Unterhalt mit dem Schleifen von Linsen für optische Instrumente zu verdienen. Daraufhin wurde er ausgestoßen. Das Verfahren wird so geschildert:

"Der Tag der Ausstoßung war endlich gekommen; eine ungeheure Menge versammelte sich, um der düsteren Feierlichkeit beizuwohnen. Sie begann mit dem schweigenden und feierlichen Entzünden einer Anzahl schwarzer Kerzen und mit Öffnung der Bundeslade, darin die Bücher des mosaischen Gesetzes lagen. So wurde die Phantasie der Gläubigen für den ganzen Schrecken der Szene erregt. Der Oberrabbiner, der alte Freund und Lehrer, jetzt der bitterste Feind des Verurteilten, hatte das Urteil zu vollstrecken. Er stand da, schmerzergriffen, aber unbeugsam; das Volk richtete in Spannung die Augen auf ihn. Hoch oben stand der Kantor und sang in lauten Klagetönen die Worte der Verfluchung; von der anderen Seite her mischten sich in diese Flüche die durchdringenden Töne einer Trompete. Nun wurden die schwarzen Kerzen umgedreht, und das schmelzende Wachs floß Tropfen für Tropfen in ein großes, blutgefülltes Gefäß." (Lewes: Biographische Geschichte der Philosophie).

Dann kam der endgültige Bannfluch:

"Nach dem Urteil der Engel und der Heiligen stoßen wir dich, Baruch de Espinoza, aus, verfluchen und verbannen dich mit der Zustimmung der Ältesten und dieser ganzen Gemeinde in der Gegenwart dieser heiligen Bücher: bei den 613 Geboten, die hierin geschrieben stehen, bei dem Banne, mit dem Josua Jericho verfluchte, mit dem Fluche, den Elisa über die Kinder aussprach und mit allen Flüchen, die im Gesetze geschrieben stehen. Verflucht sei er bei Tage, und verflucht sei er bei Nacht. Verflucht sei er im Schlafe, und verflucht sei er im Wachen, verflucht beim Ausgang und verflucht beim Eingang. Der Herr soll ihm nicht vergeben; der Grimm und der Zorn des Herrn soll fortan gegen diesen Mann entflammen und soll ihm auferlegen alle die Flüche, die im Buche des Gesetzes geschrieben stehen. Der Herr soll seinen Namen unter der Sonne vernichten und soll ihn für seinen Frevel aus allen Stämmen Israels verstoßen, mit allen Flüchen des Firmaments, die im Gesetz geschrieben stehen. ... Und wir befehlen, daß niemand mit ihm spreche mit Worten des Mundes noch der Schrift, noch ihm irgendeine Gunst erweise, noch unter einem Dache mit ihm wohne, noch sich ihm auf vier Ellen nahe, noch irgendeine von ihm verfaßte Schrift lese." (Pollock: Leben Spinozas.)

Als die dröhnenden Worte ausgestoßen waren, wurden alle Lichter plötzlich in das Blut getaucht, ein Schrei religiösen Entsetzens und der Verfluchung erklang von allen. In dem feierlichen Dunkel und zu diesen feierlichen Flüchen riefen sie Amen! Amen! (Prof. J.K. Hosmer: Die Juden.) –

Dies ist eine Erläuterung zu dem Kapitel "Denunziation", sie wirft ein helles Licht auf den Druck, der auf den Juden lastet, die sich öffentlich gegen die gesellschaftsfeindlichen Ideen ihres Volkes auflehnen möchten, es aber wegen der zu gewärtigenden Strafen nicht wagen.

Die Denunziation ist, wie Prot. 17 befiehlt, gegen jeden zu erheben, der gegen den "Kahal" oder das alte Sowjetsystem der Ideen sich als widerspenstig erweist.

Nach der Zerstörung des jüdischen Staates durch die Römer behielten die Juden in dem Patriarchen einen geistigen und politischen Mittelpunkt, und nach der Zerstreuung der Juden aus Palästina wurde dieses nationale Zentrum in der Person des "Fürsten der Verbannung" oder Exilarchen beibehalten, ein Amt, das vermutlich noch gegenwärtig besteht und das, wie einige glauben, von einem amerikanischen Juden versehen wird. Allen gegenwärtigen Versicherungen zum Trotz haben die Juden nie aufgehört, ein Volk zu sein, d.h. eine bewußt geschlossene, rassische Gruppe, von allen anderen verschieden, mit Zwecken und Idealen, die streng jüdisch sind: von Juden für Juden zum Unterschied von der übrigen Menschheit. Daß sie eine Nation inmitten der Nationen bilden, erklären die verantwortlichsten jüdischen Denker nicht nur sondern betonen es ausdrücklich. Sie befinden sich hiermit in vollem Einklang mit allen wahrnehmbaren Tatsachen. Der Jude will nicht nur gesondert von dem übrigen Volke leben, sondern er lebt in seinem Volke gegen andere Völker, und er ist bestrebt, soviel als möglich unter eigenen Gesetzen zu leben. In Neuyork haben es die Juden heute erreicht, ihre eigene Gerichtsbarkeit zur Erledigung ihrer eigenen Angelegenheiten gemäß ihren eigenen Gesetzen zu errichten. Und dies ist genau das Prinzip des Sowjet-Kahal.

Vom ersten Jahrhundert an ist, wie man in der "Jüdischen Enzyklopädie" lesen kann, die "Gemeinde", "Versammlung" oder der "Kahal" der Mittelpunkt des jüdischen Lebens gewesen. So war es schon zu Zeiten der babylonischen Gefangenschaft. Er trat zuletzt auf der Friedenskonferenz offiziell in Erscheinung, auf der die Juden, in Übereinstimmung mit ihrem Weltprogramm – dem einzigen Programm, das mit vollem Erfolg und unverändert die Friedenskonferenz passierte – sich das Recht auf den Kahal für Verwaltungs- und Kulturangelegenheiten sicherten, das zu so vielen anderen Vorrechten in Ländern hinzukam, in denen man bisher ihre Sonderstellung beanstandet hatte. Die polnische Frage ist eine reine Judenfrage, und Paderewskys Mißerfolg als Staatsmann war lediglich die Folge seiner Stellung unter jüdischen Einflüssen. Die rumänische Frage ist ebenfalls eine Judenfrage, und alle Rumänen sprechen von den Vereinigten Staaten als dem "Judenlande", weil sie durch ihre Politik von dem scharfen Druck erfahren haben, der von amerikanischen Juden gegen ihr Land ausgeübt wurde, ein Druck, der sich auf wirkliche rumänische Lebensbedingungen erstreckte und der Rumänien zwang, Abkommen zu unterzeichnen, die ebenso demütigend waren wie diejenigen, die Österreich an Serbien stellte und aus denen der Weltkrieg entstand. Die Judenfrage ist über all den Kräften sichtbar, die den Krieg heraufbeschworen haben, und über allen Hindernissen gegen den Frieden, die die Welt seitdem erlebt hat.

Unter dem Kahal oder alten Sowjet lebten die Juden für sich und regierten sich, indem sie mit der Landesregierung nur vermittels ihrer Vertreter verhandelten. Es war Kommunismus in einer ausgeprägteren Form, als er je außerhalb Rußlands in die Erscheinung getreten ist. Erziehung, Gesundheitswesen, Abgaben, Familienangelegenheiten, alles stand unter der unbedingten Herrschaft einiger weniger Männer, welche die Regierungsbehörde bildeten. Diese Behörde war – und dies muß auch von der jetzigen jüdischen Rabbinerherrschaft angenommen werden – zeitlich unbegrenzt, und das Amt lief oft in ununterbrochener Erbfolge durch mehrere Geschlechter. Alles Eigentum war gemeinsam; dies hinderte allerdings die Führer nicht daran, reich zu werden. Diese Kahals oder Sowjets bestanden in Rom, Frankreich, Holland, Deutschland, Österreich, Rußland, Dänemark, Italien, Rumänien, in der Türkei und in England. In den Vereinigten Staaten hat sich diese Idee im Anschluß an die Synagoge und an nationale und internationale jüdische Geheimgesellschaften entwickelt. 46)

Der Kahal ist die überlieferte jüdische Verfassungsform während der Zerstreuung der Rasse unter den Völkern. Sein internationaler Charakter kommt in den höheren Behörden zum Ausdruck. Diese wuchsen in dem Maße, in dem die Juden sich über die Welt ausbreiteten. Die "Jüdische Enzyklopädie" nennt den "Rat von drei Landen", den "Rat von vier Landen" und den "Rat von fünf Landen", die in früheren Zeiten eine internationale Verbindung darstellten. Aber wie bei allen derartigen Berichten ist in neueren Zeiten ein offener Einblick in diese Einrichtungen schwer erhältlich. Der letzte Zionistenkongreß in London, auf dem zweifellos manche Angelegenheiten – wenn auch gewiß nicht in öffentlichen Versammlungen – erledigt wurde, die sich auf die Juden aller Länder erstreckte, könnte der "Rat der fünfunddreißig Lande" genannt werden, denn die Abgeordneten kamen aus den entferntesten Gegenden: aus Lappland und Südafrika, aus Persien und Neuseeland. Der Zweck dieser Weltbehörden war die Vereinheitlichung der Juden, und die Berichte ihrer Tagungen gehen in ferne Jahrhunderte zurück.

Was jetzt in Rußland entstanden ist, ist deshalb nichts Neues. Es ist eine dem nichtjüdischen Rußland von den jüdischen Revolutionären aufgezwungene Herrschaftsform, in der das Judentum seit den frühesten Zeiten seiner Berührung mit der übrigen Menschheit geschult ist. Sowjetrußland wäre überhaupt nicht möglich gewesen, wenn nicht 90 v.H. der Kommissare Juden gewesen wären. Ebenso nicht Sowjetungarn, wäre nicht Bela Kuhn, der Ober-Rote, selbst und wären nicht 18 seiner 24 Kommissare Juden gewesen. Die Juden sind die einzige Volksgruppe, die in der Einrichtung und Verwaltung des Kahals geübt ist.

Ein Telegramm der "Vereinigten Presse" vom 12. August 1920 wirft auf die innere Verwandtschaft des Sowjetsystems und der jüdischen Geistesanlagen ein Licht. Von den polnischen Städten und Dörfern, die von den bolschewistischen Streitkräften auf ihrem Vormarsch besetzt wurden, sagt das Telegramm: "Die örtlichen jüdischen Gemeinden sollen Sowjet- und kommunistische Verwaltungen errichten." Natürlich! Nur steht es in auffälligem Widerspruch mit dem, was beständig in der Presse von den Leiden der Juden unter der Sowjetregierung und von ihrem Abscheu vor den Roten erzählt wird. Das meiste jedoch, was wir hierüber in der großen Presse zu lesen bekommen, ist reines und einfaches jüdisches Machwerk, und die Berichte von Augen- und Ohrenzeugen widersprechen dem durchaus. Ein Mitglied des amerikanischen "Hilfswerkes" berichtet, daß das Hilfswerk in Polen oft vereitelt wird, weil jüdische Hauswirte unerhörte Mieten für ihre Räumlichkeiten fordern. Ein anderes stellt fest, daß, obwohl die Eisenbahnfahrpreise in den angeblichen Hungerbezirken um das Zehnfache in die Höhe gegangen sind, die feinsten Züge mit den höchsten Tarifen ausschließlich von Juden benutzt werden. Von seiner Reise durch Ungarn berichtet er: "Die Ungarn haben kein Geld mehr, aber die Juden haben es."

"Aber die amerikanischen Juden verabscheuen Trotzky und den Sowjetismus", hört man bisweilen einwenden. Wirklich? Auf S. 9 der amerikanischen "Jüdischen Welt" vom 30. Juli 1920 steht ein Brief mit der Unterschrift Mrs. Samuel Rush. Seine Überschrift lautet: "Schämen wir uns wirklich Trotzkys?" Ein paar Sätze daraus lauten:

"Ich habe kürzlich mehrere Klagen von Herausgebern jüdischer Zeitungen gehört, daß der Jude jetzt als radikal verschrien wird. Es ist wahr, viele Juden sind radikal. Ebenso wahr ist es, daß einige Führer der Radikalen Juden sind. Aber bevor wir über diese Entartung der Rasse Tränen vergießen, wollen wir doch mal ein bißchen nachdenken! Trotzky selbst ist niemals anders als ein gebildeter Mensch dargestellt worden, der Weltwirtschaft studiert hat, als ein machtvoller und wirkungsvoller Führer und Denker, der sicher einst in der Geschichte als einer der großen Männer dastehen wird, die unsere Rasse der Welt geschenkt hat ... Sehr wenige von uns zweifeln noch, daß hinter den Unsinnigkeiten, die über Rußland geschrieben werden, die große Wahrheit steht, daß Rußland sich in dem unausgeglichenen Zustand befindet, der immer einen Wiederaufbau begleitet. Hinter der scheinbaren Unordnung steht ein Plan, und aus dem Zusammenbruch wird Ordnung entstehen. Es wird kein Land Utopia sein, aber eine Regierung, so gut wie sie die zweifellos hochgeistigen praktischen Idealisten, die an Rußland bauen, mit dem notwendigerweise unvollkommenen Menschenmaterial erbauen können, mit dem sie arbeiten müssen.

Und einer der Führer ist Leo Trotzky! – Müssen wir uns wirklich Trotzkys schämen?"

Augenblicklich schämt sich diese Dame Trotzky-Braunsteins nicht.

Oder man nehme den Richter Harry Fisher aus Chicago. Während er sein Gehalt für sein Richteramt bezog, reiste Richter Fisher im Dienste des jüdischen Hilfswerkes in der Welt umher. Er änderte bald nach der Ausreise seine Pläne und landete in Rußland. Er behauptete in mehreren Unterredungen, daß er nach Rußland hinein durfte unter der Bedingung, daß er sich nicht um politische Dinge kümmere. Eine gleiche Bedingung scheint ihm bei seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten nicht gestellt worden zu sein, denn er tritt offen als Anwalt für volle Handelsbeziehungen mit der russischen Sowjetregierung auf. Nach der Chicagoer "Tribune" sagt er zusammenfassend: "Wir müssen Rußland sich selbst überlassen. Wir wollen den Handelsverkehr mit den Sowjets wieder aufnehmen. Die bolschewistische Regierung steht fest. Während es nur 700 000 Mitglieder der kommunistischen Partei gibt, stehen die Bauern, fast 100 Millionen stark, geschlossen hinter dem Leninregime." Unter den Sowjetplänen, hinter denen die 100 Millionen Bauern geschlossen stehen sollen, ist auch der folgende. Er ist besonders interessant angesichts der Tatsache, daß der Richter Fisher am Chicagoer Sittengerichtshof ist. Er erzählt:

"Vor einiger Zeit wurde die Nachricht verbreitet, daß die russischen Frauen Nationaleigentum geworden seien. Das ist nicht wahr, aber die Leichtigkeit, womit Eheschließungen und -scheidungen ausgeführt werden können, begünstigt den schnellen Wechsel. Jeder, der heiraten will, geht zum Rathaus, wie wir es nennen würden, um seinen Namen eintragen zu lassen. Der Anreiz zum heiraten ist groß. Wenn zwei Leute Kleider und Nahrung dringend brauchen, vereinbaren sie bisweilen, sich für einen Tag zu heiraten. Am nächsten Tage gehen sie wieder zum Rathaus, um eine entsprechende Änderung im Register zu veranlassen. Diesmal werden ihre Namen zusammen in das Ehescheidungsbuch eingetragen. Das ist alles, was nötig ist, um geschieden zu werden, und sie haben eine gute Mahlzeit obendrein gehabt."

Der Richter Harry Fisher aus Chicago, der vom jüdischen Hilfswerk draußen zurückgekehrt ist, ist augenscheinlich auch einer von denen, die sich Trotzkys nicht schämen.

Auch Max Pine, viele Jahre Sekretär des "Vereinigten Hebräischen Handels von Neuyork", ist in Sowjetrußland als "Arbeitervertreter" gewesen. Auch er wußte manches Gute von den Sowjets zu erzählen, unter anderem den auffallenden Widerspruch, daß es den Juden in Rußland, auch wenn sie nicht Pro-Bolschewiki sind, sehr gut geht!

Wir haben drei Personen aus gänzlich verschiedenen Lebenskreisen gehört, aber jede zeigt eine natürliche Vorliebe für den Kahal oder Sowjet, eine Bewunderung seiner Methoden und ein ausgesprochenes Wohlwollen für seine Herrscher. Denn Sowjetismus ist vollendetste Form der Willkürherrschaft, und die Heiratsgesetze Sowjetrußlands harmonieren vollkommen mit dem Programm der Protokolle: "Wir werden den Einfluß des Familienlebens unter den Ungläubigen vernichten." Ob es den Sowjet-Kahals von Rußland gelingen wird, das russische Familienleben völlig zu untergraben, ist sehr zweifelhaft. Die Schwäche des Sowjetsystems ist dieselbe wie die der Protokolle: eine sittliche Verwahrlosung, die wie ein Krebs um sich greift, bis sie mit den Einrichtungen, die sie befällt, sich selbst zerstört.

Im Lichte der Protokolle gesehen, stellt das heutige Rußland noch nicht den Judenstaat dar, wohl aber einen von jüdischen Streitkräften eroberten nichtjüdischen Staat. In den Protokollen werden drei Stufen des Vorgehens angegeben. Die erste ist die geheime Zerstörung der Staatsgemeinschaft durch Ausstreuung verführerischer oder zersetzender Ideen. Bei dieser Arbeit werden auch nichtjüdische Agitatoren verwandt. Wenn diese Ideen genügend gewirkt haben, um die Gesellschaft zu zerstören, und zu einer Krisis führen, erscheinen – wie in Deutschland – die Kräfte, die bisher im Verborgenen gewirkt haben, plötzlich an der Oberfläche, ergreifen die Zügel und leiten den Umsturz. In Deutschland ereignete sich dies unmittelbar nach dem Zusammenbruch, der dem Waffenstillstand folgte, aber die Deutschen hatten schon vorher den Einfluß der Juden auf alle amtlichen Stellen des Reiches erkannt – so dauerte es nicht lange, bis sie aus sichtbar politischen Stellungen wieder verschwinden mußten. Auch in Rußland warfen sich die Juden sofort auf die Regierungsmacht, und es gelang ihnen, sich darin zu behaupten. Dieser Vorgang begann mit Kerenskys Druck auf den Zaren, die Krone niederzulegen, er dauerte an unter Trotzky, dessen Heere Europa an der Kehle sitzen.

Aber die Eroberung eines Landes, wie sie in Deutschland versucht wurde und wie sie in Rußland gelang, ist noch nicht das Endziel des Programms. Sie ist nur der Anfang seines offenen und öffentlichen Verlaufes. Der Kahal-Sowjet geht auf den völligen Niederbruch der Gesellschaft aus, auf die völlige Zerstückelung jedes Zusammenwirkens und jeder Verbindung, auf die absolute Herrschaft in jedem kleinen Bezirk in vorgeschriebener Weise, bis das ganze Land in zerstreuten Trümmern hilflos daliegt. Dieses Vorgehen begreift natürlich auch die Zersetzung des Industrielebens in sich, sowie die Aushebung der Nichtjuden für ein Heer und eine allgemeine Zerstörung der Sittlichkeit und Ordnung. Dies ist das Protokollprogramm in seinem letzten Abschnitt, bevor der Wiederaufbau beginnt, der das eroberte Land zu einem Judenstaat macht. Diesen letzten Abschnitt hat die Welt noch nicht erlebt, er ist noch nicht einmal in Rußland eingetreten. Wenn das russische Volk aus der Betäubung erwacht, in die es versetzt worden ist, wird er auch nicht eintreten. Jüdische Stimmen verkünden zwar laut, daß Sowjetrußland feststehe. Aber die entscheidende Stimme über den Ausgang hat Rußland, und dieses hat noch nicht gesprochen. Heute schon erschauert die Menschheit vor dem Erwachen des wirklichen Rußlands und vor der furchtbaren Wiedervergeltung an den Sowjetisten.

Das Programm der Protokolle stand in der französischen Revolution dicht vor dem Siege, aber die sittliche Verwilderung selbst vernichtete sie. In Rußland kam es dem Enderfolg einen Schritt näher, aber auch dort wird es an seiner Verhöhnung des Sittengesetzes scheitern. Die Judenfrage wird augenblicklich in Rußland und Polen ausgefochten, und die Stärke der jüdischen Streitkräfte wird im höchsten Maße von den Vereinigten Staaten unterstützt. So ist es nicht zu verwundern, wenn die kleinen osteuropäischen Staaten, die um ihr Leben gegen die jüdische Umstrickung kämpfen, die Vereinigten Staaten das "Land der Juden" nennen.

"Wir werden unsere Macht einem Staate zeigen", sagen die Protokolle. "Um die Versklavung der europäischen ungläubigen Regierungen durch uns zu beweisen, werden wir einer von ihnen unsere Macht durch Gewalttaten, d.h. durch eine Schreckensherrschaft, zeigen." – Prot. 7.

Eins der nichtjüdischen Völker Europas nach dem anderen mußte seine Truppen aus Rußland abziehen. Ein leitender Minister nach dem anderen in Europa ließ sich gegenüber der russischen Frage die Hände binden. Und gegenwärtig muß die Welt zusehen, wie dem kleinen Polen, augenscheinlich dem zweiten Land auf der Liste der Sowjetopfer, die schwerste Rache dafür droht, daß es wagte, seine Unabhängigkeit gegen die jüdische Macht zu behaupten. Rußland hat den Versuch der Unabhängigkeit von den Juden bitter büßen müssen; jetzt ist Polen an der Reihe. Das Feuer soll, wie die Juden Osteuropas hoffen und viele amerikanische Juden mit ihnen, die ganze Welt ergreifen.

Wenn die herrschenden Juden der Welt wollten, daß das russische Volk befreit würde, wenn sie die fressende Flamme des Bolschewismus erstickt wissen und der Teilnahme der Juden an allen revolutionären Bewegungen ein Ende machen wollten, so könnten sie dies in einer Woche vollbringen. Was gegenwärtig vor sich geht, geschieht mit Wissen und Willen der jüdischen Weltmächte. Augenscheinlich besteht kein Wunsch, eine Bewegung rückläufig zu machen, die im erheblichen Maße in der amerikanischen Judenschaft wurzelt. Es ist das Programm, "einem Staate unsere Macht zu zeigen", und es wird befolgt werden. Dieses "Zeigen" hat indessen seine zwei Seiten; es zeigt zwar die Macht; es zeigt aber auch das Volk, das die Macht übt, und dieses möchte am Ende vielleicht wünschen, sie niemals begehrt, erreicht und gebraucht zu haben.

Wert die Schärfe des Urteils der menschlichen Grundanlagen, wie es in den Protokollen zum Ausdruck kommt, nachprüfen will, betrachte einmal die Wirkung des Bolschewismus auf seine eigene Person. Unleugbar besteht in allen Schichten der amerikanischen Nichtjuden eine Art Bewunderung für den Schlag, den Lenin und Trotzky auf einer so massiven Grundlage geführt haben. Die Kühnheit, die Fähigkeit, sich so vielen widerstreitenden Kräften zum Trotz zu behaupten, haben unfreiwillige Anerkennung gefunden.

Hierzu vergleiche man die Stelle aus dem 10. Protokoll: "Die Masse empfindet eine besondere Liebe und Achtung vor dem politischen Machtgenie, und sie sagt zu allen draufgängerischen Taten: "Gemein, aber geschickt! Ein Kniff, aber fein gespielt! Unverschämt aber großartig!" Wir rechnen damit, alle Völker zur Grundlegung des von uns geplanten Werkes heranzuziehen. Zunächst müssen wir uns der Dienste kühner und furchtloser Agenten versichern, die alle Hindernisse aus unserem Wege beiseite räumen. Wenn wir unseren Staatsstreich ausführen, werden wir zum Volke sagen: "Alles ist schlecht gegangen, alle haben gelitten. Wir werden die Ursachen euerer Leiden beseitigen: Nationalismus, Grenzschranken und Münzverschiedenheit. Natürlich steht es euch frei, euer Urteil über uns zu fällen, aber es wäre ungerecht, wenn ihr es tätet, bevor ihr uns Gelegenheit gegeben habt zu zeigen, was wir wollen und können.""

Klug ersonnen, und so ist bisher auch stets verfahren worden. Aber unausbleiblich muß eine starke Gegenwirkung einsetzen. Die wahren Urheber und die wahren Absichten der Bewegung, die sich hinter dem Bolschewismus verbiegt, werden zutage treten. Dann wird der Menschheit das Weltprogramm in dem Augenblick zermalmen, in dem es unmittelbar vor dem Siege zu stehen schien.

Das russische Kahal-Sowjetsystem wird auf dieses Weltprogramm ein helleres Licht werfen, als es frühere Versuche getan haben. Fünf Geschlechter haben die französische Revolution in der irreführenden Beleuchtung gesehen, die man verstanden hat, ihr zu geben. Jetzt weiß man, daß sie nicht das Werk des französischen Volkes war, sondern die Feveltat einer Minderheit, die dem französischen Volke denselben Plan aufzwingen wollte, der uns hier beschäftigt. Und gerade das französische Volk warf schließlich die sogenannte französische Revolution nieder. Aber seitdem ist Frankreich, als das Ergebnis jenes Umsturzes durch eine wohl organisierte Minderheit, der jüdischen Herrschaft nicht mehr ledig geworden.

Die russische Revolution wird nicht unter einem ebenso romantischen Nimbus in die Weltgeschichte übergehen. Die Welt weiß, was daran ist. Sie wird bald erfahren, mit wessen Geld und mit wessen Geist diese Revolution gehegt und vollführt wurde, und aus welchem Weltteile der Hauptanstoß kam. Die russische Revolution ist rassischen, nicht politischen Ursprunges. Unter seinem verlogenen Sozialismus und seinen hohlen Phrasen von "Menschheitsverbrüderung" verbirgt sich der scharf umrissene Plan eines rassischen Weltherrschaftsstrebens, das nicht russisch ist und das gesunde Vernunft und das gemeinsame Interesse der gesitteten Menschheit zu zertreten sucht.

 

 

 

 

 

 

XVI

Der Einfluß der Juden auf die Landwirtschaft

Den jüdischen Bodenwucher kennt jedermann; er bildet aber nicht das einzige "Landprogramm" der Juden. Infolge der jüdischen Spekulation in Grundeigentum hat sich der Charakter vieler amerikanischer Städte in den letzten 15 Jahren gänzlich verändert, und in den östlichen Städten ist festgestellt worden, daß die kürzliche unerhörte und erpresserische Erhöhung der Mieten zum großen Teil das Werk jüdischer Hausbesitzer gewesen ist. Der Gouverneur eines unserer wichtigsten Gemeinwesen war dem Erlasse einer die Mieten regelnden Verordnung abgeneigt. Sein Zögern wurde durch einen sehr scharfen Druck unterstützt, der auf ihn durch die gewichtigsten jüdischen Interessen in seinen und den Nachbarstaaten ausgeübt wurde. Schließlich entschied er sich doch, die Verordnung zu unterzeichnen und ihr Gesetzeskraft zu geben, und zwar auf Grund persönlicher Erkundigungen und der Erhebungen seiner Beamten. In Hunderten von Fällen war nämlich festgestellt worden, daß unter den jüdischen Hausbesitzern allgemein üblich war, dasselbe Grundstück der Reihe nach auf alle Familienmitglieder zu übertragen – jeder Besitzwechsel gab dann den Anlaß zu einer neuen Mietssteigerung. Die Augen der Menschen werden durch die Judenfrage auf verschiedene Weise geöffnet. Der eben geschilderte Vorgang machte einen Staatsgouverneur sehend.

Indessen ist dies nicht eine Eigenart der jüdischen Hausbesitzer allein; auch nichtjüdische Hausbesitzer haben denselben Kniff angewandt. Aber der Hausbesitz ist eine jüdische Domäne; der Jude ist der Hausbesitzer Amerikas. Alle Pächter und Mieter in Amerika, außer im Westen, können dies bestätigen.

Auch ist Hausbesitz durchaus nichts Verwerfliches, sofern er nicht antisozial und antiamerikanisch ist. Hier aber liegt der Haken. Viele der alten und geweihten Stätten des Amerikanismus im Osten haben ihren eigenen Charakter völlig durch den Einfall, nicht von "Fremden", sondern von Juden, verloren.

Je mehr man von diesem Einfall erfährt, um so mehr muß man den Zahlen mißtrauen, welche die Juden über die jüdische Bevölkerung der Vereinigten Staaten geben.

Wer wußte, daß die Regierung der Vereinigten Staaten gehemmt wird, der jüdischen als der einzigen Nationalität Fragen bezüglich der Einwanderungs- und Volkszählungsstatistiken zu stellen?

Wer wußte, daß, wenn die Regierung der Vereinigten Staaten irgend etwas über die Judenfrage erfahren will, sie sich an Statistiker wenden muß, die ihr Material von den Juden erhalten?

Wenn eine Nation behauptet, daß sie - wie die Juden es tun - keine besondere Nation ist und keine eigene nationale Statistik besitzt, die sie der Regierung auf amtliches Ersuchen zugänglich machen könnte – warum behandelt sie sich trotzdem dann selbst als besondere Nation und führt eigene Register?

Die Juden in den Vereinigten Staaten, wie die Juden aller europäischen Länder, sind eine Nation für sich mit eigener Regierung, eigener Politik und eigenem Amtsverkehr; und die Regierung der Vereinigten Staaten verhandelt mit der jüdischen Regierung in Amerika durch gewählte Juden – daran ist nicht zu zweifeln.–

Ein Blick auf die schnelle Veränderung so vieler amerikanischer Städte in allen Teilen des Landes führt zu der Überzeugung, daß die von den Juden für nichtjüdische Kenntnis bestimmten Judenstatistiken die Tatsache völlig falsch darstellen. Diese Überzeugung wird noch durch die Erfahrung verstärkt, daß die von den Juden für jüdische Zwecke aufgestellten Statistiken sehr verschieden von den für die Außenwelt bestimmten sind.

Die Vorliebe für Hausbesitz läßt sich durch die Neigung der Juden zur Spekulation erklären. Bekanntlich ist Grundbesitz zu einem Hauptgebiet der Spekulation geworden, so verwerflich und schändlich dies an sich ist. Man kann die Juden nicht verurteilen, wenn sie Hausbesitzer, sogar die bedeutendsten Hausbesitzer, werden; man darf sie nicht schärfer als ihre nichtjüdischen Mitschuldigen wegen des Mißbrauchs verurteilen, den sie mit diesem Gewerbe betrieben haben. Es ist aber eine amerikanische Angelegenheit, daß die Städte, die unsere Jugend aus den Schulbüchern als Geburtsorte der Freiheit und als Hochburgen des Amerikanismus anzusehen gelehrt wird, finanziell und politisch semitische Städte und Rekrutierungsbezirke des Weltbolschewismus werden.

Bis vor kurzem hat sich der Jude in Amerika nicht um das flache Land gekümmert. Das ist kennzeichnend. Der Jude ist nicht Ackerbauer. Beträchtliche Summen sind ausgegeben worden, ihn dazu zu machen, aber die produktive Landwirtschaft hat bisher keinen Reiz für ihn gehabt und hat ihn auch jetzt nicht. Er schätzt den Landbesitz, der Gold aus Minen fördert, und solchen, der Rente abwirft. Land, das bloß Kartoffeln und Weizen liefert, hat ihn noch nie interessiert.

Zwar ist die Landfrage in den Ländern wie Polen und Rumänien vorwiegend eine jüdische gewesen. Aber kein Gesetz gegen jüdischen Landerwerb hat in diesen Ländern sie wirksam an der Ausbeutung ganzer Provinzen verhindern können. Nicht daß die Juden danach verlangt hätten, Land zu pachten! Sie zogen es vor, die Landwirte selbst zu pachten! Durch Verschleierungen und nichtjüdische Strohmänner verstanden es stets, sich Verfügung über das Land zu verschaffen. Indem sie so die Bauern beherrschten, konnten sie die Verhältnisse herstellen, wie sie ihnen paßten. Das taten sie denn auch. So sieht demnach die Judenfrage in jenen Ländern aus. Also Landerwerb nicht für landwirtschaftliche Zwecke, sondern dazu, in ackerbautreibenden Ländern die Hauptquelle des Wohlstandes zu beschlagnahmen und die Massen von ihren natürlichen einheimischen Führern zu trennen.

In Ländern, in denen es eine geistige oder bodenständige Aristokratie gibt, in der das Volk seine Führerschaft erblickt, hat das Programm des Judentums immer den doppelten Zweck erfolgt, die Führerschaft dadurch zu beseitigen, daß man sich des Landes bemächtigte. Dies ist einmal nutzbringend; wenn man aber die Ausführung des Planes überschaut, so kommt noch etwas anderes als nur Profit dabei heraus. Die raffinierteste Seite des jüdischen Weltherrschaftsplanes ist, daß seine Durchführung nicht Opfer verlangt wie andere Pläne, sondern daß er in jedem Abschnitt der Ausführung äußerst nutzbringend ist. Je größer sein klingender Erfolg ist, desto sicherer ist auch die Aussicht, das Ziel zu erreichen.

In Amerika gab es bei der Eroberung des Landes keine Aristokratie, die zu verdrängen gewesen wäre. Die jüdische Tätigkeit in den Vereinigten Staaten hat sich bis vor kurzem auf die Kontrolle der Bodenerzeugnisse nach der Ernte beschränkt. Die jüdischen Interessen sind sozusagen nicht auf die Pelztierjagd, sondern auf den Pelztierhandel gerichtet.

Da gerade von Pelzen gesprochen wird: es ist wirklich komisch, zu verfolgen, wie manchmal eine Sache verläuft. Während des Krieges wurde von der deutschen Beherrschung des amerikanischen Pelzhandels viel Wesens gemacht. Nun wurde in der Tat der Pelzhandel von Deutschland beherrscht, aber nicht durch Deutsche, sondern durch – Juden! Dann wurde wieder viel Eifer darauf verwandt, dieses "deutsche" Geschäft zu erfassen, zu enteignen und an Amerikaner zu überführen. Die Amerikaner, die das Geschäft kauften, waren – Juden! Die wirklichen Besitzverhältnisse haben sich niemals verändert; die Gewinne finden nach wie vor ihren Weg in die Taschen der "Internationalen".

Aber die Pelze waren nur ein Beispiel. Das jüdische Interesse ist nicht darauf gerichtet, Korn zu ernten, sondern Handel mit Korn zu treiben. Was die Vereinigten Staaten dringend brauchen, ist ein Handbuch "jüdischer Finanziers", damit das Volk nachschlagen kann, wenn es liest: der und der hat eine Korneinfuhrsperre oder Getreideschwänze veranstaltet. Diese Finanziers, die sich den von Amerikanern erzeugten Wohlstand angeeignet haben und nun die amerikanischen Verbraucher zwingen, zu zahlen und zu zahlen und immer nur zu zahlen, haben bei der völligen Blindheit der amerikanischen Zeitungsleser ihr Werk frei und offen verrichten können. Denn wenn die amerikanischen Zeitungen getreulich berichten, daß dieser Mann ein Italiener ist, jener Pole, der dritte Engländer, werden sie niemals sagen, daß der vierte ein Jude ist. In jeder Stadt, groß und klein, besteht eine jüdische Organisation, dies zu verhindern, und dies geschieht mit gewaltsamen Mitteln, die dem amerikanischen Freiheitsidealen das Grab graben.

So bestand bis vor kurzem der Plan in den Vereinigten Staaten einfach darin, die Waren genau an den Punkten ihres Weges vom Erzeuger zum Verbraucher zu erfassen, an dem der höchste Profit herausgeholt werden konnte, und sie so zu beherrschen. Das Volk zahlte für die – Beschlagnahme der Waren durch den Zwischenhändler.

Nun ist eine neue Erwerbsart in den Vereinigten Staaten aufgekommen. Jüdische Millionen werden jetzt dazu verwandt, ungeheure Strecken amerikanischer Ländereien zu erwerben. Früher begnügte man sich damit, die Baumwolle zu "kontrollieren", so wie das tägliche Brot kontrolliert wird; aber jetzt geht das Bestreben dahin, die Baumwoll-ländereien zu erwerben. Die Operationen werden sorgfältig verhüllt, nichtjüdische Strohmänner werden fast ausschließlich vorgeschoben. Wer aber die Spur durch alle falschen und blinden Fährten verfolgt, stößt zuletzt auf den internationalen Juden, dessen Thron in London errichtet ist.

Viele Juden haben dem "Dearborn Independent" geschrieben, daß sie nichts von diesen jüdisch-rassischen Weltherrschaftsplänen wüßten. Man kann ihnen dies gut und gern glauben. Ein Zweck dieser Schrift ist, sie damit bekanntzumachen. Aber sicher empfindet jeder Jude Genugtuung an der Vorwärtsbewegung seines Volkes zur Macht. Auf dieses Gefühl verläßt sich der internationale Jude unbedingt, und weil dieses Gefühl allgemein vorhanden ist, so ist dem internationalen Programm ein Höchstmaß von Erfolg bei einem Mindestmaß von Gefahr des Mißlingens gesichert. Die Staatsform des Judentums ist nicht Volksherrschaft. Natürlich weiß der Durchschnittsjude nichts davon. Warum aber beschimpft er dann den Nichtjuden, der ihm dies sagen will? Wenn ein Jude sich nicht absichtlich gegen die Feststellungen dieser Schrift verschließt, wird er in seinem eigenen Wissen genügende Bestätigung der hauptsächlichsten Feststellungen finden, und er wird so besser in der Lage sein, an der Lösung der Judenfrage mitzuwirken.

Mit Bewunderung über die Auffassung mancher Leute von Redaktionspflichten hat der "Dearborn Independent" einige Wiedergaben seiner Aufsätze gelesen. Angebliche Übersetzungen derselben sind, hauptsächlich in jiddischer Sprache, massenhaft unter den nicht englisch sprechenden Juden verbreitet worden, die mit dem Original nicht nur nicht übereinstimmen, sondern tatsächlich ganze Abschnitte enthalten, die im Original überhaupt nicht gestanden haben. Fürchtet man, daß der Durchschnittsjude diese Aufsätze liest. Diejenigen, welche für die Lösung der Judenfrage in Amerika Grundlagen schaffen wollen, wünschen nichts mehr, als daß jeder Jude in den Vereinigten Staaten diese Aufsätze genau kennenlernt. Der Jude ist von seinen Führern lange genug getäuscht worden.(?)

Es besteht also eine klare und schon ziemlich weit gediehene Bestrebung, die Baumwolländereien der Vereinigten Staaten in die Hand zu bekommen. Der erste Schritt war, den Marktwert dieser Ländereien so tief wie möglich herunterzudrücken. Dieser Druck wurde durch gewisse Banken ausgeübt, welche die Kredite der Baumwollbauer beschränkten. Man sagte ihnen, wenn sie die Anbaufläche für die Baumwolle vergrößerten, würde ihnen der Kredit entzogen werden. Der Baumwollanbau sollte sinken, während die Baumwollpreise steigen sollten; den Nutzen hatten nicht die Farmer, sondern diejenigen, welche die Baumwolle vom ersten Markt bis zum Verbraucher in der Hand hatten. Die Einträglichkeit des Baumwollbaues wurde vermindert, während die Spekulation in Baumwolle um so gewinnbringender wurde. Das Publikum mußte das Geld geben, mit dem die jüdischen Marktbeherrscher das Land kauften. Kurz, es wurde einträglicher, Baumwolländereien zu verkaufen als Baumwolle.

Diese Feststellungen beschränkten sich absichtlich auf den Handel in Baumwolländereien. Jüdische Finanziers in Neuyork und London wissen Bescheid, auch wenn jüdische Zeitungsverleger und Rabbiner nichts davon wissen sollten. Von dieser Entwicklung haben gewisse Klassen von Geschäftsleuten seit langem gewußt, einige haben sie sogar unter dem sogenannten Druck der Verhältnisse unterstützen müssen, aber sie konnten sich ihre Bedeutung nicht erklären. Erst vor kurzem ist den bedeutenderen nichtjüdischen Kaufleuten der Vereinigten Staaten die Bedeutung mancher Vorgänge klar geworden. Der Krieg hat erheblich dazu beigetragen, ihnen die Augen zu öffnen.

Die als die "Protokolle" bekannten seltsamen Dokumente mit ihrer festen Umklammerung aller Lebenselemente haben auch den Grund und Boden nicht übersehen. Das Bodenprogramm steht im 6. Protokoll, einem der kürzesten, das hier im ganzen Umfang abgedruckt werden soll, um seine Beziehungen zu früheren Angaben zu zeigen.

Protokoll 6: "Wir werden bald anfangen, gewaltige Monopole, riesige Vermögensansammlungen zu errichten, von denen selbst die großen Vermögen der Ungläubigen bis zu einem gewissen Grade abhängig sein werden, so daß sie alle an dem der politischen Katastrophe folgenden Tage ebenso zusammenbrechen werden wie der Staatskredit. Die hier anwesenden Ökonomisten müssen die Bedeutung dieses Planes sorgfältig erwägen. Mit allen Mitteln müssen wir die Bedeutung unserer Oberregierung ins rechte Licht rücken und sie als Beschützerin und Wohltäterin aller hinstellen, die sich uns freiwillig unterwerfen.

Die Aristokratie der Ungläubigen als politische Macht ist beseitigt. Auf sie brauchen wir keine Rücksicht mehr zu nehmen. Als Landeigentümer aber ist sie uns insofern lästig, als sie dadurch in ihrem Lebensunterhalt unabhängig ist, deshalb müssen wir sie auf alle Fälle ihres Landbesitzes berauben. Das beste Mittel hierzu ist die Erhöhung der Steuern und der hypothekarischen Verschuldung. Diese Maßnahmen werden den Grundbesitz in unbedingte Abhängigkeit bringen. Außerstande, ihr Leben mit zu kleinen Erbschaften zu erhalten, werden die Aristokraten unter den Ungläubigen baldigst verschwinden.

Gleichzeitig müssen Handel und Industrie und besonders die Spekulation als die Tätigkeit nachdrücklich gefördert werden, die als Gegengewicht gegen eine selbständige Industrie zu wirken hat. Ohne Spekulation würde die Industrie die Zunahme des Privatkapitals und die Verbesserung der Lage der Landwirtschaft dadurch begünstigen, daß sie den Grund und Boden von der Verschuldung an den Hypothekenbanken befreien würde. Die Industrie muß das Land sowohl von Arbeitern wie von Kapital entblößen, um in Verbindung mit Spekulation das Geld der ganzen Welt in unsere Hände zu bringen und dadurch die Ungläubigen in die Reihen des Proletariats hinunterzudrücken. Dann müssen sie sich vor uns beugen, um überhaupt leben zu können.

Um ein gesundes Erwerbsleben der Unabhängigen zu zerstören, müssen wir als Anreiz zur Spekulation bei ihnen das Verlangen nach allen Arten von Luxus steigern. Wir werden Lohnerhöhungen erzwingen; diese werden jedoch für Arbeiter ohne Nutzen sein, da wir gleichzeitig eine Preissteigerung aller notwendigen Lebensbedürfnisse herbeiführen werden unter dem Vorwand, daß dies eine Folge des Niederganges von Ackerbau und Viehzucht ist. Wir werden ferner die Quellen der schaffenden Arbeit künstlich und tief dadurch untergraben, daß wir den Arbeitern anarchistische Ideen einflößen und sie zum Alkoholgenuß anregen. Zugleich werden wir dafür sorgen, daß alle geistigen Kräfte der Ungläubigen vom Lande verdrängt werden.

Damit die wirkliche Sachlage von den Ungläubigen nicht rechtzeitig erkannt wird, werden wir sie durch scheinbare Bemühungen zugunsten der arbeitenden Klassen maskieren und große wirtschaftliche Prinzipienkämpfe entfachen, für die durch unsere ökonomischen Theoretiker eine lebhafte Propaganda getrieben wird."

Aber damit ist das Programm noch nicht erfüllt, es geht weiter. Das Judentum wird auch Monarchen dulden, solange es sie gebrauchen kann. Wahrscheinlich wird der zuletzt zu räumende Thron der britische sein; denn wenn auf der einen Seite das britische Empfinden sich geehrt fühlt, Schutzherr des Judentums zu sein und dadurch Miterbe des Segens zu werden, der daraus quillt, so ist es auf der anderen Seite nach jüdischer Auffassung ein sehr günstiger Umstand, dieses Weltreich zur Förderung jüdischer Zwecke benutzen zu können. Eine Hand wäscht die andere, und diese Genossenschaft wird so lange dauern, bis Juda bereit ist, England über den Haufen zu werfen, was es fast in jedem Augenblick tun kann. Es sind Anzeichen dafür vorhanden, daß es vor der Inangriffnahme dieser letzten Aufgabe steht.

Die Grund- und Dauerelemente in dem Protokoll sind jedoch der Grund und Boden, die Juden und die Nichtjuden. Ein Wort der Erklärung ist zu der Behauptung nötig, daß die Nichtjuden zu den Dauerelementen des jüdischen Planes gehören. Die Protokolle haben nämlich nicht im Auge, die Nichtjuden auszurotten oder die Welt zu einer nur mit Juden bevölkerten zu machen; sie erstreben vielmehr eine Welt von Nichtjuden, von Juden regiert – die Juden als Herren, die Nichtjuden als Holzhauer und Wasserträger – eine Politik, die jedem Leser des Alten Testaments als typisch jüdisch bekannt ist und die immer wieder die Ursache des göttlichen Gerichts über Israel war und sein wird.

Betrachten wir nun das Bodenprogramm: "Die Landeigentümer sind uns insofern lästig, als sie ihren Lebensunterhalt unabhängig sind." Das ist der Hauptsatz der Protokolle. Es tut nichts, ob die Eigentümer eine nichtjüdische Aristokratie, polnische Bauern oder nordamerikanische Farmer sind – Landbesitz macht die Eigentümer unabhängig. Jede Form von Unabhängigkeit ist aber dem Sieg des Weltprogramms abträglich, das in der Welt der Tatsachen so umfassend seiner Verwirklichung entgegengeht.

Nicht auf Landleute und Landbewohner, weder auf Pächter noch auf ein ackerbauendes Landvolk, sondern auf Landeigentümer – auf diese Klasse, weil sie unabhängig in ihrem Lebensunterhalt ist – wird die Aufmerksamkeit gelenkt. Nun hat es in der Geschichte der Vereinigten Staaten keine Zeit gegeben, in der es dem Farmer scheinbar leichter gewesen wäre als jetzt, sein Land zu eigen zu besitzen. Hypotheken sind fast sagenhaft geworden. Überall, wo man es hören will, wird uns gesagt, daß die Farmer "reich" werden.

Und dennoch hat es noch nie so viele verlassene Farmen gegeben! "Deshalb müssen wir sie auf alle Fälle ihres Grund und Bodens berauben." Aber wie? "Das beste Mittel, dies zu erreichen, sind Steuern und hypothekarische Verschuldung." Hohe Steuern bei Erwerb des Landes und die Notwendigkeit, Geld zu leihen für die Kultivierung. "Diese Maßnahmen werden das Land in unbedingte Abhängigkeit bringen." Wir wollen von den Farmern der Vereinigten Staaten hören, ob diese Entwicklung vor sich geht oder nicht. Später wird auch zu zeigen sein, daß, wenn immer versucht wird, den Farmern Geld zu angemessenem Zins zu verschaffen oder die Last der hypothekarischen Verschuldung zu erleichtern, der jüdisch-finanzielle Einfluß eingreift, dies zu verhindern, oder, wo dies nicht gelingt, das Werk wenigstens möglichst zu erschweren.

Durch Vermehrung der finanziellen Schwierigkeiten der Farmer auf der einen Seite und Anziehungskraft der Industrie auf der anderen ist schon ein gut Teil geschafft. Im Protokoll wird dies so ausgedrückt: "Die Industrie muß das Land sowohl von Arbeitern wie von Kapital entblößen." Ist das geschehen? In den Vereinigten Staaten sicher. Für den Farmer ist Geld schwerer als für jeden anderen erhältlich, und Arbeiter kann er überhaupt nicht bekommen. Welches ist das Ergebnis dieser beiden Einflüsse, von denen der eine auf die Landwirtschaft, der andere auf die Städte wirkt? Genau das in dem Protokoll erstrebte, nämlich erhöhte Löhne, die trotzdem geringere Kaufkraft haben: "Gleichzeitig werden wir eine Preissteigerung aller notwendigen Lebensbedürfnisse herbeiführen unter dem Vorwande, daß dies die Folge des Niederganges von Ackerbau und Viehzucht ist."

Der Jude, der diese Protokolle verfaßt hat, war ein Finanzmann, Volkswirtschaftler und Philosoph ersten Ranges, er verstand sein Fach. Das jüdische Wirken im Erwerbsleben zeigt, daß Wollen und Können im Einklang sind. Wie zweckmäßig hat dieses 6. Protokoll – vor den Augen eines jeden, der sehen konnte - gewirkt und wirkt noch in allem menschlichen Tun und Treiben.

Die Farmer der Vereinigten Staaten hatten in wirksamer Weise angefangen, sich von den Finanzmächten völlig unabhängig zu machen. Der große Vorzug des Farmers besteht darin, daß er als Bodeneigentümer in seinen Lebensbedürfnissen unabhängig ist. Das Land ernährt ihn, ob es den internationalen jüdischen Finanzleuten gefällt oder nicht. Seine Stellung ist uneinnehmbar, solange die Sonne scheint und die Jahreszeiten wechseln. Deshalb mußte etwas geschehen, um diese blühende Unabhängigkeit zu erschüttern. Man machte ihm bei der Kreditnahme größere Schwierigkeiten als jedem anderen. Die Arbeiter lockte man vom Lande in die Stadt. Der Landbau wurde als "rückständig" und "geistlos" hingestellt, so daß die Söhne sich der väterlichen Arbeit schämten. Die Getreidesyndikate, die gegen die Farmer arbeiten, stehen unter jüdischer Leitung. Vergleicht man, was gegenwärtig in der Landwirtschaft vor sich geht, mit dem, was darüber in den Protokollen geschrieben steht, wird es für den Farmer der Vereinigten Staaten Zeit, sich für diese Frage zu interessieren. –

Jeder, der ernstlich versucht, Nichtjuden über die Judenfrage aufzuklären, erfährt oft, daß der Umfang der Verschwörung, wie sie aus den Protokollen hervorgeht, so groß ist, daß sie das nichtjüdische Fassungsvermögen verwirrt. Nichtjuden haben nicht das Zeug zu Verschwörern. Sie sind nicht imstande, dem leitenden Faden durch lange irreführende und dunkle Wege zu folgen. Die durchgearbeitete Vollständigkeit des jüdischen Programms, die Wucht der Einzelheiten ermüdet ihren Geist.

Dieser Umstand mehr als die Kühnheit des Programms selbst birgt die Gefahr in sich, daß das Programm sich erfüllt.

Die geistige Schwerfälligkeit der Nichtjuden ist der stärkste Verbündete des Weltprogramms.

Der Nichtjude tut gewöhnlich etwas aus einem Grunde; der Jude tut dasselbe aus drei oder vier Gründen. Der Nichtjude kann somit begreifen, warum jüdische Finanzleute danach streben, das Land in ihre Gewalt zu bringen, um so eine Unabhängigkeit der Landwirtschaft zu verhindern, die ihnen lästig sein könnte. Dieser Grund ist völlig klar. Es gibt aber auch noch einen zweiten. Man findet ihn im 12. Protokoll. Er bezweckt nichts anderes, als in dem großen Spiel, das vor sich geht, Stadt und Land gegeneinander auszuspielen. Vollständige Beherrschung der Städte durch den industriellen Hebelarm des Landes, durch den Verschuldungshebel; dies setzt die verborgenen Spieler instand, einmal dem Lande zu sagen, daß die Städte die und die unbillige Forderung stellen, um dann die Städter dadurch in Erregung zu bringen, daß den Bauern dies und das unbillige Verlangen nachgesagt wird. So wird der natürliche Zusammenhalt zwischen Land und Stadt zerstört und beide gegeneinander gehetzt.

Man betrachte nur die Klarheit und Kühnheit und zugleich die kühle Sicherheit, mit der der Plan ausgedacht ist: "Unsere Berechnungen reichen weit, namentlich in den ländlichen Bezirken. Dort müssen wir solche Interessen und Bestrebungen wecken und steigern, die sich gegen die Städter richten, und diese denunzieren wir wiederum den Städtern als ehrgeizige Bestrebungen, die auf die Unabhängigkeit der Provinzen abzielen. Natürlich ist die Quelle für alles dies ein und dieselbe: sie kommt von uns. Wir müssen, bevor wir zur vollen Macht gelangt sind, die Dinge so lenken, daß von Zeit zu Zeit die Städte dem Einfluß der ländlichen Bezirke, d.h. der von unseren Agenten gemachten Mehrheit unterworfen werden."

Hier ist das Vorspiel angezeigt: Stadt und Land gegeneinander aufzuwiegeln, damit am Ende die Verschwörer sehen, wer von beiden sich als geeigneter erweist, den jüdischen Plan verwirklichen zu helfen. In Rußland sind beide Versuche gemacht worden. Das alte Regime, das noch in den Städten herrschte, wurde verleitet, seine Macht niederzulegen, und zwar vorgeblich, weil die Bauern es wollten. Als dann die Bolschewisten die Städte in der Hand hatten, unterwarfen sie sich die Bauern mit der Behauptung, die Städte wollten es so haben. Die Städte hörten auf das Land, und jetzt gehorcht das Land den Städten.

Wer auf einen Versuch stößt, Stadt und Land in zwei feindliche Lager zu trennen, der denke an den obigen Absatz aus dem 12. Protokoll. Schon wirkt das Gift. Wird uns nicht erzählt, daß das Alkoholverbot den hinterwäldlerischen Bezirken aufgezwungen wurde? Hören wir nicht immerfort, daß die hohen Lebenskosten von den übermäßigen Gewinnen der Farmer herrühren? Gewinne übrigens, die er gar nicht gemacht hat.

Eine dicke Beule könnte das Weltherrschaftsprogramm erhalten, wenn Städter und Dörfler einander näherzukommen versuchten, nicht durch Mittelsmänner, die sich selbst dazu aufwerfen, sondern auf direktem Wege. Stadt und Land treiben infolge künstlicher Mißverständnisse auseinander, und aus dem immer tiefer werdenden Riß steigt der Schatten des Weltprogramms empor.

Möge der Farmer über die Front der nichtjüdischen Strohmänner, die in seinem Dorfe und an den Haupthandelspunkten am Werke sind, hinwegblicken und dahinter die sich verbergenden wirklichen Anstifter gewahren.

 

XVII

Beherrscht das Judentum die Weltpresse?

Der Zweck dieser Ausführungen ist ein doppelter: festzustellen, was die Protokolle über die Beziehungen zwischen Presse und Welt-Programm besagen, und in das Studium des jüdischen Einflusses auf die Presse einzuführen.

Die jüdische Rasse hat stets einen klaren Begriff von dem Vorteil gehabt, der sich aus Neuigkeiten gewinnen läßt. Das war einer ihrer Machtfaktoren im europäischen Handel von frühesten Zeiten an. Im voraus unterrichtet sein, wissen, was kommen wird, bevor die Nichtjuden, unter denen sie lebten, es wußten, war ein besonderes Vorrecht der Juden, ermöglicht durch die enge Fühlung unter den weit verstreuten Gruppen und Gemeinden. Von Anfang an waren sie die geübtesten Nachrichtenträger. Sie waren die Erfinder des Nachrichtenbriefes.

Dies besagt indessen nicht, daß die Juden die Vorläufer oder auch nur die Taufpaten der modernen Presse waren. Es lag gar nicht in ihrer Absicht, Nachrichten im Volke zu verbreiten, sondern vielmehr daran, sie als geheimen Sondervorteil für sich zu behalten. Die politischen, wirtschaftlichen und Handelsneuigkeiten, die sich von Judengemeinde zu Judengemeinde mit verhältnismäßiger Schnelligkeit über Europa verbreiteten, waren gemeinschaftlicher Besitz, aus dem jede Gemeinde schöpfte und an alle anderen weitergab, was vor sich ging; mochte es sich um Krieg, Handel, neue Ereignisse oder um sonst etwas handeln. Jahrhundertelang waren die Juden das bestunterrichtete Volk Europas. Aus ihren geheimen Quellen an Höfen und Staatskanzleien, von privilegierten Juden, die überall in günstigen Stellungen eingenistet waren, erhielt die ganze Rasse von den Weltereignissen Kenntnis. Späher wurden überall gehalten. Weit draußen in Südamerika lebten Juden als Vorposten für europäische Handelsinteressen, als die holländischen und britischen Siedlungen in Nordamerika kaum Fuß gefaßt hatten. Die Erde wurde im Interesse ihrer Rasse ausspioniert, so wie beispielsweise unser ganzer Planet unter den wachsamen Blicken jüdischer Agenten - meist Nichtjuden - bezüglich des Bekanntwerdens neuer Goldvorkommen steht.

Ein interessantes und geschichtliches Beispiel für die jüdische Schätzung von Neuigkeiten ist in der Laufbahn Nathan Rothschilds zu finden. Dieser hatte alle seine Pläne mit der Annahme aufgebaut, daß der damals auf Elba in der Verbannung lebende Kaiser Napoleon endgültig aus den europäischen politischen Geschäften ausgeschaltet bliebe. Napoleon kehrte wider Erwarten zurück, und in den hundert Tagen seiner Regierung im Jahre 1815 schien das ganze Finanzgebäude Rothschilds einstürzen zu müssen. Fieberhaft unterstützte der Finanzmann Preußen und England, und als die Schlacht von Waterloo herankam, war niemand mehr am Ausgang beteiligt als er. Er war ein Mann, der den Anblick von Blut scheute, persönlich ein Feigling, jedes Zeichen von Gewalttätigkeit warf ihn um. Sein Interesse an der Schlecht, von der sein Schicksal und Vermögen abhing, war aber so übermächtig, daß er nach Belgien eilte, dem britischen Heere folgte und, als die Schlacht begann, sich in einem kugelsicheren Schlupfwinkel bei Hougemont versteckte, von wo aus er den ganzen Tag dem Auf und Nieder der Schlacht folgte. Gerade als Napoleon den letzten verzweifelten Angriff machte, stand Rothschilds Urteil fest. Er sagte später, daß er in diesem Augenblick ausrief: "Das Haus Rothschild hat die Schlacht gewonnen." Er eilte vom Schlachtfeld, ritt in höchster Eile nach Brüssel, ohne dem neugierigen Volk, dem er unterwegs begegnete, ein Wort zu sagen. Er mietete ein Pferd zu höchstem Preis und galloppierte nach Ostende. Hier raste ein heftiger Sturm, und kein Schiffer wollte die Überfahrt nach England wagen. Rothschild selbst, sonst jede Gefahr scheuend, vergaß bei dem Ausblick auf den Fondsmarkt seine Angst. Er bot 500, dann 800, schließlich 1000 Francs dem, der ihn übersetzen wollte. Niemand wagte es. Endlich erbot sich ein Seemann, es zu versuchen, wenn Rothschild 2000 Francs in die Hand seiner Frau zahlte. Halbtot erreichten die beiden die englische Küste, aber ohne Pause bestellte Rothschild Eilpost und jagte nach London. Peitsche und Sporen wurden auf dieser Fahrt nicht gespart. Damals gab es keine Telegraphen, keine derartigen Eilverbindungen wie heute. England war in Aufregung, ungünstige Gerüchte liefen um. Am Morgen des 20. Juni 1815, als Nathan Rothschild an seinem gewöhnlichen Platze in der Börse erschien, wußte England nichts von dem, was er wußte. Er war bleich und zusammengebrochen. Sein Aussehen verleitete andere Börsenbesucher zu dem Glauben, daß er von der Front schlechte Nachrichten empfangen hätte. Dann sah man, wie er ruhig seine Wertpapiere verkaufte. Wie - Rothschild gab ab? Die Kurse stürzten, eine wahre Panik ergriff die Jobber, der Markt wurde mit Staatsanleihe überschwemmt - und alles, was angeboten wurde, kauften Rothschilds Agenten auf! So ging es am 20. und auch noch am 21. Juni. Bei Geschäftsschluß am zweiten Tage waren Rothschilds Truhen mit Wertpapieren vollgestopft. Am Abend kam ein Kurier in London mit der Nachricht an, daß Wellington gesiegt hatte und Napoleon auf der Flucht war. Aber Nathan Rothschild hatte 40 Millionen Mark eingeheimst, und die Leute, von denen er gekauft hatte, waren um ebensoviel ärmer – alles die Folge einer Neuigkeit!

Kundige in der Wall Street in Washington lassen bisweilen durchblicken, daß auch in der Zeit von 1914 bis 1918 Leute von Rothschilds Rasse den Wert von Neuigkeiten mit demselben gewinnbringenden Erfolg zu schätzen wußten. Und nicht nur die Leute von Rothschilds Rasse, sondern auch einige ihrer jüdischen Strohmänner.

Außer der in der Sache selbst liegenden Bedeutung beleuchtete diese Rothschild-Geschichte ferner den Umstand, daß die Juden sehr eifrige Tatsachensammler, aber keine Publizisten waren: sie benutzten die Nachrichten für eigene Zwecke, aber verbreiteten sie nicht. Hätte es von ihrem Einfluß abgehangen, so wäre ein öffentliches Pressewesen überhaupt nicht aufgekommen. Weil Frankreich außerhalb der Hauptstadt keine Presse hatte, wurde die französische Revolution möglich. Das Volk draußen wurde in Ungewißheit erhalten, da es keinen zuverlässigen Austausch von Nachrichten gab. Paris selbst erfuhr den Sturm auf die Bastille erst am nächsten Tage. Wo es kein öffentliches Nachrichtenwesen gibt, gewinnen Minderheiten leicht die Herrschaft – wie die jüdisch-bolschewistische Revolution in Rußland beweist.

Eine der gefährlichsten Entwicklungen der Gegenwart ist das Mißtrauen des Publikums gegen die Presse. Wenn der Tag kommen sollte, wo schnelle, zuverlässige und autoritative Mitteilungen an das ganze Volk im Interesse der öffentlichen Sicherheit und zu gemeinsamem Handeln nötig werden, wird es sich in einem Zustande hilfloser Lähmung befinden, sofern es nicht neues Vertrauen zur Tagespresse wieder gewinnt. Wenn aus keinem anderen Grunde, als daß eine freie Presse eine Schutzwehr gegen die Herrschaft einer Minderheit ist, sollten alle Beschränkungen des freiesten Nachrichtenverkehrs zwischen den verschiedenen Landesteilen unbedingt abgeschafft werden.

Da aber die Presse da ist und zum größten Teil eine angelsächsische Schöpfung ist, so ist sie eine nicht leicht zu nehmende Macht, und hier liegt der Punkt, in dem sich das Weltprogramm und das jüdische Herrschaftsstreben mit ihr befassen. Die Protokolle, die nichts übersehen, geben hinsichtlich der Presse einen festen Plan. Die Fülle des Stoffes, von dem diese Dokumente handeln, sondert sich in zwei Abschnitte: "Was haben wir getan" und "Was werden wir tun werden".

Schon im 2. Protokoll wird die Presse erwähnt. Bezeichnenderweise geschieht dies in demselben Programm, in dem die Losung "keine Annexionen" 20 Jahre vor dem Weltkriege ausgegeben wurde. In diesem wird verkündet, daß die nichtjüdischen Fürsten ihre Rolle noch eine Weile vor dem Volke spielen dürfen, während die jüdische Macht sich hinter ihren Thronen organisiert; in demselben Protokoll, in dem Darwinismus, Marxismus und Nietzscheismus unter den am meisten demoralisierenden Lehren aufgezählt werden, die der jüdische Einfluß ausgesät hat. Seltsame Behauptungen, aber nicht seltsamer als das, was danach zur Wirklichkeit geworden ist. In dem 2. Protokoll steht:

"In den Händen der modernen Regierungen ruht eine Macht, die bestimmte Stimmungen im Volke schafft, die Presse. Ihre Aufgabe muß sein, angeblich dringende Wünsche und Forderungen mitzuteilen, Beschwerden aus dem Volke bekanntzugeben und Unzufriedenheit zu schaffen. Der Triumph der Rede-(Schwatz)-Freiheit gebührt der Presse. Aber die Regierungen sind unfähig, diese Macht richtig zu gebrauchen, und sie ist in unsere Hände gefallen. Durch sie haben wir, selbst im Dunkeln bleibend, unseren Einfluß geschaffen. Dank ihrer haben wir Berge von Gold aufgehäuft, obwohl es uns Ströme an Blut und Tränen gekostet hat."

In demselben Protokoll wird "unsere Presse" als die Hilfskraft bezeichnet, vermöge deren jene "Weltanschauungen, die wir ihnen (den Nichtjuden) als Forderungen der Wissenschaften anzusehen beigebracht haben", ausgestreut worden sind: "Zu diesem Zwecke werden wir bemüht bleiben, vermittels unserer Presse den Massen blindes Vertrauen in jene Theorien einzuflößen." Dann folgt die Behauptung, daß Darwinismus, Marxismus und Nietzscheismus sich als die drei umstürzlerischen Theorien auf den Gebieten der Naturwissenschaften, der Volkswirtschaft und der Sittlichkeit erwiesen hätten.

Im 3. Protokoll wird behauptet, daß die Macht der Presse dazu verwandt wird, die Achtung vor jeder höheren Ordnung zu untergraben: "Dreiste Journalisten und verwegene Schmähschriftenschreiber greifen täglich die höheren Beamten der Regierung an. Diese Herabwürdigung aller Autorität bereitet den endgültigen Sturz aller staatlichen Einrichtungen vor, und alles wird durch die Schläge der zügellosen Massen zertrümmert werden."

Im Protokoll wird der Anteil der Presse an der Förderung des Weltprogramms wie folgt geschildert: "Wir müssen die Regierungen der Ungläubigen zwingen, Maßregeln hinzunehmen, die dazu beitragen werden, unseren weitblickenden Plan seinem siegreichen Ziele näherzubringen. Sie müssen den Druck der aufgestachelten öffentlichen Meinung dulden, der in Wahrheit mit Hilfe der sogenannten Großmacht Presse von uns gemacht wird. Mit wenigen bedeutungslosen Ausnahmen ist sie schon in unseren Händen." Zweimal also wird der Anspruch auf die Beherrschung der Presse erhoben. Sie ist in unsere Hände gefallen", heißt es im zweiten, "Sie ist schon in unseren Händen", im 7. Protokoll. Im zweiten wird die Presse als Förderer umstürzlerischer, naturwissenschaftlicher, volkswirtschaftlicher und philosophischer Theorien hingestellt, während sie nach dem siebenten gebraucht wird, um die Regierungen unter dem Druck der künstlich erzeugten "öffentlichen Meinung" zu zwingen, Maßregeln zu dulden, "die unseren weitblickenden Plan seinem siegreichen Ende näherbringen".

Ein Wort der Erläuterung muß zu der Behauptung des 2. Protokolls gesagt werden: Dank ihrer (der Presse) haben wir Berge von Geld aufgehäuft, obwohl es uns Ströme an Blut und Tränen gekostet hat." Diese Behauptung läßt sich auf viele Weise erhärten. "Obwohl es uns Ströme an Blut und Tränen gekostet hat" ist also ein Zugeständnis, das die Protokolle ins helle Licht rücken, ein Licht, das zugleich die Behauptung eigenartig beleuchtet, die jüdische Weltfinanzmacht habe schon im Hinblick auf die namenlosen Leiden der Ostjuden während des Weltkrieges diesen nicht wollen können. Die Protokolle geben offen die Möglichkeit zu, daß Juden während der Errichtung der Weltherrschaft auch zu leiden haben können, aber sie trösten sie mit dem Gedanken, daß sie als Soldaten zum Heile Israels fallen. Der Tod eines Juden, wird uns gesagt, ist vor Gott wertvoller als der von Tausend "Viehsamen" – eine der liebevollen Bezeichnungen für Nichtjuden.

Die Bezugnahme auf die Goldaufhäufung ist klar. Es handelt sich beim Nachrichtenwesen nicht nur um den Erstbesitz von Neuigkeiten und um die damit unmittelbar zu erzielenden Profite, sondern auch um den Nutzen, der aus ihrem Verschweigen oder Veröffentlichen für die Pläne der jüdisch-internationalen Finanziers gewonnen werden kann. Die Rothschilds kauften Zeitungsverleger, wie sie hohe Politiker kauften. Zur Einleitung fast eines jeden Unternehmens, das sie vom Stapel ließen, sicherten sie sich zunächst das Schweigen oder die lauten Empfehlungen der Zeitungen. Ob in Kriegs- oder Friedensangelegenheiten oder in der Beseitigung von Regierungen, die den jüdischen finanziellen oder politischen Plänen feindlich gesinnt waren; ob in der Bloßstellung und Abstoßung nichtjüdischer Strohmänner, die ihre jüdischen Herren loszuwerden wünschten, oder im schrittweisen Berühmtmachen "kommender Männer", die für irgendein geplantes Werk ausersehen waren – in diesen und ähnlichen Dingen hat die Presse ihren redlichen Anteil an den Enderfolgen der internationalen Verschwörung.

Alle Einzelheiten des vorstehenden Absatzes lassen sich durch Beispiele belegen, die sich in den Vereinigten Staaten während der letzten 15 Jahre ereignet haben.

Das 12. Protokoll enthält den vollständigen Plan der Herrschaft über die Presse von der Gegenwart bis zu der Zeit, in der die jüdische Weltregierung eingesetzt wird. Der Leser wird gebeten, diesen tief und weit ausholenden Plan sorgfältig und nachdenkend zu verfolgen. Man achte auch auf die Freude und den Stolz darüber, daß von jeher keine Veröffentlichung über die Judenfrage geduldet worden sei, die der jüdischen Macht nicht genehm gewesen wäre.

"Welche Rolle spielt eigentlich die Presse? Sie dient dazu, die Leidenschaften selbstsüchtiger Mitläufer zu entflammen, so wie es unsere Interessen fordern. Sie ist seicht, verlogen und unanständig; die meisten begreifen gar nicht, welchen Zwecken sie dient."

Hierin zeigt sich derselbe Grad von Verachtung wie in der schon behandelten Einschätzung der menschlichen Natur.

Nun zum Plan der Preßherrschaft.

1. "Wir werden aufzäumen und die Zügel kurzhalten. Dasselbe werden wir auch mit anderen Druckerzeugnissen machen! Denn welchen Zweck hätte es, Angriffe durch die Presse von uns fernzuhalten, wenn wir der Kritik durch Flugschriften und Bücher ausgesetzt blieben?"

2. "Keine Mitteilungen wird ins Volk gelangen, die nicht durch unsere Zensur gegangen ist. Für die Gegenwart haben wir dies bis zu dem Grade erreicht, daß alle Nachrichten durch ein paar Agenturen gehen, wo sie von allen Teilen der Welt zusammenlaufen." 48)

Eine eigenartige Beleuchtung erhält der erste Satz durch folgende jüdische Äußerungen über das britische Programm bezüglich Palästinas: "Diese Erklärung schickte das Auswärtige Amt an Lord Walter Rothschild ... Großen Teilen des jüdischen Volkes wird sie überraschend gekommen sein; für diejenigen, die in zionistischen Kreisen tätig waren, war sie es nicht. Ihr Wortlaut stammte aus dem Auswärtigen Amt, aber ihr Text war in den zionistischen Büros in Amerika und England geprüft worden. Die britische Erklärung ist in der Form verfaßt worden, in der die Zionisten sie zu haben wünschten."

3. "Literatur und Journalismus sind zwei sehr wichtige erzieherische Mächte, und demzufolge wird unsere Regierung die meisten Zeitungen und Zeitschriften zu ihrem Eigentum machen. Wenn wir zehn in privaten Händen lassen, werden wir dreißig eigene gründen usw. Das Publikum darf davon nichts ahnen; deshalb werden alle von uns beeinflußten Zeitungen und Zeitschriften äußerlich die entgegengesetztesten Ansichten und Bestrebungen vertreten, auf diese Weise Vertrauen gewinnen und unsere arglosen Widersacher anlocken, die so in unserer Falle gefangen und unschädlich gemacht werden."

Dieser Plan ist besonders im Hinblick auf den Verteidigungskrieg interessant, den jetzt so viele jüdische Zeitungen anwenden. "Man braucht doch nur die Zeitungen, die sich im jüdischen Besitz befinden oder unter jüdischem Einfluß stehen, zu betrachten! Wie verschieden sind ihre politischen Ansichten, wie gehen ihre Meinungen auseinander!" Gewiß – "äußerlich", wie Prot. 12 sagt; aber die im Untergrunde vorhandene Einheitlichkeit ist niemals schwer aufzufinden.

Der Gedanke, geheimen Zwecken eine irreführende Scheinfront zu geben, findet sich überall in den Protokollen, nicht nur mit Bezug auf die Presse, sondern auch auf andere Verhältnisse. Im 12. Protokoll jedoch wird dieser Gedanke ausschließlich hinsichtlich der Presse aufgedeckt, wie folgende Stellen zeigen:

a) Um Schriftsteller zu zwingen, so umfangreiche Arbeiten zu schreiben, daß niemand sie liest, ist auf Schriften eine Steuer vorgesehen, die "bei Büchern von weniger als 30 Seiten doppelt so hoch" sein soll. Kleine Aufsätze sind am meisten zu fürchten. Je länger der Artikel, um so weniger werden sie gelesen, so sagen sich die Protokolle. Aber: "Was wir selbst veröffentlichen, um die öffentliche Meinung zu bilden, wird billig sein und weit verbreitet werden. Die Steuer wird den rein literarischen Ehrgeiz dämpfen; andererseits wird die Furcht vor Strafe die Schriftsteller uns gefügig machen. Selbst wenn sich noch jemand fände, der gegen uns schreiben wollte, so würde doch niemand seine Schriften drucken." (Mancher amerikanische Schriftsteller kann ein Lied davon singen!)

"Vor der Annahme einer Schrift zum Druck muß der Verleger oder Drucker erst die behördliche Genehmigung einholen. So werden wir im voraus wissen, welche Angriffe gegen uns vorbereitet werden und werden sie vereiteln, indem wir schon vorher entsprechende Gegenerklärungen veröffentlichen."

So ist die Lage heutzutage. Sie wissen im voraus, was kommen soll und suchen einen Angriff im voraus zu entwaffnen.

b) Drei Grade des jüdischen Journalismus werden aufgeführt; man findet sie nicht nur in den Protokollen, sondern jeden Tag überall.

"Die erste Stelle werden die Organe mit rein amtlichen Charakter einnehmen. Sie werden immer über unsere Interessen wachen, deshalb wird ihr Einfluß verhältnismäßig gering sein.

An zweiter Stelle werden die halbamtlichen Organe stehen, deren Aufgabe es ist, die Gleichgültigen und Lauwarmen zu bedienen.

An dritter Stelle kommen die Organe mit scheinbarem Oppositionscharakter. Wenigstens eins muß einen ausgesprochenen gegnerischen Standpunkt einnehmen. Unsere wahren Widersacher werden diese Scheinopposition für gesinnungsverwandt halten und uns so ihre Karten aufdecken.

Merken Sie sich: Unter den Organen, die uns angreifen, werden sich solche finden, die von uns gegründet worden sind; sie werden aber immer nur diejenigen Punkte angreifen, die wir selbst ändern oder beseitigen wollen.

Unsere Zeitungen werden sehr verschiedene Meinungen vertreten> aristokratische, republikanische, sogar anarchistische, natürlich nur so lang, als noch eine Verfassung besteht. Die Narren, die glauben, sie sprächen die Ansichten ihrer Parteiblätter aus, werden tatsächlich unsere Ansichten oder solche Dinge nachsprechen, die wir sie denken lassen wollen.

Unsere Presse wird unsere Auslassungen nur oberflächlich besprechen oder bekämpfen, ohne ihnen auf den Grund zu gehen. Sie wird so nur ein Scheingefecht gegen die amtlichen Zeitungen führen und uns dadurch Gelegenheit geben, in der Erwiderung uns ausführlicher auszusprechen als in der ersten Auslassung. Dies wird geschehen, je nach dem es uns paßt.

Solche Angriffe werden im Volke den Glauben an die Preßfreiheit befestigen und unseren Agenten Gelegenheit geben, die "gegnerischen" Blätter für Windbeutel zu erklären, da sie keine ernsthaften Gründe gegen unsere Anordnungen vorzubringen wüßten."

So würde es sein, wenn alle Blätter unter jüdischem Einfluß ständen. Im Falle dieser Aufsätze scheinen aber die Rollen vertauscht; diesmal versagt die jüdische Presse völlig darin, uns durch Tatsachen oder Gründe zu widerlegen.

"Wenn nötig, werden wir Ideen in der dritten Klasse unsere Presse als Führer verbreiten, um sie dann in der halbamtlichen Presse nachdrücklich zurückzuweisen.

Ernsthafte Widersacher werden wir leicht erledigen, da sie keine Preßorgane zur Verfügung haben werden."

"Als Vorwand zur Unterdrückung einer Veröffentlichung werden wir angeben, daß sie ohne ernsthafte Gründe nur die öffentliche Meinung beunruhigt" - ein Vorwand, der schon gelegentlich gebraucht worden ist, wobei allerdings die Staatsanwaltschaft noch fehlte, um eine Unterdrückung zu bewirken. Indessen ist es dem Einfluß der Juden in den Vereinigten Staaten bisher gelungen, so ziemlich alles zu unterdrücken, was ihnen nicht beliebte.

*

Wie weit beherrscht der jüdische Einfluß die Zeitungen in den Vereinigten Staaten? Soweit der Gebrauch des Wortes "Jude" in Frage kommt, ist dieser Einfluß fast lückenlos. Der Verleger, der es braucht, wird ihn zu spüren bekommen. Man wird ihn aufsuchen und ihm sagen – im Gegensatz zu dem, was den Juden gelehrt wird – daß das Wort "Jude" das Mitglied eines religiösen Bekenntnisses bezeichnet und nicht das Mitglied einer Rasse und daß, wenn man es in öffentlich Druckererzeugnissen auf jemand anwendet, dies ebenso verwerflich ist, wie wenn man in solchen Fällen ausdrücklich von "Baptist", "Katholik" oder "Episkopalist" spräche.

Dem Juden sagen seine Führer immer, daß er ohne Rücksicht auf Religion oder Geburtsstand Jude und kraft seines Blutes Angehöriger seiner Rasse ist. Man könnte Seiten mit diesbezüglichen Aussprüchen höchst maßgebender Juden füllen. Was aber dem Juden seine Führer sagen und was dem nichtjüdischen Verleger der jüdische Ausschuß sagt, der ihn besucht, ist zweierlei und widerspricht sich. Ein jüdisches Blatt kann es aller Welt laut verkünden, daß Professor N. oder Richter O. oder Senator P. Jude ist; wenn aber eine nichtjüdische Zeitung dasselbe sagt, erhält sie den Besuch eines empörten, Drohungen ausstoßenden Ausschusses.

Eine amerikanische Zeitung brachte als bloße Neuigkeit einen Auszug aus einem der vorstehenden Aufsätze. Am nächsten Tage mußte eine Anzahl Anzeigen mangels Auftrages ausfallen. Eine Nachfrage ergab, daß die boykottierenden Kunden sämtlich jüdische Firmen waren, und der Grund für das Verhalten war der unschuldige Auszug. Wie sich weiter herausstellte, war der Anzeigensammler, der sonst die Anzeigen dieser Firmen aufgab, ebenfalls Jude, der in einer geheimen jüdischen Gesellschaft das Amt innehatte, ausschließlich die Zeitungen auf Veröffentlichungen zu kontrollieren, die das Judentum betrafen. Dieser verhandelte dann auch mit dem Verleger. Es folgte ein gewundener Widerruf, der in ein Lob auf die Juden ausklang. Das Blatt bekam seine Anzeigen wieder, und es bleibt nur die Frage, ob diese Behandlung des Verlegers recht war oder nicht. Zwar hat er die jüdische Macht zu spüren bekommen, aber die angewandte Taktik war schlecht: ihm ist damit ein sicherer Anhalt gegeben worden, den jüdischen Machtbereich festzustellen.

Damit soll nicht dem Verleger geraten werden, einen Enthüllungsfeldzug gegen die geheime Macht zu unternehmen. Das ist eine Sache persönlicher Entscheidung! Aber jeder Verleger kommt in die Lage, gewisse Dinge zu sehen, dann soll er sie auch sehen, sie sich merken und wenigstens innerlich verarbeiten.

Jüdische Erwiderungen auf derartige Aufsätze nimmt fast jede Zeitung auf. Einige sind bedauerlicherweise auf lügenhafte Behauptungen hereingefallen. Andere haben ihre Spalten einer von jüdischer Seite stammenden Gegenpropaganda geöffnet. Das ist soweit alles gut. Aber das nichtjüdische Interesse an der Frage bleibt dabei recht wenig beachtet, sogar in Fällen, in denen der Herausgeber die ganze Frage wohl begriffen haben. Der Durchschnittsverleger hätte jedenfalls hier eine gute Gelegenheit zu beobachten, was hierzulande vor sich geht.

Wenn eine Liste der jüdischen Eigentümer, Aktionäre und anderer Interessenten an unserem Zeitungswesen veröffentlicht würde, so würde sie sicher ihren Eindruck nicht verfehlen. Aber sie würde doch noch nicht die ausgedehnte Beherrschung der Presse erklären, wie sie bei uns zu beobachten ist. Es wäre in diesem Zusammenhang unvornehm, einige Zeitungen der Vereinigten Staaten mit jüdischen Eigentümern aufzuzählen, da diese ehrenwerte Diener des Gemeinwohls sind.

Eigentliches Eigentum an einer Zeitung erklärt oft noch nicht viel. Eigentum im Zeitungswesen ist nicht immer mit Herrschaft gleichbedeutend.

Will man wissen, wer ausschlaggebenden Einfluß auf eine Zeitung ausübt, so muß man ihren Syndikus kennen und die Interessen, die er verfolgt, dann die gesellschaftlichen Verbindungen der Hauptschriftleiter, ferner die Anzeigenagenten, welche die Masse der jüdischen Anzeigen vermitteln und endlich ihre Parteirichtung oder ihre politische Unabhängigkeit. Diese Beherrschung der Presse durch die Juden ist nicht nur eine Geldsache; sie besteht vielmehr darin, dem Publikum gewisse Dinge zu verschweigen oder beizubringen.

Man schlage in der "Jüdischen Enzyklopädie" die Liste einiger Blätter nach, die es wagten, die Judenfrage anzuschneiden und dann eingingen. Als der alte Baron Moses Montefiore in Krakau sagte: "Worüber schwatzt ihr denn? Solange wir nicht die Presse der ganzen Welt in der Hand haben, ist alles umsonst, was ihr unternehmt. Wir müssen die Blätter der ganzen Welt in der Hand beherrschen oder beeinflussen, um die Völker zu blenden und zu täuschen", wußte er, was er sagte. Mit "Blenden" der Völker meint er, daß sie die Juden nicht sehen sollten, und mit "Täuschen" wollte er sagen, die Völker sollten in gewissen Weltvorgängen etwas Bestimmtes sehen, während sie in Wirklichkeit etwas ganz anderes bedeuten. Dem Volke zeigt man zufällige Zusammenhänge, aber nicht, was hinter den Kulissen vor sich geht. Das Volk erfährt nicht, warum bestimmte Begebenheiten, die seinen Lebensnerv getroffen haben, sich überhaupt zugetragen haben. Aber dieses Warum ist ganz genau in gewissen Kreisen bekannt, deren Nachrichtendienst niemals gedruckt, oft nicht einmal niedergeschrieben wird.

Eine zahlenmäßige Feststellung des Raumes, der den Juden zur Veröffentlichung derjenigen Sachen zur Verfügung steht, die sie gedruckt wissen wollen, würde manchem die Augen öffnen. Eine kleine Nation, die mehr öffentliche Aufmerksamkeit beansprucht als zehn der wichtigsten Kleinstaaten Europas – und zwar Aufmerksamkeit von der Art, die sie wünscht!

Die ganze Angelegenheit, die Ausdehnung der Pressebeherrschung betreffend, könnte auf einer Karte der Vereinigten Staaten mittels farbiger Nadeln veranschaulicht werden, welche die Zahl der Blätter in jüdischem Besitz, der nachweislich jüdisch beeinflußten und die Zahl der jüdischen Zeitungsschreiber zeigten, die in den verschiedenen Landesteilen die Denkrichtung der meisten Amerikaner bestimmen.

Der jüdische Journalist, der Unruhe stiftet, dessen literarischer Ehrgeiz es ist, in seinen Lesern einen Zustand gärender Erregung zu erhalten, dessen Witz schmierig und dessen Weltanschauung verneinender Art ist – ebenso wie der jüdische Roman- und Novellenschreiber, der sein eigenes Volk in den Himmel hebt, während er zugleich in das soziale und wirtschaftliche Leben der Nichtjuden heimlich den Samen der Zersetzung sät: sie alle müssen zu den Agenten des Weltprogramms gezählt werden, welche die menschliche Gesellschaft mit Hilfe von "Ideen" zum Zusammenbruch bringen sollen und wollen. Auffallend, wieviel es davon gibt und wie geschickt sie ihre Absichten in ihren Werken zu verstecken wissen.

Hier und da in den Vereinigten Staaten ist es neuerdings möglich geworden, das Wort "Jude" in der Überschrift eines Artikels zu bringen und dem am nächsten Tage vorsprechenden jüdischen Ausschuß zu sagen, daß unser Land bis jetzt ein freies ist. Eine Anzahl von Zeitungen hat Kraftproben solcher anmaßenden Kontrolle in ihren Gemeinden ruhig an sich herantreten lassen und hat sie abgewiesen.

Der Redakteur, der mit Tatsachen aufwarten kann, hat nichts zu befürchten. Derjenige aber, der einmal nachgibt, wird den Druck auf sich mehr und mehr spüren. Der Mann, der mutig und ehrenhaft seine Stellung behauptet, wird bald etwas kennenlernen, was nicht allgemein bekannt ist, nämlich daß hinter dem geräuschvollen Auftreten ein gut Teil Bluff steckt und daß es für das ganze System wie ein Schlag empfunden wird, wenn jemand die Kette der Kontrolle einmal durchbricht.

Nichts fürchtet der internationale Jude so sehr wie die Wahrheit oder auch nur die Andeutung der Wahrheit über ihn und seine Pläne. Und so soll der Fels der Zuflucht und Verteidigung, das dauernde Grundgemäuer für Juden und Nichtjuden die Wahrheit sein.

 

XVIII

Woraus erklärt sich die

jüdische politische Macht?

Bisher ist bei der Erläuterung der Protokolle wenig über das darin enthaltene politische Programm gesagt worden. Der Sieg des Weltprogramms wird erstrebt: A. Durch die Finanzherrschaft über die Welt. Diese ist schon gesichert, einmal infolge der ungeheuren Verschuldung der Staaten durch die kapitalistische - nicht Unternehmer- und Direktoren- - Herrschaft über Industrien. B. Durch die politische Herrschaft, die sich leicht aus der Lage aller zivilisierten Länder der Gegenwart erweisen läßt. C. Durch den jüdischen Einfluß auf die Erziehung, der stetig unter den Augen der verblendeten Völker erweitert worden ist. D. Durch Verflachung des allgemeinen Geisteslebens vermittels eines raffinierten Systems von Zerstreuung und Vergnügungen, die man vielleicht in das Wort "Rummel" zusammenfassen könnte. E. Durch die Aussaat zersetzender Ideen, nicht Staaten wahren Fortschritts, sondern wirtschaftliche Trugbilder und umstürzlerischer Gesinnung. – Diese Hauptmittel stellen die Anmarschstraßen dar, keine ist in den Protokollen übersehen worden.

Bevor wir hören, was die Protokolle über die Wahl und Kontrolle der Staatslenker sagen, mögen zur Aufklärung die Auffassungen abgegeben werden, welche diese Dokumente über andere Teile der Politik äußern. Da ist es vielleicht für diejenigen Sachwalter, die in allen ihren Kundgebungen niemals den Inhalt der Protokolle berühren, von Interesse zu erfahren, daß diese, weit davon entfernt, etwa für eine monarchische Regierungsform einzutreten, immer nur den uneingeschränkten und unverantwortlichen "Liberalismus" vertreten. Die Mächte hinter den Protokollen scheinen fest darauf zu vertrauen, daß sie mit dem Volke machen können, was sie wollen, wenn man ihm erst einmal eingeredet hat, daß es eine "Volksregierung" hat.

Die Protokolle bevorzugen häufige Veränderungen. Sie lieben Wahlen, häufige Verfassungsänderungen, häufigen Wechsel der Volksvertreter. So heißt es im 1. Protokoll: "Der unklare Begriff der Freiheit hat es uns ermöglicht, die Massen davon zu überzeugen, daß die Regierung nur Geschäftsführer für den eigentlichen Herrn des Landes, das Volk, ist und daß dieser Geschäftsführer gewechselt werden kann wie ein paar Handschuhe. Der häufige Wechsel der Volksvertreter hat sie zu unserer Verfügung gestellt und zu Kreaturen unserer Zwecke gemacht." Diese Ausnutzung der Veränderungen kehrt auch im 4. Protokoll wieder, das die Entwicklung einer Republik beschreibt: "Jede Republik geht über mehrere Entwicklungsstufen. Die erste ist die einer losen Raserei, ähnlich der eines Fieberkranken, der sich von der rechten Seite auf die linke wirft. Die zweite ist die der Volksbetörung (Demagogie), welche Anarchie erzeugt und unvermeidlich zum Despotismus führt - nicht von gerechter, offener und unbedingt verantwortungsvoller Art, sondern zu einem unsichtbaren und unverantwortlichen Despotismus, der deshalb nicht weniger drückend empfunden wird, weil er von einer geheimen Organisation ausgeübt wird. Solche Willkürherrschaft kann um so unbedenklicher handeln, da sie sich hinter der Maske ihrer Agenten verbirgt, deren Wechsel unserer geheimen Macht nicht schädlich ist, sondern sogar nützt, weil solch häufiger Wechsel die Organisation der Verpflichtung enthebt, ihre Mittel durch Belohnungen für langjährige Dienste zu verschwenden."

Dieser "Wechsel" der Angestellten ist in den Vereinigten Staaten nicht bekannt. Ein ehemaliger Senator könnte es bezeugen, wenn er nur wüßte, wer den Wechsel herbeiführte. Es gab eine Zeit, in der er das Werkzeug jedes Juden war, der ihm im Foyer des Senats besuchte. Seine glatte Zunge machte jeden Grund interessant und einleuchtend, mit dem das Judentum gegen die Absichten der Regierung ins Feld rücken wollte. Hinten herum erhielt der Senator Anerkennungen von sehr hoher Stelle, Anerkennungen mit stark metallischem Beigeschmack. Es kam der Augenblick, wo es wünschenswert war, den Senator abzuschütteln. Der schriftliche Beweis für seine "Anerkennungen" fand aus der Verborgenheit den Weg in die Öffentlichkeit; eine Zeitung, die sich immer als willfähriges Organ der amerikanischen Judenschaft erwiesen hat, deckte die Sache auf, das empörte Publikum tat ein übriges. Um ihn zur Strecke zu bringen, mußte er erst bloßgestellt werden; dann mußte die Zeitung in Aktion treten. Dies alles wäre nicht geschehen, wenn die Lohngeber des Senators es nicht gewollt hätten.

Im 14. Protokoll wird geschildert, wie die nichtjüdischen Völker schließlich jede Hoffnung verlieren, durch immerwährenden Wechsel der Regierungen ihre Lage zu verbessern, und deshalb mit Freuden das Versprechen der Stetigkeit annehmen, daß die Protokoll-Leute dann in Aussicht stellen werden: "Die Massen werden des unaufhörlichen Wechsels in der Regierung – den wir unter den Ungläubigen verursachten, als wir ihre Staatseinrichtungen untergruben – so überdrüssig werden, daß sie von uns alles hinnehmen werden."

Ein Beamter, der die Bestrebungen von jüdischer Seite kritisch behandelt, wird bei uns sehr schnell seinen Posten wechseln. Solcher Männer muß es augenblicklich in den Vereinigten Staaten schon ein kleines Heer geben. Manche wissen heute noch nicht, wie es so gekommen ist. Andere sinnen noch darüber nach, warum, wenn sie durchaus vorschriftsmäßige und patriotische Berichte erstatteten, diese in einem eisigen Schweigen verloren gingen und warum sie deswegen ihren Posten einbüßen mußten.

Protokoll 9 enthält seltsame Behauptungen. Hiervon einige Proben: "Wenn gegenwärtig eine Regierung gegen uns protestiert, so geschieht dies nur der Form wegen. Sie steht ja unter unserer Kontrolle und tut es auf unsere Anordnung, denn der Antisemitismus ist nötig, um unsere unteren Brüder in Ordnung zu halten. Ich will dies nicht weiter ausführen, da es ja schon Gegenstand häufiger Besprechungen unter uns gewesen ist."

Diese Lehre von der Nützlichkeit des Antisemitismus und von der Erwünschtheit, ihn zu züchten, wo er noch nicht besteht, findet sich in den Worten älterer und neuer jüdischer Führer.

"Tatsächlich liegen keine Hindernisse mehr vor uns. Unsere Oberregierung steht so hoch über dem Gesetz, daß wir sie mit dem kraftvollen und starken Namen "Diktatur" bezeichnen können. Mit gutem Gewissen kann ich sagen, daß gegenwärtig wir die Gesetzgeber sind."

Ferner wird behauptet: "De facto haben wir schon jede Regierung außer unserer eigenen beseitigt, obwohl wir de jure noch einige bestehen lassen."

Der Tatbestand ist klar! Die Regierungen bestehen unter ihrem alten Namen und üben über ihr Volk noch die staatliche Gewalt aus; aber die Oberregierung hat unbestrittenen Einfluß auf sie alle in den Angelegenheiten, die in dem Bereich der Absichten der internationalen Juden liegen. Das 8. Protokoll zeigt, wie dies zu bewerkstelligen ist: "Für die Gegenwart und so lange, bis wir unseren jüdischen Brüdern verantwortliche Regierungsposten übertragen können, werden wir sie solchen Leuten anvertrauen, deren Vergangenheit und Charakter so sind, daß zwischen ihnen und dem Volke eine Kluft besteht; Leuten, denen, wenn sie unseren Befehlen ungehorsam werden sollten, das Gericht oder ihre Ächtung droht. So sind sie gezwungen, unsere Interessen bis zum letzten Atemzuge zu schützen."

Über Parteigelder sagt das 9. Protokoll: "Die Spaltung in Parteien hat diese alle uns insofern gefügig gemacht, als zur Durchführung eines Parteikampfes Geld nötig ist, und das haben wir."

Die Frage nach der Herkunft der Parteifonds ist oft gestellt worden. Niemand aber ist bisher zu ihren internationalen Quellen vorgedrungen. –

In den Vereinigten Staaten haben wir während der letzten fünf Jahre eine fast ganz judaisierte Leitung aller Kriegshandlungen des amerikanischen Volkes gehabt. Die Tätigkeit der verfassungsmäßigen Regierung beschränkte sich in dieser Zeit darauf, die Gelder zu bewilligen. Die Verwaltung aber der geschäftlichen Seite des Krieges übte eine Regierung innerhalb der Regierung aus, und diese innere Überregierung war jüdisch. 49)

Nun wird oft gefragt, warum das so war. Die erste Antwort lautet: Die Juden, die unmittelbar mit den entscheidenden Posten der geschäftlichen Kriegsverwaltung betraut wurden, wären eben Sachverständige gewesen, die sachverständigsten Leute, die man nur hätte finden können. Auf die Frage, warum ein so erheblicher Teil der auswärtigen Politik der Vereinigten Staaten von den Ratschlägen einer gewissen Gruppe Juden abhinge, wurde gleichfalls geantwortet: Diese wären diejenigen, die Bescheid wüßten, niemand sonst wüßte so viel; die vom Volke gewählten Beamten hätten ein Recht, die brauchbarsten und geschicktesten Ratschläge anzunehmen, die sie finden könnten.

Gut, möge die Erklärung gelten, daß in den Vereinigten Staaten einzig und allein Juden als tauglich befunden worden sind, um alle auftauchenden Probleme mit meisterhafter Leichtigkeit zu bewältigen. Da an dieser Stelle nicht vom Kriege gesprochen werden soll, so sei her nur die Tatsache festgestellt, daß die Kriegsregierung ausgesprochen jüdisch war. Das 2. Protokoll kann vielleicht ein Licht auf diesen Gegenstand werfen: "Die Beamten, die wir wegen ihrer Willfährigkeit aus der Masse des Volkes aussuchen, sind zum Regieren nicht vorgebildet, und deshalb werden sie leicht als Bauern dienen in dem Schachspiel, das unsere gelehrten und begabten Berater spielen, Spezialisten, die von Kindheit an dazu erzogen worden sind, sich mit Weltangelegenheiten zu beschäftigen. Wir wissen, daß unsere Spezialisten sich die erforderlichen Kenntnisse zum Regieren erworben haben."

Der unvorgebildete nichtjüdische Beamte muß notwendigerweise Hilfe bekommen. Und wer könnte sich wohl besser eignen als der, der sich zur Hilfeleistung anbietet? Den Massen ist beigebracht worden, denjenigen Staatsmännern zu mißtrauen, die in Politik und Regierung wirkliche Erfahrung haben. Dies macht natürlich die Sachlage doppelt leicht für die, deren Spezialität es ist, Hilfestellung zu geben. Und gerade die Interessenten, deren Interessen sie vor allem dienen, werden wiederum in das hellste Licht rücken!

Vor allem aber, was die Protokolle über das politische Kapitel des Weltprogramms zu sagen haben, verdient nichts so großes Interesse als Wahl und Kontrolle des Staatsoberhauptes. Der ganze Plan hierüber steht im 10. Protokoll. Daß die Verfasser dabei die Wahl des Präsidenten von Frankreich im Auge gehabt zu haben scheinen, gibt dem Plane nur eine örtliche Färbung – er ist überall anwendbar und gewinnt sogar anderswo erst seine volle Bedeutung.

Das 10. Protokoll leitet zum Hauptgegenstand über. Es zeichnet die Entwicklung der Staatslenker vom Selbstherrscher bis zum Präsidenten und der Staaten von der Monarchie bis zur Republik. Die Sprache dieser Stelle ist besonders überheblich, steht aber immer noch weit hinter dem Tone der zeitgenössischen Literatur zurück, die in den Gefühlen des Machtbewußtseins schwelgt. So abstoßend das ganze Gebaren ist, so ist es doch wertvoll zu sehen, in welchem Lichte die Gefolgsleute des Protokollprogramms die Nichtjuden und deren Würdenträger sehen. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß das jüdische Ideal nicht ein Präsident, sondern ein Fürst, ein König ist. Die russisch-jüdischen Studenten zogen 1918 mit dem Gesange auf die Straßen: "Wir haben euch einen Gott gegeben, nun wollen wir euch auch einen König geben." Die neue Flagge von Palästina, die jetzt ohne Hindernis weht, trägt, wie übrigens auch jede Synagoge, die Hoheitszeichen eines jüdischen Königs. Die jüdische Hoffnung ist, daß der Thron Davids wieder errichtet werde, wie es dem größten Anschein nach auch geschehen wird. Keine dieser Bestrebungen soll im geringsten abfällig kritisiert, noch anders als mit sympathischer Achtung betrachtet werden, aber man muß sie zum Vergleich heranziehen zu der ausgeprägten Verachtung gegen nichtjüdische Präsidenten und Staatseinrichtungen.

Zum Präsidententhema sagt das 10. Protokoll: "Dann wurde der Beginn der republikanischen Zeit möglich, und an Stelle eines Herrschers schoben wir ein Zerrbild, einen aus der Masse aufgelesenen Präsidenten ... So legten wir die Mine unter das Volk oder, genauer, unter die Staaten der Ungläubigen."

Mit Erstaunen und Befremden liest man, daß Männer mit einer "Vergangenheit" ganz besonders für den Präsidentenposten zu bevorzugen seien. Daß solche Männer in verschiedenen Ländern, einschließlich der Vereinigten Staaten, Präsidenten gewesen sind, ist außer Zweifel. In einigen Fällen war die ehrenrührige Handlung, die den Fleck in der Vergangenheit bildete, allgemein bekannt; in anderen Fällen hüllte man sie in Stillschweigen und in irreführende Gerüchte. In wenigstens einem Falle wußte eine Clique von Männern darum, die, während sie die Anrüchigkeit ihres Kandidaten vor der Öffentlichkeit verbargen, sich für diesen Liebesdienst reichlich durch ihn belohnen ließen. Männer mit nicht ganz fleckenloser Vergangenheit sind nichts Ungewöhnliches; oft beunruhigt diese nicht so sehr ihre Vergangenheit als die Furcht vor dem Bekanntwerden und in der Abhängigkeit von dem öffentlichen Urteil verfallen sie gewöhnlich in eine andere Sklaverei, nämlich in die politischer oder finanzieller Drahtzieher.

"Wir wollen die Wahl von Präsidenten bewerkstelligen, deren Vergangenheit eine verborgene dunkle Affäre, irgendein `Panama΄ enthält. Diese werden dann aus Furcht vor Enthüllungen und aus dem natürlichen Wunsche, die mit dem Präsidentenposten verbundenen Vorrechte, Einkünfte und Würden weiter zu genießen, gehorsame Vollstrecker unserer Befehle sein."

Der Gebrauch des Wortes "Panama" weist auf schmutzige Geschichten hin, die in französischen Kreisen bei der Finanzierung des Mitte vorigen Jahrhunderts geplanten Baues des Panamakanals vorgekommen sind. Wenn die gegenwärtig vorliegende Form der Protokolle später verfaßt worden wäre, hätten sie sich auf die Marconi-Angelegenheiten in England beziehen können – wenn sie es sich in diesem Falle nicht überlegt hätten; denn dabei waren auch Leute beteiligt, die keine Nichtjuden waren. Herzl, der große jüdische Zionistenführer, gebraucht den Ausdruck Panama auch im "Judenstaat". Bei der Erwähnung der Finanzierung Palästinas sagt er, daß die Gesellschaft der Juden "darauf achten wird, daß das Unternehmen nicht ein Panama, sondern ein `Sieg΄ wird." Daß derselbe Ausdruck bei Herzl und in den Protokollen vorkommt, ist bemerkenswert; denn jemand, der heute für das große Publikum schreibt, würde mit Bezug auf die Vergangenheit eines Mannes nicht das Wort "Panama" gebrauchen, weil es nicht mehr verstanden würde. –

Gerade diese Gepflogenheit, sich jemand verpflichtet zu halten, macht es für den ehrlichen Schriftsteller besonders dringlich, die ganze Wahrheit über Leute zu sagen, die sich um öffentliche Ämter bewerben. Es genügt nicht, von einem Kandidaten zu sagen: "Er fing als armer Junge an und endete als gemachter Mann." Wie kam er dazu? Wie erklärt sich das Anwachsen des Vermögens? Bisweilen führt der rote Faden bis in das Familienleben des Kandidaten. So weiß man z.B. von einem, der einem anderen dadurch aus der Klemme half, daß er die in eine Affäre verwickelte Frau heiratete und dafür eine runde Summe erhielt. Ein anderer kam durch allzu freundliche Beziehungen zu der Frau eines Dritten ins Gedränge. Aus dieser mißlichen Lage befreite ihn das gerissene Eingreifen einflußreicher Freunde, denen er sich natürlich für immer verpflichtet fühlte. Seltsamerweise herrscht, wenigstens in amerikanischen "Affären", die weibliche Note vor. In unseren höheren Stellungen kommt sie häufiger als jede andere vor, öfter noch als die des Geldes.

In europäischen Ländern, in denen derartige bedenkliche Beziehungen zu Frauen nicht so schwer wiegen, müssen bei den unter Kontrolle stehenden Männern andere dunkle Punkte gefunden werden.

Dieses ganze Thema ist äußerst widerwärtig, aber die Wahrheit hat oft chirurgische Aufgaben, und hier liegt eine solche vor. Wenn man z.B. eine so weltentscheidende Versammlung wie die der Friedenskonferenz studiert und die Männer, die jüdischen Einflüssen am stärksten unterworfen sind, besonders in Augenschein nimmt und ihre Vergangenheit genau verfolgt, so kann man fast ohne Schwierigkeiten den Augenblick feststellen, in dem sie in jene verhängnisvolle Lage kommen, die ihnen zwar Eintagsvorteile brachte, sie aber auch unentrinnbar zu Sklaven einer der Öffentlichkeit verborgenen Macht werden ließ. Das befremdende Schauspiel, die leitenden Staatsmänner der angelsächsischen Rasse von den Fürsten der semitischen Rasse dicht umringt und beständig beraten zu sehen, läßt sich nur aus der Kenntnis der "Vergangenheit" jener Führer und aus den Worten der Protokolle erklären: "Wir wollen die Wahl von Präsidenten bewerkstelligen, deren Vergangenheit eine verborgene dunkle Affäre enthält."

Wo diese jüdische Herrschaft über Staatsmänner offen hervortritt, ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß jene Rasse die alleinige Hüterin dieses Geheimnisses ist. Sollte die Notwendigkeit eintreten, so wird es für die, welche um diese Dinge wissen, zu einer nationalen Pflicht werden, sie zu veröffentlichen, nicht um jemandes Ruf zu zerstören, sondern um für alle Zeiten eine solche nichtswürdige Gepflogenheit zu brandmarken.

Die jüdischen Publizisten sagten uns, daß die Juden politisch nicht als Einheit auftreten. Deshalb, erzählt man uns, haben sie auch keinen politischen Einfluß. Obendrein, so erzählt man uns, sind sie unter sich so uneinig, daß sie nicht in eine Richtung geführt werden können.

Nur so kommt es, daß, wenn es sich um eine Frage für etwas handelt, in der jüdischen Gemeinschaft eine Mehrheits- und eine Minderheitsansicht zum Ausdruck kommt - wahrscheinlich meist die einer kleinen Minderheit. Aber wenn es auf eine Frage gegen etwas ankommt, ist die jüdische Gemeinschaft stets eine Einheit. Diese Tatsache wird jeder umsichtige Politiker bezeugen können. Jedermann im politischen Leben kann für sich die Probe machen, indem er öffentlich erklärt, daß er sich weder von Juden noch von sonst jemand beeinflussen lassen würde. Gebraucht er in dieser Weise das Wort "Jude", so braucht er nichts mehr über jüdische Solidarität zu lesen: er wird sie alsbald fühlen. Diese jüdische Geschlossenheit kann nun freilich bei den eigentlichen Abstimmungen nicht alles erreichen, was sie will. Die politische Stärke der Juden liegt nicht in der Stimmzahl, sondern in ihrem Einfluß an den Spitzen der Regierungen. Die Juden, eine politische Minderheit, soweit Stimmen in Frage kommen, waren in den letzten fünf Jahren, was Einfluß anbelangt, eine politische Mehrheit. Sie herrschten; sie rühmten sich dessen. Merkmale ihrer Herrschaft sind allenthalben sichtbar.

Das Hauptkennzeichen gegenüber den Juden im politischen Leben wie in der Presse ist Furcht. Diese ist so groß, daß man nirgends von den Juden zu sprechen wagt, wie man etwa von Armeniern, Deutschen, Russen oder Hindus spricht. Was ist diese Furcht anders als der Beweis, daß man die jüdische Macht und ihre Unbarmherzigkeit in der Ausübung kennt? Möglicherweise ist der Antisemitismus, wie manche jüdische Publizisten sagen, nichts als höchste Furcht. Der Schrecken vor etwas Unbekannten. Der beispiellose Anblick eines angeblich armen Volkes, das reicher ist als alles anderen, einer winzigen Minderheit, die mächtiger ist als alle anderen, kann Gespenster vor die erregte Einbildungskraft zaubern.

Bezeichnenderweise haben diejenigen, die sich als die berufenen Vertreter der Juden ausgeben, gar nichts gegen diese Furcht. Sie wünschen sogar, daß sie besteht! Sie sorgfältig abgewägt und immer, wenn auch nicht zu auffällig, gegenwärtig zu erhalten, ist eine Kunst, auf die sie sich verstehen. Ist aber einmal das Gleichgewicht bedroht, so zeigt sich auch sogleich ihre schwache Seite. Man versucht es zunächst mit Drohungen und hofft, dadurch die Furcht wiederherzustellen. Versagt auch die Drohung, so kommt das Jammern über "Antisemitismus."

Es wäre sonderbar, wenn die Juden nicht sehen sollten, daß die niedrigste Art des Antisemitismus gerade auf dieser Furcht beruht, die sie mit Wissen und Willen ihrer Umgebung einimpfen. Daraus ersteht Judenhaß schlimmster Art. Furcht einflößen wird der normalsittliche Mensch mehr als alles andere vermeiden; nur eine niedrige Rasse kann daran Gefallen finden und Nutzen daraus ziehen.

Es wäre schon ein großer Schritt getan, wenn die Menschen sich von der Judenangst freimachten. Diesen Vorgang der Befreiung bekämpfen aber gerade die jüdischen Wort- und Schriftführer; sie nennen ihn "Antisemitismus". Das ist er ganz und gar nicht, er ist vielmehr die einzige Entwicklung, die dem Antisemitismus vorbeugt. Diese Entwicklung vollzieht sich in mehreren Stufen. Es muß die jüdische Macht in ihrem vollen Umfange gezeigt werden. Dagegen erhebt sich natürlich ein sehr starker jüdischer Widerspruch, um so mehr, als eine Widerlegung nicht möglich ist.

Dann muß man die vorhandene Macht erklären. Sie kann nur aus dem jüdischen Willen zur Macht erklärt werden oder aus einem wohlüberlegten Programm, dem man auf dem Wege zur Macht folgt. Wenn die Methode erklärt ist, ist schon das Übel halb behoben. Der Jude ist kein Übermensch. Er ist schlau, ausdauernd, seine Lebensanschauung gestattet ihm vieles zu tun, vor dem andere zurückschrecken. Aber bei gleichen Bedingungen ist er kein Übermensch. Der Yankee ist ihm in jeder Beziehung mehr als gewachsen, aber der Yankee neigt seiner Anlage gemäß dazu, die anständigen Spielregeln zu achten. Wenn die Menschen erst wissen, mit welchen Mitteln diese Macht gewonnen wird, wenn sie z.B. erfahren, wie man sich in den Vereinigten Staaten der politischen Herrschaft bemächtigte, so müssen die dabei angewandten Methoden dieser Macht ihren Nimbus nehmen und sie als ein eigentlich doch recht schmutziges Geschäft erscheinen lassen. –

Ob die in den Protokollen niedergelegte Methode Beachtung verdient oder nicht, wird davon abhängen, ob sie durch tatsächliche Begebenheiten der Gegenwart bestätigt wird. Dies ist der Fall, beide stimmen überein. Es wäre allerdings für den Juden vorteilhafter, wenn seine Spur sich weder in einem geschriebenen noch in einem betätigten Programm finden ließe; aber sie ist da, und der Jude handelt unlogisch, wenn er jemand anders als sich selbst dafür anklagt. Es beweist wirklich nichts gegen Tatsachen, wenn man denjenigen beschimpft, der sie feststellt. Wir geben zu, daß der Jude schlau ist, aber er ist doch nicht schlau genug, die Spuren seiner Tätigkeit verdecken zu können. Auch er hat seine schwache Stelle, von der aus sich schließlich sein Tun insgesamt aufdecken läßt. Und – hätte er denn eine Aufdeckung zu fürchten, wenn das, was aufgedeckt wird, gut und recht wäre? Die schwache Stelle des jüdischen Programmes ist aber: es ist ganz und gar falsch. So groß die Erfolge des Judentums sein mögen, sie sind nicht so groß, daß die Menschheit ihnen nicht Halt gebieten könnte. Die Welt befindet sich gegenwärtig schon in dieser großen Abwehrbewegung, und wenn es unter den Juden noch Propheten gibt, so sollten sie ihrem Volke einen anderen Weg zeigen.

Der Beweis und die Furcht der Aufdeckung des Weltprogrammes wird die Beseitigung des Elements der Beunruhigung sein, das die Juden unter ihren Wirtsvölkern darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XIX

"In einer Welt vollkommen organisierter Staatseinheiten hat der Jude nur zwei Erfolgsmöglichkeiten: er muß entweder die Pfeiler des ganzen nationalen Staatensystems niederreißen, oder er muß einen eigenen unabhängigen Staat gründen ...In Osteuropa scheinen Bolschewismus und Zionismus Seite an Seite zu gedeihen ..., nicht weil der Jude sich um die positive Seite der radikalen Theorie kümmert, nicht weil er an dem nichtjüdischen Nationalismus und an nichtjüdischer Demokratie teilnehmen will, sondern weil jede nichtjüdische Staatsform ihm verhaßt ist." Eustace Percy.

 

Der alljüdische Stempel

auf dem Roten Rußland

Wenn man erfahren will, was die jüdischen Führer der Vereinigten Staaten oder anderer Länder denken und wollen, darf man sich nicht an ihre für die Nichtjuden bestimmten, sondern an die an ihr eigenes Volk gerichteten Worte halten. Ob der Jude sich für auserwählt hält, die Welt zu beherrschen, und sich als Glied eines Volkes und einer Rasse fühlt, die sich scharf von allen anderen Völkern und Rassen unterscheidet, ob er die nichtjüdische Menschheit für sein rechtmäßiges Arbeitsfeld ansieht, das er nach sittlich minderwertigeren Gesetzen ausbeuten darf, als sie ihm seinem eigenen Volke gegenüber erlaubt sind, ob er die Grundsätze der Protokolle kennt und betätigt – auf diese Frage kann eine zuverlässige Antwort nur in den Worten gefunden werden, welche die jüdischen Führer an Juden richten, nicht in denen an Nichtjuden.

Die bekannten jüdischen Namen, die am meisten in der Presse vorkommen, zeigen uns nicht etwa alle Wortführer des Judentums, sondern nur eine auserlesene Gruppe, die Vertreter der "Abteilung Propaganda unter den Nichtjuden". Diese Propaganda erfolgt in der Form von Schenkungen für christliche Liebeswerke, manchmal in der Äußerung "liberaler" Anschauungen über religiöse, soziale und politische Fragen. In welcher Form sie aber auch auftreten mag – sicher ist, daß die eigentliche Tätigkeit der jüdischen Führerschaft immer unter der Maske derjenigen Handlungen verläuft, auf die man die anerkennenden Blicke der Nichtjuden lenkt.

Die in der Schrift gebotenen Urteile und Feststellungen stützen sich stets auf unzweideutige Beweise und Bestätigungen aus dem Munde jüdischer Führer selbst. Wenn daher die Juden diese Feststellungen angreifen, so greifen sie etwas an, wofür sie selbst eintreten. Dies ist nur erklärlich, weil sie wohl glauben, daß unsere Untersuchungen doch noch nicht bis zu dem Punkte vorgedrungen sind, den sie der Welt zu verbergen bemüht bleiben.

Am nachdrücklichsten wird die Behauptung bestritten, daß der Bolschewismus, sei es in Rußland oder in den Vereinigten Staaten, jüdisch ist. Diese Ableugnung ist eins der deutlichsten Beispiele dreister Doppelzüngigkeit. Den Juden gegenüber wird der jüdische Charakter des Bolschewismus geleugnet. Im Schoße und in der Stille der jüdischen Gemeinden oder unte