Upps www.mosaisk.com | Antisemitismus Anklage gegen Dänischer Pfarrer | Martin Hohmann | Zurück

KAP -10- FARIS YAHYA - DIE ZIONISTEN UND NAZI-DEUTSCHLAND

EINSCHÄTZUNG DER ZIONISTISCHEN POLITIK
GEGENÜBER DEM NAZISMUS

Das vorhergehende Beweismaterial aus jüdischen Quellen zeigt eine Reihe von wichtigen Tatsachen.

Der Zionismus „ verordnete die Auswanderung nach Palästina als einzige Antwort auf Antisemitismus, er kritisierte und lehnte jeden Emanzipationskampf, jede Bürgerrechtsgesetzgebung usw. ab. Er befand sich in einem Lager mit den Antisemiten, die zu den lokalen jüdischen Gemeinden sagten: ‚Geht nach PaIästina' Bezeichnenderweise ging die Initiative im jüdischen Kampf gegen den Nazismus während der dreißiger Jahre niemals von der zionistischen Organisation aus. Nichtzionistische jüdische Individuen und Organisationen ergriffen die Initiative und trugen die Last dieses Kampfes selbst. Je erbitterter dieser Kampf wurde, desto mehr entfernte sich die zionistische Organisation von dem Rest der Juden. Die zugrundeliegenden Überlegungen sind in einem Brief Ben Gurions an die zionistische Exekutive vom 17. Dezember 1938 formuliert:

‚Die Judenfrage ist heute nicht mehr, was sie war. Das Schicksal der Juden in Deutschland ist kein Ende, sondern ein Anfang. Andere antisemitische Staaten werden von Hitler lernen. Millionen Juden sehen ihrer Vernichtung entgegen, das Flüchtlingsproblem hat weltweite Dimensionen und Dringlichkeit angenommen. Großbritannien versucht, das Problem der Flüchtlinge vom Problem Palästina zu trennen. Die Dimension des Flüchtlingsproblems erfordert eine sofortige, territoriale Lösung. Wenn Palästina sie nicht aufnimmt, dann ein anderes Land. Der Zionismus ist in Gefahr. Alle anderen territorialen Lösungen, die sicherlich scheitern werden, erfordern riesige Geldsummen. Wenn die Juden zwischen den Flüchtlingen, der Rettung von Juden vor den Konzentrationslagern, und der Unterstützung eines nationalen Museums in Palästina zu wählen haben, wird das Mitleid die Oberhand gewinnen und die gesamte Energie des Volkes darauf verwendet werden, Juden aus verschiedenen Ländern zu retten. Der Zionismus wird nicht nur von der Tagesordnung in der Weltöffentlichkeit in Großbritannien und den USA verschwinden, sondern auch in der jüdischen Öffentlichkeit. Wenn wir eine Trennung zwischen dem Flüchtlingsproblem und dem Palästinaproblem zulassen, riskieren wir die Existenz des Zionismus.' ‚Die Rettung jüdischen Lebens vor Hitler wird hier als eine mögliche Bedrohung des Zionismus angesehen, falls sie nicht nach Palästina gebracht werden. Als der Zionismus zwischen dem jüdischen Volk und dem jüdischen Staat zu wählen hatte, gab er ohne zu zögern dem letzteren den Vorrang ...'

‚Der Zionismus akzeptiert den Antisemitismus als die natürliche normale Haltung der nicht-jüdischen Welt gegenüber den Juden. Er sieht ihn nicht als ein pervertiertes Phänomen an, er ist eine Antwort auf, nicht eine Konfrontation oder Anprangerung des bzw. Kampf gegen den Antisemitismus.‘

‚Die Zionisten akzeptieren grundsätzlich die rassistische Ideologie der Antisemiten, kommen jedoch zu umgekehrten Schlußfolgerungen. Statt des Germanen ist der Jude die reine oder überlegene Rasse.‘“ [103]

Dieser Begriff der überlegenen Rasse kommt in der Betonung zum Ausdruck, die der Zionismus der „Rettung“ junger Pioniere für die Auswanderung nach Palästina legte, und der Vernachlässigung der Älteren, die keinen solchen Beitrag zum Aufbau des zionistischen Staatswesens machen konnten. Darin impliziert ist eine Akzeptierung des nazistischen Prinzips von überlegenen und minderwertigen Kategorien menschlicher Lebewesen.

„Die Kategorien wurden von den deutschen Juden von Anfang an ohne Widerspruch hingenommen, und die Akzeptierung der privilegierten Kategorien deutsche Juden im Vergleich zu polnischen Juden, Kriegsveteranen und dekorierte Juden gegenüber normalen Juden, Familien, deren Vorfahren Deutsche waren, gegenüber kürzlich naturalisierten Bürgern, usw. waren der Beginn des moralischen Zusammenbruchs der anständigen jüdischen Gemeinschaft gewesen . . . Das moralisch so Verheerende bei der Akzeptierung dieser Privilegierungskategorien war, daß jeden, der verlangte, daß in seinem Fall eine ‚Ausnahme‘ gemacht würde, die Regel implizit akzeptierte. Doch dieser Punkt wurde offensichtlich niemals von jenen ‚guten Menschen‘, jüdisch oder nicht-jüdisch, verstanden, die sich mit all jenen ‚Sonderfällen‘ beschäftigten, um deren Vorzugsbehandlung gebeten werden konnte. Der Umfang, zu dem selbst die jüdischen Opfer die Maßstäbe der Endlösung akzeptiert hatten, zeigt sich vielleicht nirgendwo deutlicher als in dem sogenannten Kastner-Bericht. Kastner war stolz darauf; daß es ihm gelang, ‚prominenten Juden‘ zu retten, eine von den Nazis im Jahre 1942 offiziell eingeführte Kategorie, als ob es seiner eigenen Ansicht nach genauso selbstverständlich sei, daß ein berühmter Jude mehr Recht zu leben hatte als ein einfacher Jude.“

Die zionistischen Abgesandten, die über die Auswanderungsabkommen von 1938 verhandelten, „sprachen eine von Eichmann nicht sehr verschiedene Sprache ... In der Tat waren sie in der Lage, mit den Nazibehörden auf nahezu gleichem Fuß zu verhandeln, was eingeborene Juden nicht konnten, da sie den Schutz der Mandatsmacht genossen; sie gehörten wahrscheinlich zu den ersten Juden, die offen über gemeinsame Interessen redeten, und bekamen sicherlich als erste die Erlaubnis, ‚junge jüdische Pioniere‘ unter den Juden in den Konzentrationslagern auszusuchen. Natürlich waren sie sich der dunklen Implikationen dieses Handels nicht bewusst, die noch in der Zukunft lagen; doch sie glaubten auch, daß, wenn schon Juden fürs Überleben selektiert werden sollten, dies die Juden selbst tun sollten. Es war diese fundamentale Fehleinschätzung, die schließlich zu einer Situation führte, in der sich die nicht selektierte Mehrheit der Juden notwendig zwei Feinden gegenüber sah den Nazibehörden und den jüdischen Behörden.“ [104]

Die Zionisten zeigten eine bemerkenswerte Borniertheit bei der Verfolgung ihres Ziels, den Staat in Palästina zu sichern und diesem alle anderen Überlegungen unterzuordnen. „Die Intervention der zionistischen Bewegung in der Frage der möglichen Auswanderung von Juden nach Amerika ist ein klassisches Beispiel für den Zynismus des ‚grausamen Zionismus‘. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs hätten Hunderttausende von europäischen Juden den Nazis immer noch durch Auswanderung in andere Länder entkommen können. Die USA und Großbritannien verweigerten 500.000 jüdischen Flüchtlingen die Einreise und die Gewährung von politischen Asyl, und dies erlaubte den Nazis, sie in den Gaskammern zu töten. In den USA wurde eine breitangelegte Kampagne organisiert, die die freie Emigration europäischer Juden in die USA zur Unterstützung dessen, was als Roosevelt-Plan bekannt werden sollte, forderte ein Projekt, das einigen hunderttausend Juden die Einreise in die USA und Großbritannien ermöglicht hätte.“

„Es steht außer Zweifel, daß Vertreter der zionistischen Bewegung in den USA versuchten, den Plan zu sabotieren, demzufolge jüdische Flüchtlinge gerettet werden sollten, indem sie in die USA oder irgendein anderes Land außerhalb von Palästina gebracht wurden. Tatsächlich benutzte Roosevelt selbst den zionistischen Druck gegen die Einwanderung als einen Vorwand, um die freie Einwanderung nicht zuzulassen. Morris L. Ernst, ein berühmter New Yorker Anwalt und einer der leidenschaftlichsten Aktivisten bei dem Bemühen, den Juden die Tore zu den USA zu öffnen, faßt die Reaktion der zionistischen Führer auf seine humanitären Bemühungen zusammen: ‚ich war erstaunt und verletzt, als aktive jüdische Führer mich heruntermachten, verhöhnten und schließlich angriffen, als ob ich ein Verräter wäre. Bei einem Geschäftsessen wurde ich offen angeklagt, den Plan für freie Einwanderung zu fördern, um den politischen Zionismus zu untergraben. Diejenigen jüdischen Gruppen, die für die Öffnung unserer Tore waren, zollten dem Roosevelt-Programm praktisch nur Lippendienst. Zionistische Freunde von mir waren dagegen.‘ [105]

„Sowohl vor als nach dem Krieg waren die Zionisten mächtig genug, um Bemühungen zu vereiteln, Zuflucht für die Unterdrückten außerhalb von Palästina zu finden. Der amerikanische Außenminister wurde während der dreißiger Jahre dazu bewegt, sich gegen die Ansiedlung jüdischer Flüchtlinge als Grundbesitzer in Alaska auszusprechen, und dann wurde Druck auf die australische Regierung ausgeübt, das ‚Kimberley'-Projekt für die Ansiedlung jüdischer Flüchtlinge in Westaustralien fallen zu lassen, das von der Freeland League gefördert und teilweise ‚Unterstützung‘ gefunden hatte, in ihrer Publikation fragte die Freeland League später: Wer vermag zu sagen, wieviele jüdische Leben hätten Hitlers Klauen entrissen werden können, wenn nicht dieser antijüdische Druck von Juden ausgeübt worden wäre? Wer vermag zu sagen, wieviele Tausende ein neues Leben in Kimberley hätten starten können, statt in Ausschwitz zu sterben?‘ [106]

„Wenn man zugibt, daß die Juden Europas unbeschreiblich gelitten haben, warum in Gottes Namen sollte das Schicksal dieser unglücklichen Menschen dem Ruf nach einem Staatswesen untergeordnet werden? Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß die unglücklichen Juden in Europas Verschlepptenlagern hilflose Geiseln sind, für die das Staatswesen das einzige Lösegeld war.“ [107]

Die Politik der zionistischen Kollaboration mit dem Nazismus zahlte sich vom ersten Tag von Hitlers Machtergreifung in der Zahl der zionistischen Einwanderer nach Palästina aus. „im Jahre 1932 betraten 9 00 deutsche Juden Palästina. Im Jahre 1933 waren es bereits 30.000; im Jahre 1934 40.000; im Jahre 1935 61.000. Im Jahre 1931 gab es nur 774.616 Juden in Palästina, doch bis 1939 war die Zahl auf 445.457 gestiegen.“ [108]

Die zionistische Führung sollte auch nach dem Krieg wichtige finanzielle Vorteile aus ihrer Politik beziehen. „Nachdem sie solchermaßen die zum Tode verurteilten Juden im Stich gelassen hatten, benutzten die gleichen Führer später die Ausrottung, um Millionen zu machen und Milliarden an Reparationen von den Deutschen zu kassieren.“ [109]

Angesichts dieser klaren Gewinne für den Zionismus: wie konnten die Zionisten es zulassen, daß die jüdischen Gemeinden Europas so einen hohen Preis - schätzungsweise über 6 Millionen Ermordete — dafür bezahlten? Es ist bemerkenswert, daß die große Mehrheit der Opfer aus Osteuropa stammte, die Hälfte davon allein aus Polen. Der polnische jüdische Historiker lsaak Deutscher mag diese Frage beantworten: „Es ist festzuhalten, daß die große Mehrheit der osteuropäischen Juden bis zum Ausbruch des Zweiten Welt­krieges gegen den Zionismus war. Das ist ein Faktum, dessen sich nur wenige Juden und Nicht-Juden im Westen bewußt sind. Die Zionisten in unserer Hälfte der Welt waren eine bedeutende Minderheit, doch gelang es ihnen nie, eine Majorität ihrer Glaubensgenossen für sich zu gewinnen. Die fanatischsten Feinde des Zionismus waren genau die Arbeiter, die, die Jiddisch sprachen, die sich selbst als Juden ansahen; sie waren die entschiedensten Gegner einer Auswanderung aus Osteuropa nach Palästina.“ [110]

Die Philosophie jener Zionisten in Osteuropa, wie Gens und Kastner, die Geschäfts mit den Nazis machten, war keine individuelle Verirrung, sondern eine Reflektion offizieller zionistischer Politik. Der amtierende Vizepräsident des United Jewish Appeal Henry Motor drückte es folgendermaßen aus: „Selektivität ist ein unvermeidlicher Faktor bei der Auseinandersetzung mit dem Einwanderungsproblem nach Palästina. Mit ‚Selektivität‘ ist die Auswahl junger Männer und Frauen gemeint, die in Europa entweder für die Produktion oder auf andere Weise für das Leben in Palästina ausgebildet werden, das Schwierigkeiten und Härten involviert, auf die sie physisch und psychisch vorbereitet werden müssen ... Es kann keine tödlichere Waffe für die Feinde des Zionismus geben, ob sie nun in der britischen Regierung oder unter den Arabern, oder sogar im jüdischen Volk sitzen, wenn Palästina mit sehr alten Leuten oder unerwünschten Elementen überschwemmt würde, die die Lebensbedingungen in Palästina unmöglich machen und die Aussicht auf die Schaffung von ökonomischen Umständen, die eine Kontinuität der Einwanderung sichern sollen, zerstören würden.“ [111]

Die Ergebnisse der zionistischen Kooperation mit dem Nazismus waren für die Massen der europäischen Juden verheerend. „Wo Juden auch lebten, gab es anerkannt jüdische Führer, und diese jüdische Führung kooperierte nahezu ausnahmslos mit den Nazis. Die ganze Wahrheit war, daß es im jüdischen Volk, wäre es wirklich unorganisiert und führungslos gewesen, Chaos und viel Elend gegeben hätte, doch die Gesamtzahl der Opfer kaum zwischen vierein­halb und sechs Millionen Leuten gelegen hätte.“ [112]

Die ganze Geschichte der Rolle des Zionismus während der Hitlerzeit ist immer noch nicht sehr bekannt, weder im allgemeinen noch in den jüdischen Gemeinden. Die Effektivität, mit der sie unterdrückt wird, und der Mythos, daß die Zionisten die Verteidiger der Juden sind, sind ein Zeichen dafür, wie erfolgreich die zionistische Bewegung in der Kunst der Propaganda ist.

Äußerung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zur Stellung der Juden im neuen deutschen Staat 


INHALTSVERZEICHNIS

 
  Einleitung  
Kapitel  1 Die frühe zionistische Haltung zum Anti Semitismus  
Kapitel  2 Die gemeinsame Basis zwischen Zionismus und Nazismus  
Kapitel  3 Die Ha‘avara Vereinbarungen  
Kapitel  4 Das Emigrations-Abkommen von 1938  
Kapitel  5 Die Ghetto-Aufstände  
Kapitel  6 Zionistische Politik zur Massenvernichtung  
Kapitel  7 Kastner und die ungarischen Juden  
Kapitel  8 Die Verheimlichung von Beweisen  
Kapitel  9 Die lrgun und der Nazismus  
Kapitel 10 Einschätzung der zionistischen Politik gegenüber dem Nazismus  
     
ANHANG I Äußerung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zur Stellung der Juden im neuen deutschen Staat
 
ANHANG II Die Denkschrift der Reichsvertretung der deutschen Juden  
Literaturverzeichnis Literaturverzeichnis mit Quellen Angabes  
     
Autor & Verlag Faris Yahya (Glubb) - Hartmut Dicke Verlag - Übersetzung  
Download Ganzes Buch runterladen: zionisten.zip  


Dank an die Deutsche Nationalversammlung.

The English version of 'Zionist Relations With Nazi Germany' can not be purchased at abetitles1.com/servlet/BookDetailsPL?bi=272277096 anymore.... (Why oh why??)
Other articles that deal with the similarity of Nazi and Zionist policies: The Hidden History of Zionism
Krieg gegen alle Feinde Israels Professor MacDonald über die moderne zionistische Politik USAs.
Zionism in the Age of the Dictators by Lenni Brenner
Literature List Documenting Zionist Crimes at the website Jews Against Zionism
Deutschland und die Judenfrage

 



Literatur-Verzeichnis mit Quellenangaben von 103.. 112

103  Morris R. Cohen, Tribalism or Liberalism, essay in Palestine: a Search for Truth, ed. Alan R. Taylor and Richard N. Tetlie (Washington, DC, 1970), p. 71.

104  Arendt, op. cit., pp. 55-56.

105  lzzi Cohen, The Cruel Zionism (article in Matzpen, April 1974). The quotation is from Morris L. Ernst, So Far So Good (London, 1953), pp. 138-139.

106  Lilienthal, op. cit., p. 20.

107  Arthur Hayes Sulzberger in ‚ The New York Times, 27 October 1946.

108  Menuhin, op. cit., p. 92.

109  Hecht, op. cit., p. 50.

110  Issaac Deutscher, The Non-Jewish Jew & Other Essays (London, 1968) p. 66.

111  Letter to Rabbi Baruch Rabinowitz, Congregation B‘nai Abraham, Hagerstown, Maryland, 1 February 1940.

112  Arendt, op. cit., p. 111.