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ANHANG -1- FARIS YAHYA - DIE ZIONISTEN UND NAZI-DEUTSCHLAND

ANHANG 1

Äußerung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland
zur Stellung der Juden im neuen deutschen Staat
 
Berlin W 15, den 21. Juni 1933, Meineckestraße 10
1.
Die Verhältnisse der Juden in Deutschland haben durch die Vorgänge und durch die Gesetzgebung der jüngsten Zeit eine Entwicklung genommen, die eine grundsätzliche Klärung des Problems wünschenswert und notwendig macht. Wir betrachten es als Verpflichtung der Juden, bei der Entwirrung des Problems zu helfen. Darum sei es uns gestattet, unsere Anschauungen vorzutragen, die nach unserer Meinung eine den Grundsätzen des neuen deutschen Staates der nationalen Erhebung entsprechende Lösung ermöglichen und zugleich für die Juden eine Regelung ihrer Lebensverhältnisse bedeuten könnten.
Diese Anschauungen sind auf einer Auffassung der historischen Entwicklung der Stellung der Juden in Deutschland begründet, die hier — einleitend — angedeutet sein mag.
II.
Geschichtlicher Rückblick
Die Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts beginnende Emanzipation der Juden war auf dem Gedanken aufgebaut, die Judenfrage sei dadurch zu lösen, daß die Staatsnation die in ihrer Mitte lebenden Juden aufsaugt. Diese auf den Ideen der französischen Revolution beruhende Auffassung sah nur das Individuum, den einzelnen, frei im Raum schwebenden Menschen, ohne die Bindungen von Blut und Geschichte und die seelische Sonderart zu beachten. Demgemäß verlangte der liberale Staat von den Juden die Assimilation an die nichtjüdische Umwelt. Taufe und Mischehe wurden im politischen und im Wirtschaftsleben begünstigt. So kam es, daß zahlreiche Menschen jüdischer Abstammung die Möglichkeit fanden, wichtige Positionen einzunehmen und als Repräsentanten deutscher Kultur und deutschen Lebens aufzutreten, ohne daß ihre Zugehörigkeit zum Judentum in Erscheinung trat.
Es entstand so ein Zustand, der heute im politischen Gespräch als „Verfälschung des Deutschtums“ und als „Verjudung“ bezeichnet wird.
Die Juden erkannten anfangs diese Problematik gar nicht, da sie an eine individualistische und formalrechtliche Lösung der Judenfrage glaubten. Erst der Zionismus (seit 1897) war es, der den Juden das Wesen der Judenfrage erschloß. Die zionistische Erkenntnis hat es den Juden auch ermöglicht, den Antisemitismus, der bis dahin von ihnen nur apologetisch bekämpft wurde, zu verstehen: Als tiefe Ursache des Antisemitismus wurde die ungelöste Judenfrage erkannt; daher müsse eine konstruktive Lösung der Judenfrage in Angriff genommen werden. Hierfür wird eine wohlwollende Unterstützung der nichtjüdischen Welt angestrebt.
 
Der Zionismus
Der Zionismus täuscht sich nicht über die Problematik der jüdischen Situation, die vor allem in der anormalen Berufsschichtung und in dem Mangel einer nicht in der eigenen Tradition verwurzelten geistigen und sittlichen Haltung besteht. Der Zionismus erkannte schon vor Jahrzehnten, daß als Folge der assimilatorischen Entwicklung Verfallserscheinungen eintreten mußten, die er durch die Verwirklichung seiner, das jüdische Leben von Grund aus ändernden Forderung zu überwinden sucht.

Wir sind der Ansicht, daß eine den nationalen Staat wirklich befriedigende Antwort auf die Judenfrage nur herbeigeführt werden kann, wenn die auf gesellschaftliche, kulturelle und sittliche Erneuerung der Juden hinzielende jüdische Bewegung dabei mitwirkt, ja, daß eine solche nationale Erneuerung erst die entscheidenden sozialen und seelischen Voraussetzungen für alle Regelungen schaffen muß.

Der Zionismus glaubt, daß eine Wiedergeburt des Volkslebens, wie sie im deutschen Leben durch Bindung an die christlichen und nationalen Werte erfolgt, auch in der jüdischen Volksgruppe vor sich gehen müsse. Auch für den Juden müssen Abstammung, Religion, Schicksalsgemeinschaft und Artbewußtsein von entscheidender Bedeutung für seine Lebensgestaltung sein. Dies erfordert Überwindung des im liberalen Zeitalter entstandenen egoistischen Individualismus durch Gemeinsinn und Verantwortungsfreudigkeit.

III.
Vorschläge
Unsere Auffassung vom Wesen des Judentums und von unserer wahren Stellung unter den europäischen Völkern gestattet uns, Vorschläge über die Regelung der Verhältnisse der Juden im neuen deutschen Staat zu machen, die nicht Erwägungen zufälliger Interessenkonstellationen sind, sondern die eine wirkliche, den deutschen Staat befriedigende Lösung der Judenfrage anbahnen. Dabei haben wir nicht die Interessen einzelner Juden im Auge, die durch die tiefgreifende Umgestaltung Deutschlands ihre wirtschaftlichen und sozialen Positionen verloren haben. Worum es uns geht, ist die Schaffung einer Lebensmöglichkeit für die Gesamtheit unter Wahrung unserer Ehre, die uns das höchste Gut ist. Wir wollen auf dem Boden des neuen Staates, der das Rassenprinzip aufgestellt hat, unsere Gemeinschaft in das Gesamtgefüge so einordnen, daß auch uns, in der uns zugewiesenen Sphäre, eine fruchtbare Betätigung für das Vaterland möglich ist.

Wir glauben, daß gerade das neue Deutschland durch einen kühnen Entschluß in der Behandlung der Judenfrage einen entscheidenden Schritt zur Überwindung eines Problems tun kann, das in Wahrheit von den meisten europäischen Völkern behandelt werden muß, auch von solchen, die in ihrer außenpolitischen Stellungnahme heute die Existenz eines solchen Problems in ihrer eigenen Mitte leugnen.

Verhältnis zum deutschen Volk
Unser Bekenntnis zum jüdischen Volkstum stellt ein reines und aufrichtiges Verhältnis zum deutschen Volk und seinen nationalen und blutmäßigen Gegebenheiten her. Gerade weil wir diese Grundlage nicht zu verfälschen wünschen, weil auch wir gegen Mischehe und für Reinerhaltung der jüdischen Art sind und Grenzüberschreitungen auf kulturellem Gebiet ablehnen, können wir, in deutscher Sprache und Kultur erzogen, mit Bewunderung und innerer Anteilnahme an den Werken und Werten deutscher Kultur teilnehmen. Nur die Treue zur eigenen Art und Kultur gibt Juden die innere Festigkeit, die eine Verletzung des Respekts vor den nationalen Gefühlen und Imponderabilien des deutschen Volkstums verhindert, und die Einwurzelung im eigenen Seelentum bewahrt den Juden davor, zum wurzellosen Kritiker der nationalen Grundlagen des deutschen Wesens zu werden. Die vom Staat gewünschte völkische Distanzierung würde auf diese Weise zwanglos als Ergebnis einer organischen Entwicklung herbeigeführt.

So kann das hier gekennzeichnete bewußte Judentum, in dessen Namen wir sprechen, sich dem deutschen Staatswesen einfügen, weil es innerlich unbefangen und frei ist von dem Ressentiment, das assimilierte Juden bei der Feststellung ihrer Zugehörigkeit zum Judentum, zur jüdischen Rasse und Vergangenheit empfinden müssen. Wir glauben an die Möglichkeit eines ehrlichen Treueverhältnisses zwischen einem artbewußten Judentum und dem deutschen Staat.

IV.
Auswanderung
Diese Darstellung wäre unvollständig, würden wir nicht noch einige Bemerkungen über das wichtige Problem der jüdischen Auswanderung hinzufügen. Die Lage der Juden zwischen den Völkern und die zeitweise vor sich gehende Ausschaltung aus Berufskategorien und wirtschaftlichen Erwerbsmöglichkeiten sowie die Sehnsucht nach Normalisierung der Lebensbedingungen zwingt viele Juden zur Auswanderung.

Der Zionismus will die Auswanderung der Juden nach Palästina so gestalten, daß dadurch eine Entlastung der jüdischen Position in Deutschland erfolgt. Der Zionismus hat sich nicht damit begnügt, lediglich eine theoretische Auffassung von der Judenfrage zu erzeugen, sondern er hat praktisch eine Normalisierung des jüdischen Lebens durch Gründung einer neuen nationalen Siedlung der Juden in Palästina, in ihrem alten Stammland, eingeleitet. Dort sind heute schon etwa 230 000 Juden in einem normal geschichteten Gemeinwesen zur Ansiedlung gebracht worden. Die Grundlage der jüdischen Siedlung bildet die Landwirtschaft. Alle Arbeiten, landwirtschaftliche, handwerkliche und industrielle, werden durch jüdische Arbeiter, die von einem neuen idealistischen Arbeitsethos beseelt sind, ausgeführt. Die Palästinabewegung ist von der deutschen Regierung stets gefördert worden; es ist sicher, daß die Bedeutung Palästinas für das deutsche Judentum ständig wächst.

Für seine praktischen Ziele glaubt der Zionismus auch die Mitwirkung einer grundsätzlich judengegnerischen Regierung gewinnen zu können, weil es sich in der Behandlung der jüdischen Frage nicht um Sentimentalitäten, sondern um ein reales Problem handelt, an dessen Lösung alle Völker, und im gegenwärtigen Augenblick besonders das deutsche Volk, interessiert sind.

Die Verwirklichung des Zionismus könnte durch ein Ressentiment von Juden im Ausland gegenüber der deutschen Entwicklung nur geschädigt werden. Boykottpropaganda — wie sie jetzt vielfach gegen Deutschland geführt wird — ist ihrer Natur nach unzionistisch, da der Zionismus nicht bekämpfen, sondern überzeugen und aufbauen will.

V.
Außenpolitische Folgen
Wir glauben, daß die hier vorgeschlagene Regelung der jüdi­schen Frage für das deutsche Volk wichtige Vorteile mit sich brächte, die auch außerhalb der deutschen Grenzen fühlbar wären. Der Volkstumsgedanke, der für das über die ganze Welt verbreitete deutsche Volk (Auslandsdeutschtum) so wichtig ist, wurde hier durch einen staatsmännischen Akt des neuen Deutschland eine entscheidende Vertiefung und Festigung erfahren.

Millionen Juden leben als nationale Minderheiten in verschiedenen Ländern. Bei den Verhandlungen über Minderheitenschutz bei Beendigung des Krieges sind die von jüdisch-nationaler Seite vorbereiteten Formulierungen und Gedankengänge weitgehend von allen Staaten angenommen worden; sie haben zu Bestimmungen geführt, auf Grund deren heute auch deutsche Minderheiten ihre Rechte geltend zu machen pflegen. Unter Berücksichtigung der starken Interessengemeinschaften der nationalen Minderheiten, die wiederholt zum Ausdruck gekommen sind, und die gewiß in ganz anderer Weise in die Erscheinung treten würden, wenn die Stellung der Juden in Deutschland durch Anerkennung ihrer Sonderart geregelt wird, kann die Politik der deutschen Volksteile in der ganzen Welt eine nachdrückliche Förderung erfahren. Diese Förderung liegt nicht nur in der ideellen Verstärkung der Geltung der vom Herrn Reichskanzler in seiner Rede vom 17. Mai proklamierten Grundsätze des Volkstums, sondern kann sich auch in unmittelbarer Kooperation zwischen den Minderheiten verschiedener Länder zeigen.

Wir sind der Tatsache gegenüber, daß eine Judenfrage existiert und weiter existieren wird, nicht blind. Aus der anormalen Situation der Juden ergeben sich für sie schwere Nachteile, aber auch für die übrigen Völker schwer tragbare Verhältnisse. Unsere hier vorgetragenen Äußerungen beruhen auf der Überzeugung, daß die deutsche Regierung bei der Lösung des Judenproblems in ihrem Sinne volles Verständnis für eine mit den Staatsinteressen im Einklang stehende, offene und klare jüdische Haltung haben wird.


Quelle: In zwei Welten, Siegfried Moses zum 75. Geburtstag, Tel Aviv 1962, S. 118 ff.

Die Denkschrift der Reichsvertretung der deutschen Juden


INHALTSVERZEICHNIS

 
  Einleitung  
Kapitel  1 Die frühe zionistische Haltung zum Anti Semitismus  
Kapitel  2 Die gemeinsame Basis zwischen Zionismus und Nazismus  
Kapitel  3 Die Ha‘avara Vereinbarungen  
Kapitel  4 Das Emigrations-Abkommen von 1938  
Kapitel  5 Die Ghetto-Aufstände  
Kapitel  6 Zionistische Politik zur Massenvernichtung  
Kapitel  7 Kastner und die ungarischen Juden  
Kapitel  8 Die Verheimlichung von Beweisen  
Kapitel  9 Die lrgun und der Nazismus  
Kapitel 10 Einschätzung der zionistischen Politik gegenüber dem Nazismus  
     
ANHANG I Äußerung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zur Stellung der Juden im neuen deutschen Staat
 
ANHANG II Die Denkschrift der Reichsvertretung der deutschen Juden  
Literaturverzeichnis Literaturverzeichnis mit Quellen Angabes  
     
Autor & Verlag Faris Yahya (Glubb) - Hartmut Dicke Verlag - Übersetzung  
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Dank an die Deutsche Nationalversammlung.

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Literature List Documenting Zionist Crimes at the website Jews Against Zionism
Deutschland und die Judenfrage